Leutascher Geisterklamm
- schifreak
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Leutascher Geisterklamm
Hi, Leute, war schon jemand in der Leutascher Geisterklamm ? hab da grad nen Prospekt vor mir, schaut wahnsinnig intressant aus, und iss bestimmt für die momentan viel zu heiße Jahreszeit ne schöne Abkühlung.
Bestimmt empehlenswert. www.leutascher-geisterklamm.at
Ganz in der Nähe iss Mittenwald mit 1 Pendelbahn aufs Dammkar, 1 ESL zum Kranzberg und ne historische Pendelbahn aufn Kranzberggipfel;
in Leutsch selber iss noch ne ESL mit Sommerrodelbahn...
Bestimmt empehlenswert. www.leutascher-geisterklamm.at
Ganz in der Nähe iss Mittenwald mit 1 Pendelbahn aufs Dammkar, 1 ESL zum Kranzberg und ne historische Pendelbahn aufn Kranzberggipfel;
in Leutsch selber iss noch ne ESL mit Sommerrodelbahn...
Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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- Dachstein
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Ist das nict eine 3 CLF von Wopfner?kaldini hat geschrieben:Der Lift in Leutasch mit der Rodelbahn ist eine 4SB.
MFG Dachstein
Zuletzt geändert von Dachstein am 22.06.2006 - 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Seilbahnfreund
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Bahn
S macht die Hitze aus-- die Mundebahn hab ich glatt vergessen-- und als ich damals in Leutasch war, war damals ne alte ESL bei der Sommerrodelbahn ( gar net gwußt, daß die mal umgebaut haben...in diese Gegend komm ich net so oft hin...)
aber wer auf Klamm Wanderungen steht-- Partnachklamm und Höllentalklamm iss ja auch net weit weg.... im schönen Garmischer Bereich; und über die Partnachklamm geht auch so n eiserner Steg mit glaub 78 m Höhe drüber...
aber wer auf Klamm Wanderungen steht-- Partnachklamm und Höllentalklamm iss ja auch net weit weg.... im schönen Garmischer Bereich; und über die Partnachklamm geht auch so n eiserner Steg mit glaub 78 m Höhe drüber...
Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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- schifreak
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Geisterklamm
Hi, ich denk mal, sowas soll den Tourismus fördern-- und vermutl. auch n Spass für Kinder sein. Es heißt doch immer, die Kids von heute bewegen sich nicht mehr, sitzen nur noch faul rum-- und für Wanderungen ohne irgendwelche Aktion iss doch keiner mehr zu begeistern. Ich denk mal, daß iss auch n Grund, warum immer mehr Rodelbahnen, Coaster und auch solche Attraktionen wie s Gras ausm Boden schießt.
Ich werd mir das auf alle Fälle mal antun, und da durchmaschiern-- es iss halt einfach so, daß Klammwanderungen i.d. Regel immer auf künstlich angelegten wegen zu begehn sind. Oder für Extreme, die mit Neoprenzeugs durchs Wasser gehn. Aber das wär nix für mich.
Im übrigen, von der Aareschlucht war ich auch ganz begeistert. Toll gemacht. Nur leider hab ich den Tunnelbahnhof nicht von innen gesehn. Aber das kommt noch...
Ich werd mir das auf alle Fälle mal antun, und da durchmaschiern-- es iss halt einfach so, daß Klammwanderungen i.d. Regel immer auf künstlich angelegten wegen zu begehn sind. Oder für Extreme, die mit Neoprenzeugs durchs Wasser gehn. Aber das wär nix für mich.
Im übrigen, von der Aareschlucht war ich auch ganz begeistert. Toll gemacht. Nur leider hab ich den Tunnelbahnhof nicht von innen gesehn. Aber das kommt noch...
Fabi,alpiner Schifreak
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- GMD
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Schon als ich das hier auf der Homepage las, schwante mir was. Und richtig, ein paar Zeilen weiter unten heisst es dann:Willkommen im Reich des Klammgeistes und seinen Kobolden!
Jeder hat schon von Geistern, Kobolden und Zwergen gehört. Sie sollen in unberührter Natur zu hause sein. Doch nur wenige Menschen konnten solche Wesen bisher selbst gesehen...
Was kommt als nächstes? Maskierte Darsteller, die an Kabeln schwebend durch die Klamm gezogen werden? Nebelmaschinen und Videoprojektionen von Geistern und Kobolden?An den Haltepunkten erzählt uns der Klammgeist allerlei Geheimnisvolles aus seinem Reich. Der 1900 m lange Koboldpfad führt vom Mittenwalder Klammkiosk über den Gletscherschliff in die Leutaschklamm hinein. An den Stationen berichten uns die Kobolde von den Gesteinen in der Leutaschklamm und der Kraft der Gletscher während der Eiszeiten.
Probably waking up
- Matthias
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Ich hab mir die Klamm heute mal angeschaut - bei diesem unbeständigen Wetter hatte ich nicht so recht Lust auf andere Outdooraktiviäten. Für einen Bericht hab ich zwar nicht genug Zeit (und auch nicht genug zu erzählen und zu zeigen), trotzdem aber an dieser Stelle ein paar Eindrücke:
Die Rundtour durch die Klamm von Leutascher Seite aus dauert je nach Gehtempo und Fotopausen ca. 1-1 1/2 Stunden. Die Wegabschnitte außerhalb der Klamm (Karte findet sich unter der Linkadresse am Beginn dieses Themas) führen gemütlich und unspektakulär durch den Wald, in der Klamm verläuft die Steiganlage immer hoch über der Leutascher Ache, die auf zwei hohen Stegen überquert wird.

Eine der beiden Brücken über die Klamm
Die Klamm selbst ist relativ dicht bewachsen und wirkt daher weniger schroff als andere ausgebaute Klammen. Der Fluß tost allerdings ganz gewaltig durch den engen Felsspalt, mit vielen Schlitzen, Bobbahnen und kleineren Wasserfällen.

In der Tiefe brodelt die hochwasserbraune Leutascher Ache
An der ganzen Route gibt es viele Schautafeln und Möglichkeiten für Kinder und verspielte Erwachsene selbst etwas zu tun, leider war die Hälfte dieser Stationen aber schon kaputt und teils wenig durchdacht angelegt. Alles dreht sich um das Thema Klammgeister, über die Gestaltung der Schautafeln etc. lässt sich streiten, die Texte sind aber sehr kitschig und geschwollen formuliert. Für mich über der Schmerzgrenze ist ein beleuchteter blinkender Klammgeist in einer Felsspalte. Ach ja, Werbeplakate der Bauunternehmen hängen auch noch in der Klamm, soviel zum Thema Naturerlebnis.

Eine der Stationen am Zugang zur Klamm
Der Eintritt ist übrigens frei (gilt nicht für den alten, kurzen Klammsteig von Mittenwald bis zum Wasserfall (23 m hoch)), dafür kostet der Parkplatz am oberen Klammeingang 5 Euro pro Tag (kürzere Parkdauer nicht möglich). Trotz mäßiger Witterung war die Klamm hervorragend besucht, insbesondere waren sehr viele italienische Gäste dar (wäre interessant zu wissen, wie die auf dieses Ziel kommen). Zielgruppe sind sicherlich vor allem Familien, auch wenn meiner Meinung nach das Konzept (Schautafeln etc.) nicht ganz stimmig ist.

Am Klammsteig im oberen Teil, wo der Abstand zum Fluß etwas geringer ist (und sich dieser kitschige Klammgeist befindet)
Zusammengefasst:
eindrucksvolle Steiganlage
Einblicke in eine typische Kalkalpenklamm mit zumindest bei Hochwasser sehr eindrucksvollem Wildwasser
Kitschgrenze teilweise überschritten
Stil, Inhalt und Aufmachung der Schautafeln gefallen mir nicht
Mitmachstationen größtenteils schon defekt
es gibt optisch spektakulärere Klammen, wenig Klammgefühl (Steig hoch über dem Fluß)
Fazit: Bei dem Wetter wars mal in Ordnung. Nochmal muss nicht sein, vielleicht höchstens mal im Herbst, wenn die Ache glasklar und leuchtend türkis ist und das Laub schön leuchtet.
Mir persönlich zu kitschig. Mein Alterntativtipp: Die Kuhflucht-Wasserfälle in Farchant bei Garmisch. Ruhig, sehr eindrucksvoll und deutlich bodenständiger. Einfache Tafeln zu Naturthemen, kurze prägnante Texte, Mitmachmöglichkeiten (Barfußweg, Tierweitsprung, Frage-Antwort-Tafeln), etwas Humor, schlichte optische Aufmachung. So etwas gefällt mir und ist für naturentwöhnte Stadtkinder sicher nicht schlechter. Touristischer Profit lässt sich damit aber wohl kaum erzielen.
Die Rundtour durch die Klamm von Leutascher Seite aus dauert je nach Gehtempo und Fotopausen ca. 1-1 1/2 Stunden. Die Wegabschnitte außerhalb der Klamm (Karte findet sich unter der Linkadresse am Beginn dieses Themas) führen gemütlich und unspektakulär durch den Wald, in der Klamm verläuft die Steiganlage immer hoch über der Leutascher Ache, die auf zwei hohen Stegen überquert wird.
Eine der beiden Brücken über die Klamm
Die Klamm selbst ist relativ dicht bewachsen und wirkt daher weniger schroff als andere ausgebaute Klammen. Der Fluß tost allerdings ganz gewaltig durch den engen Felsspalt, mit vielen Schlitzen, Bobbahnen und kleineren Wasserfällen.
In der Tiefe brodelt die hochwasserbraune Leutascher Ache
An der ganzen Route gibt es viele Schautafeln und Möglichkeiten für Kinder und verspielte Erwachsene selbst etwas zu tun, leider war die Hälfte dieser Stationen aber schon kaputt und teils wenig durchdacht angelegt. Alles dreht sich um das Thema Klammgeister, über die Gestaltung der Schautafeln etc. lässt sich streiten, die Texte sind aber sehr kitschig und geschwollen formuliert. Für mich über der Schmerzgrenze ist ein beleuchteter blinkender Klammgeist in einer Felsspalte. Ach ja, Werbeplakate der Bauunternehmen hängen auch noch in der Klamm, soviel zum Thema Naturerlebnis.
Eine der Stationen am Zugang zur Klamm
Der Eintritt ist übrigens frei (gilt nicht für den alten, kurzen Klammsteig von Mittenwald bis zum Wasserfall (23 m hoch)), dafür kostet der Parkplatz am oberen Klammeingang 5 Euro pro Tag (kürzere Parkdauer nicht möglich). Trotz mäßiger Witterung war die Klamm hervorragend besucht, insbesondere waren sehr viele italienische Gäste dar (wäre interessant zu wissen, wie die auf dieses Ziel kommen). Zielgruppe sind sicherlich vor allem Familien, auch wenn meiner Meinung nach das Konzept (Schautafeln etc.) nicht ganz stimmig ist.
Am Klammsteig im oberen Teil, wo der Abstand zum Fluß etwas geringer ist (und sich dieser kitschige Klammgeist befindet)
Zusammengefasst:
Fazit: Bei dem Wetter wars mal in Ordnung. Nochmal muss nicht sein, vielleicht höchstens mal im Herbst, wenn die Ache glasklar und leuchtend türkis ist und das Laub schön leuchtet.
Mir persönlich zu kitschig. Mein Alterntativtipp: Die Kuhflucht-Wasserfälle in Farchant bei Garmisch. Ruhig, sehr eindrucksvoll und deutlich bodenständiger. Einfache Tafeln zu Naturthemen, kurze prägnante Texte, Mitmachmöglichkeiten (Barfußweg, Tierweitsprung, Frage-Antwort-Tafeln), etwas Humor, schlichte optische Aufmachung. So etwas gefällt mir und ist für naturentwöhnte Stadtkinder sicher nicht schlechter. Touristischer Profit lässt sich damit aber wohl kaum erzielen.