Nein, das ist nicht genau das was du gesagt hast. Die haben nicht 12 Kerzen direkt nebeneinander gestellt und angezündet, 6 Leute haben je 2 Flaschen getragen. Da waren keine zwei Flaschen so nahe beeinander, dass sich da irgendwas gegenseitig verstärkt hat. Ich verstehe auch nicht, was du mit der blödsinnigen Theorie immer willst. Es gibt doch ein Video das klar zeigt, wie hoch die eine Kellnerin die Flaschen hält. Das ist recht eindeutig, dass sie das Feuer damit verursacht hat (nicht gleichbedeutend mit Schuld, schon gar nicht mit alleiniger Schuld).Kakadu hat geschrieben: 17.01.2026 - 23:20Das ist genau das, was ich weiter oben beschrieben hatte: 12 Flaschen gleichzeitig auf engem Raum entwickeln eine große Hitzeblase, die direkt an die Decke steigt und dort oben noch so heiß ist, daß der Schaumstoff in Brand gerät – und zwar ohne, daß eine der Sprühfackeln höher (näher an die Decke) gehalten wird als üblich."On avait décidé d'envoyer toutes les bouteilles en même temps, soit une douzaine de bouteilles".
Das Problem: an sowas wurde gar nicht gedacht – auf allen Ebenen nicht: weder von der Chefetage (Morettis) mit entsprechenden Anweisungen, nicht mehr als 4, ev. 6 Flaschen gleichzeitig mit Sprühkerzen zu versehen, noch haben die Ausführenden daran gedacht – und ohne behördliches Auge auf sowas geht das dann unter und es wird drauflosgewurschtelt (sofern nicht zufälligerweise einer der Kellner schon mal was im Brandschutzbereich zu tun gehabt und etwas gesagt hätte, daß man da mindestens aufpassen muß; das war hier offenbar nicht der Fall – und jene Person, die vor mehreren Jahren gewarnt hatte (siehe anderes Video), dürfte wohl nicht mehr unter der Belegschaft sein).
Es stellt sich die Frage, ob die Besitzer schon vor dem Umbau und der Installation des Akustikschaums vorhatten, solche Sprühfackeln einzusetzen – was schwerer wiegen würde, da dann klar wäre, daß er verpflichtet gewesen wäre, schon im voraus brandschutzkonformes Material einzusetzen (womit Eventualvorsatz ein Thema sein könnte). Ohne Feuerwerksabsicht wäre die Materialwahl zwar auch falsch gewesen – aber nicht mit absehbar erhöhter Gefahr.
Das war offenbar eine Angeberaktion von Leuten mit zu viel Geld, aber eine Flasche hätte dafür auch ausgereicht.
Ich weiß auch nicht wie du darauf kommst, dass nur beim geplanten Einsatz dieser Kerzen flammhemmende Materialien verbaut werden müssen. Ohne die Walliser Vorschriften studiert zu haben, ist das für solche Einrichtungen garantiert generell vorgeschrieben.