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Alpiner Skiweltcup 2015/16

waikiki83 schrieb:
Ich hab grad auch mal geguckt, der Wetterbericht verspricht kälteres Wetter und ein wenig Schnee, aber keine Ahnung, wie lang vorher die Piste fertig sein muss, um ideale Bedingungen zu bieten.
Das ist es, weshalb ich die frühe Absage nicht ganz verstehe :? Vielleicht lag es wieder mal an Skaardal, ein ziemliches Weichei. Der ist wohl der FIS-Rennleiter für Levi und bekanntlich vorsichtig, aber manchmal braucht es halt einen gewissen Mut zum Risiko.

Dass man üblicherweise 10 Tage vorher absagt, hat damit zu tun, einen Ersatztermin zu finden. Der einspringende Veranstalter muss eine Vorbereitungszeit haben. 10 Tage sind dafür eh sehr knapp, Ski-WC ist enorm aufwändig. Eine spezielle Situation ist, wenn es keine Alternative gib (wie jetzt), dann kann man zuwarten. Was hat man zu verlieren? Gröden war so ein Fall letztes Jahr. Da war die Saslong die Woche davor noch grün-braun, eine 3 km (!) lange Abfahrtsstrecke, nicht bloß ein SL-Hang. Man entschloss sich, voll auf Risiko zu gehen und hatte Glück. Es wurde kälter und man konnte genügend Kunstschnee machen.
 
Das ist zwar schade, wenn er ganz ausfällt. Auf der anderen Seite gleicht das das ungleiche Verhältnis von Speed und Technikrennen ein wenig aus.
 
alpinfan77 schrieb:
Levi entfällt vermutl. komplett, ein Witz :willnicht:

http://www.laola1.at/de/wintersport/ski-alpin/news/kein-ersatz-fuer-levi-slaloms/page/125125-303-193---704.html

Wo sollte das Problem sein, z.B. in Aspen und Val d'Isere einen SL mehr zu fahren? Es ist auch eine Wettbewerbsverzerrung für den GWC. Wenigstens profitiert auch Vicky davon :top:
Da wird Shiffrin aber begeistert sein. Sie ist die einzige GWC-Kandidatin, die im Slalom startet (und dort eine Menge Punkte holt). Solange sie das Rennen nicht völlig vergeigt hätte, kostet sie das mal locker 40-100 Punkte. So schwer sollte es nun wirklich nicht sein, irgendwo ein zusätzliches Slalom-Rennen abzuhalten, gerade wo eine geeignete Strecke viel leichter zu finden und herzurichten ist als im Speed-Bereich.
 
Durch die Levi absage gibt es keine Renntiere für Shiffrin, Hirscher und Co.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Durch die Levi absage gibt es keine Renntiere für Shiffrin, Hirscher und Co.
Und Hirscher sieht seine bereits gewonnenen auch nicht wieder, darüber ist er laut FB sehr traurig :mrgreen: ;D :lach:
 
Marvin schrieb:
Da wird Shiffrin aber begeistert sein. Sie ist die einzige GWC-Kandidatin, die im Slalom startet (und dort eine Menge Punkte holt)
Levi legt ihr ausgesprochen. Sie ist im Flachen besonders schnell. Bei normalem Rennverlauf wären es 100 Punkte gewesen. Das kann ihr in der Endabrechnung den GWC verhageln.
So schwer sollte es nun wirklich nicht sein, irgendwo ein zusätzliches Slalom-Rennen abzuhalten, gerade wo eine geeignete Strecke viel leichter zu finden und herzurichten ist als im Speed-Bereich.
Zumal die Rennen in Colorado gesichert sind. Es ist dort Schnee gefallen. Da wäre es doch möglich gewesen, in Aspen bzw. BC die SLs nachzuholen. Was geht eigentl. in der FIS vor :nixweiss:

http://skiweltcup.tv/index.php/frau-holle-schuettelt-ihre-betten-aus-nordamerika-rennen-nicht-in-gefahr/
 
Es braucht auch ein Veranstaltungsort der das Preisgeld (Sponsoren) aufbringt und die Helfer dafür hat sowie auch das Liftunternehmen muss das ok. geben.




Änderung der Startnummern-Vergabe erst 2016/17

Die Startnummernvergabe in Abfahrt und Super-G wird in der Saison 2015/16 nicht verändert. Das hat die FIS am 7. November beschlossen.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Die Startnummernvergabe in Abfahrt und Super-G wird in der Saison 2015/16 nicht verändert. Das hat die FIS am 7. November beschlossen.
Das Herumbasteln an der Startreihenfolge ist Quatsch. Alle paar Jahre geht die Diskussion wieder los. Was soll das bringen :nixweiss: Um die Spannung richtig aufrechtzuerhalten, müssten es die Top 30 in umgekehrter Reihfolge sein, aber das wollen die abfahrtsstarken Verbände nicht. Ihre Pfründe wären bedroht. Das vielleicht einzige, was helfen könnte, sind neue Abfahrtsformen, z.B die Speedabfahrt in 2 Läufen. Man könnte dann die gleiche Startregel wie in SL/RS anwenden. Die ist ideal. Nicht immer müsste es eine Speedabfahrt sein. Die großen Klassiker BC, Gröden, Wengen, Kitzbühel (evtl. noch Garmisch) sind aus sich heraus spannend genug. Für die Damen ist es noch was anderes. Ein Klassiker ist sicher Cortina, aber sonst?
 
Ich glaube ja, dass bei einer Startreihenfolge, bei der der 30. der Weltrangliste zuerst startet und der 1. der Weltrangliste als 30., die Besten der Weltrangliste nicht stärker benachteiligt als die jetzige Regelung, bei der durchaus stärkere Läufer Nummern zwischen 1 und 5 haben können.

Die Rennen um die Jahrtausendwende, bei der die besten niedrige Nummern hatten, waren öde im Vergleich zu heute.
 
Es ist immer das gleiche Dilemma zwischen Sport und Show. Es ist natürlich spannender, wenn die Top-Fahrer erst am Ende starten, aber im sportlichen Sinn ist es natürlich unfair, jemanden auf diese Weise für gute Leistungen zu bestrafen. Letztendlich wird man sich immer für eins von beiden entscheiden müssen.
 
Sebald Breskac schrieb:
Es ist immer das gleiche Dilemma zwischen Sport und Show. Es ist natürlich spannender, wenn die Top-Fahrer erst am Ende starten, aber im sportlichen Sinn ist es natürlich unfair, jemanden auf diese Weise für gute Leistungen zu bestrafen. Letztendlich wird man sich immer für eins von beiden entscheiden müssen.
Ich finde, in SL/RS ist es ideal gelöst. Die Besten des 1. Laufs (i.a diejenigen mit der besten Piste) haben im 2. Lauf die schlechteste Piste. So gleicht es sich aus. Außerdem steigert sich die Spannung im 2. Lauf ständig und bleibt bis zum letzten Läufer. Immer wieder kommt es vor, dass hintere Läufer die bessere Piste im 2. Lauf ausnutzen können und noch weit nach vorne kommen. Das ist auch ein besonderes Moment. Eine bessere Startregel ist kaum denkbar. Warum sie nicht auch für die Speed-Disziplinen probieren :?:
 
Sebald Breskac schrieb:
Weil es da nur einen Durchgang gibt?
Objektiv spricht m.E nichts gegen Abfahrten in 2 Läufen (wobei man die großen Klassiker BC, Gröden, Wengen, Kitz ausnehmen könnte). Das gab's übrigens schon mal. Dieser Modus hat auch einige Vorteile. Für die Veranstalter ist es billiger, es kommen mehr Länder/Orte/Strecken in Frage, OL Peking ist kein Problem. Solche Rennen sind auch sicherer gegen Schlechtwetter. Der sportliche Krampf mit den "kastrierten" Abfahrten (wie in Kitz, Wengen, Garmisch) wäre weg. Man würde nur den Modus zu 2 Läufen ändern und es wäre wieder ein vernünftiges Rennen.

Ich frage mich jedenfalls, ob die jetzigen Vorschläge mit Änderungen der Startregel überhaupt was bringen. Das wird's m.E. nicht verbessern, sondern eher verschlechtern. Sollte man nicht auch über andere Dinge nachdenken? Bspwse. eine Verbesserung der TV-Präsentation mit anderen Kamerapositionen (weg von der Frontale, wo weder Steilheit noch Geschw. rüberkommt) oder der jeweils Führende wird in den Lauf als Geisterbild eingeblendet (technisch sicher möglich und auch so, dass es nicht verwirrend ist). Es geht ja darum, die Abfahrt spannender zu machen und zwar für das allg. Publikum. Wir Alpin-Fans schauen es sowieso an (meistens jedenfalls) und was uns gefällt oder nicht, ist ziemlich wurscht dabei.
 
alpinfan77 schrieb:
der jeweils Führende wird in den Lauf als Geisterbild eingeblendet (technisch sicher möglich und auch so, dass es nicht verwirrend ist)
Das wäre sicherlich eine super Sache. Im Alpinsport fehlt mir irgendwie die direkte Vergleichbarkeit.
 
Das sehe ich anders. In der Analyse kann man das gerne verstärkt einsetzen, aber im Livebild will ich keinen Geist sehen, sondern ausschließlich denn Rennfahrer, der gerade auf der Piste ist. Ich bin da konservativ.

Im übrigen haben die Alpinen in den letzten Jahren zumindest in Deutschland im TV wieder verlorenes Terrain zurückgewonnen. Also kann das Produkt nicht so schlecht sein.
 
Martin_D schrieb:
Das sehe ich anders. In der Analyse kann man das gerne verstärkt einsetzen, aber im Livebild will ich keinen Geist sehen, sondern ausschließlich denn Rennfahrer, der gerade auf der Piste ist. Ich bin da konservativ.

Kann ich gut nachvollziehen, verstehe aber auch den Wunsch nach mehr "Vergleichbarkeit" (geht mir genauso).
Vielleicht wäre die Methode wie sie im Rodel- und Bobsport angewandt wird eine mögliche Lösung?
 
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