Gewinner und Verlierer in Tirol
Der Trend im Tiroler Winter-Tourismus geht zum Kurzurlaub. Deutlich länger bleiben erfahrungsgemäß Wintergäste, die von weither anreisen, wie zum Beispiel die russischen Gäste.
Rückgang in Sölden
Insgesamt mussten in der bisherigen Saison nicht nur Ischgl und St. Anton ein Minus hinnehmen. Rund drei Prozent macht das Minus im, von der Größenordnung her nächtigungsstärksten Tourismusort, Sölden aus.
Kann man dort dank Ostern und der übrigen Saison noch aufholen? Peter Marko, Geschäftsführer des Söldener Tourismusverbandes.
Schneemüde Gäste
Peter Marko: "Ostern ist nicht schlecht gebucht aber bei weitem noch nicht voll. Dadurch, dass es den ganzen Winter über so viel Schnee gegeben hat hören wir, dass einig schon schneemüde sind. Ich Schätze, dass wir die Saison mit einem Minus von zwei Prozent abschließen."
600.000 Nächtigungen in Kitzbühel
Zu den Gewinnern der bisherigen Saison gehören neben dem Kaunertal auch Mayrhofen, Zell am Ziller, Kirchberg und Kitzbühel, wo sich Tourismusdirektorin Renate Danler über ein Plus von über sechs Prozent freuen kann. Kann dieser Trend bis Saisonende weitergehen?
Renate Danler: "Die Osterwoche ist relativ gut gebucht und auch die Buchungen im März waren gut aber etwas schwächer als im Vorjahr. Wir glauben, dass es einen positiven Winterabschluss geben wird, in Zahlen sind das 600.000 Nächtigungen."
Die Tirol-Werbung will unabhängig von diesen Zahlen mit einer Studie genau erheben lassen, wie sich die Wertschöpfung im Tiroler Tourismus entwickelt und was die Betriebe tatsächlich erwirtschaften.
Zu den Gewinnern der bisherigen Saison zählen einmal mehr die Vier- und Fünfsternhäuser.
Naja, langsam machen sich die horrenden Preis in Ischgl, Sölden und am Arlberg bemerkbar