Ich verstehe den Umstand ebenso wenig! Generell sind mir diese letzten Jahre der Karneralm mit diesen Umbauten ein Mysterium, daher auch meine Fragerei hier im Forum... Aber einen kleinen Hinweis wollte ich dennoch einbringen: Auch wenn es auf manchen Pistenplänen etwas missverständlich oder gar nicht eingetragen ist, konnte man auch von der Mühlhäuserhöhe über einen langen und nervigen (aber präparierten) Ziehweg zum Klöling um nach Schönfeld zu kommen. Gut, der Lift an der Mühlhäuserhöhe wurde scheinbar zur gleichen Zeit wie der am Königsstuhl abgetragen, was dessen Versetzung noch sinnloser erscheinen lässt. Wollte nur nicht unerwähnt lassen, dass es zwei Wege zum Zubringer nach Schönfeld gab. Trotz des Ziehwegs bin ich meistens diesen Weg gefahren, da ich vor dem Königsstuhl immer etwas Angst hatte.Carinthian_Ropeways hat geschrieben: 29.10.2024 - 18:30 Was mich persönlich etwas wundert, ist die eigentlich "unnötige" Versetzung des SL Königsstuhl. Schließlich kam man früher auch nur über ihn zurück zum Klöling (2000) und damit nach Schönfeld. Den Lift abzureißen, zu verkürzen, und schräg zum Hang wieder aufzustellen, macht nur in Hinblick auf die Anbindung zum Klöling (2000) keinen Sinn - abgesehen davon, dass Pistenkilometer verloren gingen, da der Lift nicht mehr bis zum Gipfel reichte. Zwei Erklärungsversuche scheinen noch annähernd logisch, nämlich könnte der ursprüngliche SL (übrigens als Kurzbügler errichtet!) einerseits zu steil für Kinder und weniger geübte Skifahrer gewesen sein, die damit kaum Chancen hatten, zum Klöling (2000) und weiter nach Schönfeld zu gelangen; andererseits könnten Wind und Wetter am Berggipfel den Betrieb behindert haben.
Im oberen Bereich der Trassierung gab es eine leichte Senke zwischen zwei Stützen, an welcher das Förderseil aber recht hoch geführt war und entsprechend dem Terrain nicht folgte. Genau hier spannte sich irgendwann das Seil vom Bügel in die Senkrechte, und hob mich komplett hoch... Mit dem Resultat, dass ich vor Schreck losließ und hinfiel, mich anschließend aus dem Wald herausarbeiten musste. Beim nächsten Mal, so mein todesmutiger Entschluss, würde ich mich einfach ganz fest am Bügel festhalten! Leider ging das nach hinten los, der Lift hob mich wieder hoch, ich hielt mich fest, fühlte mich siegessicher... Doch dann fing ich an, mich um die eigene Achse zu drehen! Bevor ich noch seitwärts wieder aufkomme, ließ ich dann doch los, und lag wieder im Schnee... Bei einer solchen Aktion fand ich beim Herausfahren aus dem Wald sogar einen abgerissenen Bügel, aber meine Eltern legten mir nahe, den doch bitte dem Liftler zu geben, der ihn dankend annahm. Hätt ich ihn doch bloß behalten.
So ähnlich erging es mir manchmal kurz vor dem Ende der Trasse der Mühlhäuserhöhe. Beide Lifte machten schon in den 90ern einen eher abgerockten Eindruck, mit ramponiert abgewetztem Plastik an den Bügeln, und eben dem Problem, dass sich manchmal das Seil nicht komplett aus dem Gehänge abrollte. Der Lift an der Mühlhäuserhöhe ist wegen mir auch mal stehen gelieben, weil bei einem meiner "Ich lasse mich nicht abheben!" Mutproben mit einem Knacken doch noch etwas mehr Seil nachkam, nach dem Aussteigen der Bügel aber nicht mehr komplett bis zum Anschlag eingezogen wurde. Da musste der Liftler erstmal ran, bevor es weitergehen konnte. Dagegen war der Lift zum Klölingnock geradezu Luxus, ein moderner Langbügler ohne Überraschungsmomente!
Nun habe ich sehr viel in Erinnerungen geschwelgt, ohne was wirklich sachdienliches beizutragen.
Dennoch Danke ich vielmals für die interessanten Beiträge (und das schöne Foto!) die solche Erinnerungen wachhalten. Über die Einstellung des Betriebes der verlinkten Almhütte weiß ich auch erst durch diesen Beitrag, hatte da tatsächlich mal an einen Urlaub gedacht, der aber nie zustande kam.