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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Benni Raich ist soeben zurückgetreten.
Verdammt, jetzt werd ich wirklich alt, das war der Letzte aus meiner Generation der auch noch den alten Riesentorlaufstil drauf hatte.
Der Kerl wird mir echt fehlen, ein durchunddurch sympathischer Bursch! :sniff: :sniff: :sniff:
Ein Sportlerleben lang auf Atomic gefahren, wird interessant wer sich seinen Atomicvertrag für den nächsten Winter sichern kann. Am ehesten wahrscheinlich Schörghofer, der wohnt ja auch nebenan, es sei denn einer von den Jungen drängt sich auf und kann den Platz hinter Hirscher einreklamieren.
 
Neujahrs-Rennen in München droht das Aus

Das Weltcup-Rennen in München ist in Gefahr. Das als Parallelslalom ausgetragene Rennen ist traditionell am Neujahrstag angesetzt, wurde aber in den vergangenen beiden Jahren wegen Schneemangels abgesagt. Es fanden bisher lediglich insgesamt zwei der fünf geplanten Wettbewerbe statt. Nun droht der nächste Ausfall – aus wirtschaftlichen Gründen.

"Die Situation ist sehr kritisch", sagte Arno Hartung, Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH der "Süddeutschen Zeitung". Wie ein Sprecher des Olympiaparks bestätigte, hatten sich am 17. September Vertreter des Olympiaparks und des Deutschen Skiverbandes (DSV) zu einem Gespräch getroffen. «Die Situation ist sehr kritisch», sagt Arno Hartung, Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH."Wir können das Risiko nicht übernehmen", fügte Hartung hinzu: "Gefragt ist nun in erster Linie der DSV." Der will das zuschauer- und medienwirksamen Event gerne in München sehen.

Die finanziellen Probleme – der Anlass weist ein Budget von rund 1,2 Millionen Euro auf – kommen unter anderem daher, weil die Schneeproduktion und -konservierung auf Grund des warmen Wetters sehr konstenintensiv sind. Laut der "Süddeutschen Zeitung" hat die Versicherung, welche die Olympiapark München GmbH für einen möglichen Ausfall des Rennen abgeschlossen hat, wegen der hohen Ausfallquote zusätzliche Zugeständnisse betreffend der Schneesicherheit gefordert. Das würde für die Organisatoren bedeuten, dass mehr Schnee produziert und die Möglichkeit der Konservierung geschaffen werden müsste.

Dazu kommt, dass offenbar auch der politische Rückhalt für den Anlass nicht mehr gegeben ist. Mario Schmidbauer, der stellvertretende sportpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Stadtrat, wird in der Zeitung wie folgt zitiert: "Der Ski-Weltcup wird nicht mehr stattfinden." Hartung zu dieser sehr deutlichen Aussage: "Das ist schlichtweg falsch, ich habe nur auf die Gefahr hingewiesen, dass der Ski-Weltcup wackelt."


Ester Ledecka Snowboard-Weltmeisterin gewinnt sechs Ski-Rennen in Serie

Sie surft, sie spielt Beachvolleyball, sie ist Snowboard-Weltmeisterin und sie ist Seriensiegerin beim Südamerika-Cup der alpinen Skirennfahrerinnen. Sechs Mal ist die 20 Jahre alte Ester Ledecka innerhalb von zwei Tagen zu Rennen in El Colorado angetreten, sechs Mal hat sie mit jeweils grossem Vorsprung gewonnen – je zwei Abfahrten, Super-G und alpine Kombinationen. Weil die internationale Ski-Elite bei den Südamerika-Rennen fehlt, kann das schon mal "passieren", könnte man denken. Und dennoch gibt es bei den Erfolgen der jungen Tschechin eine ganz grosse Besonderheit: Ester Ledecka ist 2015 bei der Snowboard-WM in Lachtal (Österreich) vor Olympiasiegerin Julia Dujmovits Weltmeisterin im Parallel-Slalom geworden.

Bei Ski-Ausrüster Atomic ist man happy, dass man die Tschechin unter Vertrag hat. "Ester Ledecka fährt wirklich gut Ski und hat extrem gute Fitness-Werte", sagt Atomic-Rennchef Christian Höflehner auf Anfrage von skionline.ch. Wie die Saisonplanung der jungen Tschechin im Winter 2015/16 ausschauen wird, weiss Höflehner nicht im Detail. "Es könnte aber sein, dass sie beim Weltcup-Auftakt in Sölden dabei ist. Weil sie anschliessend in den USA die Snowboard-Saison vorbereitet kann es auch sein, dass sie bei den alpinen Skirennen in Übersee den einen oder andern Start hat." Detailliert kenne er den Rennplan des tschechischen Talents nicht und er gehe davon aus, dass meist kurzfristig über Starts entschieden werde, sagt Höflehner.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Neujahrs-Rennen in München droht das Aus
So stand es heute in der SZ. Seltsam ist, dass man jetzt daherkommt, wo der Saisonstart nicht mehr fern ist. OMG und DSV wollen das Rennen durchführen und betonen seinen hohen Werbewert. Tatsächlich hatten die zwei stattgefundenen Rennen die höchste deutsche Zuschauerzahl aller Skirennen im Winter und vor Ort war es rappelvoll mit ca. 20.000 Zuschauern. Von daher war es ein Erfolg, aber irgendwie haben sich Teile der Politik und die SZ gegen das Rennen verschworen (mit fadenscheinigen Argumenten). Im SZ-Artikel wird der Fall angeführt, wo es tatsächlich zu warm war, aber es wird nicht gesagt, dass es letzten Winter ab Weihnachten richtig kalt wurde und man die Stecke locker hätte beschneien können, sind ja nur 200 m. Bei so viel Antistimmung wird das Rennen keine große Zukunft haben. Wie die generelle Stimmung für Wintersport in München ist, hat man bei der OL-Bewerbung gesehen. Gegen soviel Ignoranz ist kein Kraut gewachsen. Von Öko faselt man gerne, aber fährt mit immer mehr SUV-Kisten und PS-Boliden in der Stadt herum, grotesk.
 
Kurze Nachlese zu den Herren-Speedrennen in Übersee aus deutscher Sicht. Vor allem im SG lief es gut, alle wurden gewonnen, einmal sogar ein Dreifachsieg. Natürlich ist das keine Gewähr dafür, dass es im WC auch gut läuft. Interessanter sind die Platzierungen der DSV-Läufer zueinander und die FIS-Punkte. Es waren die Gleichen wie letzte Saison vorne (nimmt man Stechert weg, der wohl kaum mehr fahren wird), in der Abfahrt Sander und Ferstl, im SG dazu K. Brandner. Sander hat seinen Trend ab der WM als bester DSV-Speedfahrer bestätigt. Die Jungen hängen etwas zurück, wobei ich von Dreßen nach seinen glänzenden Vorstellungen bei der DM schon etwas mehr erwartet hätte. Aber es zeigt sich halt, dass der Aufbau eines schlagkräftigen Speed-Teams ein hartes Brot ist, die Trauben hängen hoch. Immerhin hat man jetzt, anders als in den letzten 20 Jahren, einen gewissen Kader von WC-tauglichen Fahrern, überwiegend junge Leute, und es kommen Talente nach, z.B. Bastian Meisen. Da wird hoffentlich der eine oder andere Spitzenmann herauskommen. Darum geht es ja, nicht einfach Top-30-Plätze zu ergattern. Bei den FIS-Punkten hat sich zumindest für Sander was getan. Durch seine 6.00 Punkte beim SG-Sieg sollte er eine deutliche bessere Startnummer haben.
 
alpinfan77 schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
Neujahrs-Rennen in München droht das Aus
So stand es heute in der SZ. Seltsam ist, dass man jetzt daherkommt, wo der Saisonstart nicht mehr fern ist. OMG und DSV wollen das Rennen durchführen und betonen seinen hohen Werbewert. Tatsächlich hatten die zwei stattgefundenen Rennen die höchste deutsche Zuschauerzahl aller Skirennen im Winter und vor Ort war es rappelvoll mit ca. 20.000 Zuschauern. Von daher war es ein Erfolg, aber irgendwie haben sich Teile der Politik und die SZ gegen das Rennen verschworen (mit fadenscheinigen Argumenten). Im SZ-Artikel wird der Fall angeführt, wo es tatsächlich zu warm war, aber es wird nicht gesagt, dass es letzten Winter ab Weihnachten richtig kalt wurde und man die Stecke locker hätte beschneien können, sind ja nur 200 m. Bei so viel Antistimmung wird das Rennen keine große Zukunft haben. Wie die generelle Stimmung für Wintersport in München ist, hat man bei der OL-Bewerbung gesehen. Gegen soviel Ignoranz ist kein Kraut gewachsen. Von Öko faselt man gerne, aber fährt mit immer mehr SUV-Kisten und PS-Boliden in der Stadt herum, grotesk.

Sei doch ein bisschen realistisch und lass die Verschwörungstheorien. Das Rennen ist dem Wetter zum Opfer gefallen. Man kann einfach nicht alles aufbauen und dann bis zur letzten Sekunde auf den Schnee hoffen. Dann verbrät man nur noch mehr Geld sinnlos. Da sollen sie lieber die richtigen Rennen sichern und attraktiver machen. Klar, Deutschland ist nicht Österreich, aber wenn man sich anschaut was die für Massen nach Schladming und Kitzbühel karren, dann kann man sich da schon noch mal was abschauen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Sei doch ein bisschen realistisch und lass die Verschwörungstheorien. Das Rennen ist dem Wetter zum Opfer gefallen. Man kann einfach nicht alles aufbauen und dann bis zur letzten Sekunde auf den Schnee hoffen. Dann verbrät man nur noch mehr Geld sinnlos. Da sollen sie lieber die richtigen Rennen sichern und attraktiver machen. Klar, Deutschland ist nicht Österreich, aber wenn man sich anschaut was die für Massen nach Schladming und Kitzbühel karren, dann kann man sich da schon noch mal was abschauen.
Ich habe ja bis vor Kurzem in München gewohnt, sogar direkt beim OL-Park, kenne den Aufbau der Veranstaltung, die Herrichtung der Piste, Schutzmaßnahmen dafür und war auch beim Rennen. Man hatte das letzte Mal die Schneekanonen verstärkt und es hieß, dass zwei kalte Nächte für die Präparierung schon reichen würden. Ab Weihnachten wurde es richtig kalt mit nächtl. Minustemperaturen um -4 Grad. Auch an Silvester und Neujahr war's knackig kalt, also beste Bedingungen für's Rennen. Es hätte locker gereicht, aber man hatte 14 Tage vorher abgesagt, viel zu früh, wie sich zeigte. Warum hatte man nicht zugewartet? Es sind doch nur 200 m herzurichten, ein Klacks für eine Skipiste. In Gröden hatte man es geschafft in ca. 4 Tagen ihre 3,5 km (!) Strecke mit praktisch null Schnee drauf in rennfähigen Zustand zu versetzen und in München schaffte man das nicht mit 200 m, lächerlich.

Ich finde auch das Ökogetue darüber lächerlich. Was sollen diese 200 m schon ausmachen, das ist doch ein glatter Pippifax. Zumal das alles nur reines, gefrorenes Wasser ist. Der Vegetation darunter tut das sogar gut. Dem kann man z.B. die allg. automobile Aufrüstung mit größeren, schwereren, PS-stärkeren Kisten dagegen halten und dem dadurch gegebenen unnötigen hohen Ressourcenverbrauch (z.B. bis zu 30% mehr Treibstoff i.V. zu einem vergleichbaren normalen PkW). Das ist wirklich massiv entgegen ökologischen Zielen. Daran sieht man, wie verzerrt die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist. Zumal, ich will das nochmals betonen, das Rennen bestens ankommt und zwar überwiegend bei jungen Leuten sowie im TV und bei Sponsoren. Warum lässt man den Leuten den Spaß nicht und giftet dagegen?

Noch was zum Schneemachen. Es war letzten Winter, ich glaube in Klingental. Da hatte man die Schanze komplett bei Plusgraden (!) präpariert, mit einer Container-artigen Schneemaschine aus Finnland. Es geht also auch so.
 
Ob die Herren-Rennen in Jungbong am 06./07. Feb. (Abfahrt, SG) stattfinden, ist ungewiss. Jungbong ist der Austragungsort für die Speedrennen bei den OL-Spielen in Pyeongchang. Wie üblich sollen die Strecken mal getestet werden. Allerdings fehlt die Bahn noch und es hapert bei der Kunstschneeanlage. Wenn es nicht geht, soll ein Ort in Europa einspringen. Vielleicht wird dann der ganze Asien-Trip gestrichen :nixweiss:

http://skiweltcup.tv/index.php/alles-palletti-in-fahrtrichtung-pyeongchang/
 
Tobias Stechert wurde erneut am Knie operiert und verpasst die nächste Saison (vgl. Link vom vorangehenden Posting).

Ich glaube, es wäre eine Sensation, wenn wir Tobias Stechert noch einmal als Rennläufer im Weltcup erleben sollten.
 
Martin_D schrieb:
Ich glaube, es wäre eine Sensation, wenn wir Tobias Stechert noch einmal als Rennläufer im Weltcup erleben sollten.
Für mich auch. Ich find's erstaunlich, dass er und der DSV es überhaupt weiter probieren wollen. Man scheint ernsthaft daran zu glauben, dass er nochmals in den WC zurückkehren kann :o Sinn macht das doch nur, wenn er so gesunded, dass seine Knie der Belastung einer ganzen Saison standhalten. Bisher haben sie das nur ein paar Rennen jeweils getan.
 
Wenn die Asien tour im Februar wirklich gestrichen wird, was sind eurer meinung nach die aussichtsreichten Kanditaen in Euroopa die die rennen austragen könnten?
 
Das Münchner CE soll nach Garmisch verlegt werden. Ist zwar nicht im Sinne von City-Event, eher ein Kleinstadt-Event :mrgreen: aber trotzdem eine gute Lösung :top:

http://www.merkur.de/sport/wintersport/neujahrs-parallelslalom-muenchen-olympiaberg-kommt-nach-garmisch-partenkirchen-5565149.html

Update: Lt. SZ wird die FIS am kommenden Fr. über die Verlegung des CE nach Garmisch entscheiden. Das dürfte aber nur eine Formalie sein. Mit Garmisch und den Sponsoren (Springen: Subaru, CE: Audi) ist alles abgeklärt und dem ZDF ist es wohl auch recht, die Übertragungskosten sollten geringer sein, wie bei getrennten Orten. Was mich etwas wundert ist, dass Garmisch das Geld so schnell locker macht, kostet ja um 1 Mio. Euro. Bei den Kandaharrennen haben sie wegen drohender Budgeterhöhung von 100 - 200.000 € gejammert, jetzt spendieren sie auf einmal viel mehr Geld. Es kann nur der Werbewert sein, den sie hoch ansetzen.

Über Felix gibt's auch Neues. Bekannt war, dass er Anfang Sept. das erstemal seit Saisonende auf Skiern stand, allerdings mehr freizeitmäßig (für seine Verhältnisse) mit dem EC-Team. Danach keine weitere Info über seinen Formaufbau. Jetzt sagt er, dass er bei ca. 70% ist und einen Start in Sölden anvisiert. Er trainiert noch nicht mit voller Belastung, um den Rücken nicht gleich zu überfordern. Dem geht's im Moment sehr gut :D Für Sölden hängt's davon ab, ob er bis dahin bei 100% ist. Wichtiger ist Levi, auch wegen der Trainingstage in Skandinavien. Die will er intensiv nutzen.
 
City-Event ist 2016 ersatzlos gestrichen.

Gibt es 2016 im November zwei Damen Weltcup-Rennen in USA Killington?

Gibt es im Osten der USA bald wieder Weltcup-Rennen? Killington im Bundesstaat Vermont hat sich bei der FIS um Aufnahme in den Rennkalender 2016/17 beworben. Während des noch bis am 3. Oktober in Zürich laufenden Herbstmeetings des Weltverbandes wird diese Bewerbung diskutiert und allenfalls in den provisorischen Rennkalender aufgenommen. Die Rennen in Killington – geplant sind ein Slalom und ein Riesenslalom der Frauen – würden während des "Aspen-Weekends" vom 26./27. November stattfinden. Aspen selbst ist von der FIS der Lenzerheide als Austragungsort des Weltcup-Finals 2017 vorgezogen worden.
War's das? Bode Miller, der im Sommer eine Weltcup-Pause angekündigt hatte, hat den Ausrüstervertrag mit Head gekündigt. Anzeichen für ein stilles Karriereende :?:
 
So, das war's dann für München und für dieses Jahr.
Die Idee mit Garmisch-Partenkirchen finde ich aber mehr als bescheidenen, damit verkommen die Alpinen zum Rahmenprogramm für die Springer. Die Folge wird sein, dass viele sich nach dem Springen auf den Heimweg machen werden, super Atmosphäre. Außerdem frag ich mich eh wie sie das machen wollen. Im Schanzenauslauf können sie die Strecke nicht schnell genug präparieren, die Einfahrt vom Gudiberg ist langweilig flach und ein Stadion können sie am Gudiberg eigentlich auch nicht errichten wenn Schispringen ist.

Die sollen das in Innsbruck im Bergiselstadion machen, die Österreicher würden da richtig Stimmung machen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Die Idee mit Garmisch-Partenkirchen finde ich aber mehr als bescheidenen, damit verkommen die Alpinen zum Rahmenprogramm für die Springer.
Sehe ich anders. Die zwei bisherigen Wettbewerbe hatten die höchste deutsche TV-Quote für WC-Rennen im Winter und vor Ort war es rappelvoll, beim ersten Mal mit fast 30.000 (!) Zuschauern mehr wie beim Neujahrs-Skispringen und beim zweiten Mal etwa gleich viel. Außerdem liegt Garmisch näher an Österreich und es ist ein größerer Anteil an Zuschauern von dort zu erwarten, wie in München. Nicht ganz unwichtig, wenn man bedenkt, dass mit Hirscher und Fenninger ihre aktuell größten Sportstars (zusammen mit Alaba) am Start sind :mrgreen: Da kann kein Skispringer mithalten.
Außerdem frag ich mich eh wie sie das machen wollen. Im Schanzenauslauf können sie die Strecke nicht schnell genug präparieren, die Einfahrt vom Gudiberg ist langweilig flach und ein Stadion können sie am Gudiberg eigentlich auch nicht errichten wenn Schispringen ist.
OK-Chef Fischer hatte bereits fest zugesagt und, bei all den zu klärenden Details, keinen Zweifel daran gelassen, dass sie das Rennen und die Doppelveranstaltung hinbekommen werden. Es waren ja noch fast 3 Monate Zeit gewesen, genug um die Dinge befriedigend zu lösen. Man dachte z.B. an getrennte Zielbereiche.

Nach der Zusage von Garmisch und der Zustimmung von DSV und OMG zur Verlegung, war es eine rein deutsche Angelegenheit und die FIS hätte sich heraushalten sollen. Was sollte es der FIS ausmachen, dass das Rennen woanders stattfindet? Man weiß nicht wie Sitzung ablief, aber es hat ein Geschmäckle, als ob es Querschüsse gab und man könnte sich denken, von wem (diejenigen, die den Termin auch gerne hätten ...). Oder es ist eine Retourkutsche der FIS gegen Garmisch wegen ihrer Drohung, das Kandaharrennen der Damen zu streichen. Jedenfalls ist m.E. der Schaden für D als WC-Standort enorm. Das quotenträchtigste Rennen zur besten Sendezeit wird gestrichen. Das ist der Worst Case :nein:
 
Ich fürchte, wenn Garmisch tatsächlich den Parallelslalom ab 2017 zum Neujahrstermin bekommen sollte, dass sie sich dann noch weniger Mühe geben bei den traditionellen Kandahar-Rennen und dass dass Kandahar-Rennen über kurz oder lang tot sein wird.
So einen Parallelslalom sollen sie meinetwegen im Sauerland machen, aber doch nicht dort, wo es traditionsreiche echte Weltcupstrecken gibt.
 
So, jetzt überlegen wir nochmal wo das Rennen bisher stattfand (wenn es denn stattfand). Du kannst doch nicht einfach die Zuschauerzahlen von einer Millionenstadt mit hervorragender Verkehrsanbindung auf ein Kleinstadt übertragen. Und was die Österreicher angeht machst du es dir auch zu einfach. Mit dem Zug braucht man von Innsbruck nach München ca. eine halbe Stunde länger als nach Garmisch, mit dem Auto ist es ungefähr eine Stunde. Aber von Salzburg aus sieht es komplett anders aus, man fährt sogar über München nach Garmisch.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
So, jetzt überlegen wir nochmal wo das Rennen bisher stattfand (wenn es denn stattfand). Du kannst doch nicht einfach die Zuschauerzahlen von einer Millionenstadt mit hervorragender Verkehrsanbindung auf ein Kleinstadt übertragen. Und was die Österreicher angeht machst du es dir auch zu einfach. Mit dem Zug braucht man von Innsbruck nach München ca. eine halbe Stunde länger als nach Garmisch, mit dem Auto ist es ungefähr eine Stunde. Aber von Salzburg aus sieht es komplett anders aus, man fährt sogar über München nach Garmisch.
Ich wollte ja nur Argumente dafür bringen, dass das CE ggüb. dem Skispringen bestehen kann. Es hat sich gezeigt, dass diese Wettkampfform beim Publikum sehr gut ankommt, speziell bei jungen Leuten (die sportliche Wertigkeit ist ein anderes Thema, jetzt geht es um Popularität). Fischer betonte, dass sie es als noch nicht da gewesenes Doppelereignis aufbauen wollen und auch von einem Kombiticket wurde geredet.

Die Österreicher müssen zum Springen genauso hinfahren. Wo hoch ihr Anteil? Ich denke, dass viele auch zum CE bleiben würden und andere hinzukämen.

Innsbruck wäre als Austragungsort auch nicht schlecht, sicher eher im Sinne von CE wie Garmisch, aber es wäre nicht der DSV und der will den Termin aus Vermarktungsgründen schon selbst haben, schließlich sind es 2 Std. TV-Übertragung zur einer sehr guten Sendezeit.
 
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