Ich verbrachte vom 29.8. bis zum 4.9. meinen Urlaub im Obervinschgau, um von dort aus Bergwanderungen im Langtauferer Tal, in Sulden und im Matscher Tal zu unternehmen.
Am ersten Tag ging es in das Langtauferer Tal, welches in den südwestlichen Ötztaler Alpen knapp südlich vom Reschenpass parallel zum Alpenhauptkamm nach Osten verläuft. Ausgangspunkt meiner Wanderung war die Bergstation der Sesselbahn Maseben auf knapp 2300 Metern. Von dort stieg ich in gut zwei Stunden auf die Tiergartenspitze. Beim Abstieg machte ich zunächst einen Abstecher auf einen Vorgipfel (Schwarzkopf, 3002 m), um anschließend in einen großen Umweg zurück zur Bergstation der Masebenbahn zu gelangen. Der Umweg kostete mich wohl um die 2 Stunden. Er wurde notwendig, weil ich dort, wo in meiner Tabacco-Karte eine Wegvariante eingezeichnet ist, nur unwegsames Gelände vorfand. Da die Bahn inzwischen ihren Betrieb eingestellt hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als auch noch ins Tal zu wandern.
Zunächst zeige ich Bilder vom Skigebiet Maseben, anschließend welche von der Wanderung ohne Bezug zum Skigebiet.
Masebenbahn
Schlusshang der Talabfahrt
Um zur Talstation zu gelangen, sollte man viel Schwung holen, damit man nach der Brücke den Gegenhang hochkommt.
Die im Sommer nicht benutzbare Mittelstation der Bahn
Bergstation
Schlepplift
Talstation des Schlepplifts
Beginn der Talabfahrt
Talabfahrt knapp oberhalb der Mittelstation
weiterer Verlauf der Talabfahrt
Im unteren Bereich der Talabfahrt
Blick von oben auf das Skigebiet
Zoom auf die Bergstation der Sesselbahn und das Berggasthaus Atlantis.
Das Skigebiet Maseben ist als kleines ursprüngliches Skigebiet mit alten Liften und weitgehend naturbelassenen Pisten durchaus sehr reizvoll.
Die Tiergartenspitze von der Bergstation
Blick zum Gepatschferner und zur Zunge des Langtauferer Ferners
Zoom zum Gepatsch-Eisbruch und zur Zunge des Langtauferer Ferners
Blick nach Südosten zum Rabenkopf, dem höchsten Gipfel zwischen Matscher Tal und Planeiltal im Südwestteil der Ötztaler Alpen
Zoom zum Karlesjoch. Leider verdeckt ist die Bergstation der Karlesjochbahn (Kaunertaler Gletscher)
Blick über das Weißseejoch zur Watzespitze im Kaunergrat.
Blick zum Reschensee. Dahinter Berge der Samnaun- und Silvrettagruppe
Blick vom Vorgipfel zurück zur Tiergartenspitze
Der Gipfel der Weißkugel
Der Talschluss im Überblick. Rechts die Weißkugel, links der Gepatschferner mit Eisbruch. Links außerhalb des Bildes wäre die Weißseespitze
Weißseespitze
Gepatschferner im Zoom. Zu sehen ist nur ein Teil dieses für Ostalpenverhältnisse gigantischen Gletschers. Eine Besonderheit dieses Gletschers ist, dass er in verschiedene Richtungen abfließt. Der größere Teil fließt nach Norden über eine lange Zunge ins Kaunertal, ein kleinerer Teil fließt nach Süden über bricht über den Gepatscheisbruch ins Langtauferer Tal ab.
Der Kamm zwischen Nauders und dem Langtauferer Tal
Zoom Richtung Silvretta
Im oberen Teil meines Abstieges
Diesen Ranken bin ich abgestiegen, weil mir oben eine Querung nach links durch das Geröll (dort würde nach meiner Karte ein Weg verlaufen, von dem ich jedoch nichts gefunden habe) zu unangenehm erschien.
Auf der Rückseite dieser Berge befindet sich das Skigebiet von Nauders
Gelände beim Abstieg
Danzebell
Gelände kurz oberhalb der Waldgrenze. Von da an musste ich 1 1/2 Stunden mehr oder weniger horizontal zur Bergstation der Sesselbahn zurückgehen.
Blick auf den Gegenhang. Durch das Tal gelangt man nach rechts zum Weißseejoch, einem Übergang ins Kaunertal
Karlesspitze. Dahinter wäre der Kaunertaler Gletscher.