Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
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j-d-s
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Doch, ich wusste sogar von dem Vorschlag stattdessen einen Tunnel zu bauen. Aber man könnte die Brücke möglicherweise auch etwas weiter oben am Hang entlang bauen, oder auf der anderen Talseite. Ehe mir jemand vorwirft, das gehe geologisch nicht usw., da ich kein Geologe bin und auch keine entsprechenden Gutachten vorliegen habe, kann ich das nicht beurteilen.
Aber es wäre definitiv möglich, wenn auch unter Umständen recht aufwändig und teuer, die Baumaßnahmen so durchzuführen, dass jederzeit wenigstens 2 Spuren pro Richtung zur Verfügung stehen.
Dafür müsste man aber halt rechtzeitig anfangen, nur zum Vergleich, das Astra hat bereits 2008 die Problematik beim Gotthardtunnel vorgebracht, jetzt nach 15 Jahren ist die zweite Röhre im Bau, und nach dann insgesamt 20 Jahren soll die erste Röhre saniert werden.
Aber bei der Asfinag und der Politik scheint man einfach gar nichts zu machen, um Staus zu verhindern. Lieber wird alles abgelehnt und dann überrascht getan, wenn die Reduktion einer Autobahn aus 1 Spur pro Richtung zu riesigen Staus führt.
Aber es wäre definitiv möglich, wenn auch unter Umständen recht aufwändig und teuer, die Baumaßnahmen so durchzuführen, dass jederzeit wenigstens 2 Spuren pro Richtung zur Verfügung stehen.
Dafür müsste man aber halt rechtzeitig anfangen, nur zum Vergleich, das Astra hat bereits 2008 die Problematik beim Gotthardtunnel vorgebracht, jetzt nach 15 Jahren ist die zweite Röhre im Bau, und nach dann insgesamt 20 Jahren soll die erste Röhre saniert werden.
Aber bei der Asfinag und der Politik scheint man einfach gar nichts zu machen, um Staus zu verhindern. Lieber wird alles abgelehnt und dann überrascht getan, wenn die Reduktion einer Autobahn aus 1 Spur pro Richtung zu riesigen Staus führt.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Angeblich soll es doch 2-spurig pro Richtung bleiben: https://www.baumann-obholzer.com/de/bru ... 585309.php
https://www.derstandard.de/story/200014 ... ruecke-auf
In Gries kämpft man anscheinend erbittert gegen die Brücke...wahrscheinlich bis der Verkehr direkt durch die Orte rollt:er Neubau erfolgt unter Aufrechterhaltung des 4-spurigen Verkehrs, wobei in der ersten Bauphase ein Tragwerk neben der bestehenden Brücke errichtet wird (Tragwerk Richtungsfahrbahn Innsbruck). In der weiteren Folge wird das bestehende Tragwerk abgebrochen und ein zweites schmäleres Tragwerk errichtet (Tragwerk Richtungsfahrbahn Brenner).
https://www.derstandard.de/story/200014 ... ruecke-auf
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Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Was ist an der Lueg Brücke besonders?
Im Grunde besteht ein großer Teil der Brennerautobahn aus solchen Brücken.
Die werden alle erneuert werden müssen.
Im Grunde besteht ein großer Teil der Brennerautobahn aus solchen Brücken.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Die Länge ist halt einmalig. Die anderen Brücken haben nur einen Bruchteil dieser Länge.
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j-d-s
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Also, ich will Deutschland da jetzt nicht ausnehmen, auch wir haben unsere Bananenrepublikereien...GIFWilli59 hat geschrieben: 26.09.2023 - 00:10 Angeblich soll es doch 2-spurig pro Richtung bleiben: https://www.baumann-obholzer.com/de/bru ... 585309.phpIn Gries kämpft man anscheinend erbittert gegen die Brücke...wahrscheinlich bis der Verkehr direkt durch die Orte rollt:er Neubau erfolgt unter Aufrechterhaltung des 4-spurigen Verkehrs, wobei in der ersten Bauphase ein Tragwerk neben der bestehenden Brücke errichtet wird (Tragwerk Richtungsfahrbahn Innsbruck). In der weiteren Folge wird das bestehende Tragwerk abgebrochen und ein zweites schmäleres Tragwerk errichtet (Tragwerk Richtungsfahrbahn Brenner).
https://www.derstandard.de/story/200014 ... ruecke-auf
...aber wie kann es sein, dass der Bürgermeister eines kleinen Ortes die Erhaltung (!!!) einer der wichtigsten internationalen Transitautobahnen blockieren oder für Jahre verzögern kann?
Wir reden hier ja nicht von einem Neubau, nichtmal von einer neuen Trasse, sondern von einer für den Erhalt der Autobahn unbedingt und vor allem zeitnah notwendigen Ersatz einer Brücke auf identischer Trasse. Alleine dass das rechtlich überhaupt möglich ist, sind doch Zustände wie in einer Bananenrepublik, wenn das Schule macht, haben wir in 20 Jahren gar keine Autobahnen, Bahnlinien oder Flughäfen mehr, wenn sogar gegen Erhaltungsmaßnahmen irgendwelche örtlichen Quertreiber rechtswirksam vorgehen können.
Hier müsste unbedingt sofort der Nationalrat in Wien tätig werden und erstmal als Sofortmaßnahme den Bau genau dieser Brücke per Verfassungsgesetz beschließen (da höherrangiges Recht und dadurch kaum mehr beeinspruchbar), um dann in den nächsten Jahren ein Gesetz auf den Weg zu bringen, welches die Einspruchsrechte gegen Baumaßnahmen größter Bedeutung, internationaler Dimension, auf effektiv Null reduziert.
Meine Befürchtung ist auch, dass durch dieses inakzeptable und von grenzenlosem Egoismus getriebene Verhalten so lange verzögert wird, bis die Brücke komplett gesperrt werden muss. Dann wird der Herr Bürgermeister rumheulen weil die Straßen in seinem Ort jeden Tag zugestaut sind und Fahrverbote fordern, und ich fürchte, man wird die ihm sogar gewähren, statt ihn wenigstens dann die Konsequenzen seines kurzsichtigen und leichtsinnigen Verhaltens tragen zu lassen.
Ich glaube, gegen diese Zustände hilft erstmal nur, wenn Deutschland und Italien dagegen vor dem EuGH klagen und dann Österreich erstmal massive Strafzahlungen aufgebrummt kriegt, bis sie tätig werden. Es kann nicht toleriert werden, dass Politik und Justiz untätig bleiben, die Vorteile der EU-Mitgliedschaft abgreifen, dann aber bei einer solch wichtigen Sachfrage die anderen EU-Partner so massiv schädigen dürfen ohne dass dagegen vorgegangen wird, wenn sie das nicht wollen, sollen sie bitte aus der EU austreten!
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Karl-Friedrich, wir reisen ab!
Die Trasse wird nicht 1:1 erhalten, sondern die Brücke muss daneben (ich meine etwas unterhalb) neu gebaut werden, da der Hang rutscht. Und der Ort versucht, die ganzen negativen Auswirkungen dieser Alpenquerung durch einen Tunnel zu reduzieren.
Aber seit wann ist der Brenner eigentlich in Salzburg?
Die Trasse wird nicht 1:1 erhalten, sondern die Brücke muss daneben (ich meine etwas unterhalb) neu gebaut werden, da der Hang rutscht. Und der Ort versucht, die ganzen negativen Auswirkungen dieser Alpenquerung durch einen Tunnel zu reduzieren.
Aber seit wann ist der Brenner eigentlich in Salzburg?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Mailand oder Madrid...
Prinzipiell aber auch hier ein schönes Beispiel für das Thema Reisepanik. Wenn man einigermaßen clever seine Reisezeiten plant und kreativ in der An- und Abreise ist, hat man - wie ich hier (also im AF) schon mehrfach geschrieben habe überhaupt kein Problem mit solchen "Katastrophenbaustellen". Nur wenn man auf die Schmerzen steht und sich Samstagmittags unbedingt mit den anderen am Brenner treffen will gehört es einem halt auch nicht anders.
Beispiel:
Stuttgart - Rovereto, Freitagmorgens 1:00 Abfahrt, Ankunft 8:30. Ankommen, Frühstücken gehen und man hat noch was vom Tag.
Rovereto - Stuttgart, Samstagabends 16:00 Abfahrt, Ankunft um 0:00 Uhr. Ankommen, auspacken und feddich.
Beide Strecken ohne einen einzigen Stau oder zähfließenden Verkehr zu haben.
um aufs Topic zurück zu kommen: Die Skigebiete machen es ja schon vor wie man die Situation für die Tagesgäste entzerren will. Early Bird Skiing anbieten. Nicht um 8:00 (isch zu spät...) sondern gerne schon um 7:30 mit der ersten Bergfahrt. oder irgend eine Möglichkeit eines "Early Checkins" vor Ort und dann n Kaffeegutschein raushauen oder oder oder... Mann da ist doch kreatives Marketing gefragt und nicht einfach nur ein "jammer jammer, die böse Asfinag". Oder glaubt hier ernsthaft einer der Verschwörungstheoretiker, dass die absichtlich eine der Hauptrouten Nord-Süd (egal ob Brenner oder Tauern oder Gotthard (Mailand-Madrid... ich weiß) für lange Zeiten blockieren würden wenn es anders ginge?
Die einspurige Verkehrsregelung für die Luegbrücke kommt ja auch nicht weil sie dadurch schneller bauen sondern weil sie sonst einfach Schiss haben, dass ihnen die ganze Brücke (trotz Notunterstützungen und zusätzlichen Tragwerken aus Stahl) unterm Arsch wegbricht....
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Volle Zustimmung. Meiner Ansicht nach ist den (Salzburger) Seilbahnunternehmen möglicherweise gar nicht bewusst , wie sehr sie sich mit diesem medialen Poltern - ohne gleichzeitig ernsthaft selbst proaktiv etwas ändern zu wollen - in der Öffentlichkeit schaden. Schön langsam dürfte es tatsächlich jedem Salzburger Tagesgast bekannt sein, dass die Verkehrssituation auf der A10 im Winter wirklich problematisch werden wird...F. Feser hat geschrieben: 26.09.2023 - 19:43um aufs Topic zurück zu kommen: Die Skigebiete machen es ja schon vor wie man die Situation für die Tagesgäste entzerren will. Early Bird Skiing anbieten. Nicht um 8:00 (isch zu spät...) sondern gerne schon um 7:30 mit der ersten Bergfahrt. oder irgend eine Möglichkeit eines "Early Checkins" vor Ort und dann n Kaffeegutschein raushauen oder oder oder... Mann da ist doch kreatives Marketing gefragt und nicht einfach nur ein "jammer jammer, die böse Asfinag". Oder glaubt hier ernsthaft einer der Verschwörungstheoretiker, dass die absichtlich eine der Hauptrouten Nord-Süd (egal ob Brenner oder Tauern oder Gotthard (Mailand-Madrid... ich weiß) für lange Zeiten blockieren würden wenn es anders ginge?
Ich hatte bereits zur Thread-Eröffnung vor einigen Wochen vorgeschlagen, dass man aus meiner Sicht seitens der Bergbahnen die zweifellos herausfordernde Situation schnellstmöglich zur Kenntnis nehmen - und kreative Lösungen andenken sollte, wie man als Unternehmen damit am Besten umgehen kann. Was ist bis jetzt passiert? Außer viel medialem Wirbel nicht viel - der zudem (erst) zu einem Zeitpunkt begonnen hatte, als (zunächst) die Planung der Tunnelbaustelle längst abgeschlossen bzw. (später) bereits (irreversibel) die Bauarbeiten in allen 5 Tunneln begonnen hatten. Zumindest für 2023/24 sehe ich nicht mehr viele Optimierungsmöglichkeiten an der Baustelle. Klar kann man ggf. noch über ein LKW-Fahrverbot am Wochenende oder Abfahrtssperren zur Entlastung der Anrainer nachdenken - aber all das wird die 1-Spurigkeit nicht rückgängig machen.
Abgesehen von einem um 30 Minuten früheren Betriebsbeginn in Zauchensee hat man bisher aus den Skigebieten meines Wissens nach keine ernsthaften Konzepte gehört, welchen Beitrag die Bergbahnen zur Reduktion der Verkehrsspitzen leisten könnten. Ich bleibe dabei: Hauptzubringer in den klassischen Tagesskigebieten im Einzugsgebiet der A10 ab 07:30 Uhr laufen lassen, abends ausgewählte Anlagen bis 17:00 Uhr laufen lassen, neue Tageskartenangebote mit besonderem Fokus auf Attraktivierung der Randzeiten, direkte Bus-Shuttle-Services in jeweils ein Skigebiet ohne Zwischenstopp ab z.B. P+R Salzburg-Süd/P+R Salzburg-Messe/Parkplatz Stadion Salzburg, usw...
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Nicht "absichtlich", aber schon leichtfertig. Der Gotthard ist ja genau das Gegenbeispiel, weil das Astra da bereits 2008 (vor 15 Jahren!) die Sache ins Rollen gebracht hat und dann die zweite Gotthardröhre per Volksabstimmung bewilligt wurde (hat auch den Vorteil, dass das schwieriger zu beeinspruchen ist), sodass es dort gar nicht zu einer Verschlimmerung der Situation kommt. Und interessanterweise kriegt die Schweiz es ja sogar beim (privatwirtschaftlich organisierten) Großen St. Bernhard sowie am St. Berhardin hin, dort Sanierungen ohne Sperrungen oder Fahrspurreduktionen zu erreichen.F. Feser hat geschrieben: 26.09.2023 - 19:43 die böse Asfinag". Oder glaubt hier ernsthaft einer der Verschwörungstheoretiker, dass die absichtlich eine der Hauptrouten Nord-Süd (egal ob Brenner oder Tauern oder Gotthard (Mailand-Madrid... ich weiß) für lange Zeiten blockieren würden wenn es anders ginge?
Die einspurige Verkehrsregelung für die Luegbrücke kommt ja auch nicht weil sie dadurch schneller bauen sondern weil sie sonst einfach Schiss haben, dass ihnen die ganze Brücke (trotz Notunterstützungen und zusätzlichen Tragwerken aus Stahl) unterm Arsch wegbricht....
Die Asfinag dagegen hat es versäumt, bei der Tauernautobahn ebenso wie bei der Brennerautobahn, rechtzeitig auf die Situation und ihre Dringlichkeit hinzudeuten und die Politik hat es anschließend, und versäumt es heute noch, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit zügig gebaut werden kann.
Wenn man das dann kombiniert mit der generell massiv diskriminierenden Politik gegen ausländische Kraftfahrzeuge (was durch Österreichische Landes/Bundesregierung illegal ist, das Nicht-EU-Land Schweiz dürfte das, aber tut es nicht) kombiniert, hier meine ich die Straßen- und Abfahrtsperren sowie Blockabfertigung, und der Tatsache, dass die Grünen, welche bekanntermaßen mitregieren, sowieso schon immer so viele Staus wie nur irgend möglich provozieren wollen, wäre am Ende sogar eine gewisse Absicht durch Unterlassen gar nicht mal so sehr abwegig...
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Bin ja gespannt, ob dann z.B. in Schladming kommende Saison weit mehr los ist.
Kann mir locker vorstellen, dass da die Tagesgäste aus Oberösterreich, Tschechien oder westlichem NÖ lieber auf die Pyhrnautobahn und dann ins Ennstal ausweichen.
lg, Thomas
Kann mir locker vorstellen, dass da die Tagesgäste aus Oberösterreich, Tschechien oder westlichem NÖ lieber auf die Pyhrnautobahn und dann ins Ennstal ausweichen.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Das hat für mich aber auch nichts mehr mit Urlaub zu tun. Da müsste ich am Freitag zusätzlich Urlaub nehmen, mich am Donnerstag Abend zwingen vorzuschlafen (funktioniert eh nicht) um dann nach einer unangenehmen Nachtfahrt (wer weiß mit was für Wetter am Brenner) früh morgens am Hotel zu stehen und nicht aufs Zimmer zu können. Nachdem ich dann unbequem im Auto den Schlaf nachgeholt habe, bin ich dann noch immer gerädert wenn ich endlich auf mein Zimmer kann. Mit etwas Glück ist dann Samstag morgen der Biorythmus wieder im Lot, höchst wahrscheinlich aber nicht.F. Feser hat geschrieben: 26.09.2023 - 19:43 Prinzipiell aber auch hier ein schönes Beispiel für das Thema Reisepanik. Wenn man einigermaßen clever seine Reisezeiten plant und kreativ in der An- und Abreise ist, hat man - wie ich hier (also im AF) schon mehrfach geschrieben habe überhaupt kein Problem mit solchen "Katastrophenbaustellen". Nur wenn man auf die Schmerzen steht und sich Samstagmittags unbedingt mit den anderen am Brenner treffen will gehört es einem halt auch nicht anders.
Beispiel:
Stuttgart - Rovereto, Freitagmorgens 1:00 Abfahrt, Ankunft 8:30. Ankommen, Frühstücken gehen und man hat noch was vom Tag.
Rovereto - Stuttgart, Samstagabends 16:00 Abfahrt, Ankunft um 0:00 Uhr. Ankommen, auspacken und feddich.
Beide Strecken ohne einen einzigen Stau oder zähfließenden Verkehr zu haben.
Ist das diese viel gepriesene Freiheit die einem die Straße bietet?
Ich halte dagegen mit 9:15 Uhr Abfahrt Stuttgart Hbf, ein Umstieg in München und um 16:17 Uhr ist man in Rovereto. Den oft vollen Zügen begegnet man mit einer Reservierung, oder ar einem 1. Klasse Ticket und schon fährt es sich ganz entspannt am Stau vorbei, inkl. Panoramablick auf die Luegbrücke. Das ist für mich Urlaub.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Hinzu kommt, dass man noch ein Quartier finden muss, das nicht auf Sa-Sa besteht und zum eigenen Geldbeutel passt. Es gibt inzwischen zwar schon einige, die abweichende Anreisetage akzeptieren, aber es gibt auch noch Hotels, die den umgekehrten Weg gehen. Ein Hotel, wo wir schon einige Male waren und immer an unterschiedlichen Tagen anreisten, nimmt jetzt in den Schulferien (was andres habe ich nicht gefragt) nur noch Buchungen Sa-Sa entgegen.
Anreise ist auch nur nett, wenn man es nah zu einem Fernbahnhof hat und auch das Ziel am besten einen Bahnhof. Bei mir beides nicht gegeben.
Anreise ist auch nur nett, wenn man es nah zu einem Fernbahnhof hat und auch das Ziel am besten einen Bahnhof. Bei mir beides nicht gegeben.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Alles schön und gut. Aber die RoLa fährt für mich zu selten. geschweige denn, dass ich ab meinem kleinen kuschligen Dörflein hier am Rande des Schwarzwaldes mit meinem Gespann (Zugfahrzeug plus zwei Tonnen Wohnwagen…) auf diese ominöse „perfekte“ Fernverkehrsalternative umsteigen könnte. Das ganze dann noch mit Gepäck für zwei Wochen, drei Kindern (bei welchem die kleinste am meisten Gepäck hat aber am wenigsten schleppen kann) und einem Labrador der während der gesamten Bahnfahrt nen Maulkorb tragen müsste - nein danke.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 01.10.2023 - 02:57Das hat für mich aber auch nichts mehr mit Urlaub zu tun. Da müsste ich am Freitag zusätzlich Urlaub nehmen, mich am Donnerstag Abend zwingen vorzuschlafen (funktioniert eh nicht) um dann nach einer unangenehmen Nachtfahrt (wer weiß mit was für Wetter am Brenner) früh morgens am Hotel zu stehen und nicht aufs Zimmer zu können. Nachdem ich dann unbequem im Auto den Schlaf nachgeholt habe, bin ich dann noch immer gerädert wenn ich endlich auf mein Zimmer kann. Mit etwas Glück ist dann Samstag morgen der Biorythmus wieder im Lot, höchst wahrscheinlich aber nicht.F. Feser hat geschrieben: 26.09.2023 - 19:43 Prinzipiell aber auch hier ein schönes Beispiel für das Thema Reisepanik. Wenn man einigermaßen clever seine Reisezeiten plant und kreativ in der An- und Abreise ist, hat man - wie ich hier (also im AF) schon mehrfach geschrieben habe überhaupt kein Problem mit solchen "Katastrophenbaustellen". Nur wenn man auf die Schmerzen steht und sich Samstagmittags unbedingt mit den anderen am Brenner treffen will gehört es einem halt auch nicht anders.
Beispiel:
Stuttgart - Rovereto, Freitagmorgens 1:00 Abfahrt, Ankunft 8:30. Ankommen, Frühstücken gehen und man hat noch was vom Tag.
Rovereto - Stuttgart, Samstagabends 16:00 Abfahrt, Ankunft um 0:00 Uhr. Ankommen, auspacken und feddich.
Beide Strecken ohne einen einzigen Stau oder zähfließenden Verkehr zu haben.
Ist das diese viel gepriesene Freiheit die einem die Straße bietet?
Ich halte dagegen mit 9:15 Uhr Abfahrt Stuttgart Hbf, ein Umstieg in München und um 16:17 Uhr ist man in Rovereto. Den oft vollen Zügen begegnet man mit einer Reservierung, oder ar einem 1. Klasse Ticket und schon fährt es sich ganz entspannt am Stau vorbei, inkl. Panoramablick auf die Luegbrücke. Das ist für mich Urlaub.
Und ja. Für mich ist das Urlaub wenn ich morgens entspannt auf der Autobahn ohne Stau, ohne LKW fahren und auf dem Brenner nen Espresso trinken kann
Am Zielort bin ich dann auch noch mobil und kann bei Bedarf jeden Tag Ausflüge machen.
Morgens ankommen war bisher noch nie und nirgends ein Problem, wenn man es vorher rechtzeitig ankündigt, kriegt man entweder nen separaten Stellplatz zum „warten“ oder man geht im „Hotelfall“ einfach gemütlich frühstücken, an den Pool oder schon irgendwo an den See.
Einfach das machen was der Junkie und der AI Bot hier so schön propagieren: flexibel sein.
Und in den Sommerferien einen Tag mehr Urlaub nehmen, dafür Stau- und stressfreier anreisen? Sollte doch kein Problem sein
Ergänzung:
In meinen Kinderzeiten gab es den Autoreisebahnhof Kornwestheim. Das wäre selbst für mich wieder eine Alternative, allerdings dann halt nur wenn man WW Kapazitäten schaffen würde… 2,50 außen außen kriegt man vermutlich nicht auf die Schiene oder?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Vor allem mit Kindern im Stau ist es nie schön und wenn die Kinder im Auto gut schlafen können finde ich das eine gute Sache und als Eltern hat man auf jeden Fall auch seine Ruhe.F. Feser hat geschrieben: 01.10.2023 - 12:16Alles schön und gut. Aber die RoLa fährt für mich zu selten. geschweige denn, dass ich ab meinem kleinen kuschligen Dörflein hier am Rande des Schwarzwaldes mit meinem Gespann (Zugfahrzeug plus zwei Tonnen Wohnwagen…) auf diese ominöse „perfekte“ Fernverkehrsalternative umsteigen könnte. Das ganze dann noch mit Gepäck für zwei Wochen, drei Kindern (bei welchem die kleinste am meisten Gepäck hat aber am wenigsten schleppen kann) und einem Labrador der während der gesamten Bahnfahrt nen Maulkorb tragen müsste - nein danke.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 01.10.2023 - 02:57Das hat für mich aber auch nichts mehr mit Urlaub zu tun. Da müsste ich am Freitag zusätzlich Urlaub nehmen, mich am Donnerstag Abend zwingen vorzuschlafen (funktioniert eh nicht) um dann nach einer unangenehmen Nachtfahrt (wer weiß mit was für Wetter am Brenner) früh morgens am Hotel zu stehen und nicht aufs Zimmer zu können. Nachdem ich dann unbequem im Auto den Schlaf nachgeholt habe, bin ich dann noch immer gerädert wenn ich endlich auf mein Zimmer kann. Mit etwas Glück ist dann Samstag morgen der Biorythmus wieder im Lot, höchst wahrscheinlich aber nicht.F. Feser hat geschrieben: 26.09.2023 - 19:43 Prinzipiell aber auch hier ein schönes Beispiel für das Thema Reisepanik. Wenn man einigermaßen clever seine Reisezeiten plant und kreativ in der An- und Abreise ist, hat man - wie ich hier (also im AF) schon mehrfach geschrieben habe überhaupt kein Problem mit solchen "Katastrophenbaustellen". Nur wenn man auf die Schmerzen steht und sich Samstagmittags unbedingt mit den anderen am Brenner treffen will gehört es einem halt auch nicht anders.
Beispiel:
Stuttgart - Rovereto, Freitagmorgens 1:00 Abfahrt, Ankunft 8:30. Ankommen, Frühstücken gehen und man hat noch was vom Tag.
Rovereto - Stuttgart, Samstagabends 16:00 Abfahrt, Ankunft um 0:00 Uhr. Ankommen, auspacken und feddich.
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Ist das diese viel gepriesene Freiheit die einem die Straße bietet?
Ich halte dagegen mit 9:15 Uhr Abfahrt Stuttgart Hbf, ein Umstieg in München und um 16:17 Uhr ist man in Rovereto. Den oft vollen Zügen begegnet man mit einer Reservierung, oder ar einem 1. Klasse Ticket und schon fährt es sich ganz entspannt am Stau vorbei, inkl. Panoramablick auf die Luegbrücke. Das ist für mich Urlaub.
Und ja. Für mich ist das Urlaub wenn ich morgens entspannt auf der Autobahn ohne Stau, ohne LKW fahren und auf dem Brenner nen Espresso trinken kann.
Am Zielort bin ich dann auch noch mobil und kann bei Bedarf jeden Tag Ausflüge machen.
Morgens ankommen war bisher noch nie und nirgends ein Problem, wenn man es vorher rechtzeitig ankündigt, kriegt man entweder nen separaten Stellplatz zum „warten“ oder man geht im „Hotelfall“ einfach gemütlich frühstücken, an den Pool oder schon irgendwo an den See.
Einfach das machen was der Junkie und der AI Bot hier so schön propagieren: flexibel sein.
Und in den Sommerferien einen Tag mehr Urlaub nehmen, dafür Stau- und stressfreier anreisen? Sollte doch kein Problem sein
Ergänzung:
In meinen Kinderzeiten gab es den Autoreisebahnhof Kornwestheim. Das wäre selbst für mich wieder eine Alternative, allerdings dann halt nur wenn man WW Kapazitäten schaffen würde… 2,50 außen außen kriegt man vermutlich nicht auf die Schiene oder?![]()
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Der Vater hat seine Ruhe…
Letztes Jahr:
Autobahnauffahrt bei Stuttgart - alles schnarcht.
Rovereto Sud - über die Brücke und an die Maustelle rangefahren, im Auto beginnt sich leben zu regen:
„wo sind wir? Läufts gut?“ tönt es von nebenan.
„Ja, Rovereto Sud, Schatz. Lief gut heute, in fünf Minuten sind wir da“
„Na das ging aber schnell“
… es folgte stummes ins Lenkrad beißen beim Fahrer
Letztes Jahr:
Autobahnauffahrt bei Stuttgart - alles schnarcht.
Rovereto Sud - über die Brücke und an die Maustelle rangefahren, im Auto beginnt sich leben zu regen:
„wo sind wir? Läufts gut?“ tönt es von nebenan.
„Ja, Rovereto Sud, Schatz. Lief gut heute, in fünf Minuten sind wir da“
„Na das ging aber schnell“
… es folgte stummes ins Lenkrad beißen beim Fahrer
- Seilbahnjunkie
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Ah ja die deutschen Wohnwagengespanne, sehr beliebt bei uns.
- ThomasZ
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Ja, mit Wohnwagen hat man dies lästige Sa-Sa nicht. Da ist eine andere Anreise, die ich in der Regel auch immer anstrebe, kein Problem
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Mich merkst du gar nicht, durch euer schönes Ländchen bin ich ja um sechs zum Glück in der Regel schon durchSeilbahnjunkie hat geschrieben: 01.10.2023 - 18:53 Ah ja die deutschen Wohnwagengespanne, sehr beliebt bei uns.
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MarcB96
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Ich frage mich ja (mal wieder) was die mit Transitverkehr meinen...das wollte man mir ja schon bei den sommerlichen Fahrverboten so gar nicht erklären..Werna76 hat geschrieben: 19.09.2023 - 22:43https://salzburg.orf.at/stories/3224861/Beim neuen Mega-Staubereich wegen der A10-Baustellen habe sich die ASFINAG bei ihren Prognosen verschätzt. Deshalb müsse man nun gemeinsam nachjustieren und mutige Reformen einleiten. Das sagt Salzburgs Verkehrsreferent und LHStv. Stefan Schnöll (ÖVP). Er will auch den Transitverkehr während der Bauzeit verbieten.
Also liebe deutschen Gäste: wenn ihr in unserem schönen Land euer Geld ausgeben wollt, dann herzlich willkommen... wenn ihr aber nur durchfahren wollts ans Meer... dann fahrts über die Schweiz![]()
Ob die jetzt nur den Transit durch Österreich durch meinen oder bereits wenn man beispielsweise von Berchtesgaden nach Werfen wollen würde (also nur Transit durch einzelne Dörfer)
Aber scheinbar wird man wohl wieder vor die Wahl gestellt, Österreich einfach vollständig zu meiden oder sich eine Unmenge an Ausreden/Lügen für potentielle Kontrollen auszudenken
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MarcB96
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Eine 2. Röhre bietet mal davon abgesehen immer eine große Verbesserung der Sicherheit (wie man beim Tauerntunnel, Mt. Blanc Tunnel, etc bereits deutlich sehen konnte). Allein deshalb ist das bei einem längerem Tunnel immer sinnvoll...GIFWilli59 hat geschrieben: 20.09.2023 - 23:57Der Gotthard ist doch eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht erforderlich ist, dass man 2 Spuren pro Richtung hat. An der A10 hat man die 2. Röhre schon 1977 gebaut.j-d-s hat geschrieben: 20.09.2023 - 22:54 Der Gotthard ist ein gutes Beispiel für vorausschauende Planung: Dort wurde 2008 bereits von den Straßenbetreibern auf das Problem in ca. 20 Jahren hingewiesen, dann wurde geplant und die Volksabstimmung durchgeführt und gegenwärtig eben die zweite Röhre gebaut.
Bei der Volksabstimmung sehr interessant ist auch das Ergebnis: In allen Kantonen sprach sich die Mehrheit für den Bau aus, außer in der Waadt und in Genf, mithin die Gegenden, die wohl am allerwenigsten negativ betroffen sein könnten von der zweiten Röhre.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Was bitte ist an diesen vielen Staustunden vor den Portalen gut? Die lokale Bevölkerung hat die Schnauze voll und auch wir, die etwas weiter weg wohnen und zB. ins Wallis oder ins Bündnerland wollen, stehen deswegen im Stau. Die zweite Röhre hätte man schon längst bauen sollen. Jetzt muss man dann die Bevölkerung nur noch überzeugen, die Verfassung rechtzeitig zu ändern, dass man nach dem Bau und nach der Sanierung der alten Röhre alle vier Spuren benützen kann… aber da bin ich optimistisch.GIFWilli59 hat geschrieben: 20.09.2023 - 23:57Der Gotthard ist doch eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht erforderlich ist, dass man 2 Spuren pro Richtung hat.j-d-s hat geschrieben: 20.09.2023 - 22:54 Der Gotthard ist ein gutes Beispiel für vorausschauende Planung: Dort wurde 2008 bereits von den Straßenbetreibern auf das Problem in ca. 20 Jahren hingewiesen, dann wurde geplant und die Volksabstimmung durchgeführt und gegenwärtig eben die zweite Röhre gebaut.
Bei der Volksabstimmung sehr interessant ist auch das Ergebnis: In allen Kantonen sprach sich die Mehrheit für den Bau aus, außer in der Waadt und in Genf, mithin die Gegenden, die wohl am allerwenigsten negativ betroffen sein könnten von der zweiten Röhre.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Das stimmt. Die einrörige Verkehrsführung ist eben die Sparvariante.MarcB96 hat geschrieben: 02.10.2023 - 12:28 Eine 2. Röhre bietet mal davon abgesehen immer eine große Verbesserung der Sicherheit (wie man beim Tauerntunnel, Mt. Blanc Tunnel, etc bereits deutlich sehen konnte). Allein deshalb ist das bei einem längerem Tunnel immer sinnvoll...
Man kann es als eine Art der Verkehrslenkung mit der Brechstange betrachen (gemäß Alpenkonvention quasi). - Wobei ich persönlich davon kein Freund bin.ski-chrigel hat geschrieben: 02.10.2023 - 13:54Was bitte ist an diesen vielen Staustunden vor den Portalen gut? Die lokale Bevölkerung hat die Schnauze voll und auch wir, die etwas weiter weg wohnen und zB. ins Wallis oder ins Bündnerland wollen, stehen deswegen im Stau. Die zweite Röhre hätte man schon längst bauen sollen. Jetzt muss man dann die Bevölkerung nur noch überzeugen, die Verfassung rechtzeitig zu ändern, dass man nach dem Bau und nach der Sanierung der alten Röhre alle vier Spuren benützen kann… aber da bin ich optimistisch.GIFWilli59 hat geschrieben: 20.09.2023 - 23:57Der Gotthard ist doch eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht erforderlich ist, dass man 2 Spuren pro Richtung hat.j-d-s hat geschrieben: 20.09.2023 - 22:54 Der Gotthard ist ein gutes Beispiel für vorausschauende Planung: Dort wurde 2008 bereits von den Straßenbetreibern auf das Problem in ca. 20 Jahren hingewiesen, dann wurde geplant und die Volksabstimmung durchgeführt und gegenwärtig eben die zweite Röhre gebaut.
Bei der Volksabstimmung sehr interessant ist auch das Ergebnis: In allen Kantonen sprach sich die Mehrheit für den Bau aus, außer in der Waadt und in Genf, mithin die Gegenden, die wohl am allerwenigsten negativ betroffen sein könnten von der zweiten Röhre.
Ich wollte damit eigentlich auch nur zeigen, dass es keinesfalls obligatorisch ist, dass man immer 4 Fahrspuren (insgesamt) zur Vefügung hat, wie von jds gefordert. Der Vergleich mit der A10 hinkt ja auch insofern, dass der Gotthardtunnel die einzige wintersichere Verbindung in der Region ist, die ohne 2. Röhre wegfallen würde. An der A10 gibt es ja weiterhin 2 Fahrspuren, um zumindest den Basisverkehr abzudecken. 2 Jahre Einspurigkeit sind sicher zumutbar, gerade wenn man sieht, dass man sich am Gotthard schon 40 Jahre damit plagt.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Resümee des ersten Wochenendes: Anreise überraschend problemlos, Rückreise dann 30-45mim Stau.
https://salzburg.orf.at/stories/3235070/
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Saison 24/25: Ischgl-Samnaun, Sonnenkopf, Hochlitten, Hochoetz, Kühtai, Kitzbühel, Arosa-Lenzerheide, Vals Dachberg, Adelboden-Lenk, Tschentenalp, Elsigenalp, Lenk-Betelberg, Elsigen-Metsch, St. Moritz Corviglia, Corvatsch
Saison 23/24: Ski Dubai, Serfaus-Fiss-Ladis, Ski Arlberg, Grasgehren, Ifen & Walmendinger Horn - Heuberg, Lermoos & Wettersteinbahnen, Crans-Montana, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Vercorin
Saison 22/23: Ladurns, Kronplatz, Gitschberg-Jochtal, Grimentz-Zinal, St. Luc & Chandolin, Malbun, Kühtai, Ratschings, Stubaier Gletscher, St. Moritz Corviglia
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zonk
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Hatte neulich auch keine, bzw kaum Verzögerung. Weiss gar nicht, warum da hier so ein Bohei drum gemacht wurde
-
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste
Der wirkliche Test kommt doch erst am 26.12 und ab dann an den Bettenwechselsamstagenzonk hat geschrieben: 04.12.2023 - 13:24 Hatte neulich auch keine, bzw kaum Verzögerung. Weiss gar nicht, warum da hier so ein Bohei drum gemacht wurde
2025/25: 6 Tage - 4x Kleinwalsertal, je 1x GO, Buron
2024/25: 18 Tage - 11x Kleinwalsertal, je 1x GO, Buron, Warth/Lech, St. Anton, Zugspitze, See, Hintertux
2023/24: 24 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 2x Zugspitze,Kappl/See, Fendels, Spitzingsee, je 1x Adelharz/Buron, Balderschwang, Hintertux
2022/23: 17 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 1x Venet, Kampenwand, See, Hintertux
2021/22: 24 Tage - 19x Kleinwalsertal, 1x Bödele, 1x Kranzberg, 2x Kitzbühel, 1x See
2020/21: 5 Tage - 2x Samnaun, 3x Kleinwalsertal Spezial
2019/20: 8 Tage - 6x Kleinwalsertal, 1x Fendels, 1x Skijuwel
2018/19: 8 Tage - 4x Kleinwalsertal, 2x Hündle, 1x Venet, 1x Kitzbühel
2024/25: 18 Tage - 11x Kleinwalsertal, je 1x GO, Buron, Warth/Lech, St. Anton, Zugspitze, See, Hintertux
2023/24: 24 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 2x Zugspitze,Kappl/See, Fendels, Spitzingsee, je 1x Adelharz/Buron, Balderschwang, Hintertux
2022/23: 17 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 1x Venet, Kampenwand, See, Hintertux
2021/22: 24 Tage - 19x Kleinwalsertal, 1x Bödele, 1x Kranzberg, 2x Kitzbühel, 1x See
2020/21: 5 Tage - 2x Samnaun, 3x Kleinwalsertal Spezial
2019/20: 8 Tage - 6x Kleinwalsertal, 1x Fendels, 1x Skijuwel
2018/19: 8 Tage - 4x Kleinwalsertal, 2x Hündle, 1x Venet, 1x Kitzbühel
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