Anreise: ÖBB OEC 592 von Salzburg nach St. Johann, anschließend weiter mit dem Skibus – das ganze sollte eigentlich in einer Stunde gehen, aber die obligatorischen 10 Minuten Verspätung kamen natürlich dazu
Der erste Schock am Parkplatz – da standen an die 20 britische Busse und dazu jede Menge Autos. Dementsprechend lang auch die Schlange bei der EUB Alpendorf. Bin ein paar Minuten in der Schlange gestanden und es ist absolut nix weiter gegangen, eine disziplinierte queue und intelligentes Anstellen scheinen unvereinbar zu sein
Parkplatz:
Via Ziehweg ging’s zur Buchaubahn und anschließend zum Sonntagskogel, wo der Powder schon auf mich wartete
Am Anfang noch bewölkt:
Warteschlange bei der 6SB Sonntagskogel war den ganzen Vormittag über ziemlich konstant so lang wie auf diesem Bild, zu Mittag war die Schlange schlagartig weg, am Nachmittag wieder da:
Nicht nur mir hat’s Spaß gemacht
Der Hang am Sonntagskogel ging auch ganz nett, va von unten aus am linken Rand:
Blick zum Hirschkogel:
Blick zum Sonntagskogel mal mit etwas anderen Farbeinstellungen:
Nachdem ich Sonntagskogel und Hirschkogel ausreichend durchgeackert hatte und die ganzen Leute nach der Mittagspause wieder aus den Hütten krochen, war es Zeit für mich Richtung Stegbachlift weiterzuziehen. Dort ging’s wie erwartet super, auch wenn der Schnee auf der Piste natürlich schon zerfahren war, aber er war so schön locker, dass das kein Problem war bzw eigentlich sogar eine nette Abwechslung, Autobahnen hat man eh oft genug über die Saison
Schneekanonen im Winterschlaf
Hubschrauber über dem Sonntagskogel – der ist eine Zeit lang herumgeschwirrt, womöglich wurde jemand gesucht…
Blick Richtung Wagrain/Flying Mozart:
Zoom zum Steilhang am Sonntagskogel – Buckelbildung deutlich erkennbar. Versteh ja nicht, warum sich die ganzen beginners und ex-beginners da hinuntergeplagt haben anstatt die Umfahrung zu benutzen:
Als krönenden Abschluss nahm ich mir noch diesen Hang am Stegbachlift vor:
Auf diesem Bild sieht man den Weg dorthin:
Der Hang selbst war ein Traum, wie man sieht auch gegen 14 Uhr noch nicht völlig verspurt und mit einer guten Neigung. Weniger lustig war hingegen der Weg, bin ein paar Mal fast bis zur Hüfte im Schnee versunken – kommt auf diesem Bild nicht wirklich gut rüber, aber wenn’s mal wieder so weit war, hatte ich anderes zu tun
Bei der Hütte angekommen: (Schaut so aus, als ob die mal bewirtschaftet gewesen wäre – weiß jemand was darüber?)
Und jetzt zum Abschluss noch was richtig Nettes – die Abfahrt vom Gernkogel kurz vor 15 Uhr
Talabfahrt war gar nicht so übel, stellenweise zwar verbuckelt, aber stellenweise auch nicht und die Menschenmassen haben nach unten hin auch abgenommen, sind wohl viele noch mal rauf gefahren. Mir hat’s dann jedenfalls gereicht, weil mit dem tollen Powder am Stegbachlift konnte die Piste beim besten Willen nicht mithalten und so hab ich mit dem Skibus um 15.15 Uhr die Heimreise angetreten.
Fazit: Nach dem anfänglichen Schock am Parkplatz bereu ich es doch keineswegs heute in Alpendorf gewesen zu sein – hätte auch mit Kitzbühel geliebäugelt, nachdem für Tirol der Wetterbericht besser geklungen hat und hab gehört, dass dort der Tiefschnee nicht ideal war, was ob des starken Windes dort in den letzten Tagen ja auch nicht sonderlich verwundert. Davon abgesehen war das Wetter im Pongau viel besser als angesagt und der Schnee wirklich ein Traum, als logische Folge vergebe ich heute 6 von 6 möglichen Punkten – ein paar Wolken und das bisschen Warten konnten meinem Vergnügen nix anhaben
Anmerkung: Würde Alpendorf trotzdem zumindest bis inkl. Samstag nicht mehr unbedingt empfehlen, der Tiefschnee ist jetzt doch ziemlich durchgeackert und auf den Pisten hat man nicht wirklich viel Platz, natürlich nicht bei jedem Lift gleich schlimm, aber ohne Powder hätte es mir heut sicher bedeutend weniger getaugt… Am Samstag scheinen die ganzen Engländer-Gruppen wieder abzureisen, was ich so am Lift gehört hab, in der Faschingswoche wird man aber auch nicht einsam sein auf den Pisten.