Damüls (inkl. Faschina) mit Kleinkind 1.-8. März 2008

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Harzwinter
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Damüls (inkl. Faschina) mit Kleinkind 1.-8. März 2008

Beitrag von Harzwinter »

Pistenplan Faschina - Damüls - Mellau
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http://www.damuels.at/

Die ersten drei Absätze dieses Berichts richten sich ausnahmsweise an Forumsuser, die wie wir mit ihrem noch nicht skifähigen Kleinkind in den Skiurlaub fahren. Eigentlich hatten wir uns als Wunschziel das Toggenburg in der Nordostschweiz ausgesucht. Wir wollten ein von Karlsruhe nicht zu weit entferntes, eher kleineres Skigebiet mit ausreichenden Möglichkeiten, unserem Zweijährigen das Herumtollen im Schnee zu ermöglichen, ohne dass wir skifahrerisch zu kurz kamen. Wegen des milden Winters lag im Toggenburg im Tal aber kaum Schnee, so dass wir unser Ziel auf Damüls im Bregenzerwald änderten. Immerhin wirbt Damüls damit, "das schneereichste Dorf der Welt" zu sein. Außerdem sprach das Preisniveau des Bregenzerwalds für Damüls.

Als ehemalige Walserkolonie ist Damüls im Gegensatz zu bayerisch-tirolerischen Siedlungsformen eine Streusiedlung, deren Ortsteile sich über die Hänge und somit in das Skigebiet hinein erstrecken. Das hatte für uns den Vorteil, dass fast alle Unterkünfte des Ortes in direkter Nähe einer Skipiste liegen. Ursprünglich hatten wir vor, Skifahren und Kinderbetreuung im täglichen Wechsel vorzunehmen, verwarfen diesen Plan wegen der skifreundlichen Unterkunftslage dann aber zugunsten eines halbtäglichen Rollentauschs über Mittag. Dadurch musste keiner von uns einen komplett skifreien Tag in Kauf nehmen. Zum halbtäglichen Wechsel von Ski- und skifreier Zeit passt die Größe des Damülser Skigebiets sehr gut. Innerhalb eines halben Tages hat ein guter Skifahrer das Gebiet einmal von links nach rechts (oder umgekehrt) durchquert. Für die von der Elternrolle dominierte Tageshälfte bietet Damüls ausreichend Winterwanderwege und eine Rodelbahn. Damit sind die Outdooraktivitäten für den noch nicht skitauglichen Nachwuchs gesichert.

Unsere Ferienwohnung lag am Südhang im Damülser Ortsteil Uga direkt neben der blauen Uga-Talabfahrt. Diese Lage ist bis auf einen Haken, auf den man nicht hingewiesen wird, o.k.: Die Infrastruktur des Orts (Supermarkt, Post, Geldautomat) befindet sich an der Damülser Kirche in 1,5 km Entfernung. Das ist für die Lebensmittelversorgung einer Familie zu Fuß zu weit, wenn man auf dem Rückweg zusätzlich den Nachwuchs per Rückentrage bergauf befördern muss. Die Straße in den Ortsteil Uga wird von der Gemeinde Damüls - im Gegensatz zu den übrigen Straßen - aber nicht gestreut, sondern lediglich geräumt. Bei winterlichen Verhältnissen muss man beim Auto ausschließlich für wenige hundert Meter Hangstraße Ketten aufziehen, die man für jede Fahrt unterhalb der Hangstraße wieder abnehmen muss, denn dort liegt der Asphalt ja blank. Die Gemeinde Damüls sollte mal darüber nachdenken, ob das so bleiben soll. Falls wir noch mal nach Damüls fahren, werden wir nur noch "unten" wohnen.

Nun zum allgemeinen Berichtsteil. Das Damülser Skigebiet liegt zwischen 1300 und 2100 m und ist von Hängen einfachen und mittleren Schwierigkeitsgrades geprägt. Herausforderungen für gute Skifahrer darf man dort nicht erwarten. Obwohl die ersten Lifte in Damüls schon in den 1960er Jahren liefen, sind Skigebietserweiterungen nur sehr reduziert vorgenommen worden. Das ändert sich erst jetzt mit dem für die kommende Saison geplanten Zusammenschluss mit Mellau, für den noch die letzte von drei neuen Sesselbahnen fehlt, gegen die die Naturschützer vor dem Europäischen Gerichtshof klagen. Mir persönlich ist unklar, warum man nicht längst einen Zusammenschluss mit dem viel näher liegenden, direkt benachbarten Skigebiet von Faschina im Großen Walsertal realisiert hat. Das wäre viel einfacher. Vielleicht liegt es an dem relativ steilen, ausgesetzten Hang, der dazu erschlossen werden müsste.

Die Beförderungsanlagen von Damüls sind keine große Erwähnung wert. In Damüls gab es schon immer hauptsächlich Sesselbahnen, und die beiden früher existierenden längeren Schlepplifte hat man ebenfalls durch solche ersetzt. Abgesehen von zwei Übungsschleppern sind alle Damülser Anlagen somit heute entweder DM-Sesselbahnen mit Förderbandeinstieg oder DM-KSBn. Das macht die Beförderung in diesem schleppliftgeeigneten Gebiet eintönig. Aber das stört außer mir wohl nur wenige Skifahrer. :-) Für die Pistenpflege hat sich Damüls offenbar selbst ein Pistengütesiegel verliehen. Die Leistung der fleißigen Raupenfahrer möchte ich nicht in Frage stellen. Aber wenn ich das Präparationsergebnis z.B. mit St. Anton vergleiche, das ebenfalls ein Pistengütesiegel trägt, würde ich Damüls kein Siegel verleihen. Das betrifft insbesondere die beiden neu erschlossenen Hänge in Richtung Mellau. Hier befindet sich die Pistenpräparation aus meiner Sicht noch im Lernstadium (höhenversetzte Übergänge, Eisklumpen, unverdichtete Flächen etc.).

Wetter- und schneelagemäßig zog unsere Woche in Damüls alle Register bis auf Hochsommer. Wegen Regens haben wir uns am ersten Tag, dem Sonntag, gar nicht erst auf die Skier gestellt. Der Montag war von teils sonnigem, teils wolkigem Tiefdruckwetter und Plusgraden geprägt, die Pisten vom Regen beeinträchtigt, der Schnee wie Mörtel. In der Nacht zum Dienstag fiel die Temperatur um 10°C. Alle Pisten vereisten, und die 20 cm Neuschneefall fielen zu gering aus, um sich mit dem harten Untergrund zu verbinden - ein spaßloser Skitag. Das änderte sich in der Nacht zum Mittwoch, in der rund ein halber Meter Schnee fiel, der die Pisten wieder auf Vordermann brachte. Während die Sichtverhältnisse in Wald- und Siedlungsnähe am Mittwoch akzeptables Skifahren ermöglichten, verpasste ich im baumfreien Gelände die Pistenmarkierung und fiel vom Pistenrand in rund einen Meter Pulverschnee, aus dem es kaum ein Entkommen gab. :-) Der Donnerstag war ein "Sonne und Pulverschnee"-Traumtag, der Freitag schon wieder wolkiger mit Plusgraden und Feuchtschnee am Nachmittag. Bei grauem Wetter fiel die Abreise am Samstag leicht.

Damüls: Sonntagnachmittag nach Dauerregen bis fast 2000m. "Tolle" Aussichten für einen Skiurlaubsbeginn.
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Damüls: Montag. Um +10°C, patschnasser Schnee mit einer Konsistenz wie Mörtel, Wetter o.k. Talstation 4KSB Uga.
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Damüls: Montag. Blick von der künftigen Verbindung nach Mellau, der 6KSB Hohe Wacht, zur Bergstation von 6KSB Elsenkopf und 4KSB Uga. Tiefdruckwetter.
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Damüls: Montag. Piste 4 der 4KSB Hasenbühl mit Berggastronomie und Bergstation Uga.
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Damüls: Montag. 4KSB Hasenbühl und Ragazer Blanken, der ab übernächsten Winter (2009/2010) erschlossen werden soll. Interessante Beleuchtung.
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Damüls: Dienstag. Temperatursturz um 10°C. Hurra, es hat geschneit - aber nur 20cm, die sich nicht mit dem vereisten Untergrund verbanden.
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Damüls: Dienstag. DSB Hohes Licht und Damülser Mittagsspitze.
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Damüls: Dienstag. Blick von der Bergstation DSB Hohes Licht ins Mellauer Skigebiet. Schnee bis in die Tieflagen.
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Damüls: Mittwoch. Nochmal 40-60cm Neuschnee - Klein Harzwinter als Schneepegel. Vormittags noch Aufhellungen ...
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Damüls: Mittwoch. ... nachmittags wieder Schneefall. Schlechte Sicht. Talstation DSB Uga.
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Damüls: Mittwoch. Talstation DSB Oberdamüls, der einige Hang, der noch etwas Spaß machte. Aber es wurde saukalt.
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Damüls: Mittwoch. Winterliche Gesamtimpression. Na ja, wir wollten mit unserem Kleinen ja "in den Schnee". Und das hat auch geklappt.
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Damüls: Donnerstag. Postkartenwetter. Seit Sonntag insgesamt ca. 1m Neuschnee. Talstation 4KSB Uga.
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Damüls: Donnerstag. Bergstation 4KSB Uga.
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Damüls: Donnerstag. Künftige Verbindung nach Mellau. Piste 12, 6KSB Elsenkopf, 6KSB Hohe Wacht am Gegenhang.
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Damüls: Donnerstag. An der Bergstation 6KSB Hohe Wacht. Hinten die Berge des Montafons.
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Damüls: Donnerstag. Bergstationen 6KSB Hohe Wacht und 4KSB Uga vor den Montafoner Bergen im Zoom.
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Damüls: Donnerstag. DSB Hohes Licht mit ihren sehr leichten Pisten und Damülser Mittagsspitze.
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Damüls: Donnerstag. Spurenziehen im Tiefschnee an der Damülser Mittagsspitze.
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Damüls: Donnerstag. Hallo Alpstein! Eine meiner Schweizer Lieblingslandschaften. Blick von der Bergstation DSB Hohes Licht.
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Damüls: Donnerstag. Blick von der Bergstation Hohes Licht ins Skigebiet Mellau und den unteren Bregenzerwald.
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Damüls: Donnerstag. Skigebiet Mellau im Zoom. Berggastronomie, Schlepplift, Bergstation EUB.
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Damüls: Donnerstag. Skiroute 2 (oberer Teil) vom Hohen Licht zum Parkplatz Sunnegg, klasse zu fahren. Alle Damülser "Skirouten" werden präpariert und sind somit normale Pisten.
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Damüls: Donnerstag. Skiroute 2 (unterer Teil). Hoher Spaßfaktor.
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Damüls: Donnerstag. 6KSB Hasenbühl, Trasse durch Wald und Almgelände.
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Damüls: Donnerstag. DSB Hohes Licht mit sehr leichten Pisten.
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Damüls: Donnerstag. Piste 4 der 6KSB Hasenbühl zum Parkplatz Sunnegg. Zusammen mit Skiroute 2 die längste und abwechslungsreichste Damülser Piste.
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Damüls: Donnerstag. Piste 4. Unten der Parkplatz Sunnegg, gegenüber die DSB Sunnegg mit ihren Abfahrten. Der dominierende Berg links ist das Glatthorn über Faschina.
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Damüls: Donnerstag. 6KSB Hasenbühl vor dem Glatthorn.
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Damüls: Donnerstag. Arbeitslose Schneekanonen an der Talstation 6KSB Hasenbühl.
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Damüls: Donnerstag. Der Gratlift oberhalb der Bergstation DSB Sunnegg. Er dient als Zubringer zu zwei Skirouten. Ich hasse diese überflüssigen Handschuhzerstörer von Poma.
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Damüls: Donnerstag. Skiroute 3 der DSB Sunnegg zum Parkplatz Sunnegg. Gegenüber die DSB Walisgaden.
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Damüls: Donnerstag. Piste 6 von der Bergstation DSB Sunnegg zur Damülser Kirche bzw. DSB Oberdamüls. Hinten rechts einmal mehr das Glatthorn.
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Damüls: Donnerstag. Piste 7 der DSB Oberdamüls mit Kirche.
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Damüls: Donnerstag. Damülser Kirche und Blick in den Talausgang in Richtung Au.
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Damüls: Donnerstag. 4KSB Uga. Unten die rote Piste 2, hinten wie immer das Glatthorn.
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Damüls: Donnerstag. Abendstimmung mit beleuchtetem Galerietunnel nach Faschina / Großes Walsertal.
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Faschina: Freitag. Pistenplan. Webseite hier.
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Faschina: Freitag. Back to the Roots. Ehemalige Talstation des ESL Stafelalpe.
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Faschina: Freitag. Talstation DSB Stafelalpe.
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Faschina: Freitag. Zwischenausstieg DSB Stafelalpe mit Glatthorn und gleichnamiger 4SB.
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Faschina: Freitag. Zwischenausstieg DSB Stafelalpe. Hier starten die präparierten "Skirouten" des Gebiets. Route 2 und 3 sind klasse steil! Das Förderband hätte man sich auch sparen können.
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Faschina: Freitag. Skiroute 2, schön steil. Blick durchs Damülser Tal auf den Diedamskopf über Schoppernau.
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Faschina: Freitag. Zoom ins Skigebiet Diedamskopf von Schoppernau.
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Faschina: Freitag. Skiroute 3, Blick zurück zum Zwischenausstieg DSB Stafelalpe. Sehr schön steil! Bei Vereisung gibt's hier wohl kein Halten.
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Faschina: Freitag. Skiroute 3 vom Zwischenausstieg DSB Stafelalpe mit Blick auf Damüls und sein Skigebiet.
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Faschina: Freitag. Blick von der Skiroute 3 auf die zum Greifen nahe Damülser Kirche.
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Faschina: Freitag. 4SB Glatthorn. Fuhr scheußlich langsam; 8 min Fahrzeit für ca. 1500m Strecke. Früher stand hier sinnvollerweise ein Schlepplift.
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Faschina: Freitag. 4SB Glatthorn mit dem namensgebenden Berg gleichen Namens. Nur blaue Pisten hier oben, eine davon pseudo-rot.
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Faschina: Freitag. SCHL Guggernülli, Rückbringer von der Talabfahrt Glatthorn. Dieser SCHL bietet Flutlichtbetrieb.
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Faschina: Freitag. Blick aus der DSB Stafelalpe auf Faschina und SCHL Guggernülli. Im Hintergrund auf dem Almgelände das Skigebiet Sonntag/Stein, links darüber die Rote Wand (2704m) im Lechquellengebirge.
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Faschina: Freitag. Zoom ins Skigebiet Sonntag/Stein im Großen Walsertal. Unten eine kleine PB, oben eine DSB - das war's. Keine Talabfahrt vorhanden, nur eine Rodelbahn.
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Zuletzt geändert von Harzwinter am 17.03.2008 - 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Kaimue »

Schöner Bericht. Ihr hatte ja zum Beginn ganz schön Pech mit dem Wetter, schade.
Weißt du, warum in Damüls die Skirouten als Pisten präpariert sind?
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TITLIS
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Re: Damüls (inkl. Faschina) mit Kleinkind 1.-8. März 2008

Beitrag von TITLIS »

Harzwinter.de hat geschrieben: Damüls: Mittwoch. Nochmal 40-60cm Neuschnee - Klein Harzwinter als Schneepegel. Vormittags noch Aufhellungen ...
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Lustig wie er,sie da im Schnee steht :) Wie alt is er,sie denn?
schöne Bilder hast du auch noch gepostet :wink:
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Harzwinter
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Beitrag von Harzwinter »

@Kaimue:
Ihr hatte ja zum Beginn ganz schön Pech mit dem Wetter, schade.
Weißt du, warum in Damüls die Skirouten als Pisten präpariert sind?
Glück/Pech ist hier relativ. Ohne massiven Wintereinbruch hätten wir die ganze Woche Matsch gehabt. Und zumindest im Gebiet Oberdamüls kann man auch bei Schneefall fahren. Wir wollten mit dem Nachwuchs in den Winter bzw. in den Schnee. Das hat gut geklappt: Er wollte am Abreisetag nicht mit nach Hause kommen, sondern in Damüls bleiben. :-) Skifahren war in diesem Urlaub ausnahmsweise zweitrangig.

@TITLIS:
Lustig wie er,sie da im Schnee steht Wie alt is er,sie denn?
Angesichts des Neuschnees habe ich ihn einfach in den Powder gestellt. Im nächsten Winter werden wir erstmals versuchen, ihn auf Skier zu stellen. Natürlich kann das auch voll daneben gehen ... abwarten.
Zuletzt geändert von Harzwinter am 26.01.2017 - 09:14, insgesamt 1-mal geändert.
siri
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Re: Damüls (inkl. Faschina) mit Kleinkind 1.-8. März 2008

Beitrag von siri »

Harzwinter.de hat geschrieben:

Für die Pistenpflege hat sich Damüls offenbar selbst ein Pistengütesiegel verliehen.
Die Leistung der fleißigen Raupenfahrer möchte ich nicht in Frage stellen. Aber wenn ich das Präparationsergebnis z.B. mit St. Anton vergleiche, das ebenfalls ein Pistengütesiegel trägt, würde ich Damüls kein Siegel verleihen. Das betrifft insbesondere die beiden neu erschlossenen Hänge in Richtung Mellau. Hier befindet sich die Pistenpräparation aus meiner Sicht noch im Lernstadium (höhenversetzte Übergänge, Eisklumpen, unverdichtete Flächen etc.).
Pistenpflege ist immer schlecht zu bewerten, dann müsstest Du in der gleichen Zeit vergleichen :idea: Es gibt auch Berichte, welche die Pistenpflege in St. Anton bemängeln. Als ich um Neujahr in Damüls war, waren die Pisten in TOP-Zustand :top:, hängt auch immer von den Wetter/Schneebedingungen ab.
Aber ein guter Bericht aus einem schönen Familien-Skigebiet :wink:
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

- @Bericht: Vielen Dank für den Bericht. Deine Beschreibung deckt sich nahezu mit dem, was ich über das Gebiet geschrieben hätte. Ich fands damals auch recht nett, es hat mich aber alles andere als vom Sockel gehauen. Mellau wiederum ist ein vollständig langweiliges Skigebiet. Daher weiß ich auch nicht, welche Qualität das resultiernde Skigebiet haben wird. Ich weiß auch, dass viele Damülser Einwohne nicht begeistert sind wegen der neuen Skischaukel. Denn: Einige Gäste werden nicht mahr nach Damüls, kommen, sondern in Mellau nächtigen, weil das besser erreichbar ist. Andererseits wird Damüls durch Mellau nicht nennenswert aufgewertet, sondern die Aufwertung kommt nur aus Mellauer Sicht. Die Gastwirtin, bei der mein Vater in Februar dieses jahres übernachtet hat, hat auch gegen den Zusammenschluss gestimmt, die Zusammenschlussgegner waren aber angeblich knapp unterlegen.

- @Skirouten an der Sunnegg-Bahn: Früher waren die ungewalzt, und ich bedauere bekanntermaßen, dass die jetzt gewalzt sind. Ich persönlich halte nichts davon, steile Hänge glatt zu walzen und fahre sie viel lieber buckelig. Grundsätzlich hat die Auszeichnung als Route nichts damit zu tun, ob sie gewalzt wird oder nicht, sondern ausschließlich damit, dass die Route nicht kontrolliert wird. Dennoch kann sie gewalzt sein, genauso können kontrolierte Pisten auch ungewalzt bleiben. Meistens ist es aber schon so, dass die Routen eher ungewalzt bleiben und die Pisten überwiegend gewalzt werden. Allerdings gibt es in Österreich (leider) einen Trend, alles zu walzen was markiert ist. Die Walmendingerhornbahnen haben mir mitgeteilt, dies entspreche dem überwiegenden Kundenwunsch - meinem halt leider nicht. Aber unter anderem deshalb besuche ich jetzt andere Orte/Regionen.

- @Kleinkind: 2 1/2? Dann kann er ja nächstes Jahr mit auf die Skier. Das ist dann für euch (so sehe ich das) ein ganz großes Erlebnis. Gerade in einem Skigebiet wie Damüls kann man mit einem 3jährigen ja schon richtig Kilometer machen. Dafür wäre das Skigebiet sicherlich sehr geeignet (z.B. Hohes Licht). Das Wichtigste für die Kleinen ist m. E., dass die lange flache Strecken am Stück fahren können. Dort haben sie keine Angst und bekommen enorm Sicherheit. Persönlich halte ich wenig davon, wenn die in großen Skischulgruppen lange im Skikindergarten rumrutschen und von den Eltern getrennt sind. Das gemeinsame Skifahren in der Familie ist nach meiner Erfahrung ein Riesen Erlebnis - sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Wichtig ist nur: Wenns keinen Spaß mehr macht, dann mit einem Elternteil nach Hause. Deshalb ist es meines Erachtens wichtig, dass die Unterkunft direkt an der Piste liegt.
Mit meinem Jüngeren bin ich im Kleinwalsertal am Parsennlift (sehr flach) gefahren, als er 2 war. Als er 3 war, war ich mit ihm am Feldberg und dann 6 Tage im Skigebiet Adelboden-Lenk, wo es auch lange flache Pisten gibt, am Bühlberg idealerweise durch eine Wellenbahn sekundiert. Meine Ältere (inzwischen) 7 war ab 3 Jahren oft in der Skischule, dies aber auf eigenen ausdrücklichen Wunsch. Auf meinen ausdrücklichen Wunsch gabs aber trotzdem noch Tage und Halbtage zum gemeinsamen Skifahren.
Zuletzt geändert von Chasseral am 17.03.2008 - 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Harzwinter »

@siri:
Du hast Recht mit Deinem generellen Hinweis zur Vergleichbarkeit von Pistenzuständen. Meine Bewertung ist rein subjektiv und zeitphasenbezogen, und die Damülser Präparierung will ich auch nicht herabwürdigen; sie war aus meiner Sicht durchschnittlich und entsprach den normalen Erwartungen. Die mögen in den letzten Jahren gestiegen sein ... Auch Faschina trägt ein Pistengütesiegel. Hier konnte ich - im Gegensatz zu Damüls - auch bei anfänglich miserabler Sicht gut Gas geben, nachdem ich gemerkt hatte, dass man sich auf die Pistenqualität im wahrsten Sinne des Wortes "blind" verlassen konnte.

@Chasseral:
Danke für die Meinung zu Damüls und die Tipps zur Aufzucht von Nachwuchs auf Skiern. ;-)

Stelle aufgrund Deines Feedbacks gerade fest, dass ich oben vergessen habe, meinen Kommentar zu den präparierten Skirouten abzugeben. Deine Hinweise möchte ich dahingehend ergänzen, dass Skirouten inzwischen oft auch zu dem Zweck präpariert werden, dass sich das Besucheraufkommen besser im Skigebiet verteilt. Ohne Präparierung der Routen blieben diese leer (was ja eigentlich auch so gedacht ist), und die Pisten wären wesentlich voller. Das bremst den Spaßfaktor der reinen Pistenfahrer und macht Zusammenstöße/Unfälle wahrscheinlicher.
Zuletzt geändert von Harzwinter am 17.03.2008 - 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von taunussi »

Schön, dass es hier noch mehrere Familienväter gibt, die nicht nur Pistenkilometer schrubben wollen und auch Ihren Nachwuchs nicht vernachlässigen... :wink:
IN den nächsten Tagen werde ich meinen SFL-Bericht posten, der auf Kinderbetreuung gewichtet ist, weil es einfach schon sehr, sehr viele Berichte von dieser Region gibt. Meiner Meinung nach das beste, was Deinem Sohn in Zukunft passieren kann. Meine 6-jährige Tochter und mein 3-jähriger Sohn sind noch heute (wir kamen vor 3 Tagen zurück) total begeistert von der Betreuung in der Skischule. Mehr in meinem Bericht.
Vielen Dank für die Bilder und den Bericht aus einem Gebiet, das ich durchaus auch näher kennenlernen möchte. Nur ist mir im Ort einfach zu wenig los (s. Deinen Bericht!). Ein paar kleine Läden sollten in der Nähe sein, gerade wenn man Kleinkinder hat, das sehe ich genauso wie Du! Außerdem scheint es dort nicht besonders reizvolle, außergewöhnliche Pisten zu haben. Typisch östereicherisch plattgewalzt eben :wink: und flach.
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Beitrag von Harzwinter »

taunussi:
Skifahren in der Elternrolle und für den Erlebnisfaktor muss man trennen. Nach Damüls, SFL, ins Kleinwalsertal, nach Adelboden oder ins Aletschgebiet zu fahren ist für Eltern kleiner Kinder o.k. (SFL kommt bei uns bestimmt auch noch). Für den Erlebnisfaktor muss man sich in unserer Lebensphase halt ein paar Tage ausklinken und dann das nachholen, was Familienskigebiete nicht bieten können. Und wenn es dem Nachwuchs im Familienskigebiet irgendwann zu langweilig wird, wird er das kundtun.

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Beitrag von molotov »

zum thema präparierung und gütesiegel:
soweit ich weiß hat das gütesiegel in erster linie mit der absicherung der piste und den gefahrenentschärfungen, sowie einer ordentlichen ausschilderung zu tun.
aber auch ich finde dass damüls schon besser präpariert hat, beim letzten besuch waren die pisten im vergleich zum diedamskopf (extraklasse) und warth (gut) deutlich schlechter
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Beitrag von Chasseral »

Der ESL in Faschina hieß nicht Stafelalpe, sondern Hahnenkopf, weil er damals auf ebendenselben geführt hat und nicht zur Stafelalpe.

Aber was sehe ich da: Die beiden Routen vom Hahnenkopf nach Faschina sind ja auch gewalzt. Wie herzwinter schon schrieb: Bei Vereisung gibts da kein Halten mehr. Ich habe wirklich kein Verständnis dafür, dass man sowas glattbügelt und keine natürliche Buckelbremse aus dem Untergrund erwachsen lässt - zumals ne Skiroute ist. :twisted:
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Beitrag von xcarver »

schöne fotos :D
Live-Ticker-Saison 2012/13
47 Skitage
(23x SFL, 7x Oberjoch, 6x SHL, 4x Stubaier Gletscher, 2x Gurgl, 1x Sölden, 2x Jungholz, 1x Warth, 1x Feldberg)
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