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Ein Schneedepot hatten sie (wenn ich mich recht erinnere in Ruhpolding), aber sie wollten mind. 50% des Schnees vor Ort machen und das sahen sie bei der Wetterprognose als nicht möglich an. Das war eine Fehleinschätzung, wie Du zurecht sagst.beast schrieb:Ich finde man müsste sich nur mehr Mühe machen, dann könnte man ihn fast jedes Jahr in München austragen. Letztes Jahre sagte man ihn zu früh ab. Oder man muss ein Schneedepot anlegen.
) und dass es vielleicht finanzielle Gründe sind, denn 500.000 € und aufwärts sind für Garmisch sicher auch nicht so einfach ungeplant, zusätzlich locker zu machen. Für den Termin 2017 wollen sie sich neu bewerben, dann gut vorbereitet. München ist wohl vom Tisch. 
Weiter sagte Meldnikov, dass, sollte es im Kalender der Männer für 2018/19 Vakanzen oder Veränderungen geben, auf den Pisten im Westkaukasus auch Speed-Rennen der Männer stattfinden könnten. In Sotschi wurden neben den Olympischen Spielen 2014 bereits Weltcup-Rennen (2012), Europacup-Rennen und - wie zuletzt im vergangenen Februar – russische Meisterschaften ausgetragen. "Rosa Khutor ist voll und ganz bereit für Wettkämpfe auf höchstem internationalen Niveau, Modernisierungen braucht es keine", sagte Melnikov.
alpinfan77 schrieb:Ergänzung: Was er auch erwähnt ist, dass die Konkurrenz der WC-Ausrichter zunimmt. Neue Orte treten als Bewerber auf. Der Ski-WC lässt also in seiner Attraktivität nicht nach, sondern nimmt eher zu (i.U. zu uns, wo gegen Skifahren generell Antistimmung gemacht wird, s. z.B. regelmäßige Artikel in der SZ). Für's WC-Finale 2019 gab es gleich 3 Bewerber und es gewann Andorra. Wirklich, in Andorra wird's stattfinden! Kann ja heiter werden, bei den Erfahrungen, die man bereits dort gemacht hat ...![]()
Wetterabhängig der ÖSV derzeit vorzugsweise Sölden und Mölltaler.Thunderbird80 schrieb:Weiss jemand wann und wo zur zeit die ski weltcup teams trainieren
Für Reichelt geht die Weltcup-Planung grundsätzlich in die falsche Richtung. „Man macht mehr und mehr Rennen, forciert Slalom, Riesen- und City-Events statt mit den bestehenden Klassikern und Magneten wie Wengen oder Kitzbühel etwas Qualitatives zu machen, etwa eine Art Grand Slam.“ Seine Meinung zu den City-Events: „Eine tolle Sache, aber im Gesamtweltcup haben die nichts verloren. Besser wäre, eine hoch dotierte Serie daraus zu machen.“
Ja, das könnte man machen, um den verschiedenen Bewerbern gerecht zu werden. Zwischen Garmisch und St. Anton abzuwechseln (vielleicht dazu Saalbach), wäre auf jeden Fall gut. Das sind ja die Kandaharrennen. St. Anton ist eine große Strecke und warum sie nicht regelmäßig im Kalender ist, weiß der Geier.Martin_D schrieb:Man könnte ja an manchen Terminen von Jahr zu Jahr rotieren, so wie das ja schon beim Speed Wochenende der Damen in Österreich praktiziert wird. Dort wechseln sich Zauchensee. Bad Kleinkirchheim und St. Anton in einem Dreijahreszyklus ab. Genauso könnte ich mir zum Beispiel einen Dreijahreszyklus von Herren Abfahrtsrennen in Garmisch, St. Anton und Chamonix vorstellen, das als Kandahar-Rennen vermarktet wird. Oder ein Dreijahreszyklus am Saisonanfang mit Lake Louise, Whistler Mountain und Nakiska.
Verschiedene Dinge kommen zusammen. Für Speed-Fahrer scheint es kaum mehr möglich zu sein, auch im RS Spitze zu sein, wie es früher war (z.B. Maier, Eberharter, Cuche, Svindal mehrere Jahre lang). Ihre Chancen, an dicke Punkte zu kommen, beschränken sich auf Abfahrt und SG, auch in der Kombi ist nicht viel zu erben. Andererseits kamen für die Techniker die Parallel-Rennen dazu (wobei man jetzt in Alta Badia sogar einen Parallel-RS ausprobiert). Daraus resultiert das Ungleichgewicht zwischen Speed und Technik. Gegen einen so dominanten Techniker wie Hirscher, der pro Saison in SL und RS 1200 bis 1300 Punkte macht hat, können Speed-Fahrer kaum mehr was ausrichten, selbst so gute Allrounder wie Svindal und Jansrud nicht. Der einzige, der vielleicht noch die Fähigkeiten dazu hätte, ist m.E. Janka. Ob man es wieder ausgeglichen hinbekommtWerna76 schrieb:Reichelt hat Recht, es müsste mehr darauf geachtet werden einen ausgeglichenen Weltcupkalender zu gestalten. Derzeit ist man als Speedfahrer chancenlos.
http://sport.orf.at/stories/2238960/2238961/
Dafür ist das Risiko des Ausscheidens bei den technischen Wettbewerben ja deutlich höher.Martin_D schrieb:@alpinfan77
Das ist alles richtig, was du sagst. Aber es gibt noch einen weiteren Gründe, warum Speedfahrer benachteiligt sind.
-Weil es ja nur einen Durchgang gibt, kann der Speedfahrer einen Gurkenlauf nicht mehr kompensieren. Wenn der Hirscher einen Gurkenlauf (für seine Verhältnisse) hat im 1. Durchgang, weil z.B. die Abstimmung schlecht war oder er einen Fehler gemacht hat, dann kann er mit günstiger Startnummer im 2. Durchgang immer noch weit nach vorne fahren.
Rüganer schrieb:Dafür ist das Risiko des Ausscheidens bei den technischen Wettbewerben ja deutlich höher.
Gleicht sich aus mMn.
Es gibt leichtere und schwierigere Kurse, das ist heute nicht anders. Wengen ist z.B. ein schwieriger SL-Hang und Alta Badia ein schwieriger RS-Hang. Wenn Leute wie Pircher, Wallner oder Kostelic setzen, kommt meistens ein kniffliger Kurs heraus. Beispiele: In Vail hat der norwegische Trainer im 1. SL-Lauf extrem schwierig gesetzt oder in Sotchi Kostelic im 2. Lauf.Rüganer schrieb:Fazit - die Slaloms und Riesenslaloms müssen schwieriger werden .
Die hauen ganz schön auf den Putz, aber warten wir's ab, Training und WC-Saison sind zwei verschiedene Dinge. Dazu passt auch das Folgende über Ketterer:Chlosterdörfler schrieb:Ausserdem dies noch: Felix Neureuther und Fritz Dopfer schwärmen vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden (25.10.) vom stärksten deutschen Ski-Team seit Langem.
Info: http://www.tt.com/sport/10632836-91/selbst-hirscher-staunte-über-das-deutsche-selbstvertrauen.csp
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