Davon unbeeindruckt lenkten wir unseren Wagen zur Talstation der Dachstein-Seilbahn in Ramsau. Zumindest oben kam zumindest der Eindruck von Winter auf.
Funpark unterhalb der Hunerscharte am Schladminger Gletscher
Um etwas in Schwung zu kommen fuhren wir gleich mal die Pisten runter bis zur Talstation der 2SB Mitterstein. Oben am Gletscher war die Piste griffig und schön zu fahren, die Piste des SB hingegen war eher hart und unschön – immerhin gab es jedoch keine Steine.
Nachdem wir mit dieser einen Abfahrt praktisch das ganze offizielle Skigebiet des „Dachsteingletschers“ kennen gelernt hatten, machten wir uns endlich auf zu unserem eigentlichen Unternehmen, nämlich der halben „Überschreitung“ des Dachsteinmassivs bis zur Simonyhütte. Dies entspricht dem ersten Teil der so genannten „National-Skitour“, wobei üblicherweise natürlich bis ins Tal – nämlich nach Hallstatt – abgefahren wird, das sind dann immerhin 2500 Hm. Da wir schon spät dran waren (wir sind erst um ca. 13h00 auf den Gletscher rauf gekommen) mussten wir leider auf den Gipfel des Dachstein verzichten.
Und begnügten uns mit dem Blick zum Dachstein (2996m) bei der Querung des oberen Hallstätter Gletschers
Die Tour vermittelt landschaftlich schöne Eindrücke: Blick zum Hohen Gjaidstein (2792m)
Die Schneeverhältnisse ließen zu wünschen übrig. Durch die Stürme der vergangenen Tage war der Schnee stark windgepresst. Trotzdem gab es Möglichkeit für ein paar „Tief“schneeschwünge neben der durch einen Pistenbully „präparierten“ und durch Holzstangen markierten Route.
Rückblick auf den Dachstein oberhalb des Hallstätter Gletschers