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Wobei das für Felix bekanntlich gut ist, mit seinem weichen, gefühlvollen Stil (ganz anders bei Hirscher, der macht's mit Kraft). Aber er ist in einer besonderen Situation und so muss man seine Leistungen beurteilen. Die SZ hat es am Mo. mit "Neureuthers Lehrjahr" tituliert und er betrachtet es als "Übergangssaison". Seit der WM in Vail zieht sich das Gewürge mit seinen Rückenbeschwerden schon hin. Im Sommer hat man einen neuen Ansatz gestartet, wo er rein physiotherapeutisch, ohne Schmerzmittel behandelt wird (die SZ berichtete mal darüber). Hoffentlich lässt sich das durchhalten, ständig spritzen geht nicht. Sein Rücken muss so stabil werden, dass er Materialtests, Konditraining und Schneetraining in vollem Umfang absolvieren kann, anders macht es doch keinen Sinn mehr. Vor dieser Saison war sein Schneetraining minimalst, Materialtests null. Gerade die sind mit entscheidend, weil sich jedes Jahr das Material weiterentwickelt. Das mit dem neuen, härteren Skischuh zeigt es ja. Solche Tests hätten eigentl. vor der Saison gemacht werden müssen. Für Hirscher z.B. ist ständiges, intensives Herumfeilen am Material selbstverständlich.
Und jetzt ist auch Ligety mit Kreuzbandriss draußen
Bleibt für die Spannung im Gesamtweltcup nur mehr zu hoffen, dass Kristoffersen im RS noch ein wenig zulegen kann und eventuell auch mal einen Ski länger als 2m anschnallt.
Bleibt für die Spannung im Gesamtweltcup nur mehr zu hoffen, dass Kristoffersen im RS noch ein wenig zulegen kann und eventuell auch mal einen Ski länger als 2m anschnallt.
Das letzte mal ist Kristoffersen bei den norwegischen Meisterschaften Super-G gefahren. Ich bin eher skeptisch, dass wir den im Speedbereich sehen. Aber mal schauen.
Hirscher fährt übrigens die Super - G´s in Korea, Hinterstoder und Sankt Moritz. Hoffentlich kann er da ordentlich Punkte mitnehmen und Kristoffersen vorzeitig distanzieren. Insgesamt gibt es eh nur mehr 3 Slalomrennen, ansonsten sollte Hirscher in den RTL im Vorteil sein. Hoffentlich kann Hirscher Kristoffersen gleich in Garmisch zeigen wo der Hammer hängt
Meiner Meinung kanns für Hirscher heuer nur mehr ein logisches Ziel geben und das lautet 2000 Punkte. Weil Gesamtweltcup ist ohne eine Verletzung vom ihm höchst wahrscheinlich entschieden.
Und er braucht halt eine Rekordsaison sonst klaut in ALABA, nach einer wohl großartigen EM, denn Sportler des Jahres erneut.
Ich bezweifle aber, dass Ligety mit seinen schon vorher existierenden Rückenproblemen da den Spielverderber hätte spielen können...
Nochmal zu Kitzbühel:
Die Kreuzbandrisse haben sich Streitberger und Svindal ja sehr wahrscheinlich schon geholt, als es sie mit dem Hinterteil bis auf den Schnee gedrückt hat. Hätte Streitberger den Sturz noch abfangen können, wäre das Kreuzband trotzdem durch gewesen. Und Reichelt hatte halt das Glück, dass es ihn nicht so dermaßen zusammengestaucht hat und er ziemlich schnell nach vorne/zur Seite rübergefallen ist. Der Einschlag war dadurch zwar heftiger, aber dennoch hat er nur eine Knochenprellung und kann womöglich schon in GAP wieder starten.
Das alles ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass die Bedingungen durchaus grenzwertig waren, aber eine höhere Streckenführung nach der Hausbergkante in die Traverse hätte keine Auswirkungen auf die Verletzungen gehabt (sofern die Kompression dann auch dementsprechend höher gewesen wäre). Ob die Verantwortung nun bei Renndirektoren und anderen Offiziellen, die die Strecke freigeben, oder bei den Athleten, die letztlich vollkommen selbst entscheiden, ob und mit viel Risiko sie fahren, liegt, kann man natürlich lange und ausführlich diskutieren.
Die Markierung der tiefsten Stelle von Kompressionen wird jetzt jedenfalls schon nächstes Wochenende umgesetzt, und von Fritz Strobl und Stefan Eberharter wird derweil eine Beleuchtung der gefährlichsten Stellen ins Spiel gebracht...
Benni Raich hat noch den Vorschlag gemacht, bei schlechter Sicht die Kurssetzung geringfügig zu ändern und eine Schlechtwetterlinie zu fahren. Bei den Trainingsbesichtigungen müsste dann aber schon gezeigt werden, wo man das Tor bei Schlechtwetter hinsetzt.
Wer es sehen will, diesmal nicht die Sieger übereinandergelegt sondern die Stürze, nicht schön aber interessant find ich es trotzdem:
Bleibt für die Spannung im Gesamtweltcup nur mehr zu hoffen, dass Kristoffersen im RS noch ein wenig zulegen kann und eventuell auch mal einen Ski länger als 2m anschnallt.
Die Spannung ist doch raus. Was man sich da bei den ÖSV-Fans für Gedanken macht, verstehe ich nicht. Wird eine glasklare Angelegenheit für Hirscher. Kristoffersen kann in den nächsten Jahren ein Kandidat werden, aber es wäre dumm von ihm, jetzt mit irgendwelchen Sachen anzufangen. Praktisch unvorbereitet im SG zu starten (Kombi nur noch eine Chamonix, sicher mit Abfahrt), damit würde er sich mehr selbst gefährden. Seine Chancen auf WC-Punkte sind eh minimal.
Ich warte ja schon ewig lange auf den Pinturault und das der mal ein ernsthafter Kandidat für den GWC wird. Er hat ja schon Super-G, Riesenslalom, Slalom und Kombination gewonnen nur fehlt ihm halt noch die Konstanz und teilweise auch einfach eine gute Form, um im GWC ganz vorne mit dabei zu sein...
Meine Kandidaten für den GWC in der näheren Zukunft sind somit Hirscher, Kristoffersen und Pinturault. Eventuell auch noch ein Speedfahrer, dem mal in einer Saison der Knopf aufgeht... Wer das sein genau könnte, wüsste ich aber momentan nicht. Man muss hierbei auch bedenken, dass Svindal und Jansrud wohl relativ bald ihre Karriere beenden werden bzw. Jansrud nicht mehr ganz die Konstanz der letzen Saison erreichen wird können, deshalb habe ich sie auch nicht in meiner Aufzählung zu Beginn erwähnt.
Drei sehr gute Ergebnisse für den DSV im EC. Willibald gewann ihren zweiten EC-SL (in Sestriere) binnen weniger Wochen und hat jetzt FIS-Punkte, mit denen sie direkt nach den 30 starten kann. Staubitzer gewann gestern den ersten EC-RS in Zuoz und heute war Schwaiger beim zweiten auf 3. Die EC-Rennen sind ja ein guter Indikator für die Chancen im WC (vor allem da auch WC-Starter teilnehmen), das Entwicklungspotenzial und sie bestimmen die Startnrn. jenseits der Top 30.
In Bezug auf den Gesamtweltcup haben wir die gewisse Ungerichtigkeit zwischen Technik- und Speed-Disziplinen ja schon mal diskutiert. Der Spannungskiller ist natürlich die Tatsache, dass es in Hirscher/Kristoffersen/Svindal so klare Dominatoren gibt bzw. gab (in Bezug auf Svindal). Gerade im Technik-Bereich liegt das meiner Meinung daran, dass man sich wie Kristoffersen in Kitzbühel oder Hirscher in Schladming durchaus den ein oder anderen Fehler leisten kann, und am Ende durch einen guten zweiten Lauf dennoch (fast) ganz oben steht. In den Speed-Disziplinen hingegen darf man sich eigentlich keinen Fehler erlauben, sonst ist man ganz schnell raus aus den Podestplätzen. Hätte es da bis zur Streif keinen Svindal gegeben, wäre gar kein Speedfahrer auch nur annähernd im Kampf um den Gesamtweltcup vertreten gewesen.
Wenn ich mir die Gesamtweltcup-Sieger vor dem Jahre 2010 so anschaue, waren das mit Leuten wie Maier, Eberharter, Miller oder Svindal immer Speed-Spezialisten (bis auf Raich 05/06). Frage: Liegt das daran, dass diese Fahrer früher meist auch im Riesenslalom noch einige Punkte gesammelt haben? Oder daran, dass die Leistungsdichte in den Technik-Disziplinen zu dieser Zeit höher war? Oder doch "nur" daran, dass es (mittlerweile?) mehr Technik- als Speed-Wettbewerbe gibt?
Von den Speed-Spezialisten wäre mein Tipp auf einen Gesamtweltcup-Anwärter für die Zukunft am ehesten noch Kilde!
Das Problem ist eben, dass es natürlich wesentlich einfacher ist Technikwettbewerbe auszurichten als Speedrennen. Das sorgt zum Einen für mehr potentielle Ausrichter die mit Rennen bedacht werden wollen, und zum Anderen dafür, dass Technikrennen nicht so schnell abgesagt und wenn, dann einfacher nachgeholt werden. Verschärft wird das Ganze bei den Männern noch durch die Klassiker. Gröden/Alta Badia, Wengen und Kitzbühel und oft auch noch Garmisch kombinieren Speedrennen mit Technikwettbewerben. Die ersten drei sind dabei praktisch unantastbar und in Garmisch vermute ich, dass das der Situation im DSV geschuldet ist der praktisch keine Chance in Speedrennen hat. Garmishc ist ja das einzige Herrenrennen in Deutschland. Wäre der Aufwand mit einem kompletten zweiten Stadion am Gudiberg nicht, dann würde man vermutlich auch da noch einen Slalom fahren und keinen Riesenslalom.
Bei den Frauen ist es natürlich ähnlich, aber nicht ganz so extrem. Dort gibt es die Klassiker nicht und daher eigentlich auch keine Speedausrichter die noch Technikwettbewerbe bekommen. Diese Saison war das zwar in Frankreich mit Ortswechsel von Val d'Isere nach Courchevelle der Fall, aber ich glaube normalerweise werden in Val d'Isere zwei Speedrennen gefahren. Das entscheidende ist aber, dass es bei den Frauen noch Allrounderinnen gibt. Da kann niemand die Kugel nur mit zwei Disziplinen gewinnen.
Ich finde es noch immer schade, dass die Kombination so vernachlässigt wird. Gäbe es mehr rennen in dieser Disziplin, dann würden auch bei den Männern Allrounder wieder mehr gefördert und ich finde die Rennen extrem spannend weil durch den Disziplinenwechsel im zweiten Lauf alles nochmal richtig durcheinandergewürfelt wird.
Na klasse. Da gibt's ein Herrenspeedrennen in Deutschland und ide ARD schafft es aus der Übertragung raus zu gehen bevor der Sieger unten ist. Das nenn ich mal blöd gelaufen. Hoffentlich haben sie's wenigstens aufgezeichnet.
aber Sander ist schon wieder Top 10, nicht schlecht.
Also mal ganz ehrlich. Ski Alpin Übertragung in Deutschland ist unter aller Kanone.
Vor dem Sieger das Programm zu wechseln und das auch noch bei einem Heimrennen?
Mal noch eine kurze Frage. Wer ist den für die Kameraführung und die Regie verantwortlich? Deutsche Rennen = ARD . Österreichische Rennen = ORF?
Ich fand heute die Regie samt Wiederholungen teilweise das schlechteste der gesamten Saison. Teilweise keine Zwischenzeit eingeblendet, Kamera zeigt auf irgendwelche Pistenabschnitte in dem sich gar kein Läufer befand. Dann die ständige umschalterei kurz vor der zweiten Zwischenzeit. Da kann man die Zwischenzeit doch noch kurz zeigen und dann erst umschalten.
Ich hab heut vieles nicht verstanden.
Sorry aber ich hoffe auf den nächsten Österreich Skiurlaub inklusive ORF
Ja, super Leistung von Viktoria. Jetzt ist doch tatsächlich die Kugel in greifbare Nähe gerückt. Und sie ist sogar im GWC auf Platz drei geklettert, mit großem Abstand nach vorne, aber immerhin.
Das Bildmaterial liefert der sogenannte Host Broadcaster. In Deutschland teilen sich die Aufgabe soweit ich weiß ARD und ZDF, so wie sie sich die Übertragungstage teilen. Manche Sender bringen dann noch einige eigene Kameras mit, machen die Deutschen auch, aber da geht es mehr um Start- und Zielbereich, die Rennbilder kommen aus dem zentralen Bildmaterial.
Allgemein stimmt das natürlich, aber dennoch glaube ich, dass z.B. Saalbach und Bormio auch ganz gerne (Speed-)Rennen ausrichten würden, zumal Bormio ja auch nur aufgrund des ungünstigen Termins zurückgezogen hat. Dazu wären alle Orte, wo schon mal eine Ski-WM, ein Saisonfinale oder Olympische Spiele stattgefunden haben (Lenzerheide, St. Moritz, St. Anton, Schladming, Val d'Isere, Sestriere, Sochi, etc.), ebenfalls potentielle Kandidaten. Dass da nicht bei allen der Wille besteht ist auch klar, aber Sochi hat ja eine durchaus attraktive Strecke und in Val d'Isere könnte man dadurch auch direkt zwei Technik-Wettbewerbe ersetzen, wobei man dann halt für Herren+Damen eine Abfahrtsstrecke herrichten müsste.
Ansonsten gute Resultate für den DSV heute, wenn man mal nicht so sehr auf die Breite schaut Und mein Tipp Kilde hat schneller gestochen als gedacht, bin gespannt wie der sich so entwickeln wird.
St Moritz, St Anton, Lenzerheide und Val d'Isere haben regelmäßig Speedrennen. Sestriere könnte man machen, aber die Italiener haben halt auch schon einige Rennen. Ob man regelmäßig nach Sotchi will lasse ich mal dahingestellt. In Österreich gibt es noch ein paar Kandidaten, aber es heist eben Weltcup und nicht offene österreichische Meisterschaften.
Bei Rennen wie diesem hier in Maribor frage ich mich, warum man nicht eine absolut einfache und billige Methode ergreift, um gerechte Bedingungen für die SpitzenläuferInnen zu schaffen: bei Bedingungen wie heute einfach ein Juryentscheid und die letzten 15 der Startliste zuerst fahren lassen und zwar wegen der Übertragungstermine vor der angesetzten Startzeit. Damit wären die Bedingungen für die erste und zweite Gruppe wesentlich homogener als jetzt.