Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

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Harzwinter
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Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Anfahrt: Ettlingen - A8 - Stuttgart - Ulm - A7 - A980 - B19 - Sonthofen - Hörnerdörfer - Riedbergpass - Balderschwang in ca. 3:20 h wegen Unfallstaus im Illertal und bei Fischen. Gleicher Rückweg in 2:55 h.
Wetter: Nach Schneefall abziehende Bewölkung, dann sonnig, -4°C bis +2°C
Schnee: Geschätzt 40-50 cm harter Alt- und Maschinenschnee mit dünner Pulverauflage
Anlagen in Betrieb: Alle außer Snowtubinglift. SCHL Gelbhansekopf nachmittags defekt.
Wartezeit: Übungslifte, Anlagen Riedberger Horn und SCHL Gelbhansekopf keine bis 1 min, übrige Anlagen 3-5 min außer 4KSB Schelpenbahn 15 min
Gefallen: Neues Skigebiet kennengelernt; Schlepplifte Gelbhansekopf und Schwarzenberg; Abwechslungsreichtum der Abfahrten
Nicht gefallen: Relation Anfahrt/Skifahren; zu großer Andrang am Wochenende; schlechte Pistenpräparierung; kaum Alpenfeeling; kaum Panorama.
Bewertung: 3,5 von 6 Punkten

Ja, ich weiß, das ist schon der dritte Balderschwang-Bericht der Saison im Forum. Aber da Samstag, der 5. Februar, im Allgäu als Schönwettertag nach etwas Neuschnee prognostiziert war und der Folgetag Sauwetter bringen sollte, entschied ich mich kurzfristig für einen Tagesskiausflug dorthin, wohl wissend, dass ich nicht der Einzige mit dieser Idee sein würde. Frau und Sohn hatten bereits andere Pläne, darum fuhr ich allein. Balderschwang meldete alle Anlagen geöffnet, also nutzte ich das für den Erstbesuch dort, außerdem um meine größte Lücke bei Allgäuer Skigebieten endlich zu füllen. Zwecks Vermeidung von Parkchaos und Kassenwartezeit plante ich die Ankunft auf dem kostenlosen Großparkplatz gegen 8:30 Uhr. Doch da bereits um 7 Uhr kurz hinter Ulm und später bei Fischen gleich zwei Unfallstaus umfahren werden mussten, verlor ich eine halbe Stunde und traf - vom Navi über Ofterschwang und Bolsterlang geleitet - erst kurz vor 9 Uhr in Balderschwang ein. Ca. 300 m vor dem anvisierten Großparkplatz der Schelpenbahn stand der Verkehr, nichts ging mehr. Also wendete ich und fuhr zum Bezahlparkplatz der Sesselbahn Riedberger Horn (5€). Nach 15 Minuten Anstehen am einzigen geöffneten Kassenschalter hatte ich meinen Skipass und war erlöst.

Folglich startete ich meinen Balderschwanger Skitag am Riedberger Horn. Wegen geänderter Bindungseinstellung und um zu schauen, ob die Abfahrt der DSB überhaupt präpariert war, nahm ich zunächst den ÜbungsSCHL Raubach. Der fuhr so langsam, dass man ihn kein zweites Mal benutzen wollte, wenn man kein Anfänger ist. Die Abfahrt der DSB war präpariert, somit wusste ich, dass mich oben keine Geländeherausforderung erwartete. Auch die DSB Riedberger Horn fährt sehr langsam. Ihre Abfahrt war teils vereist, teils knollig und mit Absätzen präpariert, teils lagen Eisbrocken herum, und all das war im dominierenden Schatten schlecht zu sehen. Bäh. Neben der Piste lagen 5 cm Neuschnee auf gefrorenen Altschneerinnen, die der Starkregen ein paar Tage zuvor in die Schneefläche erodiert hatte. Also auch keine Option. Ich war sehr froh, meine Skier am Abend vorher vom Kantenservice abgeholt zu haben. Immerhin schauten nirgends Dreck oder Steine aus den Abfahrten, und der Blick von der Bergstation DSB Riedberger Horn durchs Balderschwanger Tal ist schön. Schade, dass man nicht schon in den 1960er/70er Jahren das Skigebiet bis nach oben zum Riedberger Horn erweitert hat; es ist so viel Platz dort. Dass spätere Ansätze am Naturschutzstatus des Riedberger Horns scheitern mussten, ist nachvollziehbar.

Das Balderschwanger Skigebiet ist nicht groß, darum ging es von der DSB Riedberger Horn über den Verbindungshang Schwabenhof zum Skilift Schwarzenberg, der mit 1600 Metern 200 m länger ist als der andere Balderschwanger Großschlepplift, der Gelbhansekopflift. Am Schwarzenberglift war ich über einige ca. 5jährige Kinder im Anstehbereich verwundert, aber die fuhren tatsächlich selbstständig mit dem Lift hoch. Der Schwarzenberglift hat eine abwechslungsreiche, rote Abfahrt mit ein paar Varianten, die sich vormittags noch vergleichsweise akzeptabel fuhr, nachmittags nicht mehr. Im oberen Teil gibt es einen der wenigen Panoramaausblicke aus dem Skigebiet auf die Allgäuer Alpen. Vom Schwarzenberglift setzte ich meine Runde durchs Skigebiet zur Hochschelpenbahn fort. Deren Hauptpiste Sonnwiesabfahrt war schon vormittags eisig und abgefahren. Immerhin gibt es hier Einblick in die gegenüberliegenden Kare von Feuerstätterkopf und Burstkopf, in die man das Skigebiet toll hätte weiterbauen können. So, wie es ist, wirkt es auf mich irgendwie unfertig.

Dann ging es endlich zum Gelbhansekopflift. Es ist schon merkwürdig ... an der 4KSB Schelpenbahn steht eine große Wartetraube, und direkt daneben kann man ohne Wartezeit in den Schlepplift steigen. Der hat eine unterhaltsame Waldtrasse mit teils steilen Abschnitten, aber die Warntafel "Nur für Geübte" an seiner Talstation kann ich nicht nachvollziehen ... da gibt's in den Alpen ganz andere Kaliber, auf die das zuträfe. Ich freute mich auf die schwarze FIS-Abfahrt am Gelbhansekopflift, doch fand ich auch sie als Enttäuschung aus Eisflächen und Schneehaufen vor, die ich mir kein zweites Mal antun mochte.

Dann lieber erneut die Schwarzenbergabfahrt, die ich für die Fahrt zum Parkplatz Riedberger Horn zwecks Mittagssnack aus dem Kofferraum nutzte. Unterwegs blieb ich auf eine Bratwurst am Kiosk Loipenstüble an der Talstation Schwabenhoflift hängen ... Tipp für alle, die so wie ich während Omikron-Höchstinzidenzen eine vollwertige Einkehr im Berggasthaus vermeiden möchten.

Gesättigt startete ich die oben beschriebene Runde durchs Balderschwanger Skigebiet ein zweites Mal, nur ersetzte ich diesmal die FIS-Abfahrt des Gelbhansekopflifts durch die leichte Außenrum-Abfahrt bis zum Gschwendlift II, im Pistenplan ganz vorn eingetragen. Die blaue Lappachabfahrt dorthin ist durchaus abwechslungsreich und überrascht mit ein paar Schwenks und Geländekanten. Vom Gschwendlift II schaukelte ich über die anderen Übungslifte Gschwendlift I und Höflealplift zurück zur Schaltzentrale, wo ich erneut den Gelbhansekopflift nehmen wollte. Doch der war zwischenzeitlich mit Defekt ausgefallen, also staute sich Alles an der 4KSB Schelpenbahn, die ich mit 15 Minuten Wartezeit zwangsläufig benutzen musste. In deren Wartetraube kam es zur Slapstickeinlage des Tages: Der gesichtsälteste Skigast im Wartebereich verlor die Balance, kippte quer auf die Skier seiner Nachbarn und kam nur mit Hilfe der anderen Wartenden wieder auf die Beine und Skier. Daran schien er Gefallen gefunden zu haben, kippte er danach doch zur anderen Seite und räumte per Dominoeffekt gleich drei wartende Skifahrer um. Immerhin war es kein medizinischer Notfall - er lachte. Merkwürdigerweise mochten die drei Umgeworfenen aber so gar nicht mitlachen ... Ich habe dann lieber deutlichen Abstand zu ihm gelassen.

Wegen Ausfalls des Gelbhansekopflifts und übermäßiger Wartezeit an der Schelpenbahn fuhr ich am Restnachmittag nur noch die schattige Abfahrt des Schwarzenberglifts und die sonnige der DSB Riedberger Horn ... beides war zustandsseitig alles andere als ein Genuss. Immerhin schaffte ich es vor der Mehrzahl der Tagesgäste ins Auto und kam problemlos und staufrei heim. -

Fazit: Natürlich war es interessant, mal wieder ein bislang noch nicht besuchtes Skigebiet kennengelernt zu haben, und die abwechslungsreichen Abfahrten und die beiden langen Schlepplifte in Balderschwang können bei mir durchaus punkten. Für einen baldigen Wiederholungsbesuch waren aber der schlechte Pistenzustand und die wenig interessante Landschaft die Anfahrt und die teilweisen Beeinträchtigungen durch den Andrang nicht wert. Für mich bieten andere Allgäuer Skigebiete - kleine wie mittelgroße - mehr.

67 Fotos aus Balderschwang:

Pistenplan Balderschwang.
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In Balderschwang war ich nicht der einzige Tagesbesucher.
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Morgenimpression an der Talstation DSB Riedberger Horn.
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Zum Einfahren nehme ich den arg langsamen Übungslift Raubach.
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Nachdem ich zufrieden festgestellt habe, dass die Abfahrt der DSB präpariert ist, geht's gleich wieder runter.
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DSB Riedberger Horn schön leer.
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Blick zum Gipfel des Riedberger Horns, dessen Erschließungspläne sich naturschutzbedingt zerschlagen haben. Ist vielleicht besser so; die Balderschwanger DSB und das Skigebiet Grasgehren auf der anderen Seite liegen doch recht weit auseinander. Die Tourengeher turnen da oben übrigens bei Lawinenwarnstufe 3 herum ... :rolleyes: (Das Foto ist der besseren Lichtverhältnisse wegen vom Nachmittag.)
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Abfahrt Riedberger Horn mit Blick ins Balderschwanger Tal.
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Wie immer sieht so eine Abfahrt auf dem Foto besser aus, als sie war - nämlich schlecht präpariert.
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Über die Verbindungsabfahrt Schwabenhof geht es hinüber zum ...
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... Schwarzenberglift, 1600 m lang, von 1980.
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Trasse Schwarzenberglift unten, ...
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... oben ...
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... und Ausstieg mit buntem Gewusel.
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Die Schwarzenbergabfahrt bietet einen der raren Panoramablicke des Balderschwanger Skigebiets, hier Zoom zu Hochvogel und Schneck.
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Schwarzenbergabfahrt, vormittags noch recht schön zu fahren.
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Schwarzenbergabfahrt gegen Riedberger Horn.
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Abfahrt "Autobahn" von der Bergstation Hochschelpen gegen Allgäuer Alpen.
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Abfahrt in Richtung Sesselbahn Hochschelpen mit der schön gelegenen Käsehütte.
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Käsehütte gegen Ifenkamm und Vorarlberger Berge.
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Zoom zum Ifen überm Kleinwalsertal ...
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... und zur Hochkünzelspitze ganz links und dem Schöneberg ganz rechts. Links hinten die Rote Wand.
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Abfahrt zur Hochschelpenbahn. Durch die furchterregende Wartetraube unten ist man dank 6KSB in 5 Minuten durch.
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In der Hochschelpenbahn, die 2016 den Vorgängerschlepplift ersetzte.
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Familienabfahrt 5 in Richtung Schelpenbahn / Gelbhansekopflift.
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Weiter auf der Familienabfahrt ...
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... vorbei an der Bodenseehütte ...
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... und dem Höflealplift ...
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... zum Gelbhansekopflift. Da kommen auch weniger Geübte hoch.
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Gelbhansekopflift - Doppelmayr Gitterportalstützenklassik Baujahr 1962.
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An seinem oberen Trassenverlauf stehen schön bereifte Laubbäume.
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Die schwarze FIS-Abfahrt an Gelbhansekopflift bzw. Schelpenbahn ist leider völlig vereist und abgefahren.
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Ein spaßloses Unterfangen, das auf dem Foto besser aussieht, als es war.
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Gelbhansekopflift, 1400 m lang.
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Rückblick Trasse Gelbhansekopflift.
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Wieder auf der Schwarzenbergabfahrt mit Blick auf Riedberger Horn und Allgäuer Alpen.
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Zoom von der Schwarzenbergabfahrt auf Marchspitze, Öfnerspitze, Krottenkopf und Ramstallspitze.
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Weiter auf der Schwarzenbergabfahrt.
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Mit dem Schwabenhoflift geht es ...
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... zum zweiten Besuch der DSB Riedberger Horn. Die merkwürdigen Rillen im Schnee sind Erosionsrinnen vom Starkregen ein paar Tage zuvor.
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Die Abfahrt Riedberger Horn sieht mit Sonne schöner aus als mit morgendlichem Schatten, besser zu fahren ist sie dadurch aber auch nicht.
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Blick zur Schwarzenbergabfahrt. Der Kegel dahinten drin ist übrigens der Hittisberg über Hittisau im Bregenzerwald.
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Balderschwang ist eine kleine Häuseransammlung mit Kirche.
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Zweite Skigebietsrunde - Schwarzenberglift.
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Käsehütte in Richtung Hochschelpenbahn.
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Die Schneise und die Freifläche auf der anderen Talseite unterm Burstkopf sehen für mich nach ehemaliger Lifttrasse und ehemaliger Skiabfahrt aus - stimmt das?
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Weiter auf der Sonnenwiesabfahrt zur ...
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... 6KSB Hochschelpenbahn.
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Die zweite Skigebietsrunde führt mich über die Familienabfahrt 5 ...
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... auf die blaue Lappachabfahrt ...
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... hinunter zum Gschwendlift II.
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Gschwendlift II gegen Schelpen.
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Von der Bergstation Gschwendlift II führt eine Ziehwegabfahrt zurück zum ...
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... Gschwendlift I, von dessen Abfahrt man über einen Parkplatz ...
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... zum Höflealplift gelangt. Den benutzt man, um zu Gelbhansekopflift und Schelpenbahn nicht schieben zu müssen.
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Ärgerlicherweise ist der Gelbhansekopflift irgendwann am Nachmittag ausgefallen, und alle müssen mit der 4KSB Schelpenbahn hoch, die völlig überlastet ist.
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Kinderskirennpokale neben der Talstation der Schelpenbahn ... ich tippe auf Made in China.
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Die 4KSB Schelpenbahn macht eigentlich einen guten Job, aber sie ist bei meinem Besuch den ganzen Tag lang überlastet.
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Trasse Schelpenbahn. Es wird langsam schattig.
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Seitenblick aus der Schelpenbahn in den Bregenzerwald mit dem Hittisberg.
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Blick von der Bergstation Schelpenbahn über den Ausstieg Gelbhansekopflift mit dem Sendemasten zum Riedberger Horn.
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Noch ein Zoom von der Schwarzenbergabfahrt zum Hochvogel und zum Schneck.
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Und das ist der Zoom auf Rothorn und Kratzer über Holzgau im Tiroler Lechtal.
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Letzte Schwarzenbergabfahrt.
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Noch ein letztes Mal aufs Riedberger Horn, ...
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... dessen Abfahrt ihr schlechtes Präparationsniveau bis zum Ende beibehält.
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Nur der Schlusshang wird in der Nachmittagssonne weich und ist besser zu fahren.
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Habe fertig!

[Edit 6.2.2022: Kleinkorrekturen, Typos]
Zuletzt geändert von Harzwinter am 06.02.2022 - 12:28, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Bergfreund 122 »

Danke für den Bericht, durch den Neuschnee sind die Pisten doch recht schnell sehr berbuckelt. Jedoch sind die Pisten in Balderschwang eigentlich immer recht gut präperiert. Zum Andrang, ja es ist in Balderschwang schon immer was los aber wenn kein Rennen ist halten sich die Wartezeiten in Grenzen. Bei deine gestrigen Besuch war der Zienercup, deshalb auch die Pokale (Nicht nur Kinder Skirennen, da fahren auch ältere mit) und dann füllt sich das Gebiet schon nochmal um ein gutes Stück mehr, da die ganzen Renn-kinder, -jugend (zwischen100-150 Teilnehmer) mit Eltern anfahren und da kommen dann schon noch mehr Leute ins Gebiet. :?
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Gleitweggleiter »

Ohje, das sind ja wirklich Bilder des Grauens. Ich glaube aber es hatte im Allgäu noch etwas mehr Neuschnee in der Nacht gegeben als anderswo (hatte nur gesehen im KWT so um 7cm am Berg) und wenn dann nicht nochmal frisch präpariert wird in der Früh (wurde das irgendwo gemacht?) kommt bei dem Andrang leider das raus. Zumindest was die Buckel angeht, das Eis würde auch so rauskommen.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

Danke Euch beiden fürs Feedback.

Im Nachhinein vermute ich, dass der Großteil des Niederschlags, der in den letzten Tagen und bis heute in Tirol für die gefährliche Lawinensituation verantwortlich ist, in Balderschwang größtenteils als Regen heruntergekommen ist und nur noch das letzte Viertel davon als Nassschnee, der dann gefroren ist und in der Nacht vor meinem Besuch mit 5 cm Neuschnee dekoriert wurde. Aus so einer Schneesituation bekommt auch der beste Raupenfahrer nichts Erfreuliches präpariert.

Zienercup ... ? Hab' ich schon mal gehört, aber im Balderschwanger Skigebiet bis auf den kleinen, wenig genutzten Slalomparcours am Raubachlift keine ausgesteckte Strecke bewusst wahrgenommen ... auch keine Infrastruktur dafür wie Zelte oder Container. Bloß einige wenige Rennkids mit Ziener-Schienbeinschonern fuhren herum, aber das tun die in jedem Skigebiet. Die müssten ja auf der Rennstrecke an der Fuchsalm gefahren sein ... vielleicht habe ich genau diesen Hang ausgelassen. Ich habe das Pokalfoto inzwischen daheim vergrößert - auf den Pokalen steht "RGBURIG". Damit ergoogelt man sich das hier. Frank Burig ist der Chef des Sportausstatters Ziener und Leiter der Renngemeinschaft Burig. Ansonsten findet der Zienercup auf den Balderschwanger Internetseiten keine Erwähnung, auch nicht auf der Facebookseite.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Bergfreund 122 »

Normalerweiße fahre die auf der Rennstrecke neben der Schwarzenabfahrt an der Schelpenbahn, sprich bei der Bergfahrt mit der Schelpenbahn auf der rechten Seite im Wald, man kommt da nur über eine kleine Abzweigung hin. Wegen irgendwas fahren sie nicht die ganze Abfahrt hinunter sondern nur zur hälfte. Der Rc Burig (Midelheim) ist der Veranstalter gewesen. Die Vereine wechseln sich da immer ab.
Einen guten Überblick über Rennveranstaltungen findet man hier:
https://www.raceengine.de/infocenter/start/index.aspx

Aber man muss sagen, dass rund ums Allgäu immer weniger Skigebiete bereit sind Pisten für Rennen zu sperren. Nach meine Stand sind die einzigsten Skigebiet im ALlgäu die das noch anbieten, Grasgehren, Balderschwang, Spieserlift, Söllereck und ab und zu Oberjoch.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Bjoerndetmold »

Harzwinter hat geschrieben: 06.02.2022 - 01:52 Die Schneise und die Freifläche auf der anderen Talseite unterm Burstkopf sehen für mich nach ehemaliger Lifttrasse und ehemaliger Skiabfahrt aus - stimmt das?
Ich habe in meinen alten Skiatlanten nichts dazu gefunden. Aber diese Talseite liegt dann in Österreich, unten verläuft die Grenze. Das spricht wahrscheinlich gegen einen Lift an der Stelle.
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!

Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

Ja, stimmt, die andere Talseite ist bereits Vorarlberg. Ich meinte diesen Hang hier unter dem im Satellitenfoto eingetragen Forststraßennamen "Burst". Auch aus der Vogelperspektive sieht er verdächtig aus. Genau wie Du habe ich in meinem Archiv bislang nichts zu einer historischen wintersportlichen Nutzung gefunden, werde aber weitersuchen.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von markman »

Harzwinter hat geschrieben: 06.02.2022 - 01:52
Gschwendlift II gegen Schelpen.
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herzlichen Dank für die Auffrischung meiner Erinnerungen. Beim Gschwendlift II, also genau an dieser Stelle, habe ich den ersten Schwung meines Lebens getan, unvergessen :-)

Grüße,
Markman
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

... und das tun viele Skianfänger bis heute!
Als ich den Lift gefahren bin, nahm im Anstehbereich hinter mir ein ca. Vierjähriger seinem Papa einen Skistock ab, flutschte damit an den ca. 10 wartenden Personen vorbei bis hinters Drehkreuz, stellte sich dort quer in den Durchgang und fand es lustig, für alle Nachfolgenden mit Papas Skistock den Durchgang zu sperren. Sein Papa fand das überhaupt nicht lustig und versuchte lautstark, seiner Erziehungsberechtigung Geltung zu verschaffen, kam von hinten aber an den Kleinen nicht heran. Ein Erwachsener hat den Zwerg dann beiseite genommen, damit es weiterging ... :lach:

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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Fabi-03 »

Die Warteschlangem sind ja extrem 8O - da fahr ich dann lieber gleich nach Österreich wo es zurzeit wegen 2G plus sehr leer ist :D
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

Unzumutbar war die Wartezeit nur an der 4KSB Schelpenbahn. Am Wochenende max. 3-5 Minuten am Lift anzustehen, ist für mich o.k. Und in Balderschwang hatte ich ja auch Lifte ohne Wartezeit.
Allerdings reden wir hier über ein eher kleines Voralpen-Skigebiet. Die Anzahl gefahrener Pistenkilometer wird dadurch dann insgesamt schon etwas beeinträchtigt. Da die meisten Abfahrten unschön zu fahren waren und es mein Erstbesuch war, hat es mich nicht so gestört, wie es das in häufiger besuchten Skigebieten oder bei Bestbedingungen getan hätte. Bei Erstbesuchen beschäftige ich mich vor Ort auch mit der räumlichen Einordnung des Skigebiets und mit dem Panorama.
In einem "richtigen" Alpenskigebiet mit weniger Wartezeit holt man natürlich wesentlich mehr aus dem Skitag heraus.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von jonsson »

Fabi-03 hat geschrieben: 06.02.2022 - 15:36 Die Warteschlangem sind ja extrem 8O - da fahr ich dann lieber gleich nach Österreich wo es zurzeit wegen 2G plus sehr leer ist :D
Wo war es denn am Samstag in AT sehr leer? In Vorarlberg war es überall wie in Vor–COVID Zeiten.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Bergfreund 122 »

jonsson hat geschrieben: 06.02.2022 - 16:11
Fabi-03 hat geschrieben: 06.02.2022 - 15:36 Die Warteschlangem sind ja extrem 8O - da fahr ich dann lieber gleich nach Österreich wo es zurzeit wegen 2G plus sehr leer ist :D
Wo war es denn am Samstag in AT sehr leer? In Vorarlberg war es überall wie in Vor–COVID Zeiten.
Also gestern am Arlberg bzw. in Warth gestartet bis nach Zürs gab es an den Liften keine nenneswerten Wartezeiten max 5 Fbm und die Pisten waren auch nicht sehr gefüllt.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Ralf321 »

Bergfreund 122 hat geschrieben: 06.02.2022 - 10:55
Aber man muss sagen, dass rund ums Allgäu immer weniger Skigebiete bereit sind Pisten für Rennen zu sperren. Nach meine Stand sind die einzigsten Skigebiet im ALlgäu die das noch anbieten, Grasgehren, Balderschwang, Spieserlift, Söllereck und ab und zu Oberjoch.
Ja oder man muss einen utopischne Betrag dafür bezahlen, dass man etwas bekommt.


Insgesamt hatte ich die Tage den Eindruck das viele Gäste verärgert waren. Langsame Lifte, geschlossene Lifte trotz ernormer Wartezeiten, teuer, keine Masken Kontrolle, Unorganisierte Warteschlangen , Chaos usw. Viele waren nur da wegen Corona und man mal vor 20 Jahren mal im Allgäu war. Nächstes mal gehts wieder nach Österreich. Die Liftbetreiber tun sich gerade kein gefallen, uns solls recht sein, so wirds ggf. tatsächlich mal wieder Leer und erträglich.
hch
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von hch »

jonsson hat geschrieben: 06.02.2022 - 16:11
Fabi-03 hat geschrieben: 06.02.2022 - 15:36 Die Warteschlangem sind ja extrem 8O - da fahr ich dann lieber gleich nach Österreich wo es zurzeit wegen 2G plus sehr leer ist :D
Wo war es denn am Samstag in AT sehr leer? In Vorarlberg war es überall wie in Vor–COVID Zeiten.
Die Rosshütte war für einen Feriensamstag sehr entspannt. Am Vormittag mal ein paar Minuten Wartezeit, Mittags dann eigentlich immer gleich nach durch, am Nachmittag dann teilweise noch mal ein paar Sessel warten weil die 6KSB von den Gästen meist mit maximal 4 Personen geladen wurden. Und dass ohne die beiden PB und die beiden längeren SL.

Nur die Schlange vor der Kassa war gigantisch, da mussten wohl viele 2G für die Saisonkarte reaktivieren.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Chasseral »

Harzwinter hat geschrieben: 06.02.2022 - 01:52 ... da Samstag, der 5. Februar, im Allgäu als Schönwettertag nach etwas Neuschnee prognostiziert war und der Folgetag Sauwetter bringen sollte, entschied ich mich kurzfristig für einen Tagesskiausflug dorthin, ...
Das mit dem prognostizierten Sauwetter am Sonntag war zum Glück eine krasse Fehleinschätzung. Ich war auch im Allgäu. Uns wollte man am Freitag-Abend in Nesselwang noch nicht mal eine 2-Tages-Karte Vitales Land für Samstag+Sonntag verkaufen, weil man davon ausging, dass am Sonntag kein Liftbetrieb möglich sein würde.

Samstag sind wir nach Oberjoch. Da waren die Parkplätze belegt und so lange Schlangen an den Kassen, so dass wir weitergefahren sind ins Tannheimer Tal. In Schattwald-Zöblen war gar nix los und es herrschten ausgezeichnete Schneebedingungen. Alles richtig gemacht!
Am Sonntag war dann (in Oberjoch) trotz der Prognosen bis 13h00 Sonnenschein und kaum Wind, danach nur leichte Schleierbewölkung. Auch waren am Sonntag in Oberjoch die Pistenverhältnisse top! Aufgrund der Wetterprognose hielten sich auch die Menschenmassen in Grenzen. Es gab kaum Wartezeiten. War auch ein super Skitag - mit der Einschränkung, dass mich das Skigebiet in Oberjoch nicht so von Hocker reißt. Schattwald-Zöblen gefällt mir von Gebiet und Landschaft her deutlich besser.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Bergfreund 122 »

Chasseral hat geschrieben: 07.02.2022 - 14:52
Harzwinter hat geschrieben: 06.02.2022 - 01:52 ... da Samstag, der 5. Februar, im Allgäu als Schönwettertag nach etwas Neuschnee prognostiziert war und der Folgetag Sauwetter bringen sollte, entschied ich mich kurzfristig für einen Tagesskiausflug dorthin, ...
Das mit dem prognostizierten Sauwetter am Sonntag war zum Glück eine krasse Fehleinschätzung. Ich war auch im Allgäu. Uns wollte man am Freitag-Abend in Nesselwang noch nicht mal eine 2-Tages-Karte Vitales Land für Samstag+Sonntag verkaufen, weil man davon ausging, dass am Sonntag kein Liftbetrieb möglich sein würde.

Samstag sind wir nach Oberjoch. Da waren die Parkplätze belegt und so lange Schlangen an den Kassen, so dass wir weitergefahren sind ins Tannheimer Tal. In Schattwald-Zöblen war gar nix los und es herrschten ausgezeichnete Schneebedingungen. Alles richtig gemacht!
Am Sonntag war dann (in Oberjoch) trotz der Prognosen bis 13h00 Sonnenschein und kaum Wind, danach nur leichte Schleierbewölkung. Auch waren am Sonntag in Oberjoch die Pistenverhältnisse top! Aufgrund der Wetterprognose hielten sich auch die Menschenmassen in Grenzen. Es gab kaum Wartezeiten. War auch ein super Skitag - mit der Einschränkung, dass mich das Skigebiet in Oberjoch nicht so von Hocker reißt. Schattwald-Zöblen gefällt mir von Gebiet und Landschaft her deutlich besser.
Schön das dir das Skigebiet Schattwald Zöblen bzw auch die weiteren Gebiete im Tannheimertal so gefallen :D . ABER das sind meine geheim Tipps im Allgäu wo immer sehr wenig los ist und es zum fahren echt Spaß macht. Deshalb nicht weiter sagen, nicht das uns dann die ganzen Oberjocher ins Tannheimer Tal folgen :wink:
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

Chasseral hat geschrieben: 07.02.2022 - 14:52Das mit dem prognostizierten Sauwetter am Sonntag war zum Glück eine krasse Fehleinschätzung. [...] Am Sonntag war dann (in Oberjoch) trotz der Prognosen bis 13h00 Sonnenschein und kaum Wind, danach nur leichte Schleierbewölkung.
Habe es auf den Webcams verfolgt, da ein Kollege von mir das Wochenende im Montafon verbracht hat. Auch dort blieb das Wetter bis zum frühen Nachmittag gut.
Generell "verhaut" sich der Wetterbericht derzeit ziemlich oft, zumindest bei uns im Oberrheintal - von unangekündigtem, längerem Regen bis zu unangekündigtem, längerem Sonnenschein, wenn null Stunden Sonne prognostiziert waren. Keine Ahnung warum.
Chasseral hat geschrieben: 07.02.2022 - 14:52War auch ein super Skitag - mit der Einschränkung, dass mich das Skigebiet in Oberjoch nicht so von Hocker reißt. Schattwald-Zöblen gefällt mir von Gebiet und Landschaft her deutlich besser.
Das Skigebiet Oberjoch ist halt letztlich nur "ein Hang" - wenn auch zwei Kilometer breit - mit der immer gleichen Perspektive einschließlich etwas Ausblick ins Illertal. Die Abfahrt der Iseler-KSB hat was, Wiedhag- und Grenzwieshang geben nicht so viel her, zumal der Ersatz ihrer früheren Doppelschlepper durch Sesselbahnen das Skifahren dort auch nicht interessanter gemacht haben.
In Schattwald-Zöblen hat zwar der Stuibenlift eine interessante, abgelegene Lage, ansonsten konnten mich die Abfahrten der Sesselbahnen Wannenjoch und Rohnenspitze auch nicht zu gellenden Hurraschreien animieren, auch wenn es abwechslungsreicher ist als Oberjoch. Irgendwie fehlt mir dort eine erschlossene "obere Etage". Dann lieber Skifahren am Füssener Jöchle und am Neunerköpfle.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Chasseral »

Harzwinter hat geschrieben: 07.02.2022 - 15:39 ... Dann lieber Skifahren am Füssener Jöchle und am Neunerköpfle.
Die sind dann beim nächsten Mal dran!
Dort war ich auch noch nie. Da die bei dir offenbar gut ankommen, freue ich mich umso mehr darauf, die kennenzulernen.
Tannheimer Tal scheint eine gute Adresse zu sein für tageweises Skifahren. Meiner Familie hat es dort auch insgesamt gut gefallen.
Oh - ist etwas OT hier.
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Re: Balderschwang 5. Februar 2022 - Nicht überzeugend

Beitrag von Harzwinter »

Chasseral hat geschrieben: 07.02.2022 - 16:02Dort war ich auch noch nie. Da die bei dir offenbar gut ankommen, freue ich mich umso mehr darauf, die kennenzulernen.
Habe vor 4 Jahren alle vier Tannheimer Gebiete als Neujahrsausflug besucht. :D Fragen stellst Du am besten dem Forenkollegen tobi27, der berichtet öfters von dort.
- - Ende OT - -

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