Pistenplan Obersaxen/Lumnezia
Rahmendaten
Anfahrt: Ettlingen - Basel - Luzern - Zug - Zürichsee - Chur - Reichenau - Ilanz - Obersaxen ca. 5:45 h wegen Megastau vor Schweizer Grenze und im Jura. Bzgl. Abfertigung empfehle ich den Schweizer Grenzbehörden die Einführung personenindividuell handschriftlich zu erteilender und abzustempelnder Einreisevisa. Das würde das Procedere für Landesgäste auch nicht mehr verschlimmern - ein trauriges Lowlight im Europa des Jahres 2009. Nächstes Mal wieder nach Österreich?
Rückfahrt: Gleiche Strecke in 4:15 h - na also, es geht doch!
Wetter:
- Sonntag: Dauerschneefall, kein Skitag
- Montag: Nebel in Obersaxen, recht sonnig im Lumnezia
- Dienstag: Wechselhaft in Obersaxen, recht sonnig im Lumnezia
- Mittwoch: Schön
- Donnerstag: Anfangs schön, nachmittags Eintrübung
- Freitag: Nebel mit Aufhellungen, besser im Lumnezia
- Samstag: Schön
Schnee: Obersaxen unten ca. 120 cm Pulverschnee, Waltensburg/Brigels unten ca. 40 cm Feuchtschnee, Vals unten ca. 60 cm Feuchtschnee; oben alle ca. 150 cm Pulverschnee.
Anlagen geöffnet: Alle außer Obersaxen SCHL Tegia Dado.
Wartezeit: Meist keine bis max. 1 Minute. Einmal 3 Minuten an KSB Piz Sezner.
Gefallen: Größe, Weite und Vielfältigkeit aller drei Skigebiete; hochwinterliches Ambiente in Obersaxen; Mikro-Föhn im Lumnezia.
Nicht gefallen: Ungenügende Pistenmarkierung aller drei Skigebiete; mangelhafte Pistenbeschilderung in Obersaxen.
Bewertung: 6 von 6 Alpinpunkten
Ältere Berichte im Alpinforum
- Obersaxen 31. Januar 2009 von Mirco
- Obersaxen 28. Dezember 2008 von corviglia-fan
Intro
Wie schon im Vorjahr suchte Familie Harzwinter für die Faschingszeit 2009 ein Skigebiet, das folgenden Ansprüchen gerecht werden musste:
- Ferienwohnung an der Piste oder am Lift
- Skigebiet nicht zu groß wegen Kleinkindübergabe am Mittag in der FeWo
- Skigebiet dennoch groß und interessant genug für gute Skifahrer für halbe Tage
- Rodelbahnen und Wanderwege für die Beschäftigung des noch nicht skitauglichen Nachwuchses
- Ausflugsmöglichkeiten in Nachbarskigebiete
Im Winter 2007/2008 hatte das in Damüls halbwegs geklappt. Für den Winter 2008/2009 stand Obersaxen auf dem Programm. Wie schon im Bericht von Mirco Tscharner vom Dezember 2008 ausgeführt, handelt es sich bei Obersaxen (wie übrigens auch beim Vorarlberger Damüls) um eine Walser-Streusiedlung. Offenbar kommt diese Siedlungsform unseren Wohnvorstellungen entgegen. Obersaxen ist eigentlich eine endlose Sammelgemeinde am Surselva-Nordhang oberhalb Ilanz. Skigebietsanschluss und damit höheren Bekanntheitsgrad haben jedoch nur die Ortsteil-Gruppen Valata / Surcuolm und Meierhof / Misanenga / Miraniga. Insbesondere die rund 15 Dörfchen westlich von Meierhof sind bis heute kaum bekannt. Wir fanden eine schöne Bleibe im hoch über der Surselva gelegenen Surcuolm, von wo man direkt zur Sesselbahn Valata - Cuolm Sura abfährt, deren Folgesektion den 2060 Meter hohen Piz Mundaun erschließt.
Das Obersaxener Skigebiet besteht aus 11 größeren und 7 kleinen Liftanlagen, die vorwiegend über mehrere Kilometer den Nordhang der knapp über 2000 Meter hohen Gipfelkette Piz Mundaun - Hitzeggen - Stein - Piz Sezner erschließt, welche die Surselva vom benachbarten Val Lumnezia trennt. Darüber hinaus ist Vella im Val Lumnezia ans Skigebiet angebunden, was in unserem Urlaub eine wichtige Rolle spielen sollte. Die beiden Sesselbahnen von Vella, die den einzigen Südhang des Skigebiets erschließen, wurden von den Bergbahnen Obersaxen / Mundaun erst vor wenigen Jahren in finanziell wackligem Zustand übernommen. Vom Val Lumnezia zweigt das Tal von Vals ab, wo sich das Skigebiet Dachberg befindet. Und auf dem Surselva-Südhang gegenüber von Obersaxen befindet sich das Skigebiet Waltensburg-Brigels. Für Ausflugsmöglichkeiten ist also gesorgt, und wir haben beide genutzt. Außerdem bietet es sich an, auf der Anfahrt von Chur (oder bei der Abreise) einen Stopp in Flims / Laax einzulegen. Das hätte uns (mit Kleinkind) dann aber doch überfordert.
Klimatische Besonderheit
Obersaxen hat unter den Skigebieten der Surselva ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist das einzige Sursilvaner Skigebiet, das auf einem Nordhang liegt und das (mit dem Val Lumnezia) ein parallel verlaufendes Nachbartal hat. Daraus ergeben sich für Obersaxen mikroklimatische Besonderheiten und Vorteile, derer wir uns zum Zeitpunkt der Urlaubsbuchung nicht bewusst waren. Obersaxen selbst gilt wegen seiner Nordausrichtung als die Sursilvaner "Icebox". Wie ein Artikel aus dem Reiseteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Frühjahr 2008 treffend beschreibt, ist Obersaxen ein Refugium des Bündner Bilderbuchwinters. Während an den gegenüberliegenden Südhängen oder im Lumnezia schon kurz nach Schneefällen wieder erste grüne Flächen erscheinen, halten sich in Obersaxen dick schneebedeckte Dächer, Eiszapfen und ein guter Meter Schnee in Ortslage. Zur Ortsimpression gehören zugeschneite Autos oder Schilder "Schnee abladen verboten", wie ich sie sonst nur aus dem Wallis kenne. Das ist klasse! Vor Ende Januar möchte ich in Obersaxen aber keinen Urlaub machen, denn so lange ist es in den Ortsteilen und im Skigebiet sehr schattig. Das benachbarte Val Lumnezia gehört zwar topographisch zum Vorderrheintal, bezieht sein Wetter aber oftmals aus dem benachbarten Tessin (Raum Olivone), obwohl der mächtige, 3149 m hohe Piz Terri dazwischen steht. Entsprechend profitiert es von Tessiner Schönwetterlagen. Daraus und aus seiner Offenheit resultiert auch sein Name - Val Lumnezia, Tal des Lichts: Während in Vorderrheintal und Surselva das Schlechtwettergrau hängt, scheint im Lumnezia schon häufiger die Sonne. Für Obersaxen resultiert aus der klimatischen Besonderheit, auf engem Raum zwischen Schön- und Schlechtwetterbereich gelegen zu sein, eine Art Mikro-Föhn: Schlechtwetter-Nordwestströmung donnert über den Kistenpass (2640 m) in den Glarner Alpen zwischen Tödi und Hausstock (und verbläst in der oberen Etage des Skigebiets Waltensburg-Brigels den Schnee!) und bleibt als zäher Nebel auf der unteren Obersaxener Etage kleben. In der oberen Obersaxener Etage reißt die Bewölkung auf, über die Gipfelkette von Piz Mundaun bis Piz Sezner trägt die Strömung abgerissene Nebelfelder, und auf den Südhangen im Val Lumnezia scheint die Sonne. Da während unseres Urlaubs eine niederschlagsträchtige Nordwestlage dominierte, hat uns diese klimatische Besonderheit Obersaxens wohl diverse sonnige Skistunden gerettet.
Skigebiet und Pisten
Obersaxens Skigebiet selbst bietet für den Halbtages- oder Tagesnutzer genug Auslauf, Abwechslung und Spaß für eine Woche. Die Pisten mit bis zu 1000 Höhenmetern halten bei durchschnittlicher Höhenlage (1200 - 2300 Meter) guten Alpenstandard. Landschaftlich, aber nicht skifahrerisch interessant ist die 15-Kilometer-Abfahrt vom Piz Sezner durchs hintere Val Lumnezia nach Vella, dies nicht zuletzt wegen der vielen verstreut liegenden Alphütten. Im Grunde fährt man hier vorwiegend auf zugeschneiten Wegen und Straßen; Boarder müssen zwischendurch schon mal abschnallen und laufen. Schade, dass kein einziger der Orte im hinteren Val Lumnezia per Liftanlage angeschlossen ist. Mein Obersaxener Lieblingshang ist ganz klar Sasolas (natürlich nur bei Schönwetter; bei Schlechtwetter unbedingt meiden!). Lange, leere, untrassierte Pisten mit Dauerblick ins Vorderrheintal - sehr schön!
Ich habe nicht verstanden, warum sich ein mittelgroßes Skigebiet wie Obersaxen eigentlich 120 Pistenkilometer leistet. Ich schätze, dass mindestens 50 davon gar nicht gebraucht werden. Zahllose Variantenpisten oder Pisten in Ortsteile ohne Liftanbindung (Luven, Flond, Affeier), die sämtlich präpariert werden, obwohl sie fast niemand benutzt, könnten sofort wegfallen bzw. als unpräparierte Skiroute ausgewiesen werden. Das gilt auch oder besonders für die Pisten in verschiedene Ortschaften im Lumnezia (nach Lumbrein, Vignogn, Morissen), von denen man nur per Postbus wegkommt. Der Wegfall nicht benötigter Pisten würde die Übersichtlichkeit des Skigebiets verbessern und den enormen Präparationsaufwand verringern. Vielleicht hätte Obersaxen dann mehr Budget für die Pistenbeschilderung (siehe unten "Probleme des Skigebiets").
Obersaxens Charakter als typisches Schweizer Skigebiet hat mit dem Ersatz der Schlepplifte Stein und Piz Sezner durch kuppelbare Sesselbahnen bereits ein wenig gelitten, aber die Anlagen werden kapazitätsbedingt offenbar gebraucht. Große Freude haben mir die Schlepplifte Sasolas (von Roll) und Gischniga (WSO) gemacht. Klassische Schweizer Zweikilometerschlepper mit einer auf 20 zugehenden Anzahl von Stützen und interessantem Schweizer Herstellermischmasch bzgl. Anlage und Gehänge. Unverständlich ist für mich der Außerbetrieb-Dauerstatus des Schlepplifts Tegia Dado mitten im Skigebiet. Dadurch wird das Skigebiet Piz Mundaun vom Stein und Piz Sezner abgekoppelt, und man bewegt sich dazwischen eher ziehwegartig. Andererseits hinterlassen Liftruinen im Skigebiet immer den faden Eindruck, dass die Betreibergesellschaft ein Problem hat. Ich vermute hier, dass der SCHL Tegia Dado von den Bergbahnen Obersaxen-Mundaun als Umweltausgleich-"Pokermasse" für den geplanten Bau einer KSB an anderer Stelle benutzt wird.
Pistenpräparation
Zurückkommend auf den Bericht von Mirco kann ich zum Thema Obersaxener Pistenpräparierung vermelden, dass ich während des gesamten Urlaubs keine einzige unpräparierte oder wirklich schlecht präparierte Piste gefahren bin. An die Präparationsqualität im gegenüberliegenden Waltensburg/Brigels, im benachbarten Vals oder gar in Österreich (
Liftanlagen
Obwohl ich alte Anlagen eigentlich mag: Ganz übel finde ich die drei Obersaxener fixgeklemmten WSO-3-Sesselbahnen Valata-Cuolm Sura, Kartitscha-Stein und Wali-Stein. Was sind die Dinger lahm - die reinsten Zeitdiebe! Am schlimmsten ist Valata-Cuolm Sura, weil sie auch Fußgänger und Rodler transportiert und dafür öfters stoppt. So habe ich für die geschätzt 1500 Meter Bergfahrtstrecke einmal mehr als 20 Minuten gebraucht. Das ist unzumutbar. Da ist man zu Fuß (ohne Skier) bald ähnlich schnell ... Selbst Frau Harzwinter, die sich für Liftanlagen eigentlich nicht interessiert, taten die WSO-Sesselbahnen schnell leid, und sie überlegte, ob sie zwischendurch aussteigen und anschieben sollte.
Flutlicht
Die beiden dorfnahen Schlepplifte Valata und Chummenbühl bieten übrigens ein- oder zweimal pro Woche Flutlichtbetrieb an. Der Besuch lohnt sich nicht, weil die Anlagen bzw. Pisten für diesen Zweck für Alpenverhältnisse zu kurz sind (300-500 Meter Länge). Sinnvoller wäre Flutlichtbetrieb am Schlepplift Untermatt im Ortsteil Misanenga, der ist nämlich ca. 1000 Meter lang und hat als ortsnahe Anlage eine schöne Abfahrt. Wesentlich interessanter ist das wöchentliche Flutlichtangebot in Brigels auf der anderen Talseite. Dort wird die Piste der unteren Sesselbahnsektion mit ihren rund 400 Höhenmetern beleuchtet.
Probleme des Skigebiets
An dieser Stelle muss ich ein großes Manko der Obersaxener Pisten bzw. des Skigebiets ansprechen. Während andere Forumsmitglieder Obersaxen bei Schönwetter als Tagesausflug besucht haben, haben wir das komplette winterliche Wetterspektrum des Ortes mitgemacht, nämlich auch Schneefall und Nebel mit entsprechend schlechter Sicht. Um es kurz zu halten: Bei schlechter Sicht ist das Obersaxener Skigebiet eine Zumutung. Die Pistenmarkierung ist zwar grundsätzlich vorhanden, entspricht mit ihren einseitig gesteckten, dünnen Holzstöckchen aber dem Standard von 1975. Pistennummerierung, -benennung und ausweisung sucht man vergeblich. Wegweiser sind Mangelware, uneinheitlich ausgewiesen oder fehlen völlig. In noch keinem Skigebiet habe ich mich so häufig verfahren wie in Obersaxen. Ein Beispiel: Meine allererste Abfahrt. Vom nebelumwogten Piz Mundaun wollte ich ins sonnige Lumnezia wechseln. Auf dem Piz Mundaun weist ein Schild alle Skifahrer, die ins Lumnezia oder zur Bündnerrigi/Sasolas wollen (also in völlig verschiedene Richtungen!), in die selbe Richtung. Eine kleine Nebelbank erschwerte kurz die Sicht. Ich folgte zwei anderen Skifahrern und verpasste den unbeschilderten, nur schwer ausmachbaren Ziehweg ins Lumnezia auf dem Grat zwischen Piz Mundaun und Hitzeggen. Stattdessen landete ich auf der Piste zur Bündnerrigi und auf dieser nach kurzer Zeit im zähesten Nebel, den ich je erlebt habe. Offenbar bleiben auf der Bergnase Bündnerrigi/Sasolas die Wolken kleben und werden dort komprimiert. Die Sichtweite schätze ich auf 10 Meter. Im Schneepflug rutschte ich im baumfreien Gebiet vorwärts, um die dünnen Markierungsstangen zu suchen. Nach Passieren des Gasthauses Bündnerrigi verlor ich im Nebel - ähnlich einem Whiteout - jede Orientierung und hoffte, wenigstens auf einer Piste zu bleiben. Erinnerungen an die Qualität von Schlechtsicht-Skifahren in einem gewissen "Freeride Paradise" wurden wach ... Nach mehr als einer halben Stunde blindem Schneepflugrutschen dann irgendwo im weißen Nichts leises Geklapper. Nach einiger Zeit stand ich erleichtert am Schlepplift Sasolas. Drei Tage später sah ich dort bei Schönwetter, dass es am Sasolas Pisten ohne jede Markierung gibt ... sehr witzig bei Nebel.
Panorama
Die Aussicht aus dem Obersaxener Skigebiet hat mir gefallen. Freilich sieht man hier keine eisgepanzerten, bekannten Viertausender wie in den Schweizer Westalpen. Aber die Geländeoffenheit der tiefen Täler der Surselva und des Lumnezia macht das wieder wett. Gegenüber schaut man ins Skigebiet Waltensburg/Brigels, überragt von Dreitausendern Brigelserhörner und Bifertenstock. Nach Norden und Nordwesten schweift der Blick über die die z.T. vergletscherten Gipfel der Glarner Alpen zwischen Tödi und Hausstock. Im Nordosten blickt man zum Skigebiet Laax mit dem Kasten der Bergstation der PB Crap Sogn Gion. Weiter rechts liegt fern im Rheintal Chur (sieht man auch direkt aus Surcuolm), überragt vom Hochwang-Massiv. Im Süden stehen die Dreitausender überm Val Lumnezia (Piz Terri, Piz Aul), im Osten die wenig bekannten Berge zwischen Lumnezia und Safiental.
Rodelbahnen
Bleibt nur noch der Hinweis auf die drei Rodelbahnen im Gebiet Obersaxen / Lumnezia, auf denen wir Klein Harzwinter beschäftigt haben. Hier besteht das selbe Problem wie im Skigebiet: Es fehlt eine Mindestausschilderung, bzw. die existierende ist falsch. In Cuolm Sura gelangte Frau Harzwinter auf die Rodelbahn nach Ilanz statt wie geplant nach Surcuolm, weil diese Rodelbahn an der Sesselbahn-Bergstation in die falsche Richtung ausgeschildert ist, und musste mit dem Nachwuchs auf dem Schlitten bergauf zurücklaufen. Alle Rodler fragten sich dort gegenseitig hilfesuchend nach dem richtigen Weg. Auch von der Benutzung der "richtigen" Rodelbahn von Cuolm Sura nach Surcuolm (wenn man sie denn gefunden hat) möchte ich abraten. Es fehlt ihr an Gefälle, sie endet bereits an einer Asphaltstraße oberhalb von Surcuolm, und eine offizielle Strecke zurück von Surcuolm zur Sesselbahn-Talstation fehlt.
Auf Kartitscha sieht man zwar schon aus dem Lift das Starttor der Rodelbahn nach Meierhof. Doch schon nach 200 Metern zweigt die Rodelbahn unbeschildert in einer Rechtskurve ab (hier steht nur der Ortsname Miraniga, sonst nichts). Entsprechend fahren alle Rodler geradeaus und landen automatisch auf der roten Skipiste nach Meierhof - sehr witzig.
Die Fotos:
Ortsimpression Obersaxen-Surcuolm. Nicht ganz wenig Schnee ...
Surcuolm ... sagte ich Schnee?
Surcuolm ... noch mehr Schnee. Offenbar waren Winterreifen für den Porsche 928 ausgegangen.
Kirche Surcuolm. Grabpflege im Winter entfällt in Obersaxen schneebedingt.
Obersaxen-Misanenga. Offenbar hat jemand noch mehr Schnee bestellt ...
Surcuolm: Der Sonnenaufgang bescheint die Gipfel der Glarner Alpen über Waltensburg.
Surcuolm, Sonnenaufgang. Brigelserhörner und Bifertenstock sind schon beleuchtet.
Surcuolm, Sonnenaufgang. Bifertenstock im Zoom.
Surcuolm, Dorfstraße.
Obersaxen und Surselva, das heißt vor allem Weite. Hier ein Blick von Cuolm Sura über Surcuolm.
Mikro-Föhn Bild 1: Wir haben feuchte Nordwestströmung. Zäher Nebel in der unteren Etage von Obersaxen, hier Valata.
Mikro-Föhn Bild 2: Fiesester Nebel auf Sasolas. Auf dieser Bergnase zwischen Obersaxen und Lumnezia werden die Wolken komprimiert.
Mikro-Föhn Bild 3: In der oberen Etage von Obersaxen reißt der Nebel auf. Hier 4KSB Cuolm Sura-Piz Mundaun.
Mikro-Föhn Bild 4: Über den Grat zwischen Piz Mundaun und Piz Sezner treiben abgerissene Nebelfetzen.
Mikro-Föhn Bild 5: Sonnige Abschnitte über den Südhängen des Val Lumnezia.
Mikro-Föhn Bild 6: Sonnige Abschnitte über den Südhängen des Val Lumnezia.
Mikro-Föhn Bild 7: Erst am Nachmittag reißt der zähe Nebel auch in Meierhof auf.
Valata, fixgeklemmte 3SB Valata-Cuolm Sura von WSO. Meine verhassteste Anlage in Obersaxen. Einfach nur lahm.
3SB Valata-Cuolm Sura kurz vor der Bergstation mit Piz Mundaun.
4KSB Cuolm Sura-Piz Mundaun (Doppelmayr). Schön schnell, fährt aber sehr hart.
Pistenwegweiser auf dem Piz Mundaun. Wer Sasolas/Bündnerrigi und wer das Val Lumnezia als Ziel hat, wird nur hier informiert und in die selbe Richtung geschickt. Das ist leider falsch.
Vella im Val Lumnezia, gesehen vom Piz Mundaun.
Die Weite des Val Lumnezia, gesehen von der Piste Piz Mundaun-Bündnerrigi.
Chur, gesehen von der Piste Piz Mundaun-Bündnerrigi.
SCHL Sasolas. Von Roll mit eigenartigen WSO-Gehängen, von der Länge her zwischen Kurz- und Langbügel. Schöner, klassischer Schweizer Zweikilometerschlepper.
SCHL Sasolas mit dem wunderbaren Blick durchs Vorderrheintal bis nach Chur. Ein herrlicher Skihang! Aber wehe, hier ist Nebel!
SCHL Cuolm Sura. Weiß nicht mehr, ob es von Roll oder WSO ist.
Der stillgelegte SCHL Tegia Dado. Die Portalstütze vor der oberen Umlenkung sieht nach WSO aus. Warum ist diese Anlage außer Betrieb? Das macht gar keinen Sinn. So wird der Bereich Gadenstatt/Tegia Dado nur noch gequert.
SCHL Gischniga-Stein. Mein Liebling unter den Obersaxener Anlagen. Ein typischer Schweizer Zweikilometerschlepper, und auch noch von WSO. Klasse!
SCHL Gischniga-Stein. Nochmals meine Obersaxener Lieblingsanlage aus der Kollektion "Wer hat den Längsten?".
Blick vom Stein nach Wali und zum Piz Sezner, dem höchsten Punkt des Obersaxener Skigebiets.
Fixgeklemmte 3SB Wali-Stein (WSO). Zusammen mit den beiden anderen fixgeklemmten WSO-3SBn der technische Schwachpunkt des Gebiets.
Talstation 4KSB Wali-Piz Sezner.
4KSB Wali-Piz Sezner. Ersetzte vor einigen Jahren einen Schlepplift. Das finde ich zwar schade, aber ich glaube kaum, dass der Schlepplift dem Andrang gewachsen war.
Auf dem Piz Sezner. Links geht's zur 15-Kilometer-Abfahrt durchs Val Lumnezia nach Vella.
Oberalpstock, gesehen vom Piz Sezner.
Blick vom Piz Sezner ins gegenüberliegende Skigebiet von Brigels/Waltensburg.
Hier startet die schöne, lange Piste Cauma, die im großen Bogen über die Außenflanke des Piz Sezner führt. Gegenüber die Glarner Alpen.
4KSB Meierhof-Kartitscha. Ersetzte eine fixgeklemmte SB mit Zwischenstation in Miraniga, deren Gebäude noch steht.
Fixgeklemmte 3SB Kartitscha-Stein (WSO).
Abfahrt von Kartitscha nach Meierhof.
Ende der Pisten von Kartitscha/Stein in Meierhof. Immer wieder ein schönes Bild.
15 km-Abfahrt Piz Sezner-Vella durchs Val Lumnezia. Landschaftlich schön, aber skifahrerisch uninteressant, weil einfach nur flach.
15 km-Abfahrt Piz Sezner-Vella. Typische Alphütten im Val Lumnezia.
15 km-Abfahrt Piz Sezner-Vella, hier unterhalb von Triel.
Ende der 15 km-Abfahrt vom Piz Sezner in Vella.
Vella/Lumnezia, 4KSB Triel.
Vella/Lumnezia, 4KSB Triel-Hitzeggen.
Zurück nach Surcuolm: Abendstimmung mit Blick über die Surselva.
Abendstimmung in Surcuolm mit Blick über die Surselva (Zoom).