Michael Meier
Aconcagua (6960m)
Starli wollte mal ein Bild von dieser Bahn wegen der Coolen Stütze!
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Das stimmt sicher schon, aber seit ich im letzten Herbst in Lissabon war, haut mich in dieser Hinsicht so schnell nichts mehr um. Ich sage nur Linie E28.starli schrieb:mic: Klar fährt die noch! Eine der wohl schönsten "Straßenbahnen" der Welt .. (und die nach Igls wollen wir auch mal nicht vergessen)
logisch, aber das wird erst in einem Jahr sein. Sommerurlaub 2004.Gib mir doch bitte Bescheid, wenn dieser Ausflug ansteht
mic schrieb:logisch, aber das wird erst in einem Jahr sein. Sommerurlaub 2004.Gib mir doch bitte Bescheid, wenn dieser Ausflug ansteht
"Scheiade" bin erst ab 05.09. dort. Kann es aber kaum noch abwarten. *dietagezähl*am 21./22. August ein großes Festprogramm
Der Standard schrieb:100 Jahre Eisenbahn in Innsbruck
Als erste Personenbahn hatte eine Stubaitalbahn 1904 den Betrieb aufgenommen
Innsbruck - Vor hundert Jahren hat im Großraum Innsbruck ein in verkehrstechnischer Hinsicht neues Zeitalter begonnen. Damals fiel der Startschuss für die erste elektrisch betriebene Personenbahn Nordtirols - die Stubaitalbahn. Sie nahm als erste Wechselstrombahn der Welt mit so genannter Industriefrequenz am 1. August 1904 ihren Betrieb auf und rollt noch heute in das größte Seitental des Wipptales.
Die "Stubaier" stellte in der damaligen Zeit eine technische Glanzleistung dar. Bis zur Eröffnung der Schmalspurbahn war das Tal in der Nähe von Innsbruck nämlich nur mit dem Fuhrwerk oder zu Fuß zu erreichen. Mit dem Bau des Sillkraftwerkes 1903 hatte der Strom in Innsbruck Einzug gehalten, damit wurde auch die neue Entwicklung im Bereich der Bahn möglich.
Erste Strecke maß 18,2 Kilometer
Die "Stubaier" wurde nach den Plänen des Südtiroler Ingenieurs Josef Riehl errichtet. Sie windet sich auf einer Länge von 18,2 Kilometern und einer Steigung von bis zu 4,5 Prozent langsam über Wiesen und Felder in die Höhe und verbindet die Mittelgebirgsdörfer Fulpmes, Telfes, Kreith, Mutters und Natters mit der Landeshauptstadt Innsbruck. Mit den Bauarbeiten zwischen Natters und Fulpmes wurde im Frühjahr 1903 begonnen, im Juli 1903 folgte die Strecke Natters-Innsbruck. Bereits ein Jahr später machte sich die Stubaitalbahn das erste Mal auf die Reise.
Während die rund einstündige Fahrt über insgesamt vier Brücken und durch zwei Tunnels heute im Stadtzentrum von Innsbruck beginnt, hatte die ursprüngliche Strecke ihren Ausgang am Stubaitalbahnhof im Stadtteil Wilten. Inzwischen werden rund 900.000 Personen - darunter viele Tagespendler aber auch Touristen - jährlich befördert. Die bisher meisten Fahrgäste - eine Million - wurden 1946 transportiert.
Von der Einstellung bedroht
Die Stubaitalbahn hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und war immer wieder von der Einstellung bedroht - so beispielsweise 1974 im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn. 1983 wurde das Bahnsystem rundum erneuert: Neue Straßenbahngarnituren lösten die alten Waggons und Triebwagen ab, vom Wechselstromsystem wurde auf Gleichstrom umgestellt. Außerdem fuhr die Bahn erstmals ins Zentrum von Innsbruck. Damit stieg auch wieder das Fahrgastaufkommen.
Innerhalb weniger Zeit nach Inbetriebnahme der Stubaitalbahn kam es in Innsbruck und Umgebung zu weiteren Pionierleistungen am Bahnsektor: 1906 startete die Hungerburgbahn in Innsbruck als erste elektrische Bergbahn Österreichs. Die erste elektrische Vollbahn Österreichs war die Mittenwaldbahn (1912). 1954 wurde die Muttereralmbahn in Mutters als erste kuppelbare Sesselbahn Österreichs eröffnet. Nicht zuletzt wurde 1974 die Stubaier Gletscherbahn dem Verkehr übergeben. (APA)
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