Zweistöckige Sessellifte
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Zweistöckige Sessellifte
Was lustiges entdeckt. Braucht nur eine halb so breite Schneise.
Dieser Sessellift ist anscheinend Doppelstöckig. Bergwärts oben, Talwärts unten:
https://excursionsinjamaica.com/wp-cont ... ount-7.png
https://www.youtube.com/watch?v=fcMahvxNSMo
Talfahrt:
https://www.youtube.com/watch?v=L4RRLTzmbIs
Sieht nach CTEC oder der Richtung aus.
Jedenfalls lustiges Ding hat sogar auf der Talfahrt eine Zwischenstation.
Dieser Sessellift ist anscheinend Doppelstöckig. Bergwärts oben, Talwärts unten:
https://excursionsinjamaica.com/wp-cont ... ount-7.png
https://www.youtube.com/watch?v=fcMahvxNSMo
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Jedenfalls lustiges Ding hat sogar auf der Talfahrt eine Zwischenstation.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Ist diese hier, DM-CTEC: https://seilbahntechnik.net/de/lifts/13795/datas.htm
War auch im DM Jahrbuch 2009.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Der Bodenabstand bei der Bergfahrt ist ja groß.
Hoffentlich lässt da niemand bei der Bergfahrt einen Wanderstock etc. fallen.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Jetzt auch gesehen, das Foto ist aber so klein, dass man nicht erkennt, was das sein soll.Radim hat geschrieben: 23.08.2023 - 16:19 Ist diese hier, DM-CTEC: https://seilbahntechnik.net/de/lifts/13795/datas.htm
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Interessante Bahn.
Das DM Logo sieht man auch im 1. Video bei Minute 5:07
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ThomasK
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Als ich den Begriff doppelstöckiger Sessellift las, dachte ich, dass sich die Sitze übereinander befinden und man auf verschiedenen Ebenen einsteigen würde wie z.B. beim Twin-Liner in Samnaun.
Für diesen Sessellift hätte ich den Begriff Sessellift mit vertikaler Richtungsanordnung gewählt.
Im angegebenen Beispiel sehe ich allerdings keine Notwendigkeit für eine vertikale Richtungsanordnung - ganz im Gegenteil.
Wenn ein bergwärts fahrender Fahrgast aus Versehen eine Tasche fallen lässt, dann ist das für einen talwärts fahrenden Fahrgast ein unnötiges Risiko.
Nachdem man die Stützen aufgrund der Bergwärtstrasse ohnehin schon höher gebaut hat, hätte man dann in dieser Höhe auch die Talwärtstrasse anordnen können.
Abgesehen davon kann man auch durchaus 40 m hohe Rohrstützen erstellen, wenn es darum geht einzelne ca. 30 m hohe Bäume zu schützen.
Bei einigen Sesselliften gibt es durchaus punktuell große Bodenabstände. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, beim Kaiserlift Kufstein hat man zwischen Stütze 7 und 8 auch einen ziemlich großen Bodenabstand; ich kann aber jetzt nicht aus dem Stegreif sagen wie groß der Bodenabstand dort ist.
Für diesen Sessellift hätte ich den Begriff Sessellift mit vertikaler Richtungsanordnung gewählt.
Im angegebenen Beispiel sehe ich allerdings keine Notwendigkeit für eine vertikale Richtungsanordnung - ganz im Gegenteil.
Wenn ein bergwärts fahrender Fahrgast aus Versehen eine Tasche fallen lässt, dann ist das für einen talwärts fahrenden Fahrgast ein unnötiges Risiko.
Nachdem man die Stützen aufgrund der Bergwärtstrasse ohnehin schon höher gebaut hat, hätte man dann in dieser Höhe auch die Talwärtstrasse anordnen können.
Abgesehen davon kann man auch durchaus 40 m hohe Rohrstützen erstellen, wenn es darum geht einzelne ca. 30 m hohe Bäume zu schützen.
Bei einigen Sesselliften gibt es durchaus punktuell große Bodenabstände. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, beim Kaiserlift Kufstein hat man zwischen Stütze 7 und 8 auch einen ziemlich großen Bodenabstand; ich kann aber jetzt nicht aus dem Stegreif sagen wie groß der Bodenabstand dort ist.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Ja Richtig, man hätte besser gleich nägel mit Köpfen gemacht und eine Triline gebaut!!!ThomasK hat geschrieben: 24.08.2023 - 00:06 Im angegebenen Beispiel sehe ich allerdings keine Notwendigkeit für eine vertikale Richtungsanordnung - ganz im Gegenteil.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Wenn man das ganze nur aus baulicher und technischer Sicht betrachtet magst du recht haben. Es geht aber wohl um was ganz anderes, nämlich den Erlebnisfaktor und nur so kann man die Sessel in einer Richtung quasi komplett, inklusive Blätterkontakt, durch die Botanik ziehen.Im angegebenen Beispiel sehe ich allerdings keine Notwendigkeit für eine vertikale Richtungsanordnung - ganz im Gegenteil.
Anstatt einer Tri-Line haben sie dort eine Tree-Line. Die Aussprache bleibt gleich, nur die Schreibweise ist anders.Ja Richtig, man hätte besser gleich nägel mit Köpfen gemacht und eine Triline gebaut!!!
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Re: Zweistöckige Sessellifte
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ThomasK
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Theoretisch könnte zwar Doppelmayr auch einen Vierersessellift nach dem Vorbild der Triline kuppelbar bauen und pro Fahrspur beim Vierersessellift zwei Tragseile und ein Zugseil vorsehen und mit einem Bodenabstand von 100 m deutlich über die Vegetation hinwegfahren, aber hier scheint mir das deutlich überdimensioniert. Genauso gut könnte man eine Beschneiungsanlage fordern, weil es in 100 Jahren vielleicht an zwei Tagen Temperaturen unter 0 Grad hat.
Abgesehen davon glaube ich auch nicht, dass Jamaika sich so eine teure Anlage leisten kann.
Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt mal schätzen, dass Jamaika für diese Anlage ca. 5 Millionen € bezahlt hat. Bei einer Triline mit kuppelbarer Vierersesselanlage und Tragseilen nebst Zugseil pro Fahrbahn wäre das mindestens doppelt so teuer gewesen. Es ist auch die Frage zu stellen, warum man auf so einer kurzen Anlage 5 m/s fahren soll. Im Video wird ca. 1,5 m/s gefahren, was völlig genügt.
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tafaas
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Re: Zweistöckige Sessellifte
ThomasK hat geschrieben: 24.08.2023 - 00:06 Als ich den Begriff doppelstöckiger Sessellift las, dachte ich, dass sich die Sitze übereinander befinden und man auf verschiedenen Ebenen einsteigen würde wie z.B. beim Twin-Liner in Samnaun.
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ThomasK
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Re: Zweistöckige Sessellifte
tafaas hat geschrieben: 24.08.2023 - 12:01ThomasK hat geschrieben: 24.08.2023 - 00:06 Als ich den Begriff doppelstöckiger Sessellift las, dachte ich, dass sich die Sitze übereinander befinden und man auf verschiedenen Ebenen einsteigen würde wie z.B. beim Twin-Liner in Samnaun.Direktlink
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Ich denke mal, dass es für zweistöckige Sessellifte keinen Bedarf gibt, da man das Problem höherer Förderleistungen anderweitig wirtschaftlicher lösen kann.
Zweistöckige Sessellifte wären schon sehr aufwendig.
Im Prinzip kann man mit einem normalen kuppelbaren Achtersessellift bis auf eine minimale Sesselfolgezeit von 7,2 Sekunden runtergehen, sodass man dann - wenn man alles bis zum Anschlag ausreizt und dann auch noch mit 7 m/s bei einem Sesselabstand von 50,4 m fahren würde - bis auf 4000 Personen pro Stunde und Richtung gehen kann. Dafür braucht man keine zweistöckigen Anlagen.
Meines Wissens ist aber noch nie ein Sessellift mit 4000 Personen pro Stunde und Richtung Leistungsfähigkeit nebst 7 m/s Fahrgeschwindigkeit gebaut worden.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Und selbst wenn man mit einer KSB eine weit höhere Förder Leistung erreichen will, wäre es vermutlich einfacher und kostengünstiger, zwei einzelne, von einander unabhängige Bahnen zu bauen.
Ich denke mal, dass es für zweistöckige Sessellifte keinen Bedarf gibt, da man das Problem höherer Förderleistungen anderweitig wirtschaftlicher lösen kann.
Zweistöckige Sessellifte wären schon sehr aufwendig.
Im Prinzip kann man mit einem normalen kuppelbaren Achtersessellift bis auf eine minimale Sesselfolgezeit von 7,2 Sekunden runtergehen, sodass man dann - wenn man alles bis zum Anschlag ausreizt und dann auch noch mit 7 m/s bei einem Sesselabstand von 50,4 m fahren würde - bis auf 4000 Personen pro Stunde und Richtung gehen kann. Dafür braucht man keine zweistöckigen Anlagen.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Es gab ja mal das "Double Embarquement". Wurde aber m.W.n. schon lange nicht mehr verbaut. Damit könnte man aber m.E. eine hohe Sesseldichte hinbekommen, wenn man z.B. beim Einstieg 1m/s, danach 2m/s ab kurz vor der "Schleifenvereinigung" fährt, bis man auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt. Das bräuchte man dann aber nur bei seeeeehr hohen Förderleistungen, was wohl nicht wirtschaftlich für den Hersteller ist...Tri_Line hat geschrieben: 25.08.2023 - 14:00Und selbst wenn man mit einer KSB eine weit höhere Förder Leistung erreichen will, wäre es vermutlich einfacher und kostengünstiger, zwei einzelne, von einander unabhängige Bahnen zu bauen.
Ich denke mal, dass es für zweistöckige Sessellifte keinen Bedarf gibt, da man das Problem höherer Förderleistungen anderweitig wirtschaftlicher lösen kann.
Zweistöckige Sessellifte wären schon sehr aufwendig.
Im Prinzip kann man mit einem normalen kuppelbaren Achtersessellift bis auf eine minimale Sesselfolgezeit von 7,2 Sekunden runtergehen, sodass man dann - wenn man alles bis zum Anschlag ausreizt und dann auch noch mit 7 m/s bei einem Sesselabstand von 50,4 m fahren würde - bis auf 4000 Personen pro Stunde und Richtung gehen kann. Dafür braucht man keine zweistöckigen Anlagen.
Meines Wissens ist aber noch nie ein Sessellift mit 4000 Personen pro Stunde und Richtung Leistungsfähigkeit nebst 7 m/s Fahrgeschwindigkeit gebaut worden.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Vorab: Bei dem Threadtitel dachte ich anfangs auch 2 Sessel übereinander.
Lt. RM waren es 2014 4090 P/h bei 5 m/s: https://www.remontees-mecaniques.net/bd ... yr-17.html
Wobei Intervall (6,4 s) und Förderleistung hier auch nicht konsistent sind.
4444 P/h (siehe Kommentar) @ 5 m/s
4400 P/h @ 5 m/s
4400 P/h @ 6 m/s
Für 7 m/s mit 4000+ P/h scheint es (bisher noch) keinen Bedarf zu geben.
Das stimmt. Ich hatte auch schon mal in die Richtung überlegt. Entweder müsste man einen Weg finden, die Sessel nach dem Beladen aneinander zu kuppeln oder man bräuchte eine 2-stöckige Station inkl. Schlitz im Boden, durch den der Gehängearm zum unteren Sesselteil weiterführt.ThomasK hat geschrieben: 25.08.2023 - 13:51 Ich denke mal, dass es für zweistöckige Sessellifte keinen Bedarf gibt, da man das Problem höherer Förderleistungen anderweitig wirtschaftlicher lösen kann.
Zweistöckige Sessellifte wären schon sehr aufwendig.
Es sind sogar 6,55 - 6,4 s Intervalle möglich. Und dementsprechend 4400/4444/4500 P/h. Wobei 4500 bisher anscheinend nur eine Ausbaureserve ist: https://lift-world.info/de/lifts/2002/datas.htmThomasK hat geschrieben: 25.08.2023 - 13:51 Im Prinzip kann man mit einem normalen kuppelbaren Achtersessellift bis auf eine minimale Sesselfolgezeit von 7,2 Sekunden runtergehen, sodass man dann - wenn man alles bis zum Anschlag ausreizt und dann auch noch mit 7 m/s bei einem Sesselabstand von 50,4 m fahren würde - bis auf 4000 Personen pro Stunde und Richtung gehen kann. Dafür braucht man keine zweistöckigen Anlagen.
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Lt. RM waren es 2014 4090 P/h bei 5 m/s: https://www.remontees-mecaniques.net/bd ... yr-17.html
Wobei Intervall (6,4 s) und Förderleistung hier auch nicht konsistent sind.
4444 P/h (siehe Kommentar) @ 5 m/s
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Für 7 m/s mit 4000+ P/h scheint es (bisher noch) keinen Bedarf zu geben.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Meinst du damit, dass es zwei verschiedene Einstiege, in zwei verschiedenen Umläufen gibt? Wäre dass dann wie bei manchen Kombibahnen, (zB https://lift-world.info/de/lifts/16008/datas.htm ) nur halt mit 2x Sessel statt 1x Sessel 1x Gondel, oder?Nocki hat geschrieben: 25.08.2023 - 14:04Es gab ja mal das "Double Embarquement". Wurde aber m.W.n. schon lange nicht mehr verbaut. Damit könnte man aber m.E. eine hohe Sesseldichte hinbekommen, wenn man z.B. beim Einstieg 1m/s, danach 2m/s ab kurz vor der "Schleifenvereinigung" fährt, bis man auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt. Das bräuchte man dann aber nur bei seeeeehr hohen Förderleistungen, was wohl nicht wirtschaftlich für den Hersteller ist...Tri_Line hat geschrieben: 25.08.2023 - 14:00Und selbst wenn man mit einer KSB eine weit höhere Förder Leistung erreichen will, wäre es vermutlich einfacher und kostengünstiger, zwei einzelne, von einander unabhängige Bahnen zu bauen.
Ich denke mal, dass es für zweistöckige Sessellifte keinen Bedarf gibt, da man das Problem höherer Förderleistungen anderweitig wirtschaftlicher lösen kann.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Exakt.Tri_Line hat geschrieben: 25.08.2023 - 19:39Meinst du damit, dass es zwei verschiedene Einstiege, in zwei verschiedenen Umläufen gibt? Wäre dass dann wie bei manchen Kombibahnen, (zB https://lift-world.info/de/lifts/16008/datas.htm ) nur halt mit 2x Sessel statt 1x Sessel 1x Gondel, oder?Nocki hat geschrieben: 25.08.2023 - 14:04Es gab ja mal das "Double Embarquement". Wurde aber m.W.n. schon lange nicht mehr verbaut. Damit könnte man aber m.E. eine hohe Sesseldichte hinbekommen, wenn man z.B. beim Einstieg 1m/s, danach 2m/s ab kurz vor der "Schleifenvereinigung" fährt, bis man auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt. Das bräuchte man dann aber nur bei seeeeehr hohen Förderleistungen, was wohl nicht wirtschaftlich für den Hersteller ist...Tri_Line hat geschrieben: 25.08.2023 - 14:00
Und selbst wenn man mit einer KSB eine weit höhere Förder Leistung erreichen will, wäre es vermutlich einfacher und kostengünstiger, zwei einzelne, von einander unabhängige Bahnen zu bauen.
Dieses Sytem gibt es m.W.n. hauptsächlich in Frankreich, zur KSB Cascades gibt es auch bei RM eine gute Reportage.
Vor 21 Jahren gab es dazu hier auch schon ein kleines Topic.
Meiner Meinung nach wäre dieses System günstiger als 2 parallele Anlagen, dafür gibt es aber aktuell wohl keinen Bedarf, wenn es nicht mehr gebaut wird...
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Re: Zweistöckige Sessellifte
GIFWilli59 hat geschrieben: 25.08.2023 - 19:22 Für 7 m/s mit 4000+ P/h scheint es (bisher noch) keinen Bedarf zu geben.
Ich sage es mal so: Wenn der Sessellift länger ist als 2500 m, dann ist es durchaus plausibel auch mit 7 m/s zu fahren.
Aber so viele Anlagen, die länger als 2500 m sind, gibt es dann doch nicht. Meistens baut man dann eine 10-EUB, weil die dann auch im Sommer fahren soll.
Wenn ich mir die Fleckalmbahn angucke, die 7 m/s fährt und ganzjährig in Betrieb ist, und mir vorstelle, dass man die als Achtersessel gebaut hätte mit 7 m/s, dann denke ich mir, dass man damit den einen oder anderen Sommergast verschreckt hätte. Vor Jahren gab es mal eine Untersuchung, die besagte, dass von den Sommergästen 8 % Angst haben mit einem Sessellift zu fahren, aber nur 1 % Angst vor einer EUB. 7 % Angstdifferenz ist ganz schön viel.
In meiner Verwandtschaft habe ich auch jemanden, der ohne Probleme mit der EUB fährt, aber Sessellift auf gar keinen Fall.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Und das obwohl EUBen oft höhere Stützen haben als KSBen (teilweise ja auf 18 m begrenzt).
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Der Bodenabstand ist dabei nicht der entscheidende Faktor. Das Gefühl einer geschlossenen Kabine gibt Sicherheit, während man auf dem Sessel ausgesetzt und quasi absturzgefährdet ist. Das ist zwar nicht rational, aber durchaus nachvollziehbar. Selbst bei mir, der sich dauernd in Höhen aufhält: Auf einem Kettenkarussell in 100m Höhe fühle ich mich auch nicht so richtig wohl. In einer Cessna 1000m über dem Boden schon. Völlig irrational.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Warum ist das nicht rational? Es ist zwar selten, aber man liest doch manchmal von Leuten, die aus einer Sesselbahn fallen. Bei Kabinen habe ich das noch nie gelesen- ist m.E. auch quasi unmöglich, aus einer Kabine zu fallen...ski-chrigel hat geschrieben: 26.08.2023 - 10:55 Der Bodenabstand ist dabei nicht der entscheidende Faktor. Das Gefühl einer geschlossenen Kabine gibt Sicherheit, während man auf dem Sessel ausgesetzt und quasi absturzgefährdet ist. Das ist zwar nicht rational, aber durchaus nachvollziehbar. Selbst bei mir, der sich dauernd in Höhen aufhält: Auf einem Kettenkarussell in 100m Höhe fühle ich mich auch nicht so richtig wohl. In einer Cessna 1000m über dem Boden schon. Völlig irrational.
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Zumindest aus dem Kettenkarussell kann man nicht fallen und aus modernen Sesselliften auch nicht. Angstgefühle sind selten rational.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Da stürzt aber normalerweise die ganze Kabine ab und nicht eine einzelne Person.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 27.08.2023 - 01:52 Also man hört aber doch immer mal wieder von abgestürzt en Kabinen.
Aus einer „klassischen“ Kabine ist es so ziemlich unmöglich abzustürzen, solange die Türen geschlossen sind.
Aus einem Sessel ohne vernünftige Kindersicherung ab zustürzen geht sehr wohl, da sehr dünne Personen, vor allen kleine Kinder, unter dem Bügel hindurch rutschen können.
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Re: Zweistöckige Sessellifte
Der Post von Seilbahnjunkie hat mich drauf gebracht...es ist schon möglich, in Sölden ist das mal passiert, da sind 2005 gleich mehrere Leute aus einer Gondel gefallen.Nocki hat geschrieben: 26.08.2023 - 11:10 ist m.E. auch quasi unmöglich, aus einer Kabine zu fallen...
(allerdings erst, nachdem ein 750 kg-Gewicht auf das Seil bzw. eine andere Kabine gefallen war.)
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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