Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

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barmuc73
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Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Prolog

Morgen geht es los. Ski (im Skisack) und Skischuhe sind schon im Auto, die Dachbox montiert, um 2 Koffer aufzunehmen. Wir wollen zu viert (Frau, Sohn (17), Tochter (12), und ich) morgen gegen 10 Uhr losfahren ab München nach St. Ulrich. Wir haben wieder, wie schon zahlreiche male zuvor, eine Ferienwohnung in St. Ulrich. Allerdings nicht regelmäßig die gleiche, es wechselt immer wieder, mehr als 2 oder 3 mal waren wir noch nicht in der gleichen Ferienwohnung. Diesmal sind wir im Tal ziemlich am süd-östlichsten Zipfel von St. Ulrich. Natürlich werden wir jede Menge Stau auf der Anfahrt haben - aber da müssen wir durch. Eine sinnvolle Strategie zur Vermeidung haben wir noch nicht gefunden. Der Plan ist diesmal stoisch über die Autobahn zu fahren durchs Inntal - auch wenn es von uns zuhause über Garmisch und Seefeld eigentlich kürzer und theoretisch auch schneller ist. Die Ferienwohnung kann ab 14h bezogen werden, wir wollen vorher in Klausen noch einkaufen, und rechnen mit einer Ankunft irgendwann zwischen 14h und 18h.

Skipässe sind gebucht, für meinen Sohn und mich 6 Tage Dolomiti Superski, für meine Tochter 5 aus 6 Tage Dolomiti Superski, für meine Frau zunächst nur ein Tagesticket Gröden/Seiser Alm für den Sonntag. Alles weitere will sie dann je nach Lust und Laune entscheiden.

Diesmal ist auch wieder das Mar Dolomit kostenfrei nutzbar über das entsprechende Abkommen für Ferienwohnungen. Das werden wir wahrscheinlich am Abreise-Samstag noch ausgiebig nutzen, und mindestens Frau und Tochter auch unter der Woche mal. Es hat bis 22h geöffnet, man könnte also auch nach dem Skifahren nochmal, aber mal sehen, wer sich dazu aufraffen kann ...

Das Wetter am Sonntag wird nicht so dolle, es wird wohl 5 bis 10 Zentimeter oder mancherorts ggf. auch mehr schneien über die Tag verteilt. Ich hoffe dass zumindest zum Abend hin dann für die Kostmetik die Schneefallgrenze soweit runter geht, dass es auch in St. Ulrich noch etwas weiß wird. Für die weiteren Tage ist dann wieder mehr oder weniger Sonne in Aussicht.

Auf dem Zettel steht Folgendes, mal gucken was wir davon tatsächlich machen, und was wir wie verbinden können:
  • Natürlich Gröden (Seceda, Monte Pana, Dantercepies, ...) und Seiser Alm
  • Funkparks (vor allem mit meiner Tochter), vor allem auch mal der erweiterte Funpark am Sochers, der ja nun scheinbar dazu geführt hat, dass man den Zaun doch nicht geschlossen hat (ist immer noch so?)
  • Marmolada
  • Heiligkreuz
  • 5 Torri und Lagazuoi
  • Buffaure und ggf. auch mal Catinaccio
  • ... und natürlich auch alles dazwischen wie Edelweißtal, Vallon, usw. ...
Ich werde versuchen, hier tagesaktuell zu berichten.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Ski_Bayer »

Sehr cool, wir machen ab 20.2 dann 5 Tage St Ulrich/Dolomiten zum ersten Mal.

Bin sehr auf Tipps und Erfahrungen gespannt und ob Sellaronda Orange oder grün schöner ist :D

Hoffen wir mal noch auf etwas Schneefall dort.
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barmuc73
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Wir sind gut angekommen. Wie geplant sind wir komplett auf der Autobahn geblieben. Abfahrt München 10:17h. Bis nach Kufstein haben wir etwa 45min Zeit verloren auf A8 und A92. In Österreich dann staufrei weiter, und Pause beim Ruetz in Schönberg. Am Brenner 5 Grad und Regen, oberhalb von Sterzing aber weiße Bäume zu sehen. In Italien dann insgesamt nochmal 30-45min Zeitverlust, erst vor der Mautstelle Sterzing, dann Rückstau vor der Ausfahrt Pustertal (wo wir ja gar nicht raus wollen). Heute waren eindeutig Autos aus Deutschland, Niederlande und Belgien in der Überzahl, aber auch Tschechen, Polen, Schweizer und mehrfach Briten wurden gesehen.

Ausgefahren sind wir dann Brixen Industriezone, an völlig leerer Mautstation, und weiter nach Klausen zum Supermarkt, um erstmal einen Großeinkauf zu erledigen (abends und morgens sind wir Selbstversorger). Natürlich überwiegend lokale Produkte (Joghurt, Käse, Speck, Mortadella, Honig, Bier, ...). Nach Gröden hoch dann über die direkte Straße von Waidbruck. In St. Ulrich bei Ankunft kurz vor 17 Uhr 4 Grad, aber kein Regen. Um diese Zeit scheint die größte Welle schon durch zu sein, sodass es ohne weitere nennenswerte Verzögerung zur Ferienwohnung geht.

Die Wettervorhersage für morgen sagt auf den Bergen 10-15cm Neuschnee über den Tag verteilt vorraus. Immerhin soll die Schnefallgrenze nun morgen so niedrig sein, dass es auch in St. Ulrich schneien müsste.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Hier der Blick vom Balkon. Im Hintergrund Teile der Pisten Palmer und Furdenan. Weiter hinten die Zwei-Seil-Umlaufbahn zur Seiser Alm. Seit diesem Jahr gibt es erstmals in beide Richtungen eine Verbindung zwischen Furdenan und Seiser Alm. Das kommt uns hier zugute - falls wir mal Seiser Alm fahren. Denn zur Palmer Piste ist es nur ein kurzer Fußweg. Zum Seceda müssen wir mal schauen. Rückweg funktioniert gut mit Skibus ab Tunnel La Curta. Morgens ist der erste Skibus aber zu spät. 8:15h an der EUB ist Pflicht, um gleich am Morgen einmal La Longia zu fahren.
PXL_20240210_191135822.jpg
Der Plan für Morgen ist erstmal Webcams checken. Wenn Seceda in den Wolken hängt, wird es wahrscheinlich Richtung Seiser Alm gehen. Wenn die Wolken höher oder viel tiefer hängen, geht es erstmal Richtung Seceda. Alles Weitere werden wir spontan entscheiden. Für große Pläne ist morgen sicherlich nicht das richtige Wetter.

Achso, bei Abholung der Skitickets am Automaten gab es diesmal erstmals Plastikkarten, die wiederverwendet werden können. Besonders praktisch für meine Frau, die nur tageweise Skipässe kauft - so kann sie das im Webshop erledigen, und trotzdem gleich am Palmer oder auch an der DSB Monte Pana starten.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Gröden / Seiser Alm, 11.02.2024
Mistwetter – aber muss ja auchmal sein

Erste Liftfahrt des Tages: 8:21h, EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 12:52h, 6KSB Mezdi
Liftfahrten gesamt: 14
Höhenmeter gesamt: 5.410m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/9s1uqcl1lqe

Dass es heute kein großer Skitag werden würde, war ja schon von vorneherein klar. Und genau so war es dann auch.

Schon beim Aufstehen war in St. Ulrich der Regen auf den Dachflächenfenstern zu hören. Egal, wir wollen ja nicht unten im Dorf Skifahren gehen. Gegen 8 Uhr sind wir am Skikeller losgestiefelt, und erreichen mit Rolltreppen und Tunnel La Curta um 8:15h die EUB Furnes. Wir sind nicht die ersten, es stehen schon ca. 20 Personen vor den noch gesperrten Eingängen. Die Bahn steht noch – steht aber bereit. Erfahrungsgemäß fährt sie (offizieller Start um 8:30h) bereits um 8:20h los. So auch heute wieder – ok, der Pieps war um 8:21h. Somit erreichen wir mit der dritten Gondel direkt die erste Fahrt hoch zum Seceda.

Ach, das Wetter. Unten an der Talstation Regen. Auf der Fahrt nach Furnes zur Umsteige-Station geht es dann langsam in Schnee über, und irgendwann werden die Wiesen (Sonnenseite!) langsam wieder weiß. Auf Furnes dann bereits wieder geschlossene Schneedecke und weiße Bäume. Oben am Seceda sind wir dann überrascht: es hat doch deutlich mehr geschneit als angekündigt (und es ist ja erst vor 9 Uhr morgens): Das dürften schon deutlich mehr als 5cm gewesen sein. Und der Großteil soll ja erst noch kommen im Laufe des Tages.

Die Talabfahrt La Longia dann in 3 unterschiedlichen Abschnitten: Oben viel Neuschnee, der irgendwo zwischen Pulver und pappig ist, relativ schwer. Im Mittelteil weniger Neuschnee, dafür deutlich klebriger. Und im unteren Teil dann kaum Neuschnee, Schneeregen, die Piste aber noch völlig ok, lässt sich eigentlich fast am besten fahren. Recht hart, aber nicht glatt.
PXL_20240211_074250042.jpg
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Wir fahren danach einmal nach St. Christina runter. Hier schneit es bis runter zur Talstation Col Raiser. Hier wieder oben viel Neuschnee, und weiter unten ziemlich klebrig. Der Regenteil entfällt. Alles in Allem nicht so pralle zu fahren. Wir entscheiden, auf die Seiser Alm zu wechseln, denn dort hat es vermutlich weniger Neuschnee. Was sich zwar als richtig erweisen wird – dafür hat es dort viel mehr Leute!

Also geht es wieder hoch über Col Raiser und Seceda runter nach St. Ulrich. Inzwischen auch unten vom Himmel mehr Schnee als Regen, welcher aber zumindest abseits der Pisten nicht liegen bleibt. Wenn ich aktuell die Bäume betrachte, und dies als Schneefallgrenze nehme, dann lag diese immer knapp über dem Ortsniveau.

Auf der Seiser Alm hat es dann massiv Leute – ganz anders als am Seceda, wo relativ wenig los war. Der Großteil der Leute kommt mit dem Wetter und den Pisten überhaupt nicht zurecht – oder steht das erste mal auf Ski? Dummerweise verliert meine Tochter beim Einsteigen in den Mezdi einen Stock. Trotz sofortiger Abfahrt zur Talstation und Nachfrage dort wie auch an der Bergstation lässt sich dieser nicht wieder auftreiben – liegt aber auch nicht mehr direkt unterhalb vom Einstieg, wo sie ihn verloren hat. Auch hat niemand den Stock sichtbar irgendwo abgestellt. Na toll!

So langsam weichen Handschuhe und weitere Kleidungsstücke durch. Auf der Seiser Alm schneit es zwar, aber die Temperatur ist so, dass es trotzdem nass wird, wenn man irgendwo hin fasst. Die Bodensicht ist immerhin den ganzen Tag bis hierhin (mittags) gut. Nun kommt Hunger auf – aber eine Hütte mit freien Plätzen im trockenen ist bei der Menge an Leuten nicht auszumachen. So viele Innen-Plätze haben die meisten hier eh nicht. Das Verhältnis Außen- zu Innenplätzen dürfte locker bei 3:1 liegen. Aber draußen mag dann doch keiner sitzen. In der Zwischenzeit wird es etwas kälter, und etwas windiger. Die Finger werden kalt. Wie beschließen, den Skitag zu beenden.

Ich fahre die Pilat runter, welche im oberen Teil auch einiges an Neuschnee abbekommen hat, und im unteren Teil gut sulzig ist. Ich nehme den Abzweig zum Furdenan und kreuze rüber bis zur äußersten Ecke am Palmer, wo sich Zauberteppiche und Mini-Kid-Funparks befinden. Skischulkinder sind allerdings keine zu sehen, vermutlich sitzen die alle irgendwo im Trockenen zum Mittagessen. Ich stapfe wenige 100m heim zur Ferienwohnung, und wir stärken uns gemeinsam dort (Frau und Tochter haben die Gondel talwärts genommen, der Sohn kam ca. 1 Stunde später nach).

Das war jetzt zwar kein toller Skitag, aber dafür ist nun eine schöne Grundlage für die restlichen Tage gelegt. Und die Wetter-Prognose für die nächsten Tage sieht auch erstmal gut aus. Ich denke morgen werden wir wieder am Furnes starten, uns dann aber Richtung Alta Badia auf machen, bis hin zum Heiligkreuzkofel, und natürlich dazwischen noch Einiges mitnehmen. Was genau, werden wir spontan entscheiden.

Wetter: Mistwetter. Schneefallgrenze bei ca. 1300 bis 1400hm. Wieviel Neuschnee wo zusammen gekommen ist wird sich zeigen, aber stellenweise dürften es 20cm oder mehr gewesen sein.

Geöffnete Lifte / Pisten: Eh alles offen aktuell.

Andrang: Am Seceda recht wenig Betrieb. Null Wartezeiten. Auf der Seiser Alm war es gefühlt sehr voll, wobei 90% der Gäste mit den Verhältnissen nicht wirklich zurecht kamen. Wartezeiten hatten wir aber auch hier kaum, nichtmal am Sanon. Lediglich am Monte Piz, einem der wenigen Lifte mit Wetterschutzhaube, war es etwas voller, und wir mussten einige Sessel warten.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Oben im Text ausführlich.

Beste Pisten des Tages: Keine.

Schlechteste Pisten des Tages: Alle.

Einkehr: Keine.

Fazit: 1 von 10 Punkten.
Zuletzt geändert von barmuc73 am 29.02.2024 - 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von marxadler »

Ich muss leider noch 5 Wochen warten aber diese Berichte helfen mir bis dahin.

Habt viel Spaß! 8)
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Gröden / Alta Badia, 12.02.2024
Von Butterweich bis Bretthart

Erste Liftfahrt des Tages: 8:16h, EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:20h, 4SB Cir
Liftfahrten gesamt: 39
Höhenmeter gesamt: 8.424m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/aofekv1elqe

Heute war ich mit den Kindern unterwegs. Meine Frau zog es vor, eine geführte Schneeschuhwanderung am Raschötz zu unternehmen. War wohl auch sehr schön, in der Sonne die erste Spur durch die frisch verschneite Winterlandschaft zu ziehen. Aber würdet Ihr das machen, wenn Ihr stattdessen Ski fahren könntet? Nun gut, jeder wie er mag.

Wir sind zeitgleich wie gestern am Skikeller zu Fuß und per Rolltreppe / Förderband zur Talstation Furnes gestartet. Ankunft 8:16h. Heute fuhr die Bahn da schon! Der Fahrbetrieb ist wohl schon um 8:15h gestartet, dementsprechend war sogar eine kleine Schlange von Leuten vor uns, die erstmal wegtransportiert werden mussten. An der Pendelbahn Seceda haben wir dann nicht mehr die erste Fahrt erwischt (war schon abfahrbereit und fuhr grad los), sondern mussten auf die zweite warten.

Oben sind wir zunächst über die außen liegende Piste (an der La Longia) gefahren, und dann unten links Richtung Fermeda abgebogen. Einmal Fermeda hoch und die komplette Gardenissima ins Tal. Rüber zur Saslong. Oben haben wir dann das neu gebaute und sehr komfortable Doppel-Förderband genutzt, und sind freiwillig(!) zur 4KSB Sochers rüber gefahren. Dort haben wir dann insgesamt 4 Fahrten (!) gemacht. Einmal Funpark, einmal direkte Abfahrt, einmal Zeitmesstrecke (leider hat nur eine der beiden Spuren richtig gemessen), und dann Abfahrt zur 6KSB Sochers-Ciampinoi.

Am Sochers Lift ist es nun so, dass wenn man irgendeine Abfahrt am Sochers fährt, egal ob direkt die normale Piste, oder Funpark, Zeitmessstrecke oder Geschwindigkeitsmessstrecke, dass man dann immer wieder entweder nochmal zum Sochers fahren muss, oder Talabfahrt Saslong A oder B. Wenn man hoch zum Ciampinoi will, muss man oben ganz außen raus fahren, und kommt dann problemlos zum Sessellift. So finde ich das absolut OK, und es war zwar nicht überfüllt am Sochers, aber es war durchaus was los, wir waren bei Weitem nicht die Einzigen dort. Das neue Konzept scheint also voll aufzugehen, zumal der Lift mit dem Förderband von der EUB viel einfacher zu erreichen ist. Daher droht sicherlich keine Gefahr, dass der Zaun wieder geschlossen wird. Der große Zaun am Förderband ist tatsächlich auch in erster Linie ein Fangzaun, da hier ein steiler Hang runterkommt, und die Leute sonst im Zweifel direkt auf die Nutzer des Förderbandes purzeln.

Vom Ciampinoi ging es über Ciadinat und Plan nach Wolkenstein, und über Costabella und Dantercepies nach Corvara. Dort über Col Alt, Braia Fraida und Bamby auf den Piz la Ila. Dann Gran Risa B (rot) nach La Villa, und von dort bis hinter zum Heiligkreuzkofel. Retour auf im Prinzip gleichen Weg mit Abfahrt bis Wolkenstein, ab dort Skibus zurück nach St. Ulrich.

Wetter: Heute wieder herrliches Dolomiten-Wetter, wie es sich gehört. Um kurz nach halb neun oben am Seceda noch hohe Wolken und keine Sonne – Sonne nur weiter im Westen zu sehen, im Osten, in Richtung Alta Badia, ist es noch richtig finster. Aber schon um 9:30h am Ciampinoi haben wir herrlichen Sonnenschein. Das hält auch fast bis zum Ende des Tages an, am späteren Nachmittag schiebt sich hin und wieder mal eine Wolke vor die Sonne. Temperaturen waren optimal, tagsüber auf den Gipfeln leicht im Minus, in den Tälern leicht im Plus.

Geöffnete Lifte / Pisten: Alles geöffnet.

Andrang: Ja, hier wird es jetzt interessant. Der Tag gestern konnte ja diesbezüglich nicht gewertet werden. Am Seceda war es natürlich noch nicht voll – dafür war es noch zu früh. Erster spannender Punkt: Einstieg in die Saslong Gondel. Pieps um 9:23h. Hier mussten wir in anderen Jahren schon draußen anstehen, aber heute konnten wir direkt ins Gebäude reingehen, und sogar noch die Treppe hoch. Erst im Gebäude vor den Kartenlesern dann Stau. Nächster Messpunkt: Dantercepies. Pieps um 10:38h. Auch hier war es nicht leer, aber ich meine auch hier wäre es in der Faschingswoche schon voller gewesen. Wir konnten direkt beim Kartenleser durchgehen, mussten uns dann an der Menschenmenge anstellen, was aber auch gesittet und geordnet und relativ zügig vonstatten ging. Auch am Borest (Pieps um 11:05h) war es zwar voll, aber nicht so voll, wie ich es von vergangenen Jahren in Erinnerung habe. Interessanterweise war zu dem Zeitpunkt an der EUB ins Edelweißtal eine viel größere Schlange! Boé haben wir nur gesehen, Costes De Ega sind wir gefahren. Auch dort an Beiden keine Monster-Schlangen, Costes De Ega nur wenige Sessel.

Dann sind wir ja eh aus der Sella Ronda wieder ausgeschert. Die rote Abfahrt bei der Gran Risa hatten wir (nun war es Mittagszeit) fast komplett für uns allein! Kann ein glücklicher Zeitpunkt gewesen sein, als wir später auf dem Rückweg wieder hochgefahren sind, sah es voller aus dort. Der vollste Lift mit der längsten Wartezeit auf der Rückfahrt war Plans-Frara. Selbst am Val Setus (Pieps 16:09h) war keine(!) Warteschlange, direkt durchs Drehkreuz, und nur einige Sessel abwarten. Also, ja, man merkt schon dass Faschingswoche ist, und es ist auch viel los – aber anhand der Liftwartezeiten würde ich tatsächlich sagen, dass weniger los ist als letztes Jahr bzw. die Jahre vor Corona.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Oberhalb von geschätzt 1700 bis 1800m butterweich durch den Neuschnee. Hier haben sich natürlich vielfach früher oder später große Buckel gebildet, die aber eigentlich relativ harmlos und vor allem schön weich waren. Nur da wo es gleichzeitig eng und voll war, war das dann dementsprechend doof. Weiter unten waren die Pisten großteils bretthart und glatt, aber nicht eisig, sondern mit einer feinen Schicht Pulver oben drauf. Hier konnte man super Gas geben, wenn entsprechend Platz war.

Beste Pisten des Tages: Sponata. Knüppelhart, schön glatt, feines Pulver oben drauf, viel Platz. War auf der Hinfahrt nach La Crusc schon gut. Auf der Rückfahrt haben wir dann hier eine Extra-Runde eingelegt und richtig Gas gegeben. Mein Sohn ist natürlich der Schnellste. Meine Tochter hat sich mit mir ein Rennen geliefert. Erst lag ich vorne, dann hat sie mich überholt, aber auf dem breiten Hang nach der ersten Brücke habe ich sie dann wieder abgehängt. 😊 Gran Risa B (rot) war ähnlich gut.

Schlechteste Pisten des Tages: Verbindungspiste von Val Setus nach Cir. Komplett verbuckelt (wie eigentlich fast immer bei viel Betrieb). Wie bereits oben geschrieben, waren die Buckel zwar groß, aber weich, und auch kein Eis zwischen den Buckeln. Also eigentlich easy. Aber es war natürlich viel zu voll hier, kreuz und quer, überall Gefahr eines Zusammenstoßes. Ging zum Glück alles gut.

Einkehr: Am Mittag im Rifugio Col Alt direkt an der Gipfelstation der Bahn. Eine Etage tiefer befindet sich ein edles Ristorante (irgendwas von Michelin Guide habe ich auf der Webseite gesehen). Wir waren aber oben im Rifugio. Dort nur eine kleine Karte. Man bestellt ganz italienisch am Eingang an der Kasse, bezahlt, holt sich seine Getränke an der Bar ab, und bekommt das Essen zum Tisch gebracht. Das Rifugio ist relativ klein. Als wir ankamen und bestellt hatten, waren draußen alle größeren Tische belegt. Wir nahmen uns einen kleinen Stehtisch mit hohen Stühlen – noch bevor das Essen kam, wurde aber ein großer Tisch frei, und wir zogen um. Als wir gegangen sind, waren sowohl draußen wie auch drinnen mehrere Tische frei. Essen war soweit gut, wer Wert auf kulinarischen Hochgenuss legt, muss aber wohl eher eine Etage tiefer einkehren (und dort sicher mehr Zeit und Geld mitbringen). Am Nachmittag haben wir (ohne meinen Sohn, der hat lieber noch ein paar Abfahrten eingelegt) noch einen „süßen Stop“ auf der La Brancia Hütte eingelegt. Und wieder witzig: von der Hütte dann nur ein kurzer Schwung zum Lift Braia Freida – und obwohl wir keinen Treffpunkt ausgemacht hatten, und mein Sohn nichtmal wusste, auf welcher Hütte wir sind, kam er genau in dem Moment auch am oberen Einstieg vom Braia Freida an!

Fazit: 9 von 10 Punkten. 1 Punkt Abzug für die sehr weichen Pisten oben. Dafür gibt es aber wieder 1 Punkt plus dazu für die toll verschneite Winterlandschaft mit teils unberührten Hängen und Wiesen. Und wieder ein Punkt Abzug für die vollen Pisten auf der Ronda. Somit kommen wir auf 9 Punkte.

Fotos habe ich nicht allzu viele gemacht. Sobald ich mal für einen Fotostopp anhalte, kann ich mir gleich was anhören. Die echten Fotostopps muss ich also minimieren. Ohne Meckern gehen nur Fotos aus dem Lift oder bei der Einkehr.
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Dateianhänge
Erste Abfahrt am Seceda, der erste Hang der La Longia Abfahrt. Hier versteckt sich die Sonne noch.
Erste Abfahrt am Seceda, der erste Hang der La Longia Abfahrt. Hier versteckt sich die Sonne noch.
Oben am Start der Garenissima. Im Westen ist schon blauer Himmel und Sonnenschein zu sehen.
Oben am Start der Garenissima. Im Westen ist schon blauer Himmel und Sonnenschein zu sehen.
In Richtung Alta Badia noch alles grau. Am Start der Piste sieht man hier schon, dass ein fester Druck per Ski reicht, um gleich ein großes Loch in der Piste zu hinterlassen.
In Richtung Alta Badia noch alles grau. Am Start der Piste sieht man hier schon, dass ein fester Druck per Ski reicht, um gleich ein großes Loch in der Piste zu hinterlassen.
Blick aus dem Sochers Lift zum Langkofel. Schöne Piste hier! Und blauer Himmel! Noch schattig vom Berg.
Blick aus dem Sochers Lift zum Langkofel. Schöne Piste hier! Und blauer Himmel! Noch schattig vom Berg.
Blick aus dem Sochers Lift nach oben. Die Sonne kommt grad so über den Kamm.
Blick aus dem Sochers Lift nach oben. Die Sonne kommt grad so über den Kamm.
Rillen! Hier am Auslauf der Zeitmessstrecke am Sochers. Aber auch diese Rillen sind in ganz weichem Schnee.
Rillen! Hier am Auslauf der Zeitmessstrecke am Sochers. Aber auch diese Rillen sind in ganz weichem Schnee.
pic007.jpg
Blick hoch zum Langkofel, von dem man hier nur die oberste Spitze sieht.
Blick hoch zum Langkofel, von dem man hier nur die oberste Spitze sieht.
Am Costabella toller Blick.
Am Costabella toller Blick.
Blick von der Terrasse des Rifugio Col Alt - hier in Richtung blaues Meer.
Blick von der Terrasse des Rifugio Col Alt - hier in Richtung blaues Meer.
Blick in Richtung Marmolada (hinten) und Boé.
Blick in Richtung Marmolada (hinten) und Boé.
Blick Richtung Boé. Unten die eingedeckten Tische des Ristorante.
Blick Richtung Boé. Unten die eingedeckten Tische des Ristorante.
Fahrt im Braia Freida. Toll verschneite Winterlandschaft hier, rechts und links vom Lift viele tief vrschneite unberührte Wiesen.
Fahrt im Braia Freida. Toll verschneite Winterlandschaft hier, rechts und links vom Lift viele tief vrschneite unberührte Wiesen.
Gran Risa B (rot). Riesig breit, ziemlich hart, toll zu fahren. Und: GAAAANZ lleer!
Gran Risa B (rot). Riesig breit, ziemlich hart, toll zu fahren. Und: GAAAANZ lleer!
La Crusc. Nicht das Ende der Tour, aber das Ende der Fotostrecke.
La Crusc. Nicht das Ende der Tour, aber das Ende der Fotostrecke.
Zuletzt geändert von barmuc73 am 29.02.2024 - 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Gröden / Alta Badia / 5 Torri / Lagazuoi, 13.02.2024
Großkampftag überall

Erste Liftfahrt des Tages: 8:43h, KSB Cotabella
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:41h, 4SB Cir
Liftfahrten gesamt: 24
Höhenmeter gesamt: 6.460m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/bksufhdrlqe

Heute war offenbar Großkampftag all überall. Ich vermute, dass heute besonders viele italienische Tagesgäste am quasi-Feiertag Faschingsdienstag (Ferien sind glaube ich auch teilweise) bei schönstem Wetter und mit Neuschnee den Tag in den Skigebieten verbracht haben.

Wir sind zu dritt mit dem Skibus in Ortisei gestartet. Abfahrt laut Fahrplan 8:10h. Der erste Bus war heute schon völlig überfüllt. Wir sind zwar in den vergangenen Tagen nicht morgens damit gefahren, haben aber immer am Antoniusplatz zur gleichen Zeit die Fahrgäste stehen sehen. Am Sonntag waren es nur wenige, am Montag mittelmäßig viele, heute hat es schon einen ganzen Bus gefüllt, der in Folge an den weiteren Haltestellen fast ausnahmslos ohne Halt durchgefahren ist. Somit haben wir es erst um 8:43h durchs Gate am Costabella geschafft.

Am Dantercepies um 8:53h schon gut Betrieb, genau wie auf der Abfahrt nach Corvara. Aufgrund schon vieler Leute am Boé entschieden wir uns für den Weg über Col Alt. Dort wie auch zuvor am Costas Da Ega zum Glück keine größeren Wartezeiten. Ankunft in Armentarola etwa 10:10h – dort mussten wir bereits über eine halbe Stunde für ein Taxi anstehen.

Wie geplant ging es vom Falzarego Pass zunächst weiter zur 4KSB 5 Torri. Dort leider auch sehr viele Menschen und lange Wartezeit am Einstieg zum Lift bzw. schon vor den Drehkreuzen. Wir wollten dann nach nur einer Liftfahrt an der Talstation im Ristorante einkehren, in der Hoffnung, dass es nach dem Mittagessen besser ist. Das Ristorante war aber noch geschlossen, sodass wir es im Rifugio an der Bergstation versuchten, was sich als gute Wahl erwies. Und wie erhofft, und wie sich schon in der Dolomiti Superski App durch einen Rückgang der Auslastung von 90% auf 80% andeutete, war in der Zwischenzeit keine Warteschlange mehr an der 4KSB 5 Torri.

Die Pisten hier sind absolut perfekt! Es gibt hier eine wettkampf-taugliche Piste namens „Piste Lino Lacedelli“ (siehe https://5torri.it/DE/p30-Ski-Training-C ... li-5-Torri), die sich hervorragend fahren lässt. Direkt daneben gibt es eine zweite Variante, die genauso gut geht. Und auf den Pisten war richtig viel Platz! Es gibt noch weitere Varianten, und auch die Piste weiter oben an der 2SB Averau sieht toll aus. Leider haben wird aufgrund der bereits erfahrenen Verzögerungen, und der zu erwartenden weiteren Wartezeiten keine Zeit, das hier alles in Ruhe und mehrfach abzufahren. Sehr schade.

Daher geht es weiter über Croda Negra (einer der Hauptgründe, dass wir überhaupt her gefahren sind) und 3SB Falzarego (auch hier die Piste super, eine extra Runde eingelegt, auf der Piste in Fahrtrichtung links vom Lift konnte man super carven, und sogar um 13:30h noch vereinzelt Rillen killen), SL ColGallina zurück zum Falzarego Pass. Ankunft dort etwas um 14 Uhr, und immer noch eine Schlange an der Lagazuoi Pendelbahn. Wir mussten insgesamt vielleicht 5 Fahrten abwarten, was aber zum Glück relativ fix ging.

So langsam mussten wir schon ein wenig auf die Zeit schauen. Wir hatten zwar keine Marschtabelle dabei, aber trotzdem eine recht gute Abschätzung der notwendigen Zeiten. Das hilft einem nur alles nichts, wenn die Wartezeiten an manchen Liften viel länger sind als erwartet. So ging es leider auch weiter – selbst an den Pferdeschlitten hat sich alles länger hingezogen als gedacht, nur um dann am völlig überfüllten SL Armentarola mit sicher weiteren 15min Zeitverlust zu landen. Danach wurde es dann zum Glück besser, um 15:38h am Piz Sorega zwar auch noch viele Leute, es ging aber zügig voran, um 15:51h am Biok keine Wartezeit mehr, und direkt Talfahrt über die 7 nach Corvara (mit weiterhin Tragödienhang nach der Talstation Pralongia II – hier wurde baulich überhaupt nicht verändert, anders als an anderer Stelle spekuliert wurde). Um 16:07h am Borest nur kurze Schlange, am Sodlisia dann direkt durchgehen, und am Plans-Frara hatten wir dann sogar zu zweit eine Privat-Gondel für die ganze Fahrt. Val Setus (den wir ausgelassen haben) und Cir nochmal recht viele Leute. Anders als erwartet oder befürchtet war die Talabfahrt vom Dantercepies nach Wolkenstein dann aber noch sehr gut zu fahren, und hat trotz vermutlich mehr Skifahrern besser durchgehalten als am Tag zuvor.

Wetter: Exakte Kopie des Wetters vom Vortag, nur dass schon morgens direkt die Sonne da war. Temperaturen sehr angenehm, sodass der Schnee keine Probleme bekam, und es dem Menschen nicht zu kalt wurde.

Geöffnete Lifte / Pisten: Alles geöffnet.

Andrang: Oben detailiert beschrieben. Ich hoffe dass das heute ein außergewöhnlicher Faschings-Peak war, und es morgen wieder etwas leerer wird.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Perfekt. Heute auch in hohen Lagen nicht mehr so weich wie noch am Vortag. Dadurch haben die Pisten auch viel besser durchgehalten als am Tag zuvor.

Beste Pisten des Tages: Am 5 Torri die Piste Lino Lacedelli. Andere Pisten dort im Gebiet ähnlich gut. Auch die rote Abfahrt vom Dantercepies hat am späten Nachmittag noch gut gefallen, zumindest die Variante, die wir gefahren sind (erst über den Kamm, dann beim Schlepplift runter, und weiter über die rechte der beiden Varianten).

Schlechteste Pisten des Tages: Wirklich schlechte Pisten haben wir heute nicht gesehen. Klar, an manchen Stellen hat manche Piste dem Andrang nicht stand gehalten, aber wirklich schlimm war es nirgendwo.

Einkehr: Im Ristorante des Rifugios direkt an der Bergstation des 5 Torri Sesselliftes. Das Rifugio heißt eigentlich Scoiateoli. Ich weiß nicht genau, was die da gemacht haben, aber irgendwie wurde im Zuge der Olympischen Winterspiele in der Wintersaison 23/24 von „Paul and Shark“ umgestaltet (was auch immer das ist, Paul and Shark sagt mir nichts, möglicherweise eine Mode-Marke?). Siehe dazu auch https://www.paulandshark.com/de_DE/paul ... rtina.html. Wie auch immer, das Essen war jedenfalls gut, ging schnell, nicht günstig, aber auch nicht überteuert. Für mich gab es Pappardelle mit Wildschweinragout und knusprigen Artischocken, meine Sohn hatte eine vegetarische Grillplatte, und meine Tochter Polenta mit Käse.

Fazit: 8 von 10 Punkten. Tolle Pisten tolle Landschaft, tolle Tour, tolle Panoramen. Aber leider zu viele Leute.
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Piste am KSB 5 Torri (nicht die Wettkampf-Piste)
Piste am KSB 5 Torri (nicht die Wettkampf-Piste)
5 Torri
5 Torri
5 Torri
5 Torri
Start an der KSB 5 Torri
Start an der KSB 5 Torri
Nochmal ein Bild aus der KSB 5 Torri
Nochmal ein Bild aus der KSB 5 Torri
Und nochmal der Starthang. Von hier geht es u.a. in die Wettkampfpiste (der Wettkampf-Start ist erst dort).
Und nochmal der Starthang. Von hier geht es u.a. in die Wettkampfpiste (der Wettkampf-Start ist erst dort).
Pappardelle mit Wildschweinragout und gerösteteten Artischocken
Pappardelle mit Wildschweinragout und gerösteteten Artischocken
Vegetarische Grillplatte mit Polenta
Vegetarische Grillplatte mit Polenta
Talstation KSB 5 Torri
Talstation KSB 5 Torri
Talstation KSB 5 Torri
Talstation KSB 5 Torri
Irgendwo aus der DSB Averau
Irgendwo aus der DSB Averau
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
Croda Negra
Croda Negra
Croda Negra
Croda Negra
Blick vom Lagzuoi auf das 5 Torri Gebiet. Ganz links sieht man die Wettkampfpiste mit den roten Zäunen.
Blick vom Lagzuoi auf das 5 Torri Gebiet. Ganz links sieht man die Wettkampfpiste mit den roten Zäunen.
Blick vom Lagazuoi Richtung Osten / Cortina
Blick vom Lagazuoi Richtung Osten / Cortina
Auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
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Die beiden Alpakas sind auch noch da!
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Zuletzt geändert von barmuc73 am 29.02.2024 - 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von frank123 »

Toller Bericht! Danke!
Sulden - bärig!
Saison 25/26 Opening 09.11., Sulden (9), Schöneben(1), Sulden(1), Reinswald(1), Sulden (1) Total: 13

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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Seceda / Sassolungo / Col Rodella / Belvedere, 14.02.2024
Geschwindigkeits- und Höhenmeter-Flow mit zu frühem Ende

Erste Liftfahrt des Tages: 8:14h, EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 15:51h, 3SB Fungeia
Liftfahrten gesamt: 28
Höhenmeter gesamt: 10.353m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/chaea3q8lqe

Eigentlich stand heute Marmolada auf dem Programm. Ich hatte aber ja schon geschrieben: Änderungen vorbehalten. Und so kam es dann auch. Frau und Tochter hatten heute einen Chill-Tag geplant mit Besuch im Mar Dolomit sowie der Einkaufsstraße in St. Ulrich. Mein Sohn klagte gestern Abend über Übelkeit, und so wollte er heute gemächlich starten. Marmolada also gestrichen. Neues Tagesziel somit für mich: Start am Seceda, und bis zum Belvedere so viele schöne Pisten mitzunehmen wie möglich, denn in den bisherigen Tagen hatten wir diesen Bereich fast komplett ignoriert. Unterwegs wollte ich meinen Sohn treffen, der etwas später mit dem Skibus nach St. Christina fuhr, und am Monte Pana startete.

Es fing dann an wie im Vollrausch: 8:14h Drehkreuz an der EUB Furnes. Da fuhr sie schon und hatte schon ein paar Leute weggeschaufelt. Wird auch immer früher. An der Pendelbahn dann vermutlich zweite Fahrt erwischt (8:31h). Oben entschied ich mich für eine Abfahrt auf der La Longia – wohl wissend, dass dies bestraft werden würde. Aber vorher: Endorphine pur! La Longia ganz privat! Ich war zwar nicht der Erste auf der Piste, aber zu dieser Zeit der Einzige! Auf der ganzen Abfahrt (ab Bergstation Pendelbahn) war niemand vor mir, habe ich niemanden überholt, hat mich niemand überholt. Von ganz oben bis ganz unten die ganze La Longia nur für mich! 😊 Und dabei ging es richtig ab: 9m 16s, 44,2 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Soviel Speed und Glück darf natürlich nicht sein und muss bestraft werden. Die Strafe war vorhersehbar und folgte sofort: 5 Pendelbahnen Seceda aussetzen. Wartezeit insgesamt ca. 30min. War es mir das wert? JAAAAAA!

Anschließend 2x Fermeda – ohne Wartezeiten. Die breite Piste oben: phänomenal gut! Perfekt! Gigantisch gut! Und Platz genug für die persönliche Linie. Nach der zweiten Auffahrt sollte es die Gardenissima werden, also Talabfahrt bis St. Christina. Das war auch gut so, denn plötzlich knödelt es sich am Fermeda – was aber auch daran liegen kann, dass er einen Moment lang stand.

Weiter geht es ohne größere Wartezeiten auf weiteren schönen Pisten. Col Raiser, Cisles, hoch zum Ciampinoi, runter nach Plan de Gralba, Falk, und dann war es auch schon Zeit, meinen Sohn einzusammeln und eine frühe Mittagspause im Salei einzulegen. Und siehe da: obwohl ich hier noch kürzlich behauptet habe, am Sasso Levante noch nie eine Warteschlange erlebt zu haben – heute war es dann so weit. Kein Mega Stau, aber doch ein paar Minuten anstehen.

Nach dem Mittagessen geht es ohne Wartezeit rüber zum Belvedere. Dort fährt mein Sohn 2x die Diego, während ich die roten Pisten bevorzuge. Oben ist es glaube ich die 4 – jedenfalls die zweite Abfahrt, wenn man am Kristiania links herum fährt. Die erste ist nur schmal und hängt seitlich am Hang – das mag ich gar nicht. Die zweite ist breit, nur wenig befahren, und so dass man hier super carven kann, und zwar so tief, dass man mit den Händen fast den Schnee berührt. Danach immer links halten, dort nochmal ein recht steiles Stück, bevor es auf den breiten Schlusshang geht. Nur im mittleren Teil an einer Engstelle musste man ein wenig auf andere Skifahrer aufpassen, ansonsten ging das hier auch super, und nennenswert langsamer als mein Sohn auf der Diego war ich auch nicht.

Auf dem Rückweg trennten sich auf dem Piz Sella unsere Wege. Mein Sohn wollte bereits wieder über Saslong zum Seceda und heimwärts nach St. Ulrich. Ich wollte noch Paprika fahren (was ich auch gemacht habe, aber nur den einfachen Teil), und auch Monte Pana einen Besuch abstatten, und dann über die direkte Verbindung zur Saslong und über Seceda zurück. Auf der Bravo am Monte Pana dann aber: Eisplatten-Alarm! Noch beherrschbar und nicht flächig, aber wie sieht es an anderen Schatten-Hängen aus? Die beiden Gehirnhälften beginnen zu diskutieren: Linke Gehirnhälfte (Skifahrer): Ach, wird schon nicht so schlimm sein, nur schnell die Saslong runter im unteren Teil, Seceda am Fermeda ist eh unproblematisch, da kann man noch schön Höhenmeter schrubben, und La Longia kennen wir schon als Eispiste, war immer beherrschbar und teils sogar spaßig. Rechte Gehirnhälfte (Rennleitung): Viel zu gefährlich! Die Ober- und Unterschenkel-Muskeln haben schon einige Höhenmeter auf dem Buckel, die werden nicht mehr die Ski mit voller Kraft ins Eis stemmen können. Außerdem ist viel Betrieb. Wenn da was schief geht? Willst Du den Rest des Urlaubs mit Vollpension in der Dolomiti Sportclinic verbringen? Besser jetzt zurück stecken, und morgen und übermorgen auch noch fahren können.

Einen eindeutigen Sieger gab es nicht. Es musste ein Kompromiss her, oder belastbarere Fakten. Sohn berichtet per SMS, dass die Saslong unten raus schon eisig sei (was später im Gespräch relativiert wurde). Der Kompromiss sieht vor, mit Tramans wieder hoch zu fahren, Schlange am Piza Pranseies checken, und dann die Saslong B nehmen (kennen wir auch schon mit Eis, zumindest ab der Fischburg). Als dann aber auf dem Weg vom Tramans zum Piza Pranseies fast überall Eisplatten durchkamen, die nur stellenweise durch Schneehaufen bedeckt wurden, am Piza Pranseies eine mittelgroße Schlange war, und auch die weitere Abfahrt bis runter nach Wolkenstein nahezu komplett auf Eisplatten stattfand, schritt die Rennleitung ein, und entschied unten in Wolkenstein: ABBRUCH! Also mit dem Bus zurück nach St. Ulrich …

Ob das im Nachhinein die richtige Entscheidung war? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich wäre es problemlos über die Skiroute von Monte Pana in den unteren Teil der Saslong A gegangen, und es wäre problemlos dort runter gegangen. Am Fermeda hätten man noch mindestens 2 feine Abfahrten hinlegen können, bevor es dann über die leicht eisige, aber gut kontrollierbare La Longia heim gegangen wäre. Hätte wäre. Gereicht hat es mir so im Prinzip auch. Nur: Am Ende hatte mein Sohn dann doch ein paar wenige 100m mehr auf der Höhenmeter Uhr! Aber mit Tramans und Talabfahrt nach Wolkenstein hat es bei mir auch gerade noch gereicht, um die 10.000m zu vollenden.

Wetter: Sonnig wie in den zwei Tagen zuvor. Temperaturen immer noch passend, gefühlt leicht wärmer als an den Tagen zuvor (kann aber auch an mehr bzw. aktiveren Abfahrten liegen).

Geöffnete Lifte / Pisten: Vollbetrieb.

Andrang: Ja, es sind halt Faschingsferien, und inzwischen würde ich sagen: es ist wie immer. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn man vor allem am Vormittag vor 12 Uhr zu bestimmten Zeiten bestimmte Lifte meidet, dann geht es aber auch so ganz gut. Natürlich sind die direkten Pisten der Ronda furchtbar voll. Aber trotzdem haben sich heute genug Pisten gefunden, wo man ausreichend Platz hatte, und richtig Gas geben konnte. Meiden sollte man: a) Pendelbahn zum Seceda generell am Vormittag, es sei denn man ist ganz früh dran; b) Fermeda zwischen 10 Uhr und 12 Uhr; c) Saslong Eiergondel vor 10 Uhr; d) Ciampinoi Gondel generell am Vormittag, es sei denn man ist ganz früh dran; e) die 3 Sessellifte am Langkofel (Comici I und Co.) generell am Vormittag; f) die EUBs zwischen Col Rodella und Belvedere generell am Vormittag. Oder anders ausgedrückt, wenn man die beschriebene oder eine ähnliche Tour ab St. Ulrich machen möchte in der Hauptsaison: So früh wie möglich in St. Ulrich starten, bis ca. 10 Uhr am Seceda vergnügen, dann kann man rüber zum Ciampinoi wechseln (aber nicht nach Wolkenstein abfahren!), und nach Belieben weiter bis Col Rodella. Erst nach 12 Uhr dann nach Belvedere. Falls man die Funparks etc. beim Langkofel besuchen möchte, sollte man das erst nach 12 Uhr tun, denn sonst steht man sich an den dortigen Liften die Beine in den Bauch (den Funpark im Comici I kann man natürlich auch per Pendelbahn Piz Sella ansteuern). Am Nachmittag bzw. ab ca. 12 Uhr entspannt sich die Lage, was nicht heißt, dass es gar keine potentiellen Staustellen mehr gibt. Wie z.B. den Sessellift „Sole“ – den aber eh kein Mensch braucht. Der aber so im Sella Ronda Plan drinsteht, und die Herde dem nachfährt.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Bis ca. 15 Uhr perfekt. Danach (ggf. stellenweise auch früher) bei Pisten in Schattenlage und unter 2000hm vielfach Eisplatten, von einzelnen Stellen bis komplette Piste. Schade.

Beste Pisten des Tages: Natürlich die La Longia und alle Pisten am Seceda, aber auch viele weitere, wie oben beschrieben.

Schlechteste Pisten des Tages: Abfahrt vom Tramans nach Wolkenstein nach 15 Uhr.

Einkehr: Rifugio Salei.

Fazit: Schwer zu sagen. Morgens und mittags eindeutig 10 von 10 Punkten. Am Nachmittag 5 von 10 Punkten. Macht im Schnitt etwa 8 Punkte.
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Fermeda - geniale Piste
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Schwarze Piste am Col Raiser
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Langkofel - tausendfach fotografiert, immer wieder schön
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Blick Richtung Col Rodella
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Gebackenes Hühnchen (pollo al forno) mit Bratkartoffeln - war sehr gut
Gebackenes Hühnchen (pollo al forno) mit Bratkartoffeln - war sehr gut
Erdbeer-Tiramisu
Erdbeer-Tiramisu
Breite Pisten am Belvedere
Breite Pisten am Belvedere
Monte Pana
Monte Pana
Oben am Mont de Seura (oberhalb Monte Pana) starten Gleitschirmflieger - würdet Ihr lieber hier mit Ski runter fahren, oder lieber fliegen?
Oben am Mont de Seura (oberhalb Monte Pana) starten Gleitschirmflieger - würdet Ihr lieber hier mit Ski runter fahren, oder lieber fliegen?
Zuletzt geändert von barmuc73 am 29.02.2024 - 21:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Ammerland »

Zunächst einmal besten Dank für deine Tagesberichte aus den Dolomiten.
Bei eurem Ausflug zum Lagazuoi wart ihr mittags im Rifugio Averau, das kenne ich als einer der besten Destinationen in den Dolomiten.
Wirklich auch klasse, vor allem die Steaks, ist die Scotoni Hütte auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola.

Ich war mit meiner Frau vom 1. bis 8. Februar (Do-Do) ebenfalls im Grödner Tal und wir hatten bei bestem Wetter jeden Tag 30 bis 40 Liftfahrten, teils ohne Mittagspause.
Wenn ich dann aber am Ende des Tages auf meine Skiline gesehen habe, musste ich mich immer wieder wundern.
Teils nur zwischen 10 und 12.000 Höhenmeter.
Ohne dass ich das jetzt genauer nachgeprüft habe, muss ich feststellen, dass 10.000 Höhenmeter in den Dolomiten eine ziemlich zähe Angelegenheit ist.
Deckt sich das mit deinen Erfahrungen?
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Ammerland hat geschrieben: 15.02.2024 - 13:39 Bei eurem Ausflug zum Lagazuoi wart ihr mittags im Rifugio Averau, das kenne ich als einer der besten Destinationen in den Dolomiten.
Nein, das ist nicht richtig. Das Rifugio Averau ist noch einen Lift höher, an der Bergstation des Doppel-Sesselliftes Averau. Wir waren im Rifugio Scoiattoli, das an der Bergstation der 4er Sesselbahn 5 Torri ist.
Ammerland hat geschrieben: 15.02.2024 - 13:39 Ich war mit meiner Frau vom 1. bis 8. Februar (Do-Do) ebenfalls im Grödner Tal und wir hatten bei bestem Wetter jeden Tag 30 bis 40 Liftfahrten, teils ohne Mittagspause.
Wenn ich dann aber am Ende des Tages auf meine Skiline gesehen habe, musste ich mich immer wieder wundern.
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Ohne dass ich das jetzt genauer nachgeprüft habe, muss ich feststellen, dass 10.000 Höhenmeter in den Dolomiten eine ziemlich zähe Angelegenheit ist.
Deckt sich das mit deinen Erfahrungen?
Ja, das ist so. Man kann die Höhenmeter hier nicht mit einem Skigebiet wie z.B. Hochzillertal-Hochfügen vergleichen. Das ist hier ja mehr wie Ski-Wandern. Nicht nur die Höhenmeter spielen eine Rolle, sondern auch die Strecke, die man zurückgelegt hat. Das liegt an den ganzen Verbindungen zwischen den einzelnen Teil-Skigebieten. Wenn man den ganzen Tag z.B. nur am Seceda oder nur am Dantercepies oder nur Gran Risa fahren würde, würde man vermutlich auch locker deutlich über 10.000hm schaffen können. Aber wer will das schon? Dafür fährt man ja nicht in die Dolomiten. Die 10.000hm hier zu knacken, ist schon recht sportlich.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Ammerland »

Ski-Wandern, der Ausdruck gefällt mir! 👍
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

barmuc73 hat geschrieben: 15.02.2024 - 18:59Die 10.000hm hier zu knacken, ist schon recht sportlich.
Aber durchaus möglich ... (siehe Anhang)
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Das Programm wirst Du so aber in der Faschingswoche nicht durchziehen können ...
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Seiser Alm / Monte Pana / Seceda, 15.02.2024
Gardenaronda und die Vollendung der Tour von gestern

Erste Liftfahrt des Tages: 8:35h, SL Palmer
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:16h, 4KSB Fermeda
Liftfahrten gesamt: 26
Höhenmeter gesamt: 7.000m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/ddnu4m6llqe

Heute war ich, außer ganz zu Beginn und ganz am Ende des Tages, nur mit meiner Tochter unterwegs. Wir hatten heute eine nicht so anspruchsvolle Tour vor, die „Geradenaronda“, wie sie auch teilweise in Unterlagen der Touristeninfo beschrieben wird. Start in St. Ulrich, in einer langen Schleife über die Seiser Alm, mit dem Bus nach Monte Pana, weiter zur Talstation Saslong, und auf der anderen Talseite über Col Raiser hoch zum Seceda und über die La Longia zurück nach St. Ulrich. Alle Teilstücke sind uns bestens bekannt, in dieser Zusammenstellung so haben wir es aber noch nicht abgefahren.

Los ging es um 8:35h am Schlepplift Palmer in St. Ulrich, welchen wir von der Ferienwohnung in einem kurzen Fußmarsch erreicht hätten, oder noch bequemer mit dem direkt vor dem Haus haltenden Orts-Skibus. Es sind nur 2 Haltestellen bis dorthin. Der Schlepplift Palmer ist einer der beiden Teller-Schlepplifte im Skischul- und Anfänger-Gebiet von St. Ulrich. Angefangen von zig Förderbändern, über die beiden Schlepplifte, bis hin zu einem kleinen Funpark und einer Slalomstrecke findet man hier alles, was man zu Skifahren lernen braucht – egal ob mit Skilehrer, oder privat. Die Hänge sind dabei nicht nur flach, sondern es gibt auch Varianten mit kurzen recht steilen Abschnitten (würde ich schon als dunkelrot bezeichnen), sodass die Skikids oder wer auch immer hier lernt auch auf „echte“ große Pisten vorbereitet werden können. Oft genug sieht man auf normalen blauen und roten Pisten an steilen Abschnitten Menschen (Kinder aber auch Erwachsene), wo man denkt: vielleicht solltet Ihr erstmal nochmal im Anfänger-Bereich üben gehen.

Zum „Warmwerden“ sind wir die Pisten am Palmer und Furdenan je einmal abgefahren, denn heute fiel ja der morgendliche Fußmarsch zur EUB Furnes aus. Mit einer weiteren Fahrt am Furdenan (welche bei mir aus welchen Gründen auch immer nicht gezählt wurde, weder in Skiline noch direkt bei Dolomiti Superski) ging es dann weiter zur Umlaufbahn auf die Seiser Alm. Oben angekommen ging es über die Pilat gleich wieder runter – die Pilat fährt man am besten vormittags, denn am Nachmittag leidet die schmale Piste unter den vielen Skifahrern dann doch.

Auf der Seiser Alm dann bekanntes Programm: Mezdi (2x) – Sanon – Steger Delai (2x) – Puflatsch – Hexe (die Zeitmessstrecke ist ziemlich lahm hier) – Spitzbühel (2x) – Laurin (voll wie immer) – Bamby (1x Skimovie) – Paradiso – Mittagspause – Florian (2x) – Bus nach Monte Pana. In Monte Pana einmal die „Teufelspiste“ (neben dem Schlepplift „Parallel“) und hoch auf den Monte Seura. Von dort die Bravo, vor dem Flachstück rechts rüber gewechselt auf die Alpha, und dort auf den Skiweg zur Saslong A. Der Skiweg ist ja nicht beschneit, der Weg war noch fahrbar, aber allzu reichlich ist die Schneeauflage im unteren Teil nicht. Früher musste man am Ende des Skiweges erst noch einen Gegenanstieg zur Saslong hochlaufen. Das wurde aber vor ein paar Jahren optimiert, inzwischen kann man direkt weiterfahren und gelangt noch ein kleines Stückchen tiefer auf die Saslong A.

Und damit kommen wir genau dorthin, wo es gestern eben nicht mehr weiter ging. Und wie war es nun? Die Saslong war hier im unteren Teil schon recht glatt, aber kein Blankeis. Kanteneinsatz hat immer noch Wirkung gezeigt. Und zum Glück auch nicht flächig glatt, sondern es lag hier und da auch immer wieder Pulver auf der Piste, welches als Bremsgrundlage gedient hat. Alles in allem kam man die Saslong so sicher und doch relativ zügig runter.

Weiter geht es über Col Raiser hoch zum Seceda. Heute ist es deutlich wärmer als in den letzten Tagen (leichte Plusgrade tagsüber auch oben am Seceda). Bei gleichzeitig recht intensivem Sonnenschein führt das zum (für uns in diesem Urlaub bzw. sogar in dieser Saison) erstmaligen Auftreten von: Sulz. Es ist schon 15:30h. Die Piste am Fermeda liegt schon weit früher voll in der Sonne. Aufgrund der gleichmäßigen breiten Piste und der hohen Höhenlage wirkt sich dies hier am Fermeda oben aber nicht so dramatisch aus. Es hat nur leichte Sulzansammlungen – welche aber um diese Zeit schon wieder gefroren sind. Gefrorene Sulzhügel sind noch fataler als weiche Sulzhügel – hier ist das aber alles unproblematisch, und man fährt natürlich nicht so schnell wie morgens auf frischer Piste, aber trotzdem geht es noch ganz gut.

Kurz vor der Fermeda Talstation liegt linkerhand die Cuca Hütte – bekannt für den Kaisersschmarrn. Genau deswegen halten wir hier an. Es ist schon viertel vor vier – und kein Mensch sitzt auf der Terrasse, nur wenige Ski stehen vor der Tür. Ich falle mit der Tür ins Haus, frage ob es noch Kaiserschmarrn gibt: ja, gibt es. Also direkt an der Theke die Bestellung aufgegeben, und in Ruhe einen Platz gesucht (so viel Auswahl – schon alle talwärts gefahren?). Abschließend dann die La Longia nach St. Ulrich. Diese hat bei dem Wetter und der Uhrzeit Sulz-Probleme an manchen Stellen – welche wir aber schon von zahlreichen Besuchen kennen, und entsprechend vorbereitet sind. Problematisch ist vor allem der Bereich zwischen Costamula (nach dem gefrorenen Wasserfall) und der Einfahrt in das Annatal. Die Sulzhügel waren zwar sehr groß, aber recht gutmütig (also nicht zu pappig). Es ging dann zwar ganz gut, und wir konnten auch keine Tragödien beobachten, aber es dauert halt schon länger und ist schon anstrengender – und den geplanten Ortsbus, der uns direkt bis vor die Ferienwohnung bringt, haben wir gerade so noch erwischt.

Wetter: Spürbar wärmer als in den letzten Tagen. Tagsüber leichte Plusgrade auch auf 2500m Höhe. Die Sonne schien am Nachmittag teilweise durch hohe dünne Schleierwolken.

Geöffnete Lifte / Pisten: Vollbetrieb.

Andrang: Auf der Seiser Alm ist es in den Faschingsferien auch immer sehr voll, vor allem bei gutem Wetter. So auch heute. Ab 10 Uhr (bis ???) Staugefahr am Sanon. Panorama kann man komplett vergessen. Laurin zumindest vormittags ca. 10 Minuten Wartezeit. Aber auch an fast allen anderen Liften immer ein paar Minuten Wartezeit. Das war uns aber vorher bewusst und mit einkalkuliert. Am Seceda war es dann um 15:30h schon recht leer. La Longia bei der Talabfahrt ab 16:20h noch mittelviel Betrieb.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Durch die wärmeren Temperaturen haben viele Pisten heute schon früh gelitten, und an entsprechend exponierten Hängen gab es mehr oder weniger Sulz-Probleme.

Beste Pisten des Tages: Pilat am Morgen. Florian am Mittag..

Schlechteste Pisten des Tages: Unterer Teil der La Longia am Nachmittag.

Einkehr: Mittags im Hotel Saltria. Im Restaurant gibt es mittags eine kleine Mittagskarte. Den größten Umsatz wird das Hotel mit den Halbpensions-Hotelgästen machen, die mittags aber auswärts weilen. Daher bekommt man im Hotelrestaurant, auch wenn mittags nur ein kleiner Teil überhaupt offen ist, eigentlich immer einen Platz, egal ob drinnen oder auf der Terrasse. Wir hatten bereits einen weiteren Nachmittags-Stopp fest eingeplant, und so gab es mittags kein Festmahl: 1x Spaghetti al ragout, 1x Minestrone. Beides sehr gut. Am Nachmittag dann Cuca-Hütte mit Kaiserschmarrn.

Fazit: Zu voll, zu warm, zu wenig spannende Piste auf der Seiser Alm. Aber schönes Wetter, tolles Panorama, entspannte Tour. 7 von 10 Punkten.
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Pilat mit Blick auf (von rechts nach links): Langkofel - Sella Stock (davor Ciampinoi) - Dantercepies (davor Grödner Tal)
Pilat mit Blick auf (von rechts nach links): Langkofel - Sella Stock (davor Ciampinoi) - Dantercepies (davor Grödner Tal)
Seiser Alm mit Schlern
Seiser Alm mit Schlern
Piste am Steger Delai (der Lift müsste dringend ersetzt werden, genau wie der Sanon)
Piste am Steger Delai (der Lift müsste dringend ersetzt werden, genau wie der Sanon)
Piste am Laurin mit Schlern im Hintergrund
Piste am Laurin mit Schlern im Hintergrund
Terrasse am Hotel Saltria mit Blick auf Langkofel (links) und Plattkofel (rechts)
Terrasse am Hotel Saltria mit Blick auf Langkofel (links) und Plattkofel (rechts)
Piste am Fermeda am Nachmittag - die leichten Sulz-Aufhäufungen sind schon wieder gefroren
Piste am Fermeda am Nachmittag - die leichten Sulz-Aufhäufungen sind schon wieder gefroren
Bin mir nicht ganz sicher, aber das müsste eigentlich Fermeda sein
Bin mir nicht ganz sicher, aber das müsste eigentlich Fermeda sein
Kaiserschmarrn auf der Cuca-Hütte
Kaiserschmarrn auf der Cuca-Hütte
Zuletzt geändert von barmuc73 am 29.02.2024 - 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Ammerland »

barmuc73 hat geschrieben: 15.02.2024 - 21:57 Von dort die Bravo, vor dem Flachstück rechts rüber gewechselt auf die Alpha, und dort auf den Skiweg zur Saslong A. Der Skiweg ist ja nicht beschneit, der Weg war noch fahrbar, aber allzu reichlich ist die Schneeauflage im unteren Teil nicht. Früher musste man am Ende des Skiweges erst noch einen Gegenanstieg zur Saslong hochlaufen. Das wurde aber vor ein paar Jahren optimiert, inzwischen kann man direkt weiterfahren und gelangt noch ein kleines Stückchen tiefer auf die Saslong A.
Es gibt sie also doch, die Verbindung vom Monte Pana bzw. Mont de Seura zur Saslong. Wir hatten sie vor etwa zehn Tagen nicht gefunden, dann oben am Mont de Seura einen Liftler gefragt, der verständnislos den Kopf geschüttelt hat und uns den Weg über die beiden Zweier-Sessellifte Tramans und Pranseies erklärt hat.
Hast du zufällig ein Foto von der Stelle, wo der Weg abzweigt?
Zuletzt geändert von Kerker am 16.02.2024 - 11:16, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert

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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Mt. Cervino »

barmuc: Danke für deine Berichte. Ist wirklich eine tolle Gegend. Landschaftlich ganz weit oben und dann diese Weitläufigkeit des Skigebietes :D.
Generell denke ich, dass hier etwas anderes im Fokus steht als reines Höhenmeterbolzen: Die Täler und Berge wie auf einer Reise befahren, das tolle Panorama und die perfekt präparierten Pisten und die guten Restaurants genießen.
Ich bin ja noch zu einer weiteren Erkenntnis bzgl. Dolomiti Superski gekommen. Das Skifahren dort ist aufgrund der glattgebügelten und perfekt präparierten Pisten sowie der komfortablen Lifte deutlich weniger anstrengend als anderswo. Bei meinem letzten Skitag in den Dolomiten 2021 hatte ich in 7,5 Stunden eine Runde von etwa 105km mit knapp 11.000 Höhenmetern gemacht. (Wolkenstein, Edelweißtal, Abstecher nach Corvara, dann Arabba, Mamolada, Arabba, Pardoijoch, Sellapass und Piz Sella, Campinoi und zurück nach Wolkenstein. Das ganze zügig aber immer wieder mit kleinen Pausen und Fotostops. Danach war ich nicht wirklich ausgepowert und bin noch 6 Stunden nach Hause gefahren...
Kurze Zeit später habe ich ein paar Tage lang viele kleine und mittelgroße Gebiete zwischen Genf und Chamonix abgeklappert. Die ersten beiden Tage z. B. 3 bzw. 2 Gebiete am Tag, also mit Skigebietswechseln. In jeweils ca. 6 Stunde Brutto-Skizeit sind das dann zwischen 70 und 80 km geworden mit jeweils gut 8000Hm.
Nach diesen Tagen war ich aber jeweils konditionell ziemlich durch. Ich habe mich dann auch immer gefragt woran das wohl lag. Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Pisten dort in den kleinen Gebieten durch deutlich weniger Modellierung, weniger perfekte Präparierung und auch durch die vielen Fahrten mit KSSLs und anderen SL einfach deutlich mehr anstrengen, obwohl man weniger gefahren ist. Und sind wir mal ehrlich, richtig anspruchsvoll sind die Pisten in den Dolomiten auch nicht. Durch die starke Modellierung und den hohen Standard bei der Präparierung ist auch eine sehr steile schwarze Piste dort vergleichsweise einfach zu fahren und erfordert deutlich weniger Kraft, als viele vergleichbare schwarzen Pisten in Frankreich oder auch der Schweiz. Und das gilt auch für die roten und eingeschränkt auch blauen Pisten.
Aber dennoch sind die Dolomiten ein herausragendes Skigebiet. Und vielleicht ist es gerade der Fakt, dass sich dort auch schwächere oder mittelmäßige Skifahrer gut zurechtfinden, dass, was das Skigebiet neben seinen anderen Vorzügen und Qualitäten für viele Skifahrer so attraktiv macht.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Ammerland hat geschrieben: 16.02.2024 - 10:02 Es gibt sie also doch, die Verbindung vom Monte Pana bzw. Mont de Seura zur Saslong.
Ja, die Verbindung gibt es definitiv und auch schon lange. In manchen Karten ist sie eingezeichnet, in anderen nicht. Weder bei Google Maps noch bei Openskimap ist die Lage komplett richtig eingezeichnet. Diese "Piste" ist keine offizielle Piste, sondern eher ein Skiweg. Nicht beschneit, und nur gelegentlich bzw. abschnittsweise präpariert. Sie ist auch nicht mit offiziellen Pisten-Wegweisern markiert. Es befinden sich nur kleine Hinweis-Schilder an der Einfahrt, die man leicht übersehen kann. Aber es gibt Schilder!

Ein Foto habe ich leider nicht. Auf der Charlie (blaue Piste) befindet sich der Abzweig rechts, wenn man kurz vor der Einmündung der Alpha (schwarze Piste) aus dem Wald raus kommt. Wenn man die Alpha fährt, muss man sich kurz vor der Einmündung in die Charlie rechts halten. Beide Abzweige sind beschildert. Wenn man die Bravo fährt, muss man am Ende der steileren Hänge rechts auf die (dort schon flache) Alpha queren. Es gibt dort eine Verbindung zwischen Alpha und Bravo, die die Querung in beide Richtungen ermöglicht. Ob dort an der Bravo ein Hinweis auf die Saslong steht, da bin ich mir nicht sicher.

Die Verbindung führt erst flach schräg über eine Wiese, führt dann an einer Lücke durch eine Baumreihe, und nun etwas steiler und kurviger runter zur Saslong A. Früher musste man da einen Gegenanstieg hoch (den Weg gibt es noch), heute fährt man weiter unterhalb eines Hauses auf einem neu gebauten Pistenstück ohne Schieben direkt auf die Saslong. Hier im unteren Teil ist die Saslong eher rot, sodass die ganze Verbindung als rot einzustufen wäre.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Ammerland »

Ganz lieben Dank.
Beim nächsten Mal sollte ich sie finden.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Gröden / Col Rodella / Belvedere, 16.02.2024
Funpark- und Abschiedsrunde

Erste Liftfahrt des Tages: 8:18h, 8EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:48h, 4KSB Fermeda
Liftfahrten gesamt: 29
Höhenmeter gesamt: 9.698m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/ea5dv8j2lqe

Die Funparks fehlen noch. Und zum Schluss noch eine Abschiedsrunde durch das Grödnertal.

Heute waren wir alle vier unterwegs, aber jeder hatte seine eigene Tour, die sich nur teilweise überschnitten haben. Gestartet bin ich mit Sohn und Tochter in St. Ulrich. Am Belvedere hat sich mein Sohn ausgeklinkt, der noch weiter zu den schwarzen Pisten nach Arabba fährt. Am Col Rodella treffen meine Tochter und ich meine Frau zum gemeinsamen Mittagessen. An den Funparks unterhalb des Langkofel treffen wir meinen Sohn wieder. Während ich alleine noch einen Abstecher zum Dantercepies mache, treffe ich später meinen Sohn am Ciampinoi wieder, und meine Frau und Tochter fahren zum Monte Pana, und nehmen von St. Christina den Bus.

Am letzten Skitag (Freitag) latschen wir wieder durchs Dorf, um möglichst frühzeitig an der EUB Furnes zu sein. An der Bushaltestelle am Antoniusplatz sehen wir heute weniger Wartende als in den letzten Tagen. Dafür ist es an der EUB Furnes bereits besonders voll. Dies bestätigt aber nur die Vermutung, dass am Freitag weniger große Skitouren gemacht werden, sondern sich die Leute vornehmlich in ihren lokalen Gebieten aufhalten. Pieps an der EUB Furnes um 8:18h, an der Pendelbahn Seceda ist (mindestens) die erste Gondel schon losgefahren, und wir müssen noch eine weitere Gondel aussetzen – somit Pieps dort erst um 8:40h. Einmal über den schönen La Longia Starthang zum Fermeda. Dort verabreden wir, dass wir ohne Halt und möglichst zackig zum Gardena Ronda Express (der U-Bahn) abfahren. Unten angekommen sogar Sitzplätze im Express ergattert. Und dann: Mist, mal wieder vergessen den Sports Tracker rechtzeitig zu starten! Also wissen wir gar nicht, wie schnell wir waren. Wie blöd!

An der Saslong Gondel mit Pieps um 9:31h interessanterweise wieder keine große Wartezeit. Wie bereits geschrieben, bei vorherigen Aufenthalten mussten wir regelmäßig schon draußen anstehen. Heute jedoch wieder: Ins Gebäude rein, die Treppe hoch, und erst direkt vor den Gates staut es sich ein wenig. Sind das immer noch „Nachwehen“ vom Zaun???

Weiter geht es auf direktem Wege zum Belvedere. An der EUB Pian Frataces um 10:35h keine Wartezeit. An der KSB Kristiania müssen wir allerdings immer ein paar wenige Minuten anstehen. Trotzdem nutzen wir diese Bahn zum mehrfachen Befahren von Funpark und Skicross, denn am fix-geklemmten 4er, der direkt die Funparks erschließt, ist auch anstehen angesagt – und da ist Kristiania dann doch bequemer, und bringt noch ein paar Höhenmeter und Pistenmeter mehr.

Eine lange Schlange hat es allerdings auch am Sass Becè, was meinen Sohn stört, der ja nach Arabba möchte. Ich erkläre ihm, dass er auch über den Weg, den man dort sieht, zum Refugio Fredarola laufen kann, und dass man von dort nach Arabba abfahren kann. Gesagt getan. Er fährt mit uns den Kristiania rauf, dann auf dem Rücken runter in Richtung Sass Becé und ein wenig in den Gegenhang hinein. Den Rest muss er laufen, erst die Piste weiter hoch, dann rechts abbiegen über den Weg zum Fredarola. Dieser führt nur leicht bergan. Muss ein ganzes Stück Arbeit gewesen sein, aber mit seinen 17 ist er ja noch jung, vom Radfahren gut trainiert, und so schafft er es wie folgt: Pieps Kristiania 10:50h, Pieps Alpenrose 11:11h. Also inklusive der Liftfahrt im Kristiania, dem Fußweg bergauf, und der Abfahrt zum Alpenrose nur 21min! Respekt.

Mittags treffen wir (meine Tochter und ich) meine Frau am Col Rodella. Nach dem Mittagessen (mein Sohn schafft es natürlich nicht rechtzeitig) fahren wir dann zu den Funparks unterhalb vom Langkofel, also am Comici I & Co. Vorher aber noch 1x Falk. In der Zwischenzeit hat uns unser Sohn irgendwo überholt, und wir treffen ihn an der Skicross Strecke wieder. Da mein Sohn noch nichts gegessen hat (außer dem, was er als Notration dabei hatte), kehren alle drei dann dort im Gebiet nochmal für einen Nachmittags-Stopp ein.

Für mich sollte es aber nochmal eine Abschieds-Runde durch das Grödner Tal werden. Um 15 Uhr geht es daher am Langkofel (Bergstation Sottsaslong) los, über Plan de Gralba zum Dantercepies, dann auf den Ciampinoi (dort treffe ich meinen Sohn wieder), Saslong B ins Tal, und über Col Raiser auf den Seceda für die abschließende Talabfahrt nach St. Ulrich über die La Longia. Pieps am Fermeda um 16:48h. Oben werden bereits die Sitze umgeklappt. Den Ortsbus in St. Ulrich verpassen wir leider knapp, und wollen nicht auf den nächsten warten, sodass wir zur Ferienwohnung zurück laufen müssen. Am Ende fehlt eine Fahrt am Fermeda, um die 10.000hm voll zu machen.

Wetter: Auch am Freitag wie schon am Donnerstag sehr warm, vor allem auch oben auf den Gipfeln. Am späteren Nachmittag ziehen Wolken rein.

Geöffnete Lifte / Pisten: Vollbetrieb.

Andrang: Morgens an EUB Furnes und PB Seceda furchtbar voll. An der Umlaufbahn Saslong dagegen kein Massenandrang. Am Belvedere ziemlich viel los, sodass man selbst am Kristiania immer kurz anstehen muss. Die Verbindung zwischen Col Rodella und Belveredere bzw. retour ist aber nicht überfüllt. An den Sesselbahnen unterhalb vom Langkofel im Bereich der Funparks vormittags wie immer in der Faschingswoche lange Schlangen. Am Nachmittag wird es dort aber besser (daher haben wir es auch so eingeplant). Am Sattsaslong gar keine Schlange mehr, am Comici I deutlich kürzere Anstehzeit als am Vormittag. Für die erste Fahrt durch den Funpark nutzen wir eh immer die PB Piz Sella. Im weiteren Verlauf der „Abschiedsrunde“ dann keine nennenswerten Wartezeiten mehr.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Obwohl es ähnlich warm wie am Vortag war, schienen die Pisten heute etwas besser durchzuhalten. Hängt aber natürlich im Einzelfall immer von Uhrzeit, Andrang und Sonnenstand ab. Am Dantercepies einzelne Hänge im oberen bis mittleren Bereich leicht sulzig. Insgesamt aber viel weniger Hügel-Bildung als ein paar Tage zuvor. Am Ciampinoi am Starthang zur Saslong die üblichen Nachmittags-Hügel, aber nichts Wildes. Die Saslong B bis zur Fischburg noch sehr gut zu fahren. Ab der Fischburg hat es dann eigentlich immer am späten Nachmittag in der Hauptsaison entweder Sulz oder Eis. Am Freitag war es Eis. Vernünftig fahren kann man da nicht, aber wenn man weiß wie, kommt man da trotzdem immer ganz gut durch. Die La Longia dann bei der letzten Abfahrt im gleichen Zustand wie am Tag zuvor, mit Sulz-Buckeln an den bekannten Problem-Stellen.

Beste Pisten des Tages: Gardenissima morgens. Falk am Nachmittag war auch ganz gut. Ebenso Saslong B bis zur Fischburg.

Schlechteste Pisten des Tages: Saslong B ab Fischburg. Unterer Teil der La Longia am Nachmittag.

Einkehr: Mittags waren wir wieder im Refugio Salei am Col Rodella. Im Selbstbedienungs-Bereich gab es als Tagesgericht heute Schweinebraten. Der war eigentlich ganz gut – nur leider zu dick geschnitten. Bei der Nachmittags-Einkehr (Gran Paradiso) war ich nicht dabei. Nachdem wir an keinem der Ski-Tage mittags eine richtige Pizza gegessen haben, ist dringend Pizza-Genuss angesagt, und so gehen wir abends im Pizzeria Ristorante Cascade in St. Ulrich Pizza essen. Die Pizza kommt hier aus dem Holzofen und ist sehr gut. Es gibt auch italienische Küche, die wir aber an dem Tag nicht getestet haben. Reservierung dringend empfohlen.

Fazit: Ein schöner (streckenweise) gemeinsamer Tag bei schönem Wetter auf schönen Pisten. Etwas zu warm. Trotzdem hielten die Pisten weitgehend gut durch. Den Massen konnten wir (außer am Morgen in St. Ulrich) einigermaßen gut ausweichen, sodass es nicht störend war. Ein konkretes Tagesziel hatten wir nicht. Dennoch konnte ich noch die angedachte „Abschiedsrunde“ vollenden. Und meine Tochter konnte die Funparks abhaken. Somit 9 von 10 Punkten.
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6 Skispitzen im Sasso Levante.
6 Skispitzen im Sasso Levante.
Standard-Bild der Langkofelscharte.
Standard-Bild der Langkofelscharte.
Bei den Funparks rund um Comici und Co. ist der Langkofel immer bildfüllend.
Bei den Funparks rund um Comici und Co. ist der Langkofel immer bildfüllend.
Schön war's! Wir kommen wieder.
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Zuletzt geändert von barmuc73 am 29.02.2024 - 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

Rückfahrt, 17.02.2024

Nachdem die Ferienwohnung geräumt und das Auto beladen ist, lassen wir in Absprache das Auto noch an der Ferienwohnung stehen, und verbringen noch ein paar schöne Stunden in St. Ulrich (u.a. im Mar Dolomit). Kurz vor 14 Uhr brechen wir auf, fahren aber zunächst nur bis zum Supermarkt in Klausen, um den Wochenend-Einkauf zu erledigen, und ein paar italienische Köstlichkeiten mitzunehmen. Bis wir dort wieder losfahren, sind wir auf jeden Fall hinter der Abreise-Welle. Und so erreichen wir nach insgesamt (inkl. Supermarkt-Umweg) 3:27h Fahrtzeit ohne Stau um 17:50h unser Zuhause in München (Fahrtroute: Zirl - Scharnitz - Walchensee - Kochelsee). Dabei durften wir uns im Radio Horror-Meldungen über Staus anhören (von 5 Stunden Verzögerung am Fernpass war die Rede, ich weiß gar nicht in welche Richtung). Und in der Gegenrichtung standen sie von weit vor Mittenwald bis kurz vor dem Zirler Berg (sowie auch auf allen Nebenstraßen).
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von siri »

Die Verbindung führt erst flach schräg über eine Wiese, führt dann an einer Lücke durch eine Baumreihe, und nun etwas steiler und kurviger runter zur Saslong A. Früher musste man da einen Gegenanstieg hoch (den Weg gibt es noch), heute fährt man weiter unterhalb eines Hauses auf einem neu gebauten Pistenstück ohne Schieben direkt auf die Saslong. Hier im unteren Teil ist die Saslong eher rot, sodass die ganze Verbindung als rot einzustufen wäre.
Gibt es über den Bach eine Brücke kurz vor der Saslong?
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von barmuc73 »

siri hat geschrieben: 18.02.2024 - 10:06 Gibt es über den Bach eine Brücke kurz vor der Saslong?
Ja, man muss nirgendwo durch's Wasser waten, oder durch ein Flusstal mit Schwung durch. :wink:
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von siri »

dachte ich mir schon :) Habe nur mal diese Ausfahrt auf die Sasliong gesehen und einen Bach, aber keiine Brücke. Schnee war damals auch keiner da, deshalb war der Verlauf der Verbindung nicht ersichtlich :roll:

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