Schneeketten (Kaufberatung)
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- Rusty1
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Schneeketten (Kaufberatung)
Hallo zusammen,
vermutlich haben einige hier dieselbe Thematik: Man hofft sie niemals anlegen zu müssen, braucht aber trotzdem Schneeketten für Österreich. Und sollte es je dazu kommen, ja, dann hätte man auch gern vernünftige. Die Preisrange ist ja ganz erstaunlich und wesentliche Unterschiede scheinen vor allem in der Handhabung bestehen. Da ich bei meinen Skiausflügen tendenziell allein im Auto bin, darf es gern komfortabel sein. Zum Beispiel fände ich das Feature Standmontage vermutlich praktisch, vielleicht ist das aber auch ein Marketingquatsch? Ich fahre einen Fronttriebler (Kombi). Die textilen Alternativen zur klassischen Schneekette waren hier schon mal Thema, aber da ist nicht so wirklich Begeisterung aufgekommen.
Was sind eure Erfahrungen und habt ihr Empfehlungen?
vermutlich haben einige hier dieselbe Thematik: Man hofft sie niemals anlegen zu müssen, braucht aber trotzdem Schneeketten für Österreich. Und sollte es je dazu kommen, ja, dann hätte man auch gern vernünftige. Die Preisrange ist ja ganz erstaunlich und wesentliche Unterschiede scheinen vor allem in der Handhabung bestehen. Da ich bei meinen Skiausflügen tendenziell allein im Auto bin, darf es gern komfortabel sein. Zum Beispiel fände ich das Feature Standmontage vermutlich praktisch, vielleicht ist das aber auch ein Marketingquatsch? Ich fahre einen Fronttriebler (Kombi). Die textilen Alternativen zur klassischen Schneekette waren hier schon mal Thema, aber da ist nicht so wirklich Begeisterung aufgekommen.
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judyclt
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Re: Schneeketten (Kaufberatung)
Kommt auch aufs Auto an. Für manche Modelle gibt's keine große Auswahl. Seit ich nur noch Allrad fahre, hat sich das Kettenthema für mich erledigt.
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OnlineJan Tenner
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Re: Schneeketten (Kaufberatung)
Um ehrlich zu sein, habe ich immer einfach die Erstbesten aus dem ADAC-Shop genommen, und dann auch einfach das 08/15-Modell.
Standmontage bieten moderne Schneeketten doch eigentlich alle, in dem Sinne, dass man sie aufzieht und nach 50-10m anfqahren ggf. noch einmal nachspannt.
Die jetzigen Schneeketten haben noch so einen automatischen Abspanner, aber der erspart einem letztendlich auch nur, dass man einmal selbst kraäftig an der Abspannkette ziehen muss.
Wichtig ist mMn, dass man einmal zuhause im Trockenen übt, damit man das grundsätzlicher Prinzip des Anlegens verstanden hat und nicht im Dunkeln bei Schneetreiben, Kälte und Nässe aus der durchweichten Bedienungsanleitung herausrätseln muss, wie rum die Ketten denn nun eigentlich aufgezogen werden etc.
Wenn man 1-2 mal probiert hat, die Ketten auzuziehen, ist das aber alles kein Thema. Meine Frau und ich schaffen das als norddeutsche Flachlandtiroler danach auch problemlos, man benötigt dazu also keine Bärenkräfte und auch keine Raketenwissenschaft.
Am besten kannst du dich übrigens für den Ernstfall präparieren, indem zu den Schneeketten immer eine Matte (oder große Ikea-Tüte) zum draufknien, Arbeitshandschuhe und eine gute Lampe zum hinstellen bei den Schneeketten liegen hast. Die meisten scheitern wahrscheinlich nicht an den Schneeketten selbst sondern daran, dass sie mit klammen Fingern und Handytaschenlampe zwschen den Zähnen herumwurschteln müssen.
Standmontage bieten moderne Schneeketten doch eigentlich alle, in dem Sinne, dass man sie aufzieht und nach 50-10m anfqahren ggf. noch einmal nachspannt.
Die jetzigen Schneeketten haben noch so einen automatischen Abspanner, aber der erspart einem letztendlich auch nur, dass man einmal selbst kraäftig an der Abspannkette ziehen muss.
Wichtig ist mMn, dass man einmal zuhause im Trockenen übt, damit man das grundsätzlicher Prinzip des Anlegens verstanden hat und nicht im Dunkeln bei Schneetreiben, Kälte und Nässe aus der durchweichten Bedienungsanleitung herausrätseln muss, wie rum die Ketten denn nun eigentlich aufgezogen werden etc.
Wenn man 1-2 mal probiert hat, die Ketten auzuziehen, ist das aber alles kein Thema. Meine Frau und ich schaffen das als norddeutsche Flachlandtiroler danach auch problemlos, man benötigt dazu also keine Bärenkräfte und auch keine Raketenwissenschaft.
Am besten kannst du dich übrigens für den Ernstfall präparieren, indem zu den Schneeketten immer eine Matte (oder große Ikea-Tüte) zum draufknien, Arbeitshandschuhe und eine gute Lampe zum hinstellen bei den Schneeketten liegen hast. Die meisten scheitern wahrscheinlich nicht an den Schneeketten selbst sondern daran, dass sie mit klammen Fingern und Handytaschenlampe zwschen den Zähnen herumwurschteln müssen.
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maximus8
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Re: Schneeketten (Kaufberatung)
Ah! Das ist aber eine gefährliche Annahme. Allrad hilft aber nix für Bergabfahrten. Und wenn's rauf geht, geht's auch irgendwann mal wieder runter. Es gibt zwar Abfahrprogramme (habe ich auch). Die helfen zwar ein bißchen in gewissen Situationen. Aber werden sehr leicht überschätzt und dann geht's ab...judyclt hat geschrieben: 12.01.2026 - 11:53 Kommt auch aufs Auto an. Für manche Modelle gibt's keine große Auswahl. Seit ich nur noch Allrad fahre, hat sich das Kettenthema für mich erledigt.
Ich fahre schon seit knapp 40 Jahren regelmäßig mit Schneeketten und habe schon viele Modelle und Varianten gehabt. Es gibt schon deutliche Unterschiede zwischen "Baumarktketten" und Markenprodukten. Es kommt halt darauf an, für welche Situationen die Kette gedacht ist.
Standmontage ist für den Fall gut, wenn man keine Möglichkeit zum Rangieren hat (z.B. festgefahren, man hängt in einer Schneewand, zu gefährlich, das Auto noch zu bewegen,...).
Ketten mit Stahlring haben den Vorteil, dass sie nicht so leicht auf dem Reifen verrutschen (besonders auf den Frontreifen und in Serpentinen). Man braucht aber ca. 15 cm zum Rangieren beim Anlegen.
Dann gibt's noch Ketten, die speziell für Eis sehr gut sind; haben noch zusätzlich Metallplättchen auf der Lauffläche. Die sind aber nix für Landstraßen oder ähnliches, weil zu unruhig. Ist nur was für steile Bergstrecken. Früher hatte ich so eine; war super. Aber bei meinem aktuellen Fahrzeug nicht möglich. Bei meinen aktuellen Fahrzeug bin ich da ziemlich eingeschränkt. Da habe ich jetzt wieder eine mit Einhängen und Standmontage. Hatte ich schon mal früher; war etwas nervig, wenn das Fahrzeug dann im Schnee steht und Eis im hinten Einhängeteil ist. Das muss man dann erst mit dem Schraubenzieher rauskratzen, sonst bekommt man die nicht auseinander. Deshalb wichtig, was Jan Tenner geschrieben hat: Zur Kette immer Handschuhe und Licht; gerne auch längere Handschuhe, falls man unters Auto hinter den Reifen greifen muss und man am Arm nicht dreckig werden will. Ach ja: Lenkradheizung ist für danach auch nicht schlecht
Ich möchte hier jetzt keine Markenempfehlung abgeben. Falls gewünscht gerne per PN.
- phifue
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Re: Schneeketten (Kaufberatung)
Wir haben für Extremsiuationen Snowsocks, aber auch erst seitdem wir wieder heckangetriebene Fahrzeuge haben. Problematisch ist hier, dass diese von vielen Ländern als Schneeketten anerkannt werden, allerdings nicht von Österreich.
Allerdings haben wir regelmäßig andere Autos und damit macht es auch keinen Sinn Schneeketten zu kaufen. Für das aktuelle Modell würde es zwar welche geben, aber 500€ für Schneeketten ist dann für einmalige Nutzungen etwas teuer. Und auf genügend Fahrzeuge gehen überhaupt keine drauf, da die Reifen zu groß sind und somit kein Platz für Ketten ist.
Allerdings haben wir regelmäßig andere Autos und damit macht es auch keinen Sinn Schneeketten zu kaufen. Für das aktuelle Modell würde es zwar welche geben, aber 500€ für Schneeketten ist dann für einmalige Nutzungen etwas teuer. Und auf genügend Fahrzeuge gehen überhaupt keine drauf, da die Reifen zu groß sind und somit kein Platz für Ketten ist.
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judyclt
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Re: Schneeketten (Kaufberatung)
Da stimme ich dir zu. Vielleicht hab ich auch immer Glück gehabt, aber irgendwie gab's schon lange keine solche Situation mehr. Ich hab sogar trotzdem über Kleinanzeigen mal günstig bei einem König-Angebot zugeschlagen. Ich glaub da tut man sich keinen Gefallen, wenn man die letzten paar Euro mit einem Billoprodukt sparen will.maximus8 hat geschrieben: 12.01.2026 - 17:39 Allrad hilft aber nix für Bergabfahrten. Und wenn's rauf geht, geht's auch irgendwann mal wieder runter.