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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Felix Neureuther will den TV-Zuschauern bei Skirennen mehr Spektakel bieten und hat deswegen einen kuriosen Vorschlag: „Wir sollten uns Skifahrer mit Mikrofonen verkabeln“, sagte der Deutsche der „Sport Bild“ (Mittwoch-Ausgabe), „damit die Zuschauer mitbekommen, wie die Emotionen vor dem Start sind, was die Sportler während der Fahrt von sich geben und wie die Fahrer beim Abschwingen reagieren.“

Ausserdem

Die Amerikanerin Julie Mancuso fällt für den Rest der Saison aus. Eine Hüftverletzung setzt die 31-Jährige ausser Gefecht. Der Ausfall trifft auch die Luzerner Skifirma Stöckli.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Die Amerikanerin Julie Mancuso fällt für den Rest der Saison aus. Eine Hüftverletzung setzt die 31-Jährige ausser Gefecht. Der Ausfall trifft auch die Luzerner Skifirma Stöckli.
Ja, Mancuso hatte gerade vor der Saison zu Stöckli gewechselt. Aber deren heißestes Eisen ist ganz klar Vicky, nachdem Maze diesen Winter nicht startet. Vicky ist Siegläuferin in drei Disziplinen und hat das Potenzial, im GWC mal mitreden zu können. Sie ist auch aktuelle WM-Zweite im RS und zwar auf Stöckli. Dieses Niveau hat Mancuso schon länger nicht mehr.
 
burgi83 schrieb:
Das wäre sicherlich eine super Sache. Im Alpinsport fehlt mir irgendwie die direkte Vergleichbarkeit.
Ein Skirennen ist ja ein Rennen gegen die Uhr, nicht gegen einen direkten Konkurrenten. So beobachten wir Alpin-Fans ein Rennen. Man hält gleichzeitig Läufer und Uhr im Blickfeld. Wie läuft die Fahrt, sieht sie gut und schnell aus, sind Fehler zu erkennen? Wo bleibt die Uhr bei den ZZ'en stehen? Gut ist, dass es inzwischen mehr davon gibt. Manche visieren noch gewisse Streckenmerkmale an, um Genaueres über die Zeit herauszufinden (ich mache das nicht). Wenn der Läufer sich dem Ziel nähert, rasen die Zehntel und Hundertstel. Wo bleibt die Zeit stehen? Leuchtet es Grün oder Rot auf? Diese Spannung ist extrem. Man kann es vielleicht mit der Situation vergleichen, wo ein Stürmer in den Strafraum eindringt und es zu einer Torchance kommt.
Martin_D schrieb:
Das sehe ich anders. In der Analyse kann man das gerne verstärkt einsetzen, aber im Livebild will ich keinen Geist sehen, sondern ausschließlich denn Rennfahrer, der gerade auf der Piste ist. Ich bin da konservativ.
In der Diskussion geht es nicht um uns Alpin-Fans, wir schauen es uns sowieso an (meistens jedenfalls). Wir wissen woraus die Spannung entsteht. Es geht um das allg. Publikum, um die Rennen für Leute interessanter zu machen, die nicht wie wir darin geschult sind, ein Rennen zu lesen. Man muss nämlich genau hinsehen. Das sagte ich zu meinen Sportfreunden immer, die keine besonderen TV-Fans für Skirennen sind. Das Einblenden des Führenden wäre da sicher hilfreich. Der ORF bringt öfters Überblendungen, für mich das Musterbeispiel. Es ist wirklich verblüffend zu sehen, wie es im Rennen hin und her ging, wie es öfters auf der Kippe stand, wo der eine wichtige Meter verlor und der andere das Entscheidende herausholte.
 
In Levi ist der Winter eingekehrt, gute Bedingung zum Skifahren, nur Rennen finden keine statt ...

http://skiweltcup.tv/index.php/levi-praesentiert-sich-im-winterkleid/

Es soll keiner sagen, dass es vor 7 Tagen nicht vorhersehbar war, die Wetterprognose war so. Angeblich war man nicht in der Lage, kurzfristig eine faire Piste hinzubekommen, ein Witz! Bei solchen Bedingungen braucht man nicht mehr wie 2, 3 Tage, zumal 50% des Schnees schon drauf waren. Sehr seltsam wie es gelaufen ist, irgendwie kommt man sich verars... vor :nein: Von einem Veranstalter kann man erwarten, dass er sich richtig anstrengt, die Rennen zu ermöglichen und nicht 10 Tage vorher das Handtuch wirft, weil noch nicht alles perfekt ist. Ich habe fast den Verdacht, dass Levi nicht mehr sehr interessiert ist. Verständlich wär's, gute finnische SL-Läufer sind ausgestorben, nicht ein(e) einzige(r) in der SL-WCSL. Warum aber hat die FIS nicht darauf bestanden, dass man zuwartet? Es gab ja keine Alternative. Wenn die Wetterprognose schlecht gewesen wäre, in Ordnung, aber das war sie nicht. Waldner, FIS-Renndirektor der Herren, sagte gar, dass das Rennen nicht nachgeholt wird (anders als Skaardal bei den Damen, kann sich Aspen oder Courchevel vorstellen), auch ein Witz. Hirscher hat sich schon beschwert, Recht hat er!

http://skiweltcup.tv/index.php/marcel-hirscher-wuerde-eine-ersatzlose-streichung-des-levi-slaloms-nicht-hinnehmen/
 
War ja totaler Quatsch das abzusagen, ich hab ja den Tag davor noch geschrieben die Prognosen sind sehr gut, bin mir sicher das es stattfindet, und die haben noch viel detaillierter Wetterkarten zur Verfügung wie ich. Die scheinen echt keinen Bock gehabt zu haben.
 
und Ihr wisst natürlich viel besser Bescheid als die :roll:
 
Foto-Irrer schrieb:
und Ihr wisst natürlich viel besser Bescheid als die :roll:

Haben wir nicht behauptet, aber eine Meinung dazu darf man ja haben ?

Der Damen Slalom wird nun übrigens in Aspen nachgeholt!
 
Foto-Irrer schrieb:
und Ihr wisst natürlich viel besser Bescheid als die :roll:
Natürlich nicht, aber man kann ja versuchen, sich ein eigenes Bild zu machen, mit den öffentlich verfügbaren Informationen. Am Mi./Do. die Woche davor sah man in der Webcam die Piste in weiß (sicher künstlich beschneit und noch nicht voll renntauglich) und lt. wetter.com sollten die Temperaturen ins Minus fallen und etwas schneien. Das sah gut aus, jedenfalls nicht nach einem Grund, gleich abzusagen. Warum hat man nicht einige Tage zugewartet, sagen wir bis Mo./Di.? Wenn dann die Aussichten schlecht gewesen wären, die Absage, klar, aber vermutl. war es dann schon so gut, dass das Rennen gesichert war, darauf wette ich.

In Levi hätte man m.E. zuwarten müssen, die FIS hätte darauf bestehen sollen. Es gab ja keine Alternative. Wenn ein anderer Ort übernehmen kann, muss man rechtzeitig umplanen und dafür ist die 10-Tagefrist sinnvoll. Aber im Falle Levi war es so strikt nicht notwendig. Warum hat man es dann gemacht :?: :?: :?:
 
Das neue Programm von Aspen sieht nun so aus für die Damen:

Freitag, 27. November: Riesenslalom der Frauen (18/21 Uhr)
Samstag, 28. November: Slalom der Frauen (18.15/21.15 Uhr / Nachtragsrennen von Levi)
Sonntag, 29. November: Slalom der Frauen (18 / 21 Uhr)


Ausserdem: Abfahrtsweiltmeister Patrick Küng ist neu Markenbotschafter der Flumser Bartholet Seilbahnen. :)
 
christopher91 schrieb:
Die scheinen echt keinen Bock gehabt zu haben.
Die öffentlichen Statements kann man wie üblich in die Tonne treten. Da geht es ja nur darum, in den Medien gut auszusehen. Die kupfern nur alles ab, mehr können/wollen Journalisten nicht. Die Frage ist, wie es wirklich gelaufen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die FIS für eine Absage war. Dann hätten die Renndirektoren ihren Job verfehlt, wären dann eher "Rennverhinderungsdirektoren". Man weiß ja nie, vielleicht sind die so abwegig drauf, aber wahrscheinlicher ist, dass Levi ihnen was vorgejammert hat, was noch alles zu machen wäre, Mordsaufwand für die Beschneiung, Quartiere für die Teams evtl. unnötig herrichten, alles zusätzliche Kosten, dazu ein Südwind ... bla bla bla .... jammer jammer ... und die FIS-Leute haben sich breit schlagen lassen. Nachdem es jetzt so bescheuert gelaufen ist, müsste die FIS mal mit Levi ernsthaft klären, ob sie noch hinter dem Rennen stehen. Es wäre sowieso besser in den traditionell starken skandinavischen Alpinländern, Norwegen und Schweden, zu fahren, als in der Alpin-"Diaspora" Finnland. Orte würden sich bestimmt finden und die würden vielleicht mehr Engagement zeigen.

Ergänzung: An diesem WE wurden im schwedischen Kaabdalis FIS-SLs gefahren. Weltklasse-Leute wie Hargin, Kristoffersen, Solevaag, Myhrer waren dabei (auch ca. 8 junge Fahrer vom DSV, von denen sich Tremmel, A. Schmid und Holzmann nicht schlecht schlugen; jahrgangsmäßig war nur Kristoffersen jeweils besser). Hätte man das nicht als Ersatzort für Levi versuchen können :?: Vielleicht wären die nicht so hasenfüßig gewesen.
 
FIS gibt für Lake Louise grünes Licht

In Europa lässt sich der Winter noch immer Zeit, in Nordamerika aber sind die Temperaturen gesunken und es hat geschneit. Im kanadischen Skigebiet von Lake Louise hat es in den vergangenen 48 Stunden rund 50 Zentimeter Neuschnee gegeben. Die offizielle Schneekontrolle der FIS war damit für Renndirektor Hannes Trinkel eine relativ leichte Aufgabe. Am 16. November konnte Trinkel bestätigen, dass die Rennen in Lake Louise durchgeführt werden können. "Das lokale Organisationskomitee hat einen tollen Job gemacht, die Piste ist in einem grossartigen Zustand."

Am 28. November findet eine Frauen Abfahrt und am 29. November ein Frauen Super-G statt. Die Männer werden am 4. und 5. Dezember je eine Abfahrt und am 6. Dezember einen Super-G austragen.




Die für den 6. und 7. Februar geplanten Speed-Rennen in Jeongseon können stattfinden. Die sich noch im Bau befindende Gondelbahn wird offenbar doch rechtzeitig fertig. "Wir haben das Versprechen bekommen, dass alles in Ordnung sein wird", sagte FIS-Präsident Gian Franco Kasper gegenüber der Associated Press (AP).
 
@Chlosterdörfler

Ich glaube, du hast Männer und Frauen verwechselt. Zuerst fahren doch die Männer in Lake Louise, und anschließend eine Woche später die Frauen.
 
Martin_D schrieb:
@Chlosterdörfler

Ich glaube, du hast Männer und Frauen verwechselt. Zuerst fahren doch die Männer in Lake Louise, und anschließend eine Woche später die Frauen.

:uuuups: Hauptsache es hat genug Schnee für die Rennen
 
Mikaela Shiffrin macht ernst: Start im Super-G geplant und selbst die FIS-Abfahrten von Copper Mountain (23. und 24. November) ist ein Thema.
 
Wie läuft das eigentlich mit den Startnummern ab? Bekommt sie da eine schlechte, weil sie noch nie im Super-G Punkte geholt hat oder bringen die Punkte aus anderen Disziplinen ihr eine bessere Nummer?
 
Marvin schrieb:
Wie läuft das eigentlich mit den Startnummern ab? Bekommt sie da eine schlechte, weil sie noch nie im Super-G Punkte geholt hat oder bringen die Punkte aus anderen Disziplinen ihr eine bessere Nummer?
Fahrer mit über 500 Punkten in der WCSL dürfen immer nach den ersten 30 Starten, in den technischen Disziplinen, wenn sie in den Top 30 sind, sogar nach den ersten 15.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Mikaela Shiffrin macht ernst: Start im Super-G geplant und selbst die FIS-Abfahrten von Copper Mountain (23. und 24. November) ist ein Thema.
Abwarten, ihr erster Vesuch ging schief. Sie hing in SL/RS durch und so stoppte man das Ganze. LL ist auch ein klassischer Hang, weniger technisch und was für die typischen Abfahrerinnen.
 
Ich könnte mir gut vorstellen, dass das für sie ein Testballon ist. Noch ist die Belastung nicht so groß wie im Hochwinter, man kann es also recht problemlos versuchen, ohne dass andere Disziplinen drunter leiden. Läuft es für sie vielversprechend, fährt sie halt mehr Rennen, gurkt sie hinterher, dann nicht. Ihr Ziel ist ja in erster Linie, Punkte für den Gesamtweltcup zu sammeln. Das ist aber nur sinnvoll, wenn sie auch schnell genug ist, denn für 50 Weltcup-Punkte wird sie sich nicht etliche Super-G Rennen antun, sondern lieber auf Slalom und Riesenslalom konzentrieren.
 
Hronek verzichtet wegen Knieproblemen auf Übersee http://www.skionline.ch/de/Startseite/Newsmeldung?newsid=1321

Bei den leidigen Erfahrungen, die der DSV diesbzgl. schon gemacht hat, kommen gewisse Befürchtungen auf ... Von ihrer chaotischen, instabilen Fahrweise müsste sie sowieso wegkommen, sonst würde es sie bald wieder erwischen. Ihre beiden Kreuzbandrisse haben sich in eigentl. unkritischen Situationen ereignet, war mehr eigene Schusseligkeit. So macht man es nicht lange im Skirennsport.
 
Marvin schrieb:
Ihr Ziel ist ja in erster Linie, Punkte für den Gesamtweltcup zu sammeln. Das ist aber nur sinnvoll, wenn sie auch schnell genug ist, denn für 50 Weltcup-Punkte wird sie sich nicht etliche Super-G Rennen antun, sondern lieber auf Slalom und Riesenslalom konzentrieren.
Wobei Skiweltcup.TV zurecht darauf hinweißt, dass ein SG schwierig ist, wenn man auf der Piste noch nicht gefahren ist. Sie fährt nicht die Abfahrt und wohl auch nicht die Trainings und beim SG ist eine Hangbefahrung nicht erlaubt. Es ist also wie ein Sprung ins kalte Wasser. Die Speedläuferinnen haben dann schon 3 bis 4 Läufe auf der Strecke in den Beinen. So aus dem Stand konnte es bisher nur Hirscher (ist der z.T. die Trainings mitgefahren?).

Ergänzung: In Copper Mountain fanden zwei FIS-Abfahrten statt, mit geballter Weltklasse am Start. Viele nutzten das wohl als Leistungstest vor dem Speedauftakt in LL. Da frage ich mich, warum Vicky nicht mitgefahren ist :nixweiss: Ist sie sich Ihrer Speedform so sicher?

http://data.fis-ski.com/dynamic/results.html?sector=AL&raceid=84824
http://data.fis-ski.com/dynamic/results.html?sector=AL&raceid=84825

Am bemerkenswertesten finde ich Shiffrin. Klar ist es ihre Hausstrecke, aber trotzdem ist es erstaunlich, dass sie im Bereich von Spezialistinnen war, im 2. Rennen sogar voll im Spitzenfeld :o Wenn sie das im WC in etwa bestätigen kann, wird sie schon diese Saison im GWC stark mitreden, zumal bei 4 Kombis.
 
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