• 📸 Fotowettbewerb – Wir brauchen ein Stechen! ☀️⛷️

    Es war unglaublich knapp! In der Kategorie Sonnenskilauf liegen die Favoriten exakt gleich auf. Jetzt entscheidet eure Stimme über den endgültigen Sieg.

    ✔️ Jetzt im Stechen abstimmen!

Abzocke an den Tankstellen !!!!!!!!!!!

Rüganer schrieb:
ChaosB99 schrieb:
Da scheint ganz ordentlich Luft seitens der Marge zu bestehen.
Naja, wenn du 7% Preisunterschied ne ordentliche Marge nennst, dann kann ich dir bessere zeigen :wink:
Hab hier gestern in Stralsund Diesel für 1,30 getankt....

OMG...es geht mir mehr um das gejammer der Ölindustrie wie knapp alles kalkuliert sei. Wenn eine Tanke (die ja nichts mit dem Preis zu tun hat) regelmässig 10 Cent unter Normal-Niveau verkauft, gehe ich mal nicht davon aus dass da der Lieferant drauflegt.
 
Gibt es eigentlich die Hofer Tankstellen in Österreich noch?
Konnten die sich am Markt etablieren und wenn ja, um wieviel sind da die Literpreise normalerweise unten den Preisen der "großen" Tankstellen?

Anfangs gab es ja einen großen Hype um diese Tankstellen, aber ich habe schon lange nichts mehr darüber gehört.
 
Am wenigsten wahr ist ohnehin das Argument, dass Ölpreis plus Raffinierung etc. plus Marge dann soundsoviel Prozent ergibt, die der Konzern verdiene.
Die Rechnung entspricht nicht dem wirklichen Gefüge, denn die Konzerne fördern ja auch selbst Rohöl.
Die Rechnung müsste also tendenziell eher: Förderkosten pro Mengeneinheit plus Raffinierung plus Marge etc. lauten. Aber so wird ja nicht gerechnet, denn vor dem Hintergrund, dürften sich die Ölpreise kaum in den Treibstoffpreisen an den Tankstellen niederschlagen.
Durch den Ölpreisanstieg der letzten Jahre ist der Gewinn der Konzerne enorm angestiegen, denn die Förderkosten pro Barrel sind nicht oder kaum gestiegen. Das geförderte Barrel hingegen wird an den Märkten nicht mehr für 30 USD, sondern für 80-100 USD von den Konzernen verkauft. Nicht umsonst profitieren die Aktienkurse der Ölkonzerne grundsätzlich von hohen Ölpreisen.
 
Son bisschen muss ich die Ölmultis auch mal verteidigen:
3303 schrieb:
Am wenigsten wahr ist ohnehin das Argument, dass Ölpreis plus Raffinierung etc. plus Marge dann soundsoviel Prozent ergibt, die der Konzern verdiene.
Die Rechnung entspricht nicht dem wirklichen Gefüge, denn die Konzerne fördern ja auch selbst Rohöl.
Die Rechnung müsste also tendenziell eher: Förderkosten pro Mengeneinheit plus Raffinierung plus Marge etc. lauten. Aber so wird ja nicht gerechnet, denn vor dem Hintergrund, dürften sich die Ölpreise kaum in den Treibstoffpreisen an den Tankstellen niederschlagen.
Durch den Ölpreisanstieg der letzten Jahre ist der Gewinn der Konzerne enorm angestiegen, denn die Förderkosten pro Barrel sind nicht oder kaum gestiegen. Das geförderte Barrel hingegen wird an den Märkten nicht mehr für 30 USD, sondern für 80-100 USD von den Konzernen verkauft. Nicht umsonst profitieren die Aktienkurse der Ölkonzerne grundsätzlich von hohen Ölpreisen.

Die Förderkosten sind schon gewaltig gestiegen durch höhere Sicherheitsanforderungen und schwierigere Förderung ( Tiefsee, Arktis).
Die Aktienkurse der grossen Ölexplorer bewegen sich seit Jahren eher seitwärts, ausgenommen mal Ereignisse wie der Unfall im Golf von Mexiko von BP.
Die Dividendenrenditen sind auch nicht so berauschend, so ca. 4-7 % brutto..
Also, wer verdient das grosse Geld ? Fast einen € pro Liter geht immer an Vater Staat......
 
Ich habe einige Zeit mitgelesen und moechte folgende Bemerkung loswerden; Es ist einfach auf den "Oelmultis" rumzuhacken - das passt halt ins aktuelle Bild, grosse Konzerne etc. Ich denke es ist aber immer wichtig folgendes zu beachten; es ist logisch und nachvollziehbar das der Oelpreis unter Schankungen tendetiell steigt weil a) die Vorraete kleiner werden und b) die Nachfrage staendig steigt und da es sich um ein endliches Produkt handelt muss logischerweise der Preis steigen. Weiter kommt hinzu das wenn es eine Abzocke gibt diese in der Regel vom Staat betrieben wird weil der tut nichts zur Erforschung von Foerderung von Oelfeldern, nichts zur Lagerung, nichts zum Transport ect. - er haelt nur die Hand auf und das ganz ordentlich. Im Verhaeltnis zu dem was die Oelfirmen verdienen gibt es gar kein Wort was der Staat ist, Oberabzocker oder so koennte man dazu sagen. Was mir aber der wesentlichste Punkt ist; Statt sich ueber zu hohe Benzin resp. Dieselpreise aufzuregen sollte sich mal jeder selbst fragen ob er das fuer seine Beduerfnisse passende Fahrzeug besitzt. Es ist doch so das jeder/jede mittlerweile mit 300 PS bei durchschn. 30 oder 40 km/h unterwegs ist, 6 Zylinder hat bald jeder Kleinwagen, Frauen fahren mit Kleinlastern zum Brot kaufen etc. Downseizing wuerde sehr viel bringen an Sprit- und Kostenersparnis - wir alle sollten zuerst fragen was wir tun koennen um die Kosten so gering wie moeglich zu halten statt mit dem Finger auf andere zu zeigen und denen "Abzocke" vorzuwerfen.
Gruesse,
Suedlaender
 
Letzten Samstag in Imst (A) für 1,39 Super getankt. In Südtirol sieht man überall 1,74...
 
Foto-Irrer schrieb:
Letzten Samstag in Imst (A) für 1,39 Super getankt. In Südtirol sieht man überall 1,74...

WAS :surprised: ...1.74... is ja wucher!!! Hier zahlen wir "nur" 1.45 Euro. Ist Südtirol immer so teuer?
 
Italien hat nun schon 2x die Steuern auf Treibstoff erhöht. Das freut die österreichischen Tankstellen an der Grenze.
 
Dafür ist wahrscheinlich nicht Südtirol selbst verantwortlich, sondern eher der Schuldenberg der Italiener :roll: .
Weil ich mittlerweile auch zu denjenigen gehöre, die mal auf die Sprittpreise schauen ist mir aufgefallen, dass die Differenz in Österreich zu Deutschland nicht mehr so groß ist wie sie mal war. Diesel ist öfter mal gleich teuer oder sogar 1-2 cent teurer als Benzin. Weiß jemand, womit das zusammenhängt?
 
Ich hab keine Ahnung, aber ich nehme mal an, das Dieselfahrzeuge dann bei der KFZ Steuer in AT niedriger liegen als in D.
 
noisi schrieb:
Ich hab keine Ahnung, aber ich nehme mal an, das Dieselfahrzeuge dann bei der KFZ Steuer in AT niedriger liegen als in D.

:nein: Österreich ist deutlich teurer als Deutschland, wenn es um KFZ Steuern geht
 
Wir haben in Kempten übernachtet, dort kostete Super noch 1,50. Auf der Fernpasshöhe 1,38, danach 1,39.
 
Also Tiroler Unterland zu Rosenheimer Gegend/Nürnberg nimmt sich nimmer viel beim Diesel. Tw. ist Deutschland da günstiger.

Woran der überhöhte Dieselpreis liegt? Also hier in Tirol fährt so ziemlich alles als Dieselauto rum. Sogar die Hausfrauenautochen, die max. 5.000 km im Jahr fahren... -> Hohe Nachfrage -> Hoher Preis. Beim Benzin ist die Differenz grösser, da es in Österreich noch kein E10 mit Strafsteuer gibt.
 
Af schrieb:
Also Tiroler Unterland zu Rosenheimer Gegend/Nürnberg nimmt sich nimmer viel beim Diesel. Tw. ist Deutschland da günstiger.

Woran der überhöhte Dieselpreis liegt? Also hier in Tirol fährt so ziemlich alles als Dieselauto rum. Sogar die Hausfrauenautochen, die max. 5.000 km im Jahr fahren... -> Hohe Nachfrage -> Hoher Preis. Beim Benzin ist die Differenz grösser, da es in Österreich noch kein E10 mit Strafsteuer gibt.
Ich dachte dass in Österreich zweimal die Steuer auf Diesel erhöht wurde? Denn das mit Angebot und Nachfrage haut ja nur so bedingt hin, dann müsste es auch in DE teurer werden.
EDITH spricht: 2007 wurde die Steuer auf Diesel um 5 Cent und auf Ottokraftstoffe um 3 Cent angehoben. 2011 nochmal 5 Cent auf Diesel und 4 Cent auf Super.
 
schmittenfahrer schrieb:
Dafür ist wahrscheinlich nicht Südtirol selbst verantwortlich, sondern eher der Schuldenberg der Italiener :roll: .
Weil ich mittlerweile auch zu denjenigen gehöre, die mal auf die Sprittpreise schauen ist mir aufgefallen, dass die Differenz in Österreich zu Deutschland nicht mehr so groß ist wie sie mal war. Diesel ist öfter mal gleich teuer oder sogar 1-2 cent teurer als Benzin. Weiß jemand, womit das zusammenhängt?

In Süditalien kostet ein Liter DIESEL z.Zt. 1,90 8O Ob das in ganz It. so ist entzieht sich meiner Kenntnis, aber ob so ein Wirtschaftsaufschwung entsteht ist fraglich :cry:
 
Mitleser schrieb:
schmittenfahrer schrieb:
Dafür ist wahrscheinlich nicht Südtirol selbst verantwortlich, sondern eher der Schuldenberg der Italiener :roll: .

In Süditalien kostet ein Liter DIESEL z.Zt. 1,90 8O Ob das in ganz It. so ist entzieht sich meiner Kenntnis, aber ob so ein Wirtschaftsaufschwung entsteht ist fraglich :cry:

Dafür zahlen die Italiener sonst kaum Steuern, wenn man den Berichten der letzten Zeit glauben darf, siehe Aktion in Cortina..
http://www.rp-online.de/panorama/ausland/die-armen-ferrari-besitzer-im-noblen-skiort-1.2667787
 
Die neue Italienische Regierung hat ja als eine ihrer ersten Amtshandlungen gleich mal die Treibstoffstuer um 16 cent erhöht. Fast gleichzeitig wurde auch entschieden dass die einzelnen Provinzen ihre Treibstofverbilligungen in Grenznähe ( irgrendwie über Bons nur führ die Locals, also ein Einheimischentarif für Benzin ) sofort abstellen müssen. Das hat natürlich einige knüppeldick getroffen.
 
Kleine aber wichtige Off - Topic Anmerkung für Italienreisende bzw. dortige Warenkäufer; es darf keine Bezahlung für Leistungen oder Waren im Werte über 1000 Euro mehr in bar erfolgen sondern ausschließlich über bargeldlosen Zahlungsverkehr; außerdem muß der Verkäufer bei solchen Beträgen die vollständigen Daten sowie auch die Steuernummer des Käufers (auch bei Privatpersonen und Ausländern) der italienischen Finanz bekanntgeben. Bei Zuwiderhandeln machen sich sowohl Verkäufer als auch Käufer strafbar und diese sind ziemlich gesalzen also bitte nicht wundern wenn ein Geschäftsinhaber die Daten von Euch verlangt (musste ich sogar auch beim Kauf der Averausessel deponieren trotzdem ich dort die Sessel inkl. der ausgewiesenen italienischen Mehrwertsteuer auf der Rechnung bezahlte und der Gesamtbetrag deutlich unter 1000,- Euro lag). Wird durch zivile Finanzbeamte kontrolliert die sich vor Geschäften postieren und dann nachschauen wenn jemand eine offensichtlich teurere Ware aus dem Laden trägt - Unwissenheit schützt jedenfalls da nicht vor Strafe...:!:
 
Ich korrigiere, 1,78 an der Tanke in Colfosco und in Wolkenstein.
 
Petz schrieb:
Kleine aber wichtige Off - Topic Anmerkung für Italienreisende bzw. dortige Warenkäufer; es darf keine Bezahlung für Leistungen oder Waren im Werte über 1000 Euro mehr in bar erfolgen sondern ausschließlich über bargeldlosen Zahlungsverkehr; außerdem muß der Verkäufer bei solchen Beträgen die vollständigen Daten sowie auch die Steuernummer des Käufers (auch bei Privatpersonen und Ausländern) der italienischen Finanz bekanntgeben. Bei Zuwiderhandeln machen sich sowohl Verkäufer als auch Käufer strafbar und diese sind ziemlich gesalzen also bitte nicht wundern wenn ein Geschäftsinhaber die Daten von Euch verlangt (musste ich sogar auch beim Kauf der Averausessel deponieren trotzdem ich dort die Sessel inkl. der ausgewiesenen italienischen Mehrwertsteuer auf der Rechnung bezahlte und der Gesamtbetrag deutlich unter 1000,- Euro lag). Wird durch zivile Finanzbeamte kontrolliert die sich vor Geschäften postieren und dann nachschauen wenn jemand eine offensichtlich teurere Ware aus dem Laden trägt - Unwissenheit schützt jedenfalls da nicht vor Strafe...:!:

LOL...die Finanzkrise führt zu wirklich komischen Auswüchsen :lol:
 
Zurück
Oben