Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

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Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Arlbergfan »

Zur Zeit sind sommerlich wirkende Berichte im Forum ein echter Hit - warum also nicht mal über einen Bikeausflug nach Sölden berichten?
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Auf meinem arbeitstechnischen Ausflug Richtung Palisades Tahoe (ja, da kommt noch ein Bericht), hat mich eine Tiroler Delegation begleitet. Dabei war natürlich auch ein Vertreter der Bergbahnen Sölden. So war bereits im April die Idee geboren, dass ich mir in diesem Sommer mal die Bike Republic Sölden anschauen werde. Jetzt im Juli war es endlich soweit und ich wurde nicht enttäuscht.
Meine Erfahrung mit dem Thema Downhill-Biking hält sich bis jetzt aus irgendeinem Grund in Grenzen. Immer wenn ich es ausprobiert habe, war ich Feuer und Flamme. Das erste Mal probierte ich es natürlich dort, wo es in den Alpen geboren wurde, in Leogang Saalbach Hinterglemm im Sommer 2020. Schon damals hat es mir große Freude und Adrenalin beschert. Doch sind die wirklich gut ausgebauten Trailgebiete in den (österreichischen) Alpen immer noch Mangelware. So dauerte es bis in den Juli 2024, bis ich mal wieder so ein Abenteuer wagte.

Damit man sich auskennt, hier die Trail Map: https://bikerepublic.soelden.com/de/hom ... karte.html

In der Bike Republic Sölden stehen insgesamt knapp 36km shaped lines zur Auswahl. Dabei ist der Bereich Gaislachkogel Mittelstation - Langegg/Rotkogelhütte und das Giggijoch mit Trails erschlossen. Für einen Tag also mehr als abwechslungsreich mit ordentlichen Tiefenmetern.
Was mich dabei am meisten beindruckt hat: Die Konsequenz, mit dem mal in Sölden das Theme Bike durchgezogen hat. Der Ort lebt mittlerweile dafür - alles wurde in diesem Bereich dafür angepasst und die Bergbahnen leisten gute Dienste, um ein gutes Bike-Erlebnis zu bieten. Natürlich ist das ganze nicht billiger als Skifahren - ganz im Gegenteil. Der Tagespass Bike Republic kostet 55,50€, das Downhill Bike mit allen Schonern, Schützer, Protektoren 120,-€ pro Tag. In Summe gibt mal also eigentlich fast mehr aus, als mit Leihski auf der Piste unterwegs zu sein. Spannende Entwicklung.
Dabei ist mir eines klar: Es kostet auch die Erhaltung der Trails und die Bikes an sich einfach mehr Geld, als das Skifahren an sich, das sich für mehr Leute eignet und damit bezahlt wird.

To cut a long story short: It`s worth it! :wink:

Also lasst uns losbiken:
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^^ Auf geht`s mit der Gaislachkogelbahn - die Gondeln sind abwechselnd mit Hiker und Biker beschriftet.
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^^ Die gebauten Pisten fallen im Sommer natürlich schon auf...
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^^ Mittelstation Gaislachkogel. Im Sommer noch wuchtiger als im Winter.
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^^ Die Pistenbauarbeiten für den gemütlichen Winter. Man entschärft die steilen Stellen.
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^^ An der Langegg Bahn wird einem erklärt, wie man das Equipement handelt. Perfekt. Für mich das erste Mal, dass ich so ein System sehe...
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^^ 4 Bikes haben ein einem gesonderten Sessel Platz. Man selbst, fährt dahinter hoch. Der Liftler muss dank dem System nichts mehr selbst heben.
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^^ Die Bike-Sessel an der Langegg Bahn. Innovation vom Hause Doppelmayr.
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^^ Links der Blick Richtung Rettenbachferner. Trotz dem so schneereichen Frühling, geht`s ihm schon wieder da den Kragen.
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^^ Nochmal im Zoom. Die Umbauarbeiten an der Weltcuppiste kamen gerade rechtzeitig.
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^^ Die "Bike Republic" in voller Größe. Neben den Shared Trails gibt`s auch die übrigen Naturtrails. Großteils Forststraße, aber es wurde auf jeden Fall mitgedacht.
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^^ Der große Speichersee unterhalb der Rotkogelhütte. Hier beginnt der Bikespaß.
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^^ Der Trail hier oben rot gekennzeichnet, fordert einiges an Fahrkönnen hervor. Die Kulisse, ein Traum!
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^^ Natürlich machen die geshappeten Kurven ordentlich Spaß. Dazwischen muss man aber wirklich auf seinen Run achten!
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^^ Der Best-Shot - die Bike Republic Sölden
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^^ Unten kommt man dann direkt bei der Hühnersteign raus. Das Restaurant profitiert eindeutig von den Bikern.
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^^ Weiter Richtung Giggijoch. Ein perfekter Flowtrail, den auch einige fahren.
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^^ Hochsölden erinnert mich etwas an die französischen Retortenorte. Nur, dass hier halt die Hotel schöner von außen aussehen.
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^^ Besucherlenkung Bike Republic. So wird der Start eines Trails gekennzeichnet. Hochwertig.
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^^ Eine Bike-Gondel aus dem Hause Doppelmayr. Wurde hier auch das erste Mal getestet und dürfte ein ziemlich gutes Patent sein. Ich weiß zwar nicht, wo es noch im Einsatz ist - auf jedenfall sehr stylisch!
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^^ Auch die Obstlerhütte profitiert vom Biken. Schaut nett aus.
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^^ Vom Giggijoch runter geht es über die "Gahe Line" - mitten durchn Wald macht es ordentlich Spaß über die Northshore-Elemente zu fetzen.
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^^ Zurück beim Gaislachkogel. James Bond hat sein Auto vergessen...
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^^ Nochmal die Trennung zwischen Wanderern und Bikern deutlich gemacht
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^^ Entlang der "Teäre Line" geht es zurück ins Tal. Mein Bergbahnbegleiter erhält nebenher seinen "Moneyshot".
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^^ Joyride
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^^ Eini in die Kurvn...
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^^ Und weiter Gas geben...
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^^ Auch ich hab Spaß...
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^^ Unten angekommen, nochmal ein Detail: Die Bike-Wash Station am Ende des Trails. Das Wasser wird vorher von Öl und Schmutz gereinigt, bevor es in die Ötztaler Ache zurückgeführt wird. Es wird an alles gedacht...

Fazit:
Die Ötztaler haben sich da was richtig gutes aufgebaut. Mit viel Leidenschaft und Detailliebe haben sie einen riesigen Abenteuerspielplatz für den Sommer erschaffen, der genau in das Konzept vom Ötztal passt: Natur&Adrenalin. Dabei spielen die Bergbahnen und sehr viel Player scheinbar mit. Im Vergleich zu Leogang, Saalbach-Hinterglemm ist vieles etwas anspruchsvoller, was natürlich dem Gelände geschuldet ist.
Dabei sind wir beim leichten Minuspunkt: Das Flowgefühl und das Erlebnis, eine ganz große Runde zu drehen, stellt sich in Sölden nur selten ein. Hier geht es dann doch eher um die Tiefenmeter als um die Kilometer, die man auf dem Bike zurück legt. Die Konzentration darf niemals fehlen. Ich denke, das ist auch in Leogang der Fall, aber durch das etwas lieblichere Gelände, passiert es eben doch mal eher, dass man es etwas mehr laufen lassen kann.

Alles in allem: Eine geniale Entwicklung und ein wirkliches Vorzeigeprojekt in den deutschsprachigen Alpen. Ich hoffe, es folgen noch weitere (positive) Beispiele! Gerne wieder!
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von hausi24 »

Das wird in 10 oder 20 Jahren das "neue" Skifahren sein. Wer da nicht rechtzeitig mitzieht, gerade in tieferen Lagen wie Saalbach und co wird dann pleite gehen. Umso schöner, dass auch Sölden, die es erst mal nicht nötig hätten, mit ziehen. Sie haben ja auch das Geld um schnell einen grossen Park aufzubauen, und so die Spitzenrolle auch im Sommer zu sichern!
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von snowflat »

Für die Orte, in denen im Winter - im Vergleich zum Sommer - tote Hose war, ist das natürlich eine segensreiche Entwicklung. Neben Sölden kann man da noch Ischgl nennen.

Danke für die Mitnahme auf die Trails.

Frage aus Interesse: Wie viele Bergfahrten habt ihr so gemacht?
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Kris »

"Das Flowgefühl und das Erlebnis, eine ganz große Runde zu drehen, stellt sich in Sölden nur selten ein. Hier geht es dann doch eher um die Tiefenmeter als um die Kilometer, die man auf dem Bike zurück legt. "


Interessanterweise sind für Bergab-Bergradl-Strecken eher tendenziell flacherer Skigebiete im Vorteil. Denn steiler als eine Blaue Piste braut und soll eine künstlich angelegte MTB Strecke nicht sein. Sogar ein "grüner" Hang ist fein. Dem Flow steht in steilerem Gelände das ständige und kräftige Bremsen im Wege. Nicht nur, dass das Bremsenziehen an den Fingern nagt, sondern das Fahrverhalten eines Radls mit angezogener Bremse ist ein weit weniger lustiges (allenfalls beim Mietbike kann man mit weitgehend blockiertem Hinterrad auch Spass haben).

Daher werden in steileren Gebieten die Radwege oft schlangenlinienartig eng gepackt am Hang entlang heruntergeführt, wie auf Bildern von Arlbergfan recht gut zu sehen. Konsequenterweise hat es dann endlose Seuqnzen an nur langsam zu nehmenden 180° Haarnadelkurven, mit zu wenigen schwungvolleren Abschnitten zwischen diesen. Ein ewiges hin und herbremsen, was dem Fluss nicht so zugutekommen will. Großzügige weite Bögen wären flüssiger. Diese gehen sich im steilen Gelände aber nicht aus.

Söldner MTB-Abfahrt- Für Skifahrer geht sich "Falllinie" wohl aus, für Radler braucht es Zick-Tack:
2024-07-23 19_25_13-Google Earth Pro.jpg
2024-07-23 19_25_13-Google Earth Pro.jpg (238.37 KiB) 3647 mal betrachtet
Für ein einziges Mal haben all die kleinen flachen Hügelskigtebiete à la Mitteldeutschland durchaus einen Vorteil gegenüber den "großen Alpen", hinter denen diese sich allzu oft verstecken müssen in der Winterzeit. Es sei ihnen gegönnt!



Ein weiteres Problem bei stark geneigten Berghängen: Radwege sollten nicht zu steil in die Erde gebaut werden, denn diese lassen sich dann nicht stabilisieren: Starkes Gefälle wird schnell weggebremst, und kann auch nicht mehr ausgebessert werden. Bzw. nur extrem mühsam mit hinterfüllten Stahlgittermatten u.dgl. Das sich degenerierende Steilheits-Problem war am Innsbrucker Nordkettenweg markant. Den durchaus fordernden Bergab-Radlweg gibt es leider mittlerweile nicht mehr (war für die Klientel zu anspruchsvoll).


Dennoch, ohne Zweifel haben die in Sölden für den modernen Gast auch im Sommer alles richtig gemach, denn das Angebot wird offenbar gut angenommen....

Ein "Bike-Trail" ist - Überraschung - genau ein "Radweg" :-)
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Dede »

Danke für den Bericht. Ich finde die Entwicklung mit E-MTB in den Bergen schwierig.

Wenn es wie in Sölden oder Ischgl eigene Trails etc. Gibt und die vorhandenen Lifte auch im Sommer benutzt werden, dann find ich das toll.

Wenn es allerdings zu Lasten der Wanderer geht, und das habe ich leider schon im Allgäu mitbekommen, dann finde ich dies bedenklich. Hier waren (E-)MTB im Downhill auf schmalen Wanderpfaden unterwegs mit hoher Geschwindigkeit…
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scratch
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von scratch »

Interessant, die Sichtweise eines Anfängers zu sehen.
Aber vor allem in einem Punkt stimme ich nicht so wirklich überein.
Arlbergfan hat geschrieben: 22.07.2024 - 22:55 Alles in allem: Eine geniale Entwicklung und ein wirkliches Vorzeigeprojekt in den deutschsprachigen Alpen. Ich hoffe, es folgen noch weitere (positive) Beispiele! Gerne wieder!
Mir macht diese Entwicklung eher Sorgen.
Dass man meines Erachtens mehr Fähigkeiten benötigt, um einigermaßen gut und sicher MTB zu fahren, als beim Pistenskifahren, eigentlich geschenkt. Müssen die Leute selber erfahren und notfalls mit den Konsequenzen leben.
Die Entwicklung geht aber deshalb auch immer mehr zu Flowtrails, um ja niemand zu überfordern. Daraus resultieren langweilige Murmelbahnen, wie sie inzwischen überall aus dem Boden sprießen. Die fährt man paar mal, danach werden sie langweilig, sofern man nicht die Geschwindigkeit steigert. Der Reiz geht hier rel. schnell verloren.

Aber was mich daran wirklich stört ist, dass durch Bikeparks die Wahrscheinlichkeit, dass in den Alpenregionen für Tourenfahrer die Situation besser wird, noch geringer wird.
In AT darf man quasi eh nur auf erlaubten Wegen fahren und die Skigebiete werden alles daran setzen, dass es auch so bleibt. Aber auch in anderen Regionen versucht man immer mehr, die Radler auf Bikeparks und paar ausgewiesene Wege einzudämmen. Ökonomisch gesehen, die von Tourismus leben, mag das alles Sinn machen und der aktuelle Erfolg gibt ihnen auch recht.

Aber ein nachdrückliches Bergerlebnis ist es halt weniger. Ich vergleiche das gerne mit Fastfood und "Gourmetrestaurant". Ersteres lässt sich überall schnell und unkompliziert konsumieren, schmeckt aber überall recht gleich und man wird nie richtig satt. Beim zweiten werden viel mehr Sinne angesprochen, es ist ein ganz anderes "Konsumieren", es wird Wert auf Qualität statt Quantität gesetzt.

Solange wir die Freiheit haben, das zu tun worauf wir Lust haben und jeder findet seinen Platz, alles Bestens. Aber die Zeiten ändern sich und gerade noch schneller als sonst schon (siehe auch das neue Bundeswaldgesetz in Deutschland)...ob da wirklich noch alle die freie Entscheidung haben werden, da habe ich leider große Zweifel.
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von snowflat »

scratch hat geschrieben: 23.07.2024 - 22:13 Die Entwicklung geht aber deshalb auch immer mehr zu Flowtrails, um ja niemand zu überfordern. Daraus resultieren langweilige Murmelbahnen, wie sie inzwischen überall aus dem Boden sprießen. Die fährt man paar mal, danach werden sie langweilig, sofern man nicht die Geschwindigkeit steigert. Der Reiz geht hier rel. schnell verloren.
Die Entwicklung hat der Pistensport ja schon lange genommen. Durch diverse Modellierungen werden Rote Pisten anfängertauglich gemacht. Die Entwicklung im MTB-Sport in den Bergen kommt halt verzögert, weil er wesentlich später Einzug gehalten.
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Arlbergfan »

Also ich muss sagen, dass sich bei mir kein Langeweil-Gefühl einstellt, auch wenn es "nur" ein Flowtrail ist. Im Gegenteil - es macht mir sogar mit mehrmaligen Fahren noch mehr Freude, weil ich dann die Strecke schon kenne und mich entsprechend drauf anpassen kann. Manche Skipisten werden ja auch nicht langweilig, wenn man sie öfters fährt.

Auch bzgl. Tourenfahren wird es weiter Bewegungen geben. Das Land Vorarlberg arbeitet zum Beispiel an einem Radkonzept, das sogar über den Arlberg drüber geht. Man wird sich dem ganzen nicht verschließen können, da der Druck der Bevölkerung diesbezüglich wächst.
snowflat hat geschrieben: 23.07.2024 - 08:53 Frage aus Interesse: Wie viele Bergfahrten habt ihr so gemacht?
Wenn ich so drüber nachdenke, überhaupt nicht viele. Gerade mal 4 Bergbahnfahrten waren es. 2x Gaislachkogel und 2x Langegg. Gegen 15 Uhr verdunkelte sich der Himmel zusehends.
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von snowflat »

Arlbergfan hat geschrieben: 24.07.2024 - 15:01
snowflat hat geschrieben: 23.07.2024 - 08:53 Frage aus Interesse: Wie viele Bergfahrten habt ihr so gemacht?
Wenn ich so drüber nachdenke, überhaupt nicht viele. Gerade mal 4 Bergbahnfahrten waren es. 2x Gaislachkogel und 2x Langegg. Gegen 15 Uhr verdunkelte sich der Himmel zusehends.
Und wann seid ihr morgens Gaislachkogl eingestiegen?

BTW: Die Kogl's im Ötztal schreibt man ohne "e" :wink:
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Arlbergfan »

10:45 Uhr wars. Gerade der "Ollweite Trail von der Rotkogelhütte mit 700 fordernden Höhenmetern kostet Zeit...und Kraft!

Danach Mittagspause bei der Hühnersteign ... und dann noch a Bierle unten und iwie ging die Zeit ratzfatz vorbei...
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von snowflat »

Ich versuchte mal die Kosten-Nutzen des Skipasses - Kosten hattest Du mal als monetären Vergleich genannt - mit dem Kosten-Nutzen des Bikepasses zu vergleichen. Schon klar, dass es zwei unterschiedliche Sportarten sind, haben aber eins gemeinsam: Berg hoch mit Lift und dann bergab :)

Aber dann komme ich nach Deinen letzten Antworten zu der Erkenntnis, dass man per Bike scheinbar erheblich weniger Umläufe schafft.
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Arlbergfan »

snowflat hat geschrieben: 24.07.2024 - 15:48 Ich versuchte mal die Kosten-Nutzen des Skipasses - Kosten hattest Du mal als monetären Vergleich genannt - mit dem Kosten-Nutzen des Bikepasses zu vergleichen. Schon klar, dass es zwei unterschiedliche Sportarten sind, haben aber eins gemeinsam: Berg hoch mit Lift und dann bergab :)

Aber dann komme ich nach Deinen letzten Antworten zu der Erkenntnis, dass man per Bike scheinbar erheblich weniger Umläufe schafft.
Ohja, absolut. Wie Kris geschrieben hat, schlängelt man sich ja eher den Berg hinab und fährt nicht in Falllinie bergab.
Noch dazu strengt das auf jeden Fall mehr an als Skifahren auf der Piste!
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von Manu84 »

Der ein oder Andere schrieb hier ja die Langeggbahn müsste man gerade
in Bezug auf die Bike Saison durch eine EUB ersetzen. Aber wenn ich die Bilder
so sehe ist die derzeitige Lösung doch gar kein Problem.

Das Skigebiet Sölden an sich war glaube ich noch nie als großes Wandergebiet
bekannt. Dafür sprach auch immer, dass man im Sommer als Aufstiegshilfen
den ESL Höchsölden und die DSB Rotkogl fahren lies als es die noch gab und
die EUB schön in der Garage gelassen haben. Heute sieht das ganz anders aus.
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von rush_dc »

Da gibts so viel besseres als Sölden, für mich ist dort nur der Leiterberg und Nenetrail interessant. Sogar mein 10jähriger hat keinen Bock mehr darauf, weil anderen Trails einfach nur langweilig sind.
Die schwarze jumpline hingegen ist schon wieder so massiv, dass sie dort regelmäßig Unfälle passieren.

@Arlbergfan kommst mit mir mal nach Chur-Lenzerheide-Arosa mit, das ist Mountainbiken! :wink:
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von TiPi »

Sehr geil! Ich bin im September am Kronplatz zum MTB fahren und die Vorfreude steigt! :rofl: :top:
Glück Auf!
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Re: Bike Republic Sölden - 19. Juli 2024

Beitrag von snowflat »

Ich packe den Artikel mal hier mit zum Bericht, weil es ganz gut passt finde ich:
Vor zehn Jahren öffneten die ersten Strecken . „Il Presidente“ Dominik Linser spricht mittlerweile von 70.000 Bahnfahrten von Mountainbikern aller Geschmacksrichtungen und 15.000„Bürgern“ der Bike Republic
Quelle: 10 Jahre Bike Republic Sölden - Wie ein Erfolgsprojekt Sölden auch im Sommer zu einem touristischen Hotspot macht
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