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4 Berge - SSC (10/11)

SSC – Südost Tour

Nach mehr als einem Monat ohne Ski ging es für 11 Tage nach Untertauern, von wo aus wir ein paar Skigebiete im Südosten des Geltungsbereichs der SSC (Salzburger Super Ski Card) unsicher machen wollten.

Geplant war:

Mittwoch 13.02.2008: Radstadt / Altenmarkt
Donnerstag 14.02.2008: Wagrain / Alpendorf
Freitag 15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
Samstag 16.02.2008: Flachau / Wagrain
Sonntag 17.02.2008: Mühlbach / Dienten
Montag 18.02.2008: Dorfgastein / Großarl
Dienstag 19.02.2008: Obertauern
Mittwoch 20.02.2008: Obertauern
Donnerstag: 21.02.2008: Lungau
Freitag: 22.02.2008: 4 Berge
Samstag 23.02.2008: Radstadt / Altenmarkt

Dank eines Snowboarders der mich am 16.02. an der Talstation des Flying Mozart umgemäht hat, konnte ich die folgenden zwei Tage nicht fahren. Stattdessen war ich an diesen Tagen auf den Gnadenalm, dem Dachstein und dem Rossbrand zum spazieren und schauen.



Mittwoch 13.02.2008: Radstadt – Altenmarkt

Panorama (von der Homepage des Skigebiets – trotzdem MEGA unaktuell, da die als Projekt eingezeichnete 2. Sektion der Gondel von Radstadt rauf natürlich längst realisiert ist, zudem gibt es mehr Talabfahrtsvarianten nach Altenmarkt als eingezeichnet):
radstadt-pano_gr.gif


Bahnen + Pisten:

http://www.skiamade.at/skigebiete/salzburger-sportwelt/altenmarkt-radstadt/


Anreise:
Waldbronn – Stuttgart – München – Salzburg – Radstadt
505 km – Dank LKW-Brand auf der A8 und Berufsverkehr mit weiterem Unfall im Münchener Raum in rund 6 Std.

Wetter:
Perfekt

Temperatur:
Inversion: Tal: –4 / Berg: +2

Schneehöhe:
Überall satt – auch im Tal genug Naturschnee

Pistenzustand:
Perfekt

Wartezeiten:
Nix. Mittags an der DSB in Altenmarkt mal 2 Minuten (Zwei Skikurse vor mir...)

Gefallen:
Eigentlich alles - so wie ich es mir zum einschwingen erhofft hatte.

Nicht Gefallen:
nix

Bewertung des Skitages:

6 von 6

Bilder:

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Fortsetzung folgt...

Edits: Titeländerung
 
Donnerstag 14.02.2008: Wagrain – Alpendorf

Panorama (kein vernünftiges vom gesamten Gebiet gefunden... und einen Ausschnitt aus dem Sportwelt-Panorama (großer Mist) will ich hier nicht reinstellen...

Nachdem der gestrige Tag zum einschwingen genutzt wurde, ging es heute für mich zum ersten Mal in das Skigebiet Wagrain / Alpendorf. Trotz perfektem Wetter und ordentlichen Schneeverhältnissen hat mich dieses Skigebiet nicht wirklich überzeugt.

Die Talabfahrt nach Alpendorf hat mir sehr gut gefallen (besonders da es an der KSB 6 Gernkogel nie Wartezeiten gab) und auch die Abfahrten zur neuen Gipfelbahn sind toll, aber die Abfahrten die Alpendorf mit Wagrain verbinden sind allesamt etwas kurz.

Schlimm war auch, dass man morgens in Wagrain erst mal 20 Minuten stehen musste...

Die Bergbahnen Wagrain haben zudem mit der neuen 6 KSB-B-WH (WH= warmes Hinterteil) ein Lift in die Landschaft gestellt, bei dem man sich zumindest die Bubbles und die Sitzheizung hätte sparen können. Dafür sollten die lieber über einen kapazitätsstärkeren Zubringer ins Skigebiet nachdenken.)



Anreise:
Untertauern - Wagrain
Ohne Probleme

Wetter:
Perfekt

Temperatur:
Inversion: Tal: –12 (Morgens) bis –3 (Nachmittags) / Berg: um 0 (denke ich ganztags)

Schneehöhe:
Eigentlich genug, in Alpendorf im Tal jedoch praktisch kein Naturschnee mehr

Pistenzustand:
Perfekt

Wartezeiten:
Mäßig. Morgens bei der Bergfahrt mit der Grafenberg Kabinenbahn rund 20 Minuten, oben immer 2 Minuten, lediglich bei der neuen Gipfelbahn in Alpendorf rund 5 Minuten. In Alpendorf im Tal nix.

Gefallen:
Neues Skigebiet kennen gelernt, Abfahrten nach Alpendorf und zur neuen Gipfelbahn

Nicht Gefallen:
Oben sind die Pisten doch eher kurz
Neue 6 KSB-B mit Sitzheizung „Hachau“ in Wagrain völlig unnötig (zumindest Bubbles und Sitheizung) – da hätte die lieber Geld für eine neue Bahn vom Tal rauf sparen sollen...

Bewertung des Skitages:

4 von 6

Bilder:

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Fortsetzung folgt...
 
also bei der Grafenbergbahn seh ich kein so großes problem. Ich bin da noch nie länger als vlt mal 5 min angestanden... Und ab Mittag is da eh gar nix mehr los. An der Buchaubahn gehts eigentlich auch immer ganz gut. Der einzige Engpunkt ist m.E. die Panoramabahn 4-KSB von Wagrainer Seite herauf: wenn du in Alpendorf mitm Auto stehst und abends von Wgrain zurückkommst, is da die Hölle los, da müssen alle hoch. Da musste dann locker 15-20 min anstehn...
Insgesamt gefällt mir das Skigebiet jedoch super, gehört scho zu meinen Lieblingsgebieten der Region und is auch nie so überlaufen wie Flachau nebenan.
des stimmt scho, die Abfahrten an den Sonntagskögeln sind kurz, dafür gibts zwei grandiose Talabfahrte (Alpendorf+Wagrain), noch eine lange Abfahrt (Buchau) und eine schöne Abfahrt am Stegbachlift
 
philipp23 schrieb:
also bei der Grafenbergbahn seh ich kein so großes problem. Ich bin da noch nie länger als vlt mal 5 min angestanden...

Dann hatte ich da wohl richtig Pech. Nur zu Deiner Info: Die Warteschlange vor der Talststion fing unten am Aufgang zur Kasse schon an...

Ausser an der Planai am letzten Freitag waren die Wartezeiten jedoch überall während meines SSC-Trips geringer als in Wagrain / Alpendorf (auch in Flachau).
 
Freitag 15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl

Ein Familienskigebiet wie es sein sollte ist aus meiner Sicht der „Shuttleberg“ der die Autobahnskistation Flachauwinkl mit dem Dorf Kleinarl verbindet. Überwiegend leichte, maximal jedoch mittelschwere Pisten, viele Sesselbahnen, überschaubare Größe (man kommt eigentlich immer wieder schnell zu 2-3 zentralen Punkten zurück) und relativ wenige Leute auf mittelbreiten Pisten machen diesen Berg zu einen angenehmen Ziel für Famlien.

Der Name Shuttleberg soll die Vielzahl der kuppelbahren Sesselbahnen widerspiegeln die diesen Berg erschließen. Tatsächlich erreicht man alle Pisten über die Sesselbahnen, um jedoch zu den Sesselbahnen zurückzukommen muss man bei der Fürstwand einen langen Ziehweg (mit allerdings tollem Panorama) in Kauf nehmen.

Man kann hier natürlich auch den Fürstwandschlepper nehmen. Da mit der Fürstwand Freeride (hatte allerdings bei unserem Besuch nicht wirklich mit den Namen Freeride verdient) eine der Besten Routen / Pisten erschlossen wird haben wir den Fürstwandschlepper natürlich auch häufiger frequentiert. Leider wurde wir einmal dafür hart bestraft. Auf den letzten 20 Meter (im steilsten Stück) stoppte der Schlepper für 10 Minuten und schaffte es erst im dritten Anlauf wieder los zu fahren. Nach diesem Erlebnis taten mir die Beine mehr weh als vom gesamten restlichen Skitag.

Spaß macht auch die rote Talabfahrt runter nach Kleinarl, wobei ich die blaue am Tage unseres Besuch mindestens als genauso „schwer“ empfand. Der blaue Hang ist –mit Ausnahme des Hin- und Weg-Ziehweges“ genau so steil und war als einziger Hang mit einigen Eisplatten durchsetzt

Das Neueste Shuttle am Shuttleberg ist die 6 KSB/B Absolut Shuttle, die im Western Stil gehalten ist. Der Komfort einer solchen Bahn ist sicherlich gut, aber Design und Name haben mir gar gar gar nicht gefallen. Diese Bahn erschließt neben eher unwichtigen Pisten den Absolut Fun Park. Da ich keine Fun Parks nutze, kann ich diesen nur von aussen beurteilen. Er ist m.E. groß mit allem was der geneigte Boarder / Skier so braucht.

Sportlicher ambitionierte Skifahrer sind am Shuttleberg für mehr als einen Tag sicherlich nicht am Besten aufgehoben. Als sportlicher Skifahrer sollte man eher die Bimmelbahn in Flachauwinkl nutzen und Richtung Zauchensee schaukeln.

Für mich persönlich ist Zauchensee auf absehbare Zeit jedoch keine Alternative, da bei meinen Besuch im Januar 2006 dort die Pisten von Eis nur so durchsetzt waren, während alle umliegenden Gebiete (Flachau, Flachauwinkel, Obertauern, …) tollen Pulverschnee hatten…


Panorama - auch nicht wirklich toll:
http://www.kleinarl.com/winter/s_panorama-gross-shuttleberg.html


Anreise:
Untertauern - Flachauwinkl
Ohne Probleme

Wetter:
Morgens: Sonne – Wolken Mix
Mittags: Wolken
Nachmittags: Wolken – Sonne Mix
Immer merklich windig

Temperatur:
Tal: –5 (Morgens lt. Autothermometer) bis +3 (Nachmittags lt. Autothermometer) / Berg: so um 0

Schneehöhe:
Auf und neben den Pisten alles weiss

Geöffnete Anlagen:
Alle.

Geöffnete Pisten / Routen:
Alle.

Am meisten gefahren mit:
Keine Ahnung. Alle relativ gleichmäßig ausser Schüttalm und Anfängerschlepper.

Pistenzustand:
Perfekt – Blaue Talabfahrt nach Kleinarl mit einigen Eisplatten durchsetzt, rote dagegen TOP

Wartezeiten:
Nix. Einmal am eigentlichen Nadelöhr (4KSB – Bubbleshuttle in Kleinarl Nr 24) 3 Minuten.

Gefallen:
rote Talabfahrt Kleinarl (K2),
Fürstenwand Freeride (K5)
Panorama auf dem Ziehweg E von der Fürstenwand zum Bubbleshuttle


Nicht Gefallen:
keine rassigen Pisten
Im Steilstück des Fürstwandliftes Nr 28 (die letzten 10 Meter) einmal 10 Minuten festgehangen mit drei Anfahrtsversuchen um wieder loszukommen…
Im Western-Style gestaltete Bahn Absolut Shuttle Nr. 27 – Was soll das???
Powder Shuttle Nr 26 ohne Bubbles – ist zwar nicht sonderlich lang, aber da oben zieht es gewaltig


Bewertung des Skitages:

4 von 6
 
Warum ich stinksauer auf einen Snowboarder bin… Samstag 16.02.2008: Flachau / Wagrain

Hier im Forum wird ja oft über Flachau und seine Pistenautobahnen gelästert, an solchen Tagen wie heute (im Sinne vom 16.02.) ist für mich Flachau/Wagarin allerdings ein Traum. Für Flachau, Ferien in Salzburg und Samstag nix los, und daher trotz der sehr kapazitätsstarken Bahnen für Flachauer Verhältnisse unglaublich leere Pisten, morgens eine super super geniale Talabfahrt zum 8´er Jet und die von mir so geliebten Pisten zur „Rote 8“ EUB und am Top Liner. Es hätte bei perfektem Wetter eine der besten Skitage meines Lebens werden können. Es hätte, wenn nicht…

Aber fangen wir erstmal morgens an. Schweinekalt wie immer morgens in den letzten Tagen. Der Parkplatz am Space Jet 1 ist noch gähnend leer, 5 Autos vor uns. Los geht’s. Nach langen 2,4 Sekunden Wartezeit auf den nächsten Sessel geht es rauf und direkt wieder runter zum 8´er Jet. Die Piste ist ein absoluter Traum. Extrem griffig mit minimaler Neu-Kunst-Auflage. Weil es uns so gut gefällt gleich noch drei- oder viermal runter. Dann wieder rauf und mit dem Star Jet 3 ganz nach oben. Wagrain? Zum Flying Mozart? Es ist jetzt gegen 10:00 Uhr, nee da könnten wir ja ein / zwei Minuten stehen, also lieber ein einmal entlang des Starjets bis unten und dann über Starjet 1+2 und Space Jet 3 rauf, um ohne große Mühe zur Abfahrt zur „Rote 8“EUB zu kommen.

Hier dreimal ordentlich austoben … meine Lieblingspiste. Immer wieder toll. Dann runter zum Flying Mozart. Ich mag den Flying Mozart nicht, mit seiner Stehsitz- / Stehkombination, aber was soll es. Dann die kurze Abfahrt zum Top Liner. Hier ist, wie immer bei meinen vorherigen Besuchen in Flachau, gar nix los (sind halt für Flachau / Wagrain schon steile Pisten).

Da es schon länger Zeit für die Mittagspause ist, auf der nächsten Abfahrt nach Wagrain ein Stopp zum Essen und weiter zur Talstation des Flying Mozart.

Kamera gezückt, ein Bild der Bahn, ein Bild mit Blickrichtung Tauern / Kleinarl und … KRACH. ... SCHEPPER … SCHMERZ. Mit der Kamera in der Hand liege ich am Boden. Radikal umgemäht von einen ca. 20 jährigen Snowboarder. Alles schmerzt, erster Gedanke … Bänder in Knie kaputt… versuche aufzustehen. Merke, dass das von den Knien ganz gut geht, nur der Rücken tut weh wie Sau… Snowboarder entschuldigt sich, so wegen Eisplatte bla bla bla (es gab keine Eisplatten – die Platte hatte der wohl vor den Augen)… Rücken schmerzt immer mehr.

Ich überlege was ich tun soll: Den Snowboarder verprügeln, erhängen, erschießen, vierteilen, alles zusammen oder lmaA? Entscheide mich aufgrund der Reife die man mit den Jahren gewinnt und aufgrund des schlechten Gewissens, das man dem Snowboarder ansieht für lmaA.

Erstmal ein paar Dehnübungen für den Rücken … hilft alles nicht wirklich. Skifahrlust auf dem absoluten Nullpunkt. Nach 10 Minuten (entspricht schmerzgefühlten 2 Stunden) wird es nicht besser. 2 Alternativen kommen in Frage: Entweder lass ich meine Kollegen alleine zurück nach Flachau fahren und mich mit dem Auto abholen, oder ich fahre noch einmal rauf und selber runter. Entscheide mich für die zweite Variante. Aufgrund der -wie gesagt von mir nicht geliebten- Stehsitz- / Stehkombination wird die Bergfahrt im Flying Mozart zum Alptraum in Schmerz.

Oben angekommen starte ich die wohl langsamste und am häufigsten unterbrochene Talabfahrt seit der Stemmbogenzeit. Schnell ins Auto gequält und ab ins Hotel.

Also vom absolut genialen Tag zu einem absoluten Mist-Tag vergeht halt manchmal nur eine Sekunde.


Panoramakarte:
wie eigentlich immer gibt es aus der Salzburger Sportwelt nix vernünftiges… oder ich bin zu blöd es zu finden…

Anreise:
Untertauern – Flachau Space Jet 1
Ohne Probleme

Wetter:
Sonne, Sonne, Sonne

Temperatur:
Tal: –12 (Frühmorgens, sehr schnell wärmer werdend) bis +3 (Nachmittags lt. Autothermometer) / Berg: ich tippe mal auf ganz zarte Plusgrade

Schneehöhe:
Auf und neben den Pisten alles weiß

Geöffnete Anlagen:
Alle.

Geöffnete Pisten / Routen:
Alle.

Am meisten gefahren mit:
Rote 8, 8´er Jet, Top Liner

Pistenzustand:
Perfekt – morgens war die Abfahrt von der Bergstation des Space Jet 1 zum 8 ´er Jet ein absoluter Traum. Ganz allein auf der griffigen Piste mit minimaler neuer Kunstschnee-Auflage.
Pisten an 4SB Top Liner

Wartezeiten:
Fast Nix. Am 8 ´er Jet gegen 10:00 Uhr einmal so drei Minuten.

Gefallen:
Piste zur „Roten 8“
Talabfahrt morgens zum 8´er Jet absolut genial
Nix los und das in den Salzburger Schulferien in Flachau und trotz Samstag


Nicht Gefallen:
Ich mag den Flying Mozart nicht.
Snowboarder hat mich beim fotografieren am Flying Mozart umgemäht, konnte dadurch 2 Tage vor Rückenschmerzen nicht Skifahren. (Berichte gibt es von den per pedes Ausflügen trotzdem)


Bewertung des Skitages:

5,9 von 6
Minimaler Abzug wegen des nicht geliebten Flying Mozart.

Bewertung des Tages
0 von 6
Abzug für den idiotischen Snowboarder, der einen ansonsten supergeilen Tag sehr vermieste…


P.S.: Bilder (auch vom Vortag in Flachauwinkl / Kleinarl) kommen noch.
 
Hätteste das auch geschrieben, wenn dich ein Skifahrer umgefahren hätte? :D

@ Eisplatten: Naja, in Hopfgarten gabs auch keine Eisplatten, und trotzdem rutscht einem schnell die Kante weg.
Aber bei einem muss ich dir Recht geben: Skifahrer und Snowboarder fahren heutzutage viel zu schnell an Lifte. Z.T. fahrens sogar in die Warteschlange oder bleiben am Drehkreuz hängen....So Leute kann ich auch nicht abhaben.
Andererseits kommts oft genug vor, dass ich auf einem Eisigen Weg nur noch mittels festhalten am Zaun Bremsen kann, da Eisig und zu eng zum anhalten, oder, ganz beliebt, direkt neben einem LEute nebenherfahren, die nicht verstehen, dass man als Snowboarder das Board zum Bremsen querstellen muss. :D

Ich hoffe aber, dir ist nichts gröberes passiert, und freue mich auf weitere Bilder. Bis jetzt ists n toller Bericht, bis auf deinen Unfall.
 
hoffe es geht dir wieder gut.

Wollte mal fragen, ob du aktuelle Bilder aus Obertauern mitgebracht hast?

Grüße E.J.
 
Schon schade, wenn einem so der Urlabu vermiest wird. Da ist es verständlich, wenn man sich grün und blau ärgert.
Ich hatte so ziemlich dasselbe im letzten Winter erlebt, nur mit vertauschten Rollen. :wink:
Ich (Snowboarder) war gerade an der Talstation eines Skilifts angekommen und war so der hinterste in der Schlange. Dann kam eine Skifahrerin, die nicht so bei der Sache war, schnurgerade auf mich zu. Schliesslich ist sie mit den Skiern über mein Snowboard gefahren, den tiefen Kratzer habe ich nun 5 cm neben der Bindung. Bin damals zum Glück nur umgefallen, aber nix passiert. Glücklicherweise hat sich mich nicht voll erwischt.
Es scheint durchaus so, dass heute viele ihr eigenes Fahrvermögen überschätzen und dann plötzlich die Kontrolle verlieren.
 
Af schrieb:
Hätteste das auch geschrieben, wenn dich ein Skifahrer umgefahren hätte? :D

Nee, da hätte ich „Warum ich stinksauer auf einen Skifahrer bin.“ geschrieben. Es sollte überhaupt nicht so klingen als hätte ich was gegen Snowboarder, hab ich nämlich nicht. Nur der Eine, auf den war ich nicht so gut zu sprechen.

Af schrieb:
Ich hoffe aber, dir ist nichts gröberes passiert...
Passt alles wieder. 2 Tage ohne Ski, danach zwei Tage Ski mit Tabletten und gegen Ende war alles wieder normal.

e.j. schrieb:
Wollte mal fragen, ob du aktuelle Bilder aus Obertauern mitgebracht hast?
Ja. Werden beim entsprechenden Berichtsteil kommen. Soviel vorweg: Ich bin und bleibe OT-Fan.

piano schrieb:
Schon schade, wenn einem so der Urlabu vermiest wird. Da ist es verständlich, wenn man sich grün und blau ärgert.
Ich hatte so ziemlich dasselbe im letzten Winter erlebt, nur mit vertauschten Rollen. :wink:
Hätte ich nicht weiter gelesen, hätte ich gedacht, Du hast einen umgemäht. :wink: :wink:

Ingesamt kann ich sagen, dass ich trotz der rund 5 Tage dauernden Schmerzen Glück gehabt habe. Wenn die Bänder durch sind, wäre alles viel schlimmer gewesen. Wir müssen uns doch nichts vormachen, grundsätzlich werden die Pisten immer voller (dank der von allen geliebten Kapazitätssteigerungen), gute und schlechte Skifahrer fahren im schneller dank Carving-Ski, so dass die Unfallgefahr steigt auch wenn ich der Meinung bin, selten so wenig Alkohol in den Hütten Mittags gesehen zu haben wie dieses Jahr. Und passieren kann auch jedem guten Skifahrer / Snowboarder mal was.
 
Hier noch die versprochenen Bilder:

15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
6 KSB-B Family Shuttle mit Blick auf die Tauernautobahn
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15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
fast gleicher Standort eine(?) Abfahrt später mit Blick Richtung Berg
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15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
Blick von der Bergstation des Absolut Shuttle Richtung Powder Shuttle (links) und auf den oberen Teil des Funparks
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15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
Tolles Panorama auf dem Ziehweg vom Fürstwald zum Bubble Shuttle
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15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
Blick auf den zu Ehren der österreichischen Sportlerin des Jahrhunderts benannten Champion Shuttle. (Annemarie Moser-Pröll aus Kleinarl)
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15.02.2008: Flachauwinkl / Kleinarl
Die älteste kuppelbare Bahn des Shuttleberg: 4 KSB-B Bubble Shuttle
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16.02.2008: Flachau / Wagrain
Morgens ein absoluter Traum, die Talabfahrt zum 8 er Jet / im Hintergrund die DSB Unterberg (nur zum Flutlichtski in Betrieb)
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16.02.2008: Flachau / Wagrain
Im „ich habe einen der drei idiotischsten Bahnnahmen“ 8´er Bubble (SpaceJet 3)
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16.02.2008: Flachau / Wagrain
Der nächste Pistentraum an diesem Tag, die Piste zur EUB „Rote 8“, die im Hintergrund zu sehen ist.
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16.02.2008: Flachau / Wagrain
Niederhalter Flying Mozart bei der Ausfahrt aus der Talstation.
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16.02.2008: Flachau / Wagrain
Flying Mozart und das letzte Stück der Talabfahrt
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16.02.2008: Flachau / Wagrain
An der Talstation Flying Mozart: Blick Richtung Tauern ... und 2 Sekunden später lag ich da...
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skilinde schrieb:
Af schrieb:
Hätteste das auch geschrieben, wenn dich ein Skifahrer umgefahren hätte? :D

Nee, da hätte ich „Warum ich stinksauer auf einen Skifahrer bin.“ geschrieben. Es sollte überhaupt nicht so klingen als hätte ich was gegen Snowboarder, hab ich nämlich nicht. Nur der Eine, auf den war ich nicht so gut zu sprechen.

Af schrieb:
Ich hoffe aber, dir ist nichts gröberes passiert...
Passt alles wieder. 2 Tage ohne Ski, danach zwei Tage Ski mit Tabletten und gegen Ende war alles wieder normal.

e.j. schrieb:
Wollte mal fragen, ob du aktuelle Bilder aus Obertauern mitgebracht hast?
Ja. Werden beim entsprechenden Berichtsteil kommen. Soviel vorweg: Ich bin und bleibe OT-Fan.

piano schrieb:
Schon schade, wenn einem so der Urlabu vermiest wird. Da ist es verständlich, wenn man sich grün und blau ärgert.
Ich hatte so ziemlich dasselbe im letzten Winter erlebt, nur mit vertauschten Rollen. :wink:
Hätte ich nicht weiter gelesen, hätte ich gedacht, Du hast einen umgemäht. :wink: :wink:

Ingesamt kann ich sagen, dass ich trotz der rund 5 Tage dauernden Schmerzen Glück gehabt habe. Wenn die Bänder durch sind, wäre alles viel schlimmer gewesen. Wir müssen uns doch nichts vormachen, grundsätzlich werden die Pisten immer voller (dank der von allen geliebten Kapazitätssteigerungen), gute und schlechte Skifahrer fahren im schneller dank Carving-Ski, so dass die Unfallgefahr steigt auch wenn ich der Meinung bin, selten so wenig Alkohol in den Hütten Mittags gesehen zu haben wie dieses Jahr. Und passieren kann auch jedem guten Skifahrer / Snowboarder mal was.

und ich hoffe, Du hast Dir sofort die Adresse des Snowboarders geben lassen. Hätte ja mehr sein können. Und die 2 Tage Verlust beim Skifahren bzw. 5 Tage wären an sich auch ein ordentliches Schmerzensgeld wert. Ob man das jetzt durchzieht oder nicht, aber versicherungstechnisch wäre zumindest die Adresse notwendig.
 
fettiz schrieb:
und ich hoffe, Du hast Dir sofort die Adresse des Snowboarders geben lassen. Hätte ja mehr sein können. Und die 2 Tage Verlust beim Skifahren bzw. 5 Tage wären an sich auch ein ordentliches Schmerzensgeld wert. Ob man das jetzt durchzieht oder nicht, aber versicherungstechnisch wäre zumindest die Adresse notwendig.

Seine Adresse hat mir der Snowboarder sofort von sich aus gegeben. Wie oben schon gesagt, sah man ihm sein schlechtes Gewissen sofort an.

Da der finanzielle Verlust in Summe praktisch = 0 war (Zumindest einen supertolleb Tag ohne Ski, SSC-Card habe ich am 2´ten Tag ohne Ski trotzdem genutzt / Massage ist eh immer toll) und da ich der Meinung bin, dass man nicht immer sofort alles juristisch angehen muss, habe und werde ich natürlich nichts machen.

Trotzdem hat fettiz natürlich recht: Ausweispapiere immer anfordern.
 
Hi, ich kann mirs sehr gut vorstellen, Dir gings so ähnlich wie mir vor einigen Jahren in Westendorf-- nur den Snowboarder hatts geschmissen, und ich konnte gar nix machen, als ihm draufzufahren... das iss immer blöd, wenn ma überholt wird, und der vordere plötzlich ins Schleudern kummt, und sich flachlegt.... da kann ma nur froh sein, wenn nix größeres passiert -- ich bin damals einen sehr harten Hang abgerutscht. Konnte aber aus eigener Kraft wieder raufstapfen und weiterfahrn. Probleme gabs nur beim Essen, der Arm kam nicht mehr auf Mundhöhe... das iss vielleicht was deppats...

Äh, jedenfalls schöne Bilder -- und -- das wird scho wieda.
 
hallo,

na da freue ich mich schon mal auf paar aktuelle Bilder aus OT....

und deine Bemerkung....du bist und bleibst OT-Fan....hat doch sicher einen Grund ?


viele Grüße einneugierigerOT-FAN :wink:

E.J.
 
skilinde schrieb:
fettiz schrieb:
und ich hoffe, Du hast Dir sofort die Adresse des Snowboarders geben lassen. Hätte ja mehr sein können. Und die 2 Tage Verlust beim Skifahren bzw. 5 Tage wären an sich auch ein ordentliches Schmerzensgeld wert. Ob man das jetzt durchzieht oder nicht, aber versicherungstechnisch wäre zumindest die Adresse notwendig.

Seine Adresse hat mir der Snowboarder sofort von sich aus gegeben. Wie oben schon gesagt, sah man ihm sein schlechtes Gewissen sofort an.

Da der finanzielle Verlust in Summe praktisch = 0 war (Zumindest einen supertolleb Tag ohne Ski, SSC-Card habe ich am 2´ten Tag ohne Ski trotzdem genutzt / Massage ist eh immer toll) und da ich der Meinung bin, dass man nicht immer sofort alles juristisch angehen muss, habe und werde ich natürlich nichts machen.

Trotzdem hat fettiz natürlich recht: Ausweispapiere immer anfordern.

Passt ja auch - klar muss man da Augenmaß bewahren - wegen was lächerlichem braucht man kein Schmerzensgeld. Aber es gingen halt 2-3 Skitage verloren plus Schmerzen wären sofort ein paar hundert Euro - theoretisch gesehen - ich denke, ja auch, dass ich auch nichts machen würde. Aber es hätte ja sein können, dass Du durch Schock oder was auch immer im ersten Moment nichts bemerkst, und dann den Rest des Lebens drunter leiden musst - weil halt was schwerwiegendes kaputt ist. Und deswegen ist es so wichtig.
 
e.j. schrieb:
....du bist und bleibst OT-Fan....hat doch sicher einen Grund ?

Ich kann innerhalb kürzerster Zeit zwischen Süd-, West-, Nord und Osthängen wechseln... Wartezeiten sind so gut wie unbekannt (obwohl ein Tag dieses Jahr richtig voll war - mit 5 Minuten stehen :wink: ) ...Hänge aller Schwierigkeitsgrade eng beieinander... Schnee satt... ... ...


fettiz schrieb:
Aber es hätte ja sein können, dass Du durch Schock oder was auch immer im ersten Moment nichts bemerkst, und dann den Rest des Lebens drunter leiden musst - weil halt was schwerwiegendes kaputt ist. Und deswegen ist es so wichtig.
Na klar. Bin ja auch voll Deiner Meinung das man die Personalien immer austauschen muss und -wenn es geht- auch gleich Zeugen mit einbeziehen muss.
 
mal was andes, ich hab da ne Frage zu Obertauern (passt zwar nicht ganz, hab aber kein gscheites Topic für gefunden) bezüglich der neuen Zehnerkarbahn:
Sowohl bei den Bildern bei lift-world als auch in einigen Berichten hier im Alpinforum ist mir aufgefallen, dass die Zehnerkarbahn keine Skiköcher außen an den Gondeln hat. Ist dies immer noch so? Und wenn ja, warum hat man da keine angebracht? Das macht m.E. ja keinen Sinn, denn Sie kosten ja nicht gerade viel und sind halt doch sehr sinnvoll. Weil wenn man die Gondel mit acht Leuten vollbesetzt, und dann noch jeder seine Ski mitdrinnen hat, is das doch irgendwie blöd.

Danke für Antworten!
 
philipp23 schrieb:
Sowohl bei den Bildern bei lift-world als auch in einigen Berichten hier im Alpinforum ist mir aufgefallen, dass die Zehnerkarbahn keine Skiköcher außen an den Gondeln hat. Ist dies immer noch so? Und wenn ja, warum hat man da keine angebracht?

Das ist immer noch so. Ich bin kein Liftexperte und kann deshalb auch nicht sagen warum (vielleicht höhere Geschwindigkeit in der Station?)
 
Gnadenalm, Dachstein und Filzmoos und 17.+18.02.2008:

Nach einer schmerzvollen und dementsprechend sehr kurzen Nach im Hotel erfahren, dass es für Sonntag keine Massagetermine mehr gibt. Also was tun. Skifahren (und damit mein erster Besuch in Mühlbach / Dienten nach unendlich vielen Jahren) kam mit diesen Schmerzen nicht in Frage. Nach dem Frühstück erstmal nach Radstadt. Ein Glück die Apotheke hat offen und man bekommt tatsächlich eine Packung Diclo ohne Rezept, da hätte ich in Deutschland schlechte Karten gehabt. Sofort die volle Tagesdosis eingeworfen und noch ein bisschen durch Radstadt gelaufen.

Merke, dass die leichte Bewegung i.V.m. Sonne auf dem Rücken und insbesondere Schmerzmittel mir gut tut, also beschließe ich irgendwo länger spazieren zu gehen. Beschließe zur Gnadenalm zu fahren, an der ich auf meinem Weg nach Obertauern immer vorbei komme. Bisher war ich nur einmal zu einer Mondschein-Pferdeschlittenfahrt bei arktischen Temperaturen da.

Nach drei Stunden laufen auf den Wanderwegen und am Loipenrand lässt die Wirkung der Tablette nach und ich beschließe mich auf ins Hotel zu machen um den Rest des Tages im Pool und im Bett zu verbringen.

Nach einer wieder -wenn auch etaws weniger- schmerzhaften Nacht steht auch tags darauf fest: Auch heute wird es nichts mit Skifahren. Also muss ich meinen ersten Besuch in Dorfgastein / Großarl wieder verschieben. Zum Frühstück lieber nur die halbe Tagesdosis Diclo genommen, wer weiss was der Tag noch bringt. Eines steht jedoch fest: Ich will heute mehr sehen als gestern. Das Wetter ist weiterhin sonniger als sonnig und daher beschließe ich zuerst zum Dachstein (da haben die doch glatt einen Berg nach unserem Moderator benannt) zu fahren um das Panorama zu genießen und anschließend auf der Papageno noch ein bisschen zu laufen. Vorher noch schnell ein Massagetermin für den Nachmittag vereinbart und los geht es.

Über Schladming hoch zur Ramsau. Tolles Langlaufgebiet mit zu dem Zeitpunkt noch viel Schnee im „Tal“. Alle Parkplätze rund um den Rittisberg sind schon gegen 10:00 Uhr besetzt, so dass eine fototechnische Berücksichtigung ausfällt. Optischer Eindruck aus dem Auto: Klein aber knackig, aber extra dafür werde ich sicherlich nicht nochmal kommen. Weiter auf die Gletscherstraße, bei der die Schneehöhe mit zunehmender Meereshöhe merklich zunimmt.

An der Türlwand der Talstation der Gletscherbahn sind es bestimmt 2 Meter. Durch den spüren Wind sind es an einigen Stellen jedoch deutlich mehr an anderen Stellen auch deutlich weniger.

Schön dass man mit der SSC-Card hier auch den Berg raufkommt. Den Wind merkt man auch bei der Bergfahrt auf der tolle Trasse der Dachsteinbahn: es schaukelt schon kräftig. Oben angekommen geht es auf die Panoramaplattform. TRAUMHAFTER BLICK. Niedere Tauern, Radstädter Tauern, Hohe Tauern und direkt gegenüber die Hochwurzen und die Reiteralm. Ich weiß schon jetzt, der Tag hat sich gelohnt. Ein kleines Stück der Panoramaplattform hat auch einen Glasboden, doch dieser war abgesperrt, weil das Glas total zersplittert ist. Keine Ahnung, ob von Kälte oder Steinschlag, oder was auch immer.

Auf einen Besuch im Eispalast knapp unterhalb der Bergstation habe ich verzichtet, ich fühle mich in solchen Höhlen oder auch in Bergwerken nicht wirklich wohl, obwohl mir eine überfüllte U-Bahn nichts ausmacht. Skilinde du Memme!

Noch ein Blick auf das Skigebiet am Gletscher: Sowohl unten bei der Talstation als auch oben beim Berg zeigten die Panoramatafeln, dass alle Lifte geöffnet sind. Klar muss man im hochalpinen Bereich bei zunehmenden Wind damit rechnen das nicht alles läuft, aber beide Anzeigen stimmten hinten und vorne nicht. Die wichtigsten –weil längsten- Lifte Schladminger Gletscher und DSB Mitterstein waren geschlossen. Natürlich wollen viele die rauf fahren sowie so die Nationalskitour nach Obertraun/Hallstatt machen, aber auf der Talfahrt war die Kabine fast voll mit verärgerten Skifahren die eben nur auf dem Gletscher fahren wollten.

Unten angekommen gerade noch ein kurzer Abstecher zur Bergstation des Adlerlifts und weiter geht es nach Filzmoos.

Auf dem Weg dorthin zwischen Hüttau(?) und Filzmoos noch den wahren Winter gesehen. Obwohl es Anfang Februar zum letzten Mal geschneit hatte und in den letzten Tage auf rund 1000 Meter schon immer Plus Temperaturen herrschten, sah alles tiefst winterlich mit verschneiten Tannen und scheebepackten Häusern aus. Dieser Talabschnitt hat wahrscheinlich in 2008 noch keine Sonne gesehen.

Im hübschen und beschaulichen Filzmoos angekommen, geht es mit der 6-Kabinenbahn (Tolle Tal- und Bergstation finde ich) rauf in das Papagenogebiet. Als Skigebiet mit 1,5 Abfahrten auch nichts wirklich tagfüllendes und -wenn ich es richtig gesehen habe- auch nur über Ziehwege mit der Skischaukel Filzmoos / Heuberg verbunden.

Aber ich bin ja hier um ein Weg Richtung Radstädter Hütte zu Fuß unternehmen. Auch ein schöner Weg hier oben (mit Dixiekloverschnitt auf halber Strecke). Gen Norden (grob gesagt) Blick auf die Bischofsmütze, weiter im Osten das Dachsteinmassiv und das Ennstal und gen Süden / Südwesten die Skiberge von Radstadt/Altenmarkt, Flachau/Wagarin, und Wagrain / St. Johann.

Auf dem Rückweg habe ich mich dann ziemlich beeilt, denn ich wollte ja rechtzeitig wieder zurück im Hotel sein, die Massage wartete…

Panoramakarte:
Ich habe mich zu Fuß auch ohne zurecht gefunden.

Anreise:
Sonntag: Untertauern – Radtstadt (Apotheke)- Gnadenalm
Montag: Untertauern – Dachstein – Filzmoos – Untertauen
Jeweils ohne Probleme

Wetter:
Sonne, Sonne, Sonne

Temperatur:
Gnadenalm leichtes Plus
Dachstein : –12 und sauwindig
Papageno: leicht bis mäßig im Plus

Schneehöhe:
Gnadenalm: schätze mal nen guter Meter
Dachstein: 460 cm
Papageno: ¾ der Höhe eines Straßenschildes

Geöffnete Anlagen:
Für Fussgänger alle. Auf dem Dachstein Gletscher nur der Hunerkogellift und der Austriaschartelift offen.

Geöffnete Pisten / Routen:
Alle Wanderwege geöffnet. Am Dachstein war die Pisten an den nicht geöffneten Lifte auch nicht abgesperrt… also theoretisch auch alle…

Am meisten gefahren mit:
Dachsteinbahn und Papagenobahn jeweils einmal rauf und runter

Pistenzustand:
Wanderwege waren 1A präpariert

Wartezeiten:

Nix. .

Gefallen:
Panorama Dachstein.
Schöne Spazierwege Papageno und Gnadenalm.


Nicht Gefallen:
Kein Ski.

Bewertung des Skitages:

0 von 6
Weil kein Ski..

Bewertung des Tages:
4 von 6
Tolles Panorama. Zwei Wintertage abseits vom Skifahren sind auch mal schön. Abzüge für weiter schmerzenden Rücken.
 
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