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3.9.23: Panoramic Mont Blanc

Vor einigen Jahren hatte ich hier im AF erstmals von dieser kühnen Panoramabahn über den Gletscher am Mont Blanc gelesen. Seither war das immer im Kopf, aber es gab nie den richtigen Moment dafür. Bei meinem Job, der mich oft am Wochenende bei schönem Wetter braucht, nicht ganz einfach. Doch komischerweise wollte sich heute partout niemand für einen Rundflug anmelden, obwohl sonst Sonntage sehr gefragt sind. So gab ich gestern Mittag die Reservation des Flugzeugs frei und fragte meine beiden Männer beim Mittagessen, ob wir heute nicht spontan diesen Ausflug machen wollen. Während mein Schatz trotz der langen Anreise sofort begeistert, war, konnte ich meinen 15jährigen Sohn leider nicht überzeugen.

So fuhren ski-andy und ich heute früh um 6 Uhr zuhause los und kamen mit sehr wenig Verkehr um 9.30 Uhr in Chamonix an. Da hinauf sollte es also gehen:
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Unsere Reservierung war für 10.40 Uhr, doch an der Bahn war nur wenig los und wir konnten sofort einsteigen. Was für eine geniale Bahn!


Wir befürchteten Wartezeiten an der Panoramic-GUB, sodass wir sofort dorthin strömten. Doch nix los, wir konnten sofort einsteigen und hatten eine Gondel für uns alleine.
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Unglaublich! Wer hatte so eine verrückte Idee?! Fantastisch!


25min dauert die beste Gondelbahnfahrt meines Lebens.

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In Italien angekommen:
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Blick vom Pointe Hellbronner…
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…nach Courmayeur. Die Hütte da unten lockte zum Mittagessen.
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Gesagt, getan. Bis die Italiener wie immer pünktlich um 12 Uhr die Küche öffnen, gab es einen Apéro:
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Danach Pasta und Lasagne mit einem Wein aus dem Aostatal:
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Als ich am 25.6.23 hier drüber flog schwörte ich mir, diese Bahn bald zu besuchen.
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Ein Besuch auf der 360°-Plattform durfte natürlich nicht fehlen. Blick zum Matterhorn:
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Dann ging es auf den nicht minder spektakulären Rückweg:
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2.8km Spannfeld!
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Seitenansicht:
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Selbstverständlich verbrachten wir auch noch ausgiebig Zeit auf der Aiguille du Midi. Unglaublich schön.
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Dumm nur, dass Frankreichs höchste Crêperie keine Crêpes mehr hatte:
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Auch bei der Talfahrt keine nennenswerte Wartezeit:
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Danach hatten wir die Idee eines (teuren) Spass-Umweges via Montblanc-Tunnel. Ich hätte nicht gedacht, dass der derart teuer ist. Jä nu.
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Einmal über den Berg, einmal unten durch. Blick von Courmayeur auf den Pointe Hellbronner:
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Was für ein toller Ausflug! Hammer!
 
Die fliegende Stütze ist schon spektakulär (neben der Landschaft), bin vor ein paar Jahren auch mal mit der Bahn gefahren. Damals gab es auch noch keine Zeit-Slots für die Bahn auf die Aiguille du Midi. Was hat der Spass gekostet?
 
Die Bahnen sind schon irgendwie geil :) vor allem die GUB ist schon irgendwie fantastisch :ja: hab mal durch Zufall auf YouTube ein Video gefunden und bin seit dem von der Bahn begeistert :P
 
Merci und Grazie für diesen Bericht. ;)
Das sind wirklich geniale, spektakuläre Bahnen- Da muss ich unbedingt auch mal hin!
Vor Allem hast Du einen sehr guten Tag erwischt. Die Bahn sieht mir ja schon seehr windexponiert aus...
 
Ich schließe mich den Aussagen meiner Vorredner (oder besser -schreiber :wink: ) voll und ganz an!

Einfach der Wahnsinn und diesen super in Szene gesetzt, herzlichen Dank auch von mir :freude:
 
Nocki schrieb:
Vor Allem hast Du einen sehr guten Tag erwischt.
Naja, von „erwischt“ kann man ja nicht wirklich sprechen, wenn man jahrelang darauf wartet, einen passenden Tag zu finden. Wir haben den Ausflug ja nur gemacht, weil wir wussten, dass es einen windschwachen, wolkenarmen Tag geben wird.
Einen längeren Aufenthalt in der Region zu planen und darauf zu hoffen, dass dann das Wetter passt, kann tüchtig in die Hosen gehen, und war für uns deshalb keine Option. Mit einer Anfahrtszeit von 3 1/2 Stunden ist es für uns als Tagesausflug ja grad noch so machbar.
 
Definitiv eine äußerst beeindruckende Bahn in grandioser Landschaft.

Heutzutage würde man sowas in Westeuropa gar nicht mehr bauen, zu viele Vorschriften, zu viele Fundamentaloppositionelle.
 
j-d-s schrieb:
Heutzutage würde man sowas in Westeuropa gar nicht mehr bauen, zu viele Vorschriften, zu viele Fundamentaloppositionelle.
Dasselbe sagten wir uns auch einige Male.
Aber immerhin konnte man den Glacier Ride II am Klein Matterhorn noch realisieren.
 
Leider war die Bahn vor neun Jahren, als wir auf der Aiguille waren, außer Betrieb. Wir wären gerne damit gefahren. Bezahlt hatten wir damals 55 € für das Ticket auf die Aiguille. Ist seitdem schon teurer geworden.

Was mich wundert, ist, dass die Bahn nun schon zweimal am Boden (bzw. auf dem Gletscher) lag und doch repariert wurde.
 
ski-chrigel schrieb:
„Irgendwie fantastisch“ finde ich, wird dieser Bahn zu wenig gerecht. Die IST DEFINITIV FANTASTISCH! ;-)

Wird „DEFINITIV FANTASTISCH“ der Bahn auch irgendwie nicht gerecht? Müsste es nicht eher DEFINITIV EXTREM FENOMENAL FANTASTISCH heißen. :wink: :wink:

Bergfan schrieb:
[…]
Was mich wundert, ist, dass die Bahn nun schon zweimal am Boden (bzw. auf dem Gletscher) lag und doch repariert wurde.

Wie genau meinst du das? Ist das Seil von der fliegenden Stütze entgleist?
 
Einmal wurde das Seil von einem Militärjet gekappt und einmal gab es einen Zugseilüberwurf, soweit ich weiß war das alles.

ski-chrigel schrieb:
Nocki schrieb:
Vor Allem hast Du einen sehr guten Tag erwischt.
Naja, von „erwischt“ kann man ja nicht wirklich sprechen, wenn man jahrelang darauf wartet, einen passenden Tag zu finden. Wir haben den Ausflug ja nur gemacht, weil wir wussten, dass es einen windschwachen, wolkenarmen Tag geben wird.
Einen längeren Aufenthalt in der Region zu planen und darauf zu hoffen, dass dann das Wetter passt, kann tüchtig in die Hosen gehen, und war für uns deshalb keine Option. Mit einer Anfahrtszeit von 3 1/2 Stunden ist es für uns als Tagesausflug ja grad noch so machbar.
Ja gut, das hatte ich nicht verstanden... ;)
 
Da gab es schon zweimal einen Seilriß, einmal 1961, als ein Flugzeug das Seil kappte und einmal im Winter 2018, als das Seil mit Eis überladen wurde und dadurch brach.

Und, wie schon Nocki schrieb, gab es am 8. September 2016 einen Seilüberschlag, Damals mussten Leute in den Gondeln übernachten.
 
Nocki schrieb:
Einmal wurde das Seil von einem Militärjet gekappt und einmal gab es einen Zugseilüberwurf, soweit ich weiß war das alles.

Das war in Cavalese bei der Pendelbahn.

Später waren die Italiener dann noch über die USA voll empört, weil die USA dann nach dem NATO-Statut die Gerichtsbarkeit an sich gezogen haben und die US-Militärs mit einem laschen Gerichtsurteil davonkamen.

Ich weiß das deshalb, weil ich damals bei einer Softwareentwicklungsfirma arbeitete und somit durch das Internet ziemlich detailliert alles mitbekam. Das war 1998.
 
Da bin ich sehr sehr neidisch!
Hatte die Tour bereits einige Male locker geplant, dann aber jedes Mal wegen nicht 100% sicherer Wetterprognose verschoben.

Was war der mögliche Grund dafür, dass es so relativ leer gewesen ist?
 
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