Die große Klima-Diskussion

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Tyrolens
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

500 Mio to mehr? Quelle?

Grundsätzlich ist es vielleicht nicht so intelligent mit den ewigen Summsern zu diskutieren, weil die einen nur aufhalten und vom Ziel abhalten.
Die muss man umschiffen und in der Politik, so lange die nicht die Regierung stellen, sind sie schlichtweg irrelevant.

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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:54 China stösst derzeit Jahr für Jahr 500 Mio To CO2 mehr aus als im Vorjahr. So richtig scheint das mit der Energiewende dort auch nicht zu funktionieren.
Doch tut es, den Chinesen sind kurzfristige Anstiege nämlich egal ...die Chinesen emittieren eh erst seit ca. 2001 größere mengen CO2, und diese mengen sind mit der rasant wachsenden Wirtschaft enorm gestiegen. Laut Prognosen ist irgendwann zwischen 2021 und 2025 der Peak erreicht, da China wie oben beschrieben längst langfristig umgesteuert hat. Bis 2060 planen sie klimaneutral zu sein.

Wie bereits erwähnt, China sieht höchstwahrscheinlich einfach nur die Risiken & Kosten, und muss natürlich auch keine demokratischen Prozesse durchlaufen, das ist in dem Fall tatsächlich ein Vorteil. Ich wäre auf jeden fall sehr vorsichtig, das Land weiterhin als Deckmantel zu benutzen nichts zu tun ...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Das meiste von dem, was China emittiert, landet dann bei uns als fertiges Produkt. Insofern emittieren die für uns.
Bergwanderer
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Firn77 hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:07 Kommt mal raus aus eurem bequemen Fingerzeigen in alle Richtungen. Das ist erwachsenen, aufgeklärten Menschen wie uns, die noch dazu wirtschaftlich gepampert sind, nicht würdig. Abgesehen davon haben die Chinesen längst begriffen, wie wichtig Klimaschutz ist. Noch bauen sie auch Kohlekraftwerke wie blöd, aber gleichzeitig sind sie jetzt schon Vorreiter in der Entwicklung vieler Zukunfts-(Umwelt)Technologien. Wir können aber leider nicht anfangen, weil wir noch mit Fingerzeigen beschäftigt sind.
Ich kann Dich da beruhigen, bin bereits seit den 80ern ehrenamtlich regelmäßig im Bereich Umweltschutz (nicht nur Klimaschutz) tätig.
Meine Empfehlung, auch an Dich: nehmt mal mit dem nächstgelegenen Forstamt Kontakt auf und fragt nach, ob Ihr, evtl. inklusive Eurer Familie oder Freunde, an regionalen Aufforstungsaktionen in den Wäldern Eurer Region teilnehmen könnt. Da uns die, hier eh nicht heimischen, Fichten absterben, werden in den Wäldern dringend neue Laubbäume benötigt. Das wäre z. B. aktiver Umweltschutz und alle hätten noch eine körperliche Betätigung an der frischen Luft. Hier einige Beispiele aus unserer Region: https://nachhaltiger-rheingau.de/unsere-projekte/

Das wäre auch meine Empfehlung für die Aktivisten von LG oder FFF. Unter anderem neue Laubbäume pflanzen, die werden insbesondere in den Stadtgebieten benötigt, sozusagen als natürliche "Klimaanlage" ... genau dort, wo sie sich so gerne auf den Asphalt kleben ... oder demonstrieren ... :wink:

Hier noch Peter Wohlleben zu dem Thema: https://www.ardmediathek.de/video/lande ... zE5NDM4NTg
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skifam
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:36
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:16 Wie gesagt, in Deutschland können wir maximal so viel dabei sparen, wie China in 5 Tagen ausstößt. Nehmen wir an, wir benötigen eine Billion Euro, um unseren Gebäudebestand mindestens Energieeffizienzklasse D zu sanieren. Dann hätten wir vielleicht 2 Tage China gespart und am Weltklima würde sich nichts ändern. Oder wir stecken eine Billion Euro in die Entwicklung von Speichern und effizientere Methode zur Nutzung nicht fossiler Energiequellen. Womit ist am Ende der Welt mehr gedient?
Mit 2 Tagen China oder mit einer Lösung, die wir allen Ländern anbieten könnten, die heute noch auf fossile Energieträger setzen?
Vielleicht sollten wir einfach das machen, was die Chinesen so vorhaben...


Na Woolylein? Wiedermal ganz auf Parteilinie?

Mal sehn welche Posten so ab 2025 für Eure Spitzen in China rausspringen...

Ganz genau drauf achten wer welche Projekte noch eben schnell vor der nächsten Bundestagswahl rechtsverbindlich unterschreibt....

Wer nicht mehr weiss wie das geht...einfach mal den Gerd fragen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Tyrolens hat geschrieben: 02.11.2023 - 18:02 500 Mio to mehr? Quelle?
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Tyrolens hat geschrieben: 02.11.2023 - 18:20 Das meiste von dem, was China emittiert, landet dann bei uns als fertiges Produkt. Insofern emittieren die für uns.
Ein Grund mehr, auf Technologien zu setzen, mit denen andere Länder für uns "klimaschonend" produzieren können.
Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 18:05 Prognosen ist irgendwann zwischen 2021 und 2025 der Peak erreicht
Es ist bereits Ende 2023 und die Kurve zeigt immer noch steil nach oben.
Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 18:05 Ich wäre auf jeden fall sehr vorsichtig, das Land weiterhin als Deckmantel zu benutzen nichts zu tun
Wie so oft verstehst Du mal wieder nur, was Du hören willst. Es geht nicht um Deckmäntel oder Rechtfertigungen dafür, nichts zu tun. Sondern um die Frage von Evidenvz, Relevanz und wie man knappe Ressourcen am effizientesten einsetzt. Wenn Deutschland mit einer Billion Euro grad mal 2 Tage China einsparen kann, dann ist niemandem geholfen. Wenn Deutschland eine Billion in die Forschung steckt und eine super Lösung für unsere Energieprobleme findet, dann ist allen geholfen.
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 02.11.2023 - 19:19 Mal sehn welche Posten so ab 2025 für Eure Spitzen in China rausspringen...
Ganz genau drauf achten wer welche Projekte noch eben schnell vor der nächsten Bundestagswahl rechtsverbindlich unterschreibt....
Da sagt deine morgendliche Klolektüre aber was ganz anderes ...

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

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https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

https://www.bild.de/regional/hamburg/ha ... .bild.html



Aber wenn man im Kopf immer noch in den Zeiten der sozialistischen Bruderländer festhängt ist es wahrscheinlich auch fast unmöglich, globale Probleme 2023 zu erfassen ... vielleicht solltest du hier im Thread einfach nicht mitdiskutieren ... deine Beiträge sind zwar durchaus erheiternd, aber haben halt nie etwas mit dem Thema zu tun. Eisbeschaffenheit auf dem Kaunertaler, Präparierungsbashen auf dem Stubaier ... da bist du zuhause, da kannst du reüssieren ... Mut zur Lücke sage ich immer ...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea »

Immer wieder faszinierend, wie man sich hier zwischen Querdenker- und Maobibeln zereibt 🙈
Wo ich schon war:
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Als nächstes: 🤷‍♂️
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

Bergwanderer hat geschrieben: 02.11.2023 - 18:28
Firn77 hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:07 Kommt mal raus aus eurem bequemen Fingerzeigen in alle Richtungen. Das ist erwachsenen, aufgeklärten Menschen wie uns, die noch dazu wirtschaftlich gepampert sind, nicht würdig. Abgesehen davon haben die Chinesen längst begriffen, wie wichtig Klimaschutz ist. Noch bauen sie auch Kohlekraftwerke wie blöd, aber gleichzeitig sind sie jetzt schon Vorreiter in der Entwicklung vieler Zukunfts-(Umwelt)Technologien. Wir können aber leider nicht anfangen, weil wir noch mit Fingerzeigen beschäftigt sind.
Ich kann Dich da beruhigen, bin bereits seit den 80ern ehrenamtlich regelmäßig im Bereich Umweltschutz (nicht nur Klimaschutz) tätig.
Meine Empfehlung, auch an Dich: nehmt mal mit dem nächstgelegenen Forstamt Kontakt auf und fragt nach, ob Ihr, evtl. inklusive Eurer Familie oder Freunde, an regionalen Aufforstungsaktionen in den Wäldern Eurer Region teilnehmen könnt. Da uns die, hier eh nicht heimischen, Fichten absterben, werden in den Wäldern dringend neue Laubbäume benötigt. Das wäre z. B. aktiver Umweltschutz und alle hätten noch eine körperliche Betätigung an der frischen Luft. Hier einige Beispiele aus unserer Region: https://nachhaltiger-rheingau.de/unsere-projekte/

Das wäre auch meine Empfehlung für die Aktivisten von LG oder FFF. Unter anderem neue Laubbäume pflanzen, die werden insbesondere in den Stadtgebieten benötigt, sozusagen als natürliche "Klimaanlage" ... genau dort, wo sie sich so gerne auf den Asphalt kleben ... oder demonstrieren ... :wink:

Hier noch Peter Wohlleben zu dem Thema: https://www.ardmediathek.de/video/lande ... zE5NDM4NTg
ich bin ein Kind der 80er und der Tschernobylschock hat meine Generation verändert. Keine Sorge. Umweltschutz haben wir mit der Muttermilch aufgesogen. Und dafür, dass du schon so lange dich damit beschäftigst, bist du ganz schön unentspannt. Jede Generation hat ihre Form von Protest. Den muss ich nicht gut finden, aber ich kann ihn akzeptieren. Lass der jungen doch den Ihren, nochdazu wo man ja diesen nicht verallgemeinern kann. Die einen kleben sich wo hin, die anderen organisieren Wiederaufforstungsprojekte in Afrika, Jugendliche aus meiner Familie z.B. machen ganz praktische Sachen, setzen sich aktiv für mehr Biodiversität ein, ein Bekannter organsiert sich für Wasserreinheit, speziell in den Weltmeeren.
Cool. Hauptsache sie tun was.
Ich würd mich eher fragen, was z.B. die Leute der Letzten Generation so verzweifeln lässt, damit sie sich das antun. Auch hier: Erstmal bei sich anfangen. Auch was die Toleranz angeht. Da scheint es Aufholbedarf zu geben, so scheint mir.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

icedtea hat geschrieben: 02.11.2023 - 20:34 Immer wieder faszinierend, wie man sich hier zwischen Querdenker- und Maobibeln zereibt 🙈
Bezeichnend für die Diskussionen heutzutage... leider. Das Grau dawzischen zählt irgendwie nicht mehr. Hauptsache Polarisierung.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ralleycorse »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:16
GIFWilli59 hat geschrieben: 02.11.2023 - 11:23 oder Infrastrukturverbesserungen z. B. im Gebäudebestand.
Wie gesagt, in Deutschland können wir maximal so viel dabei sparen, wie China in 5 Tagen ausstößt. Nehmen wir an, wir benötigen eine Billion Euro, um unseren Gebäudebestand mindestens Energieeffizienzklasse D zu sanieren. Dann hätten wir vielleicht 2 Tage China gespart und am Weltklima würde sich nichts ändern. Oder wir stecken eine Billion Euro in die Entwicklung von Speichern und effizientere Methode zur Nutzung nicht fossiler Energiequellen. Womit ist am Ende der Welt mehr gedient?

Mit 2 Tagen China oder mit einer Lösung, die wir allen Ländern anbieten könnten, die heute noch auf fossile Energieträger setzen?
Das ist das Lieblingsargument aller die am besten gar nix ändern wollen.
Es geht aber an der Sache völlig vorbei. Es geht nicht darum welche Nation am meisten CO2 verursacht, sondern welche Menschen.
Unser CO2 Verbrauch PRO KOPF ist einer der höchsten weltweit und solange das so ist haben wir gefälligst was zu tun BEVOR wir auf andere zeigen.
Kannst gerne dem indischen Kleinbauern erklären das Du nix tust bevor er nicht seinen Verbrauch drastisch reduziert...3x darfst Du raten wer ein vielfaches Verursacht, Du oder Er. Und Du darfst auch 3x raten welches Land einen höheren CO2 Verbrauch hat.
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2023 - 20:07 Wie so oft verstehst Du mal wieder nur, was Du hören willst. Es geht nicht um Deckmäntel oder Rechtfertigungen dafür, nichts zu tun. Sondern um die Frage von Evidenvz, Relevanz und wie man knappe Ressourcen am effizientesten einsetzt. Wenn Deutschland mit einer Billion Euro grad mal 2 Tage China einsparen kann, dann ist niemandem geholfen. Wenn Deutschland eine Billion in die Forschung steckt und eine super Lösung für unsere Energieprobleme findet, dann ist allen geholfen.
Wir haben zum Glück Förderungen in allen Bereichen. Häuser nachhaltig dämmen macht genauso viel Sinn, vor allem auf die Lebensdauer gerechnet, wie die Förderung von neuen Technologien. Förderungen gibt es für EE-Hybridheizungen, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen, wGas-Hybridanlagen und Solarkollektoranlagen.

Im Augenblick sieht es ja so aus, das wir bei den Erneuerbaren endlich vorankommen, aber noch mehr Speichermöglichkeiten brauchen. Es gibt die Förderinitiative Energiespeicher, Batteriespeicherförderung wurde gerade noch mal aufgestockt von der KFW, und es gibt aktuell ein neues Energieforschungsprogramm für Energiesysteme, Heizungen, Stromversorgung, Wasserstoff und Praxistransfer.

Es macht halt Sinn, in alle Richtungen zu denken. Nur darauf zu hoffen, dass wir Deutschen jetzt einfach mal den heiligen Gral der Energiepolitik erfinden, wenn wir nur genug Geld ausgeben, ist doch sehr blauäugig und kurz gedacht ... klingt aber halt so schön einfach ...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 20:22
skifam hat geschrieben: 02.11.2023 - 19:19 Mal sehn welche Posten so ab 2025 für Eure Spitzen in China rausspringen...
Ganz genau drauf achten wer welche Projekte noch eben schnell vor der nächsten Bundestagswahl rechtsverbindlich unterschreibt....
Da sagt deine morgendliche Klolektüre aber was ganz anderes ...

... vielleicht solltest du hier im Thread einfach nicht mitdiskutieren ... deine Beiträge sind zwar durchaus erheiternd, aber haben halt nie etwas mit dem Thema zu tun. Eisbeschaffenheit auf dem Kaunertaler, Präparierungsbashen auf dem Stubaier ... da bist du zuhause, da kannst du reüssieren ... Mut zur Lücke sage ich immer ...
Köstlich, wie Du es immer wieder schaffst einen unglaublich zu motivieren... jetzt erst recht... denn der wooly carvt grad aus seiner Komfortzone raus....

Vielleicht schaffen wir noch einen kleinen Jet nach der Schwungmitte?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 22:05
NeusserGletscher hat geschrieben: 02.11.2023 - 20:07 Wie so oft verstehst Du mal wieder nur, was Du hören willst. Es geht nicht um Deckmäntel oder Rechtfertigungen dafür, nichts zu tun. Sondern um die Frage von Evidenvz, Relevanz und wie man knappe Ressourcen am effizientesten einsetzt. Wenn Deutschland mit einer Billion Euro grad mal 2 Tage China einsparen kann, dann ist niemandem geholfen. Wenn Deutschland eine Billion in die Forschung steckt und eine super Lösung für unsere Energieprobleme findet, dann ist allen geholfen.
Wir haben zum Glück Förderungen in allen Bereichen....
Ja super genau...
https://www.merkur.de/wirtschaft/neue-e ... 63304.html

"Auch Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, geht die Förderung nicht weit genug: „Die festgesetzte Einkommensgrenze ist zu niedrig“, sagt er. So wie das Förderprogramm für Familien konzipiert sei, komme nur eine sehr begrenzte Zielgruppe infrage. Der größte Bedarf an Fremdkapital entstehe nun einmal bei Neubauten – insbesondere durch die geforderten Energieeffizienzstandards."
Zitat aus:
Rnd: https://www.google.com/amp/s/www.rnd.de ... =valid_amp


nur eins wäre doch Bedingung: Ihr müsst Euch entscheiden eine Brille, meinetwegen die grüne, zu tragen und nicht mehrere gleichzeitig, vor allem nicht, wenn man etwas bewegen will - die rote.. Denn dann kommt nix raus ausser für wohlhabende Erben mit geringem Erwerbseinkommen s.oben

Und die Verbesserung ist ein Witz und ändert nichts am Grundproblem.. Der weltfremden roten Brille
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ve ... m-100.html
Ich kann nur jedem abraten, der die Einkommensgrenzen erfüllt, wg. Der Förderung neuzubauen....
Es sei denn er ist reicher Erbe, aber verdient wenig im Erwerbsberuf
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 02.11.2023 - 22:36
"Auch Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, geht die Förderung nicht weit genug: „Die festgesetzte Einkommensgrenze ist zu niedrig“, sagt er. So wie das Förderprogramm für Familien konzipiert sei, komme nur eine sehr begrenzte Zielgruppe infrage. Der größte Bedarf an Fremdkapital entstehe nun einmal bei Neubauten – insbesondere durch die geforderten Energieeffizienzstandards."

Und die Verbesserung ist ein Witz und ändert nichts am Grundproblem.. Der weltfremden roten Brille

Ich kann nur jedem abraten, der die Einkommensgrenzen erfüllt, wg. Der Förderung neuzubauen....
Es sei denn er ist reicher Erbe, aber verdient wenig im Erwerbsberuf
Genau da ist ja das Problem. Niemand wird die Förderungen annehmen, da hast du vollkommen recht. Kann sich einfach niemand leisten, den Blödsinn. Sagt auch klar die CDU. Niemand kann sich die Förderungen leisten, deswegen muss das Bauministerium ja auch die Fördermenge jetzt schon zum zweiten Mal erhöhen ... weil sonst ja die Fördersummen gleich aufgebraucht sind ... weil ja keiner es sich leisten kann die Förderung anzunehmen und zu bauen ... deswegen will ja keiner die Förderungen ... und deshalb ist das Geld immer gleich aufgebraucht, und muss nachgebessert werden, weil ... ja weil ja niemand die Förderprogramme annimmt ... sagt ja auch klar die CDU ... das ist alles ein Witz ... da müsste noch viel mehr gefördert werden, weil das ist ja viel zu wenig Geld in den Fördertöpfen .... das langt ja nie ... obwohl ja niemand die Förderung will und sich sie auch keiner leisten kann ... also deswegen ist das Geld ja auch immer gleich wieder weg und muss nachgebessert ...

Fazit: wer als reicher Erbe farbige Brillen trägt baut keine Häuser aber nur wenn er im Erwerbsberuf beide trägt und einen kleinen Jet nach der Schwungmitte schafft ... also irgendwie so ...
Firn77 hat geschrieben: 02.11.2023 - 20:56 Bezeichnend für die Diskussionen heutzutage... leider. Das Grau dawzischen zählt irgendwie nicht mehr. Hauptsache Polarisierung.
Also Polarisierung setzt ja voraus das man ein Thema hat um über das man sich streiten kann ... bei einigen Beiträgen hier kann ich aber beim besten Willen kein Thema oder oder einen Willen zur Diskussion mehr erkennen .... der Rest bemüht sich aber durchaus um ein paar Grautöne, wenn ich mir die letzten Seiten so ansehe.
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Re: Die große Klima-Diskussion

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Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 17:25
biofleisch hat geschrieben: 02.11.2023 - 16:04 Ich würde raten, einfach mal die Argumente und vor allem die verlinkten Quellen zu checken!
Insbesondere die gedruckten Werke. Die kann das Internet nicht so leicht zensieren.
Also, das kann man gerne machen.

- Die Geschichte, dass die CO2 Werte im Mittelalter schon mal viel höher lagen ist ein Internet Hoax, der immer wieder durch Social Media getrieben wird, aber dadurch nicht wahrer wird. Die Erzählung zieht sich dann auch durch die Themen Wikipedia & Schulbücher.

- Das 97 % der Wissenschaftler den Klimawandel für menschengemacht halten, und zu Maßnahmen aufrufen, ist legitim und nicht "unwissenschaftlich" weil man aus Daten Schlüsse zieht ... wirklich seltsame Logik ...

- Seine Messdaten der letzten 2000 Jahre, die er gegen die aktuellen wissenschaftlichen Zahlen legt, hat er von der "klimaskeptischen" Seite notrickzone.com ... die messen nämlich im Gegensatz zu den Wissenschaftlern schon sein 2000 Jahren ...

- Die Seite Climate Audit, aus der ebenfalls zitiert, ist eine die Internetseite von Steve McIntyre, der z.B. auch beim Heartland Institute spricht ... hier werden Datenanalysen in Frage gestellt, die bei Klimauntersuchungen eingesetzt werden, sämtliche Behauptungen wurden seit Jahren widerlegt, trotzdem geistern die Thesen immer noch durch die geeigneten Kanäle. Lustig, das Herr Fiedler das dann auch noch so verkauft als hätte er die Daten überprüft ...

- Co2 Messung und ihre Geschichte ... auch so ein Internetphänomen, hier wird behauptet, das in alten Lexica, z.B. Meyers, schon CO2 Konzentrationen gemessen wurden, die höher lagen als heute. Damals gab es allerdings überhaupt keine echten Messmethoden, die gibt es erst seit ca. 1950. Und heute kann man wiederum genau bestimmen, das es tatsächlich einen massiven Anstieg in den letzten Jahrzehnten gegeben hat. Soviel also zu deinen gedruckten Werken ....


Das ganze ist einfach ein schlecht zusammengeklatschtes "kritisches" Video, das allgemein lang widerlegte pseudowissenschaftliche Aussagen zusammenfasst und so tut als wäre das reale Forschung. Wenn du, biofleisch, irgend etwas wirklich als bare Münze genommen hast, würde ich dir wirklich empfehlen, noch mal zu überlegen was genau deine Quellen sind und ob die wirklich so valide sind wie du annimmst.

Mal davon abgesehen, das man sich wirklich auch mal kurz über Hintergründe einer Person informieren sollte, bevor man unkritisch Dinge wiederholt:

Markus Fiedler ist kein Wissenschaftler, sondern ein Biologe-/Musiklehrer, der an einer Walddorfschule war, bis er wegen antiisrelischer Ressentiments rausgeschmissen wurde, heute ist er Lehrer an einer Privatschule, die von bekannten norddeutschen Querdenkern betrieben wird.

Er hat Verbindungen zu Ken Jebsen, verteidigt Holocaustleugner, ist Redakteur der Querdenker Zeitung "Demokratischer Widerstand", er verbreitet gerne Fakenews über Bill Gates, ist natürlich Impfgegener, und Mitautor von Publikationen von Daniele Ganser, einem Schweizer Verschwörungtheoretiker, der Mythen über 09/11 und den Ukrainekrieg verbreitet. Auftritte beim Russischen Staatssender RT Deutsch runden das Ganze ab.

@Biofleisch, ich will dir nicht zu nahe treten, aber wie fällt man auf so einen Bockmist rein? Und warum muss man auch noch zur Weiterverbreitung beitragen? Und wieso kann man nicht mal 2 Minuten selber recherchieren, bevor man so einen Müll hier postet ????
Chapeau!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

ralleycorse hat geschrieben: 02.11.2023 - 21:12 Es geht aber an der Sache völlig vorbei. Es geht nicht darum welche Nation am meisten CO2 verursacht, sondern welche Menschen.
Unser CO2 Verbrauch PRO KOPF ist einer der höchsten weltweit und solange das so ist haben wir gefälligst was zu tun BEVOR wir auf andere zeigen
Hier geht es ums Klima und nicht um Moral. Und da spielt nicht die Emissionen pro Kopf eine Rolle, sondern die absoluten Zahlen. Unsere Pro-Kopf Emissionen sind unter vergleichbaren Industrienationen mit die niedrigsten. China hat uns bei den pro Kopf Emissionen Deutschland längst überholt. In China leben gegenüber 1990 aber auch fast 3x so viele Menschen. Ohne diese Bevölkerungsexplosion wären deren pro-Kopf Emissionen vermutlich noch viel höher, weil ein Großteil der Emissionen durch den Export bedingt ist.

Wenn man Deine Argumentation auf die Spitze treibt, dann muss ein Land nur genügend arme Menschen produzieren, damit seine reiche Oberschicht wie bisher ein Leben in Luxus führen kann, weil durch die Bevölkerungsentwicklung die pro Kopf CO2 Emissionen egalisiert werden.
Wooly hat geschrieben: 02.11.2023 - 22:05 Es macht halt Sinn, in alle Richtungen zu denken. Nur darauf zu hoffen, dass wir Deutschen jetzt einfach mal den heiligen Gral der Energiepolitik erfinden, wenn wir nur genug Geld ausgeben, ist doch sehr blauäugig und kurz gedacht ... klingt aber halt so schön einfach ...
Nun, dass wir selbst mit der einen Billion Euro, mit der wir unseren gesamten Gebäudebstand mindestens auf Effizienzklasse D anheben könnten, maximal 2 Tage der Emissionen von China sparen, am Ende scheitern und Null Komma Nix am Klima ändern, ist sicher. Würden wir statt dessen forschen, hätten wir wenigstens eine Chance.

Es spricht weiterhin nichts dagegen, dort energetisch zu sanieren, wo es baulich möglich zu zu geringen Kosten durchführbar ist. Aber diese Entscheidung muss man den Eigentümern überlassen, welche die Gegebenheiten vor Ort viel besser kennen als irgendwelche Bürokraten im fernen Brüssel.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Spezialwidde »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2023 - 07:24
Hier geht es ums Klima und nicht um Moral. Und da spielt nicht die Emissionen pro Kopf eine Rolle, sondern die absoluten Zahlen. Unsere Pro-Kopf Emissionen sind unter vergleichbaren Industrienationen mit die niedrigsten. China hat uns bei den pro Kopf Emissionen Deutschland längst überholt.
Und warum hat uns China überholt? Weil so Industriestaaten wie wir reines Greenwashing betreiben. Hierzulande wird mit hirnlosen Gesetzen und Auflagen die Industrie künstlich unwirtschaftlich gemacht damit hier die Luft sauber wird aber dann produziert man bzw lässt in China produzieren. Zu den dort verursachten Emissionen kommen dann auch noch die des Gütertransports hinzu. Wie wir alle wissen verursacht die Verbrennung von Schweröl auf hoher See mit die schlimmsten Schadstoffe. Krigt halt keiner mit und interessiert auch keinen. Es geht ja noch weiter: Wir haben hier unser Ruhrgebiet abgeräumt und 1:1 nach China verkauft und dort wieder aufgebaut. Da qualmen jetzt halt die Hochöfen. Der Pro-Kopf-Ausstoß von China mit uns zu vergleichen ist auch wieder eine Milchmädchenrechnung weil es dort Industrieballungszentren gibt die fast alles konzentriert emittieren, seien es Abgase, Abwässer, Müll oder was weiß ich, während große Teile Chinas absolut ländlich sind und außer Landwirtschaft fast gar nichts an Umweltschäden verursachen. Und dann stellt man sich hier hin und zeigt mit dem Finger auf China? Sorry aber da kommt mir echt das Frühstück hoch...
Wenn wir denn mal an den Gebäudebestand gehen und zu den Wärmepumpenheizungen, warum macht man das nicht wirklich sinnvoll? Antwort: Weil da wieder die Lobby dahintersteckt und die Politik lenkt. Denkt man nur mal an Kältemittel von Klimaanlagen in Autos oder Wärmepumpen. Die würden super mit dem umweltfreundlichen R290 (auf Deutsch Grillgas) laufen. Massig verfügbar, billig zu bekommen, einfach zu entsorgen und weder giftig noch groß umweltschädlich. Was macht man statt dessen? Man verdonnert die Hersteller dazu die von den Monopolisten Du Pont und Co produzierten hochgefährlichen flourierten Kältemittel einzusetzen. So eine Füllung Propan für eine Autoklimaanlage dürfte sich mit Service so um 30 Euro bewegen, was zahlt man aktuell für dieses Rattengift R1234YF? So 150 Euro glaub ich...Nur ein Beispiel was hier absolut falsch läuft, in meinen Augen ist das Klimagedöns vor allem eines: Ein riesen Wirtschaftsfaktor der von schlauen Lobbyisten zum Geldscheffeln ausgeschlachtet wird. Um Umwelt und Klima gehts da weniger bis gar nicht, unsere grünen Jungs und Mädels sind jedenfalls die größten Flugmeilensammler die man je gesehen hat. Wie wir alle wissen sollten sind Flugzeuge die allerschlimmsten Klimaveränderer weil sie
a) Die CO2-haltigen Abgase direkt in die Atmosphärenschichten blasen wo der abschirmende Effekt gegen Infrarotabstrahlung des Treibhausgases am Größten ist und
b) das CO2 dort sehr lange verbleibt weil keine Biosphäre da ist die es der Atmosphäre wieder entziehen kann und diese Luftschichten sich kaum mit der unteren Atmosphäre durchmischen.
Wirksamer Klimaschutz kann, auch angesichts der immer weiter wachsenden Weltbevölkerung, nur eines bedeuten: Das Luxusleben wie wir es kennen kann so nicht weitergehen. Es muss mit Einbußen der gewohnten Lebensstandards einhergehen. Wer will das schon? Die Kleber der allerletzten Generation am Allerwenigsten wenn die mal in Lohn und Brot
stehen, darauf geb ich Brief und Siegel. Diese Heuchelei seitens Politik und Industrie mit Wasser predigen und Wein saufen ist für mich jedenfalls am Allerschwersten zu ertragen. Klappt ja echt alles prima...
Zuletzt geändert von Spezialwidde am 03.11.2023 - 10:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von ralleycorse »

Leider falsch, China hat uns noch nicht überholt. Und man kann von dem Regime halten was man will, es gibt niemanden weltweit der so massiv in grüne Energie investiert wie sie (siehe unteren link)
Und vergleicht mal uns mit unseren Nachbarn! Italien, Spanien, Frankreich, Norwegen, ach egal wer - sie sind alle besser, teilweise sogar massgeblich.
Aber nein WIR müssen nichts tun, erst die anderen. Alles klar.
https://de.statista.com/statistik/daten ... einwohner/

Und dann mal die Investitionen in grüne Energie:
https://de.statista.com/infografik/3041 ... -energien/

Es ist leider so, wir sind hier AUCH in der Pflicht. Auf andere zeigen vom Sofa aus und am besten noch 3 Fernreisen pro Jahr das sollten wir uns abschminken...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Teddy75 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2023 - 07:24

Nun, dass wir selbst mit der einen Billion Euro, mit der wir unseren gesamten Gebäudebstand mindestens auf Effizienzklasse D anheben könnten, maximal 2 Tage der Emissionen von China sparen, am Ende scheitern und Null Komma Nix am Klima ändern, ist sicher. Würden wir statt dessen forschen, hätten wir wenigstens eine Chance.
Darf ich mal fragen, woher Du die eine Billion Euro hast?!?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Teddy75 hat geschrieben: 03.11.2023 - 09:30 Darf ich mal fragen, woher Du die eine Billion Euro hast?!?
Aus einem Artikel in der Welt vom Sommer. Da ist sogar von 1,4 Billionen Euro die Rede.
Die Welt hat geschrieben:Das EU-Parlament arbeitet an einer neuen Richtlinie. Weil Gebäude in den Mitgliedstaaten damit höchst ungleich eingestuft würden, könnte das für Deutschlands Hauseigentümer teuer werden. Von bis zu 1400 Milliarden Euro ist die Rede.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von chatmonster »

Schon mal auf die Idee gekommen, dass diese Zahl auf die EU bezogen ist?

Ich laß dieser Tage was von ca. 250Milliarden auf ca. 7Millionen betroffene Häuser in D.
Ja, wenn man mit den 250Milliarden um sich wirft, eine riesen Zahl, mit der man super pralen kann.

Rechnet man es um, kommt man bei 35.000€ pro Haus aus. Über alles, kleines Reihenhäußchen bis riesiger Plattenbau. Du kannst als abschätzen, was für Oma Ernas Reihenhäußchen übrig bleibt...
Schöne Grüße
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

ralleycorse hat geschrieben: 03.11.2023 - 09:07 Leider falsch, China hat uns noch nicht überholt. Und man kann von dem Regime halten was man will, es gibt niemanden weltweit der so massiv in grüne Energie investiert wie sie
Nach dieser Statistik liegt China mit 8,73 zu 8,06 Gigatonnen :wink: pro Einwohner vorn.

Außerdem hinkt der Vergleich, wenn es darum geht, pro-Kopf Emissionen mit einander zu vergleichen. Entweder vergleicht man die EU27 mit China (6,25 zu 8,73) oder man vergleicht Shenzen mit Deutschland.
ralleycorse hat geschrieben: 03.11.2023 - 09:07 Aber nein WIR müssen nichts tun, erst die anderen. Alles klar.
Leider gehörst auch Du zu denen, die nur Lesen, was ihrer Erwartungshaltung entspringt. Für Dich extra noch einmal: Was wirtschaftlich sinnvoll, bezahlbar und nützlich ist, sollten wir auch tun und haben wir in der Vergangenheit auch getan. Sonst läge unsere pro Kopf Emissionen nicht bei fast der Hälfte der USA, bezogen auf die EU27 sowieso.

Blinder Aktionismus und Dirigismus kosten uns dagegen unnötig viel Geld und bringen unterm Strich nichts. Wenn ich unser Einsparpotetial in Relation zu den Emissionen zu China setze, dann nicht, um hier die Hände in den Schoß zu legen. Sondern um die Sinnlosigkeit dieses übertriebenen Aktionismus offen zu legen.

Natürlich macht es Sinn, hier weiter Gebäude zu dämmen und Energie effizienter zu nutzen. Aber halt nicht um jeden Preis. Die nackten Zahlen lassen gar keine andere Schlußfolgerung zu, als dass wir weder in der EU und erst recht nicht in Deutschland den Planeten retten werden.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

chatmonster hat geschrieben: 03.11.2023 - 09:55 Schon mal auf die Idee gekommen, dass diese Zahl auf die EU bezogen ist?
Ja, bin ich. Aber aus dem Text geht nun einmal eindeutig hervor, dass sich diese Zahl auf Deutschland bezieht. Und wenn ich überschlägig von 4 Millionen sanierungsbedürftigen Häusern und einem mittleren Volumen von 250.000 Euro ausgehe, dann liege ich schon bei einer Billion Euro.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2023 - 07:24 Hier geht es ums Klima und nicht um Moral. Und da spielt nicht die Emissionen pro Kopf eine Rolle, sondern die absoluten Zahlen.
Am besten suchst du dir eine hübsche Lichtensteinerin oder eine hübsche Luxemburgerin zum Heiraten und nimm dann deren Staatsbürgerschaft an. Dann darfst du nach deiner Logik noch viel, viel mehr CO2 verbrauchen, bevor du ein schlechtes Gewissen haben musst.
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