Ausgangspunkt war die Ki-West-Bahn im Spertental.
Momentan sind in der Skiwelt sämtliche Abfahrten und Routen geöffnet, endlich einmal konnte ich die Moderer fahren, zu der ich bisher noch nichts im AF gefunden habe.
Um es vorweg zu nehmen, sämtliche Pisten sind in bestem Zustand, auch am Nachmittag noch. Die anhaltende Kälte tut gut.
Mehr dann bei den Fotos:
Hier noch der Pistenplan: http://skimap.skiwelt.at/
Ki-West-Bahn morgens um 9 Uhr. Das Tal liegt noch im Nebel. Sonne ab ca. 1300 m.

Auf dem Gampenkogel, Richtung Westendorf

Wir machten zwei Wiederholungsfahrten an der perfekt präparierten Ki-West-Abfahrt

Auch die 117a zur Fleidingbahn war ein Genuß

Die in die Jahre gekommene Fleidingbahn, die wichtige Verbindungsbahn zwischen Ki-West und Westendorf, man braucht sie in beiden Richtungen. Dank der geringen Sesselabstände schaufelt sie gut was weg. Trotzdem ca. 5 Minuten um ca. 10 Uhr. Für heute die längste Wartezeit.

Blick zur Choralpe. Mit SCHL Laubkogel, 4SB Talkaser (von rechts) und 8EUB Choralmbahn (links hinten)

Der Einstieg zur Skiroute Hampfer befindet sich an der Abfahrt 117

Der obere Teil ist noch flacher. Die Route ist 1770 m lang und macht knapp 600 Hm.

Hier braucht's viel Schnee, aber momentan passt es.

Wir sind bereits in den Nebel eingetaucht. Die Buckel gingen butterweich zu fahren.

Ab und zu schauen Sträucher und Wurzeln raus.

Hier mündet die Route wieder in die blaue Abfahrt 111, die zur Choralmbahn führt.

Das war das schlimmste Stück, für viele sicherlich abschreckend, ging aber ohne Probleme.

Die Sonne kämpfte sich schön langsam auch bis in die Täler durch. Hier der Blick von der Choralpe auf die sensationelle Kandleralm-Abfahrt (rote 11) nach Brixen.

Kandleralm-Abfahrt im Zoom. Einer der schönsten Abfahrten der Skiwelt, momentan top in Schuss.

Auf der Kandleralm-Abfahrt, Länge ca. 4,1 km bei 1200 Hm

Auch im schwarzen Steilstück perfekt zu fahren. Eigentlich eine Seltenheit.

Letztes Stück der Kandleralm-Abfahrt mit Blick auf Brixen im Thale.

Hier gibt es einen kleinen Sprung. Wir sind über die Hochbrixenbahn sowie Zinsbergbahn zur Jochbahn gewechselt. Im Bild die 4 SB Jochbahn.

Dort fiel mir dann diese Ankündigung auf. Da die Jochbahn aktuell nur knapp 1000 m lang ist, muss sie ja zukünftig ein prächtiges Stück nach unten verlängert werden, denn nach oben kann man sie nicht verlängern. Geht sie vielleicht sogar bis runter zur Straße, dort wo die Tanzerabfahrt (blaue 1c) mündet? Weiß da jemand mehr?

Die Jochbahn endet auf dem Zinsberg (1674m), ebenso wie die Aualmbahn, über die heuer schon viel berichtet wurde. Die Aualmbahn erschließt einen der besten Hänge (rote Abfahrten 71 und 72) der Skiwelt. Wenn man die besten Pistenverhältnisse in der Skiwelt sucht, ist man an der Aualmbahn immer richtig.

Weiter ging's dann Richtung Scheffau. Im Bild der Brandstadl mit der Südhangbahn.

Die 6KSB Südhang.

Blick vom Brandstadl Richtung Aualmbahn mit den breiten Pisten.

Direkt bei Babylift befindet sich der Einstieg zur Skiroute Moderer.

Am Einstieg zur Moderer. Rechts Bergstation Südhangbahn.

Einstieg Moderer.

Gleich zu Beginn eine gesicherte Hangquerung. Im Hintergrund der Wilde Kaiser.

Der Starthang mit einigem Gemüse, aber auch hier problemlos zu umfahren bzw. überfahren.

Auch im Mittelteil einige Büschel.

Die Moderer überwindet fast 900 Hm bei einer Länge von 3,2 km. Und auch sie braucht (wie die Hampfer) viel Schnee. Momentan ist sie offen und gut fahrbar.

Schon gut ausgefahren.

Im letzten Drittel.

Hier trifft man auf niemanden, vielleicht mal einen Tourengeher.

Wir sind fast unten.

Hier mündet die Route in die blaue Talabfahrt nach Scheffau (Nr. 61)

Auch auf der blauen Talabfahrt nach Scheffau ist keine Menschenseele unterwegs.

In der 4EUB Brandstadl. Im Gegensatz zur jüngeren Schwester nebenan hat sie keine Mittelstation. Eine Bahn von Doppelmayr, Baujahr 1984. Man beachte den geringen Abstand zu den Bäumen!

Sprung zur Muldenbahn. Um vom Eiberg auf den Zinsberg zu gelangen, benötigt man entweder die bereits erwähnte Aualmbahn oder die 4SB Muldenbahn hier im Bild.

Weiter ging's mit der 6KSB Kälbersalve. Ohne diese Bahn ist ein Wechsel zu den Skigebieten an der Hohen Salve (Hopfgarten, Söll, Itter) nicht möglich. Gleichzeitig erschließt sie die herrliche Talabfahrt (schwarze 1) nach Brixen.

Leerer Speicher an der roten 2. Im Hintergrund der Hausberg von Westendorf mit der Skiweltbahn sowie links die Kandleralm-Abfahrt.

Das müsste ein Abfahrt an der Foischingbahn sein, und ich frage mich gerade, warum da ein rotes Täfelchen steht, wenn doch alle Abfahrten hier blau sind?

Blaue Abfahrt 25 an der Foischingbahn. Wunderschönes, flaches Gelände hier.

8KSB Foisching, gehört zu Hopfgarten.

Foischingbahn von Doppelmayr, Baujahr 2000

Dann ging's nach Brixen. Zwei in einer (rote 2b und schwarze 1), aber nur ein kurzes Stück, dann teilen sie sich.

Die Kaslachabfahrt (schwarze 1) ist eine reine Südabfahrt und nicht so oft offen.

Sie zählt auch zu den schönsten (Tal)abfahrten in der Skiwelt.

Saharastaub?

Gerüchten zufolge wird die Kaslachabfahrt ab März nur noch von Starli befahren.

Ein paar Fahrstraßen müssen auch noch überquert werden und werden gerne mal als Sprungschanzen missbraucht.

Blick zurück auf die Kaslach (links) und Hochbrixenbahn (rechts).

6EUB Hochbrixen links und 8EUB Skiwelt rechts hinauf auf die Choralpe.

Unterwegs zur Fleidingbahn, eine Zu- und Rückbringer- sowie Beschäftigungsanlage.

Die Fleidingbahn von Swoboda aus dem Jahr 1983. Steht vermutlich schon auf der Wird-bald-ersetzt-Liste. Könnte man diese Bahn eigentlich Richtung Schrandlhof verlängern?

Blick Richtung Gampenkogel, vorne die 4SB Windauberg, in der Bildmitte das Brechhornhaus.

4SB Gampenkogel. Unser letzter Lift. Schön, dass alle Lifte in der Skiwelt ab Februar eine halbe Stunde länger geöffnet sind und somit kein Stress beim Rückkehren aufkommt.

Letzter Blick auf den Großen Rettenstein.

Ich hoffe, für einige von euch war was dabei.
Positiv:
- die geringen Wartezeiten an den Liften (meist reingegangen, außer am Vormittag an der Fleidingbahn mal 5 Minuten)
- für einen Samstag mit angekündigtem Traumwetter hatte man auf den Pisten relativ gut Platz
- gute Pistenpräparierung
- na klar, die Routen
- der Tageskartenpreis mit 45€ ist fair (Kitzbühel im Vergleich kostet 49€! bei weniger Angebot)
- hohe Hüttendichte
Negativ:
- da fällt mir jetzt gerade nichts ein