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Alpiner Skiweltcup 2014/15

Was zu vermuten war traf ein, Shiffrin ist jetzt auch im RS absolut top. Unten im Flachen vor allem in 1. Lauf unglaublich schnell. Sie kann einfach alles.

Vicky nach eher missratenem 1. Lauf dann in alter Qualität noch auf dem 6. Platz :D Nur Fischbacher war im 2. Lauf schneller, die aber gleich 9/10. Wie hat sie das gemacht :?:

Hronek immerhin mit WC-Punkten und ganz ordentlichem 2. Lauf (in der Laufzeit wie Shiffrin), aber nach vorne fehlt noch viel.

Hösl nach guter ZZ im 1. Lauf wieder mal ausgeschieden. Wie selten sie ein Rennen zu Ende bringt, dürfte rekordverdächtig sein. Was nützt es da, wenn sie schnell sein kann? Als Trainer muss man da verzweifeln.
 
Sehr gute Vorstellung von unseren Top-Leuten im 1. Lauf :D Dopfi fast schon grandios für ihn auf 3, ist ja ein Spätstarter und hatte in der letzten Saison einen gewissen Durchhänger im RS. Dass er gleich so loslegt, fast auf dem Niveau von Ligety, hätte ich nie gedacht. Es scheint, als hätte er sich wieder ein Stück verbessert. Auch Luitz sehr gut, keiner war ab Startnr. 9 schneller wie er. Wörndl hat auf ES gesagt, dass er technisch sauberer auf dem Ski steht. Das konnte man sehen, sein Oberkörper ist stabiler. Leider hat es keiner der Jungen vom DSV in den 2. Lauf geschafft. Unmöglich war es nicht, wie Murisier (mit 55!), Eisath und Lindh zeigen. Am relativ besten war m.E. Strasser. Keiner kam mit über 60 so weit vor.

Vorne wie zu erwarten Ligety und Hirscher, aber ihr Abstand ist nicht so groß. Hirscher wäre weit vorne gewesen, aber hat den Zielauslauf nicht gut erwischt.
 
Ted Ligety wurde durch den Fehler nur noch Zehnter. Marcel Hirscher hat den Riesenslalom gewonnen, Fritz Dopfer fuhr auf Platz 2, Alexis Pinturault auf Platz 3.
 
So ist es, damit ist es gleichzeitig die erste Podestplatzierung eines DSV-Athleten in Sölden überhaupt, klasse Leistung Fritz :top:
Luitz im zweiten Lauf leider mit Innenskifehler und dadurch ohne Chance seine Top Ten-Platzierung zu halten.

Für Ligety war das heute im übrigen schon ein erster deftiger Rückschlag im möglichen Kampf um den Gesamtweltcup, denn im Riesenslalom muss er der Konkurrenz eigentlich Punkte abnehmen. Hirscher jedoch war heute nicht zu schlagen, was der auf dieser Piste für Radien gefahren ist..
 
Ligety geht als Rennvorbereitung in kurzer Hose und nacktem Oberkörper Tiefschneefahren! Supermegagigacool halt. Ist das nur Hochmut oder doch Dummheit?
Finds gut dass er dafür dann die Rechnung präsentiert bekommen hat.
Besonders freuts mich mal wieder für Benni Raich, hoffe dass Hundertstelglück dreht sich diesen Winter noch für ihn.
 
Werna76 schrieb:
Besonders freuts mich mal wieder für Benni Raich
Ja, der ist astrein gefahren, schnell und schön. Ich denke, in seiner großen Zeit war er nicht besser. Was für ein Kontrast zum Brechstangenstil von Hirscher.

Aber genauso schön und noch schneller fuhr Dopfi. Das war großartig von ihm :flehan: Auch im 2. Lauf kein Wackler, in allen Steckenteilen schnell. So gut hat er noch nie einen Winter begonnen. Dabei liegt ihm Sölden gar nicht so (hat er auch im ORF gesagt), seine Hänge sind eher Val d'Isere, Alta Badia, Adelboden, Kranjska Gora und Beaver Creek wegen dem trockenen Schnee.
 
B-S-G schrieb:
Die Bilder vom Saisonstart der Alpinen sugerieren eine Idylle. Doch der Zirkus steht vor grossen Herausforderungen, weil die Skiindustrie immer mehr zum Sparen gezwungen ist.
Der Skiweltcup vor grossen Herausforderungen
M.E wird im Artikel zu schwarz gemalt und die Dinge zu stark aus Sicht der klassischen Alpinländer gesehen. In Osteuropa ist ein regelrechter Alpin-Boom. Man kann das auch an den vielen Skitouristen von dort in den Alpen sehen. Für die sich entwickelnden osteuropäischen Skiregionen bietet der Ski-WC eine erstklassige Werbeplattform. Die wollen Ski-WC haben, mehr als sie jetzt bekommen. Dass gilt auch für andere Regionen, z.B. die Pyrenäen. Auch in USA/Kanada ist einiges an Potential da, anders als es im Artikel steht. Japan und Südkorea sind ja schon erwähnt.

Um den Ski-WC muss einem nicht Bange sein, aber er sollte sich öffnen. Das Problem ist, dass der Kalender weitgehend mit den Standardterminen belegt ist, bei den Herren sogar fast komplett. Die klassischen Alpinländer wollen die Termine auch nicht abgeben. Es gab Streit in der FIS mit den NAM-Verbänden, die mehr Termine haben wollen (jetzt sind es ja nur am Saisonanfang ein paar Rennen). Dann wäre der WC sicher dort populärer, denn was außerhalb von NAM sattfindet, interessiert die Öffentlichkeit nicht so. Schröcksi hat daraufhin mit einer eigenen europäischen Serie gedroht. Aber vielleicht wird es mal so kommen, dass es mehrere Serien gibt.

Früher wurde regelmäßig in Fernost gefahren. Das Interesse dort ist enorm und durch die neuen Großskiregionen (v.a. in Korea) bestimmt noch gestiegen. Man hat WC dort seitens der FIS wohl weitgehend aufgegeben, weil der Stress mit dem kurzen Hin- und Herjetten hoch ist. Ein längerer Block wäre sinnvoller. Aber wie soll das bei der jetzigen WC-Struktur gehen?

Was die Hersteller anbetrifft, würde ich es auch nicht so dramatisch sehen, Alpine sind nun mal ihre Hauptwerbeträger. Die Budgets zu reduzieren ist doch nicht so schwer. Dann werden halt die Gagen gekürzt, es sind ja eine ganze Reihe von Topverdienern dabei. Darunter würde auch der Rennbetrieb nicht leiden.
 
Also so wie ich das sehe sind die je zwei Rennwochenenden für Nordamerika schon zu viel. Beaver Creek findet doch regelmäßig vor leeren Rängen statt, ich glaube die bauen da nicht mal eine Tribüne auf. Wenn ich da an die Spektakel in Wengen, Kitzbühl, Schladming, etc. denke. Sogar in Deutschland ist mehr los wenn in Garmisch Rennen sind. Was man sich sparen könnte sind die sinnlosen City Events. War zwar eine ganz nette Idee, aber fällt ja doch immer aus.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Also so wie ich das sehe sind die je zwei Rennwochenenden für Nordamerika schon zu viel. .
Warum gab's dann Zoff in der FIS, weil die NAM-Verbände mehr Rennen haben wollen? Ich kann gerne mal Zitate heraussuchen.
Beaver Creek findet doch regelmäßig vor leeren Rängen statt, ich glaube die bauen da nicht mal eine Tribüne auf.
Stimmt so nicht. Bei Rennen, die aus US-Sicht interessant sind, z.B. der RS mit Ligety, ist die Tribüne (die gibt's!) gut gefüllt. Wer's nicht glaubt, ich kann ja mal eine Aufzeichnung heraussuchen oder er schaut sich den RS in ein paar Wochen an. Außerdem, hast Du Dir mal die Lage von Beaver Creek und des Zielraums angesehen? Von den Zentren her braucht man mind. ein Stunde, bis man im Ort ist und bis man dann mit der Bahn im Zielbereich ist, dauert es bei Andrang locker nochmals eine Std. Das Ganze zurück sind dann 4 - 5 Std. Auch mir wäre das zu viel. Cortina ist ein anderes Beispiel. Ein Klassiker für die Damen, aber kaum Zuschauer im Ziel, weil es ebenfalls aufwändig ist, dorthin zu gelangen.

Generell scheinst Du zu verkennen, warum Veranstalter Rennen abhalten. Sie spendieren mehrere 100.000 € für einen normalen WC (bei Großveranstaltungen geht's in die Millionen) nicht wegen der Zuschauer vor Ort, sondern wegen der Medienberichte, vor allem der TV-Bilder. Es geht ausschließlich um den Werbewert für den Skitourismus. Gutes Beispiel ist Sölden. Überlege Dir mal, warum Sölden einen solchen Riesenaufwand betreibt und das zu diesem Zeitpunkt, vor Winterbeginn. Ich kann's Dir auch direkt sagen (die Söldener sagen das ganz offen): Wegen der TV-Übertragungen, vor allem nach D. Ohne Live-Übertragung in einem deutschen Hauptsender gäbe es das Rennen wahrscheinlich nicht mehr. Die Söldener haben schon mal mit der Einstellung gedroht, als ARD/ZDF nicht übertrugen. Das war zu Zeit, als die DSV-Alpinen im tiefen Tal waren, was sich ja zum Glück geändert hat. Trotzdem zahlt Sölden den Sendern immer noch was für die Übertragung. Ist tatsächlich so.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Beaver Creek findet doch regelmäßig vor leeren Rängen statt, ich glaube die bauen da nicht mal eine Tribüne auf.
Glaub du verwechselst Beaver Creek mit Lake Louise, Beaver Creek Rennen regelmäßig vor vollen Tribünen.

Nochwas zu Sölden, Schröcksnadel im ORF-Interview:
Die Anna und die Zetti sind super gefahren, die Frau Brehm auch, die Fischi auch sehr gut.
"Frau Brehm", eventuell ein kleiner unbewusster Hinweis warum Eva-Maria Brehm sowohl bei der WM als auch Olympianominierung komplett übergangen wurde?! Wenn man beim Präsi unten durch ist, hat mans halt schwer speziell wenn man auch noch eine ausländische Skimarke fährt.
 
Werna76 schrieb:
Glaub du verwechselst Beaver Creek mit Lake Louise, Beaver Creek Rennen regelmäßig vor vollen Tribünen.
Das kann gut sein. Zu LL ist zu sagen, dass das mitten in der "Pampa" liegt. Zur nächsten richtigen Stadt (Calgary) sind es ca. 180 km. Größere Zuschauermengen kann man da nicht erwarten. Es sind vielleicht mehr die Touristen in der näheren Umgebung. Mehr Zuschauer gäbe es sicher in Whistler, dem Austragungsort der alpinen Wettbewerbe von Vancouver. Aber die FIS geht wohl wegen der instabilen Wetterlage nicht mehr dort hin. Schon oft kam es zu Rennausfällen und auch bei OL gab's ja Probleme. Eigentl. schade um Whistler, denn die Strecke ist deutlich anspruchsvoller wie LL. Ich finde LL langweilig und mit seinem ewig langen Flachstück zum Ziel altmodisch.
 
180 Kilometer sind in den USA keine Distanz.

Dort drüben kannst du einfach leichter FadeBoys kaufen als Pisten- oder Rennski. Dort drüben fährt man Park oder Gelände. Warum sind in manchen Gebieten wohl auch nur 20 % der Pisten präpariert.
 
Lord-of-Ski schrieb:
180 Kilometer sind in den USA keine Distanz.
Erstens ist es Kanada und zweitens ist trotz gefühlt geringerer Distanz die Zeit nun mal nicht kleiner, eher mehr als bei uns, weil man nicht so schnell fahren kann.
Dort drüben kannst du einfach leichter FadeBoys kaufen als Pisten- oder Rennski. Dort drüben fährt man Park oder Gelände. Warum sind in manchen Gebieten wohl auch nur 20 % der Pisten präpariert.
Habe ich auch gelesen, aber ich zweifele daran, dass es generell so ist. Warum sollte das Gros der Skifahrer nicht wie bei uns ganze normale Pistenfahrer sein? Oder meint jemand, dass der übliche Freitzeitfahrer, der einfach einen erholsamen Tag in schöner Umgebung bei sportlicher Betätigung haben will und die Familien mit ihren Kindern, scharf darauf sind, sich ständig Skirouten runterzukämpfen?

Ich hab mir mal die Pistenpläne von Vail, Beaver Creek und Aspen angesehen. Das sind i.W. normale Skigebiete wie in den Alpen. Eine Statistik über alle Skigebiete wäre interessant. Dann käme raus, was Sache ist. Das klingt mir alles doch sehr nach Marketing-Sprüchen, nach Image-Pflege.
 
alpinfan77 schrieb:
Lord-of-Ski schrieb:
180 Kilometer sind in den USA keine Distanz.
Erstens ist es Kanada und zweitens ist trotz gefühlt geringerer Distanz die Zeit nun mal nicht kleiner, eher mehr als bei uns, weil man nicht so schnell fahren kann.

OK Lake Lousie ist Kanada, wollte eigentlich noch Schreiben das in Beaver Creek die nächst größere Stadt Denver ist und da sind es auch ca. 150 Kilometer hin. Aber für die Nordamerikaner ist das eine geringe Distanz. Und Lake Luise ist von Calgary super zu erreichen. Ist wie München nach Flachau.

alpinfan77 schrieb:
Warum sollte das Gros der Skifahrer nicht wie bei uns ganze normale Pistenfahrer sein? Oder meint jemand, dass der übliche Freitzeitfahrer, der einfach einen erholsamen Tag in schöner Umgebung bei sportlicher Betätigung haben will und die Familien mit ihren Kindern, scharf darauf sind, sich ständig Skirouten runterzukämpfen?

Tja da drüben ist das noch ein Outdoorsport! Bubbles???? Sitzheizung???? Du kannst schon froh sein wenn der Sessel Fußrasten hat! Dort ist Buckelpistenfahren Trend, kannst ja auf den präparierten mal ausruhen bevor es wieder ins Gelände geht.

alpinfan77 schrieb:
Ich hab mir mal die Pistenpläne von Vail, Beaver Creek und Aspen angesehen. Das sind i.W. normale Skigebiete wie in den Alpen. Eine Statistik über alle Skigebiete wäre interessant. Dann käme raus, was Sache ist. Das klingt mir alles doch sehr nach Marketing-Sprüchen, nach Image-Pflege.

Tja das täuscht gewaltig! Alles was schwarz ist wird zu 99 % nicht präpariert. Flieg mal rüber, fahre 20 Tage drüben, geh ins Sportgeschäft was es für Ski zu kaufen gibt. Dort drüben zählt ein Völkl Kendo oder Mantra schon fast als Pistenski. Dann reden wir weiter.
 
Lord-of-Ski schrieb:
Tja das täuscht gewaltig! Alles was schwarz ist wird zu 99 % nicht präpariert.
Ich habe mal über Aspen recherchiert. Die ausgewiesenen Pisten werden alle als präpariert bezeichnet und das sind sie wohl auch. Es gibt aber z.T. unpräparierte Abschnitte oder abschnittsweise eine unpräparierte Variante, z.B. eine Buckelpiste.
Flieg mal rüber, fahre 20 Tage drüben, geh ins Sportgeschäft was es für Ski zu kaufen gibt. Dort drüben zählt ein Völkl Kendo oder Mantra schon fast als Pistenski. Dann reden wir weiter.
Kann ja sein, dass sie den Leuten das Zeugs andrehen, auch solchen, für die ein Allround-Ski das Richtige wäre. Wenn ich solche Dinge lese, müssen drüben nur Cracks und Spezialisten unterwegs sein. Anfänger, Fortgeschrittene, normale Pistenfahrer gibt's nicht, sind alles Cracks quasi von Geburt aus. Die Realität, wie ich sie kenne, ist aber eine andere (gut, nur von den Alpen). Ich sage mal, grob 80% der Freizeitfahrer können gar nicht richtig skifahren. Sie haben einen Anfängerkurs gemacht und vielleicht noch einen Kurs und dann gurken sie den Rest ihrer Skifahrerkarriere herum, ohne sich groß zu verbessern. Man sieht ständig die gleichen Fehler und Schwächen, zu weit hinten, zu aufrecht, kein richtiger Druck auf dem Außenski, keine Entlastung, kein Schlittschuhschritt, man kommt nicht richtig auf die Kante und rutscht den Schwung mehr, kein flüssiger Parallelschwung, wenn der Hang sich stärker neigt, legt man sich aus Vorsicht (oder Schiss) nach hinten, was genau das Falsche ist. Aber vielleicht sind die Amis anders, die können das alles einfach und fangen gleich mit freiem Gelände, Tiefschnee, Steilhang und Buckelpiste an. Muss ja wohl so sein ...
 
alpinfan77 schrieb:
Kann ja sein, dass sie den Leuten das Zeugs andrehen, auch solchen, für die ein Allround-Ski das Richtige wäre. Wenn ich solche Dinge lese, müssen drüben nur Cracks und Spezialisten unterwegs sein. Anfänger, Fortgeschrittene, normale Pistenfahrer gibt's nicht, sind alles Cracks quasi von Geburt aus. Die Realität, wie ich sie kenne, ist aber eine andere (gut, nur von den Alpen). Ich sage mal, grob 80% der Freizeitfahrer können gar nicht richtig skifahren. Sie haben einen Anfängerkurs gemacht und vielleicht noch einen Kurs und dann gurken sie den Rest ihrer Skifahrerkarriere herum, ohne sich groß zu verbessern. Man sieht ständig die gleichen Fehler und Schwächen, zu weit hinten, zu aufrecht, keinen richtigen Druck auf dem Außenski, keine Entlastung, kein Schlittschuhschritt, kein flüssiger Parallelschwung, wenn der Hang sich stärker neigt, legen sie sich aus Vorsicht (oder Schiss) nach hinten, was genau das Falsche ist. Aber vielleicht sind die Amis anders, die können das alles einfach und fangen gleich mit freiem Gelände, Tiefschnee, Steilhang und Buckelpiste an. Muss ja wohl so sein ...

Bist du schon mal einen Kendo oder Mantra gefahren oder kennst du nur Rennski? Ein Kendo oder Mantra hat ein ähnliches Drehverhalten auf der Piste wie ein RS-Ski, nur nicht ganz so aggressiv. Drüben ist das Angebot zwischen Pisten- bzw. Offpistski genau andersrum als bei uns. Da sind 80 % Offpist und ein kleiner Teil Pistenski. Da kannst noch die RTM Serie von Völkl kaufen, den Speedwall SL oder GS müssen sie dir aber bestellen. Alles war nur als Pistenski läuft bekommst im normalen Handel eigentlich gar nicht. Die Leute sehen Skifahren als Sport und nicht als Pseudoargument zum feiern. Apresski, mehr oder weniger Fehlanzeige. Der Durchschnittsskifahrer dort drüben, fährt deutlich besser als bei uns. Wo und wie sie es lernen ist ja egal, aber es herrscht dort auch eine ganz andere Atmosphäre im Skigebiet und Rücksichtnahme gegenseitig auf der Piste und am Lift.

Ich weiß leider nicht was dich daran stört dass Skifahren dort drüben anders gelebt wird als bei uns.
 
Lord-of-Ski schrieb:
Ich weiß leider nicht was dich daran stört dass Skifahren dort drüben anders gelebt wird als bei uns.
Nein, das stört mich nicht, ich versuche es nur mit meiner Erfahrung zusammenzubringen. Vielleicht 80% derjenigen die anfangen skizufahren, lernen es nie richtig und können schwierige Pisten und freies Gelände gar nicht fahren. Sie rutschen auf blauen und roten Pisten herum. Irgendwo müssen die ja auch in den USA sein. Aber vielleicht ist das Verhältnis anders, weil die die zum Skifahren gehen, es i.a. mit sportlichen Ambitionen tun, während bei uns die meisten es als Freizeitvergnügen sehen und keine weiteren Ambitionen damit verbinden.
 
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