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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Warum wurde der 1. Lauf abgebrochen und warum Garmisch abgesagt?
 
Maribor abgebrochen, weil die Piste sich durch das warme Wetter nach ca. 20 Läuferinnen aufgelöst hat. Garmisch wohl wegen Regen/Schneefall/Sicht.
 
Mal noch eine Frage, da es vorhin beim Slalom kurz angeschnitten wurde: wenn Shiffrin diese Saison nicht mehr fährt, profitiert sie von der Verletztenregelung, die ihr für die kommende Saison eine bessere Startnummer garantieren würde als wenn sie noch in dieser Saison wieder fährt. Was genau beinhaltet diese Regelung - würde sie damit im Slalom und Riesenslalom die nächste Saison in der Topgruppe beginnen? Bei Fenninger greift die Regelung auch, nehme ich an, zumindest solange sie für die nächste Saison überhaupt schon fit sein wird.
 
christopher91 schrieb:
Der Levi Slalom wird nicht nachgeholt.

Hat der ÖSV gut eingefädelt,wollten sie es noch als Svindal Konkurrent war, ist es nun gut für Hirscher.
Zumal der Riesenslalom aus Adelboden selbstverständlich "dahoam" in Hinterstoder nachgeholt wird :wink: Mal gucken wie sie's mit dem heutigen händeln...


Seilbahnjunkie schrieb:
St Moritz, St Anton, Lenzerheide und Val d'Isere haben regelmäßig Speedrennen. Sestriere könnte man machen, aber die Italiener haben halt auch schon einige Rennen. Ob man regelmäßig nach Sotchi will lasse ich mal dahingestellt. In Österreich gibt es noch ein paar Kandidaten, aber es heist eben Weltcup und nicht offene österreichische Meisterschaften.
St. Moritz regulär die Damenrennen, ja.
St. Anton nur alle drei Jahre ein Damenrennen, da immer im Wechsel mit Bad Kleinkirchheim und Zauchensee.
Lenzerheide hat nichts reguläres, nur diese Saison die Damenrennen aufgrund fehlender Großereignisse und damit verbundenen freien Terminen.
Val d'Isere regulär die Damenrennen, ja.
Sestriere hat im übrigen nächste Saison den Damen-Riesenslalom und -Slalom am bisherigen Termin von Are, wie ich gerade gesehen habe.

Wenn man wollte, könnte man da sicher was machen, aber ob das der Fall ist...Zumal Österreich im Herrenbereich abgesehen von dem Kitzbühel-Event nur die Einzelrennen in Sölden und Schladming hat (Hinterstoder nur diese Saison), was jetzt meiner Meinung nach nicht zu viel ist. Italien und die Schweiz haben regulär ebenfalls fünf Rennen, nur dass die da halt auf vier bzw. zwei Orte verteilt sind.
 
Österreich hat aber zu den fünf Herrenrennen auch sechs Damenrennen, wer hat sonst noch elf regelmäßige Rennen?

Lenzerheide hat fast ein Abo auf das Finale wenn es alle zwei Jahre nicht als Generalprobe für die WM dient. Und selbst die Generalprobe gab es für Vail nicht, da war auch Lenzerheide angesagt.
 
Lenzerheide ist halt nicht regelmäßig, aber sonst hätte die Schweiz mit Crans-Montana und St. Moritz auch sechs Damenrennen.

Gibt jetzt dann aber schon mindestens vier Jahre, in denen Lenzerheide kein Saisonfinale hat (2018 sind sie aber für das vorletzte Rennen noch in der Verlosung):

2015: Meribel
2016: St. Moritz
2017: Aspen
2018: Are

Aber wo ich das so sehe: die Damenrennen aus Val d'Isere nach Meribel und dafür das Herren-Technik-Wochenende in Val d'Isere in ein Speed-Wochenende umwandeln ginge ja theoretisch auch...
 
schmidti schrieb:
Wenn ich mir die Gesamtweltcup-Sieger vor dem Jahre 2010 so anschaue, waren das mit Leuten wie Maier, Eberharter, Miller oder Svindal immer Speed-Spezialisten (bis auf Raich 05/06). Frage: Liegt das daran, dass diese Fahrer früher meist auch im Riesenslalom noch einige Punkte gesammelt haben?
Ich glaube das ist der Hauptpunkt. Es ist heute für Speedfahrer schwer bis fast unmöglich gute Punkte in RS zu machen (im SL sowieso). Bei Svindal kann man die Entwicklung gut erkennen. Er war mal Siegfahrer im RS und auch ganz gut im SL. Ich kann mich daran erinnern, wie er einmal beim WC-Finale noch Punkte im SL braucht und das schaffte (bekommen ja nur die ersten 15) und dadurch Raich den Kürzeren zog. Inzwischen wäre so was undenkbar. Niveau und Dichte in SL/RS sind so gestiegen, dass nur Spezialisten an gute Punkte kommen. Wobei es sich zwischen SL und RS nochmals differenziert. Nur ca. 1/3 der WCSL ist gemeinsam, die anderen sind Spezialisten für eines von beiden. Wir reden da natürlich nur von den Herren, bei den Damen ist es (noch?) anders.
 
br403 schrieb:
Rebensburg gewinnt wieder. Sehr schön!
Und wie! Sie hätte ja oben den Riesenbock, wo sie mit Mühe überhaupt im Kurs blieb und das im Flachen. Auf Drev kostete ihr das 7/10. Im Zielhang fuhr sie dann super für die Startnr. und Brem verlor ab der letzten ZZ 0,67 auf sie. Jetzt ist sie bis 36 Punkte im RS-WC an der dran, also da geht noch was. In den letzten Wochen ist sie generell in die Form gekommen, die man schon von Anfang an erhoffte. Nur in der Abfahrt passt es noch nicht ganz, was wohl eher am Material liegt. Ganz auffällig war es in Cortina, wo es von ihrer Seite aus eine astreine Fahrt war. Das optimale Abfahrtsssetup für sie zu finden, zieht sich hin.

Nicht zu vergessen den Andi Sander mit seiner Karrierebestleistung in Garmisch :D Klingt vielleicht komisch, aber besser als er waren auf der Kandahar zuletzt Wasi und Tauscher in 93. Dabei war Sander nicht mal voll zufrieden, wegen einiger Fehler. Seine Entwicklung ist erstaunlich. Da verletzt sich mit Ferstl der bis dahin Beste und schwupps füllt er die Lücke. Man kann gespannt auf die nächste Speed-Saison sein, wenn die hoffentlich gesunden Ferstl und Stechert wieder dabei sind und dann ist ja noch die zweite Saison des das großen Talents Dreßen.
 
alpinfan77 schrieb:
Nur in der Abfahrt passt es noch nicht ganz, was wohl eher am Material liegt. Ganz auffällig war es in Cortina, wo es von ihrer Seite aus eine astreine Fahrt war. Das optimale Abfahrtsssetup für sie zu finden, zieht sich hin.
Frau Rebensburgs Bilanz nach Disziplinen:

Riesenslalom: 10 Siege, 6 zweite Plätze, 6 dritte Plätze
Super-G: 2 Siege, kein zweiter Platz, 1 dritter Platz
Abfahrt: kein Sieg, 1 zweiter Platt, 1 dritter Platz

Die Schlussfolgerung für mich bleibt daraus, dass sie eine sehr gute Riesenslalom-Fahrerin ist, die in den schnelleren Disziplinen deutlich abfällt. Falls du wieder das Argument mit ihren Zeiten in den Gleitpassagen bringst: woher nimmst du, dass daran der Ski die Schuld trägt und nicht sie selbst, weil sie einfach keine gute Gleiterin ist? Natürlich ist sie als technisch gute Fahrerin in kurvigen Abschnitten besser als in Gleitpassagen. Das hat dann aber mit ihren Fähigkeiten zu tun und nicht mit dem Ski.

Selbst wenn der Stöckli spürbar schlechter sein sollte als andere Ski, was ich nicht glaube, hat sie sich immer noch aus freien Stücken dafür entschieden. Hätte sie eben zu Head gehen sollen, die seit Jahren sowohl im Speed als auch im Riesenslalom exzellente Ski haben.
 
Marvin schrieb:
Abfahrt: kein Sieg, 1 zweiter Platt, 1 dritter Platz ... Selbst wenn der Stöckli spürbar schlechter sein sollte als andere Ski, was ich nicht glaube,
Die zwei Podestplätze waren letzte Saison. Ab Val d'Isere lief es super, auch noch ein 4. Platz in St. Moritz. Dann passierte ihr Trainingsunfall und damit das Saisonaus. Zu diesem Zeitpunkt war sie Zweite im Abfahrts-WC. Warum es in dieser Saison nicht mehr so gut läuft :nixweiss: Man kann jedenfalls anhand ihrer Abschnittszeiten klar sehen, dass sie relativ langsam ist, wenn es mehr geradeaus geht (s. FIS-Daten). Das wurde schon analysiert und sie hat öffentlich mehrmals Bemerkungen fallen lassen, z.B. nach Cortina. Stöckli ist sicher generell gut (z.B. Kline hätte darauf beinahe Garmisch gewonnen), nur Vicky hat einen eigenen Fahrstil. Im RS klappte es auch erst, als Stöckli ihr ein neues Modell baute (erster Einsatz bei der WM) und jetzt nochmals nachbesserte.
Marvin schrieb:
Hätte sie eben zu Head gehen sollen, die seit Jahren sowohl im Speed als auch im Riesenslalom exzellente Ski haben.
Ja, das wäre vielleicht die bessere Lösung gewesen. Auch Völkl hätte sich angeboten. Wie gut deren Material ist, sieht man an Hütter (Abfahrt, SG) und Brem (RS). Aber man muss abwarten, eine kleinere Skifirma hat auch Vorteile. Sie haben nicht so viele unter Vertrag und der Einzelne hat mehr Gewicht. Vicky hat auch die Priorität bei den Damen. Sie werden es schon hinbekommen.
 
alpinfan77 schrieb:
Die zwei Podestplätze waren letzte Saison. Ab Val d'Isere lief es super, auch noch ein 4. Platz in St. Moritz. Dann passierte ihr Trainingsunfall und damit das Saisonaus. Zu diesem Zeitpunkt war sie Zweite im Abfahrts-WC. Warum es in dieser Saison nicht mehr so gut läuft :nixweiss:
Die letzte Saison war aber ein Ausreißer nach oben, davor war sie auch keine besonders gute Speed-Fahrerin. Ich weiß, dass sie dazwischen die Marke gewechselt hat, aber soll bei Nordica ebenfalls das Material dafür verantwortlich gewesen sein, dass es im RS lief und im Speed nicht? Da ist es doch naheliegender, dass die Fahrerin die Ursache ist.

Man kann jedenfalls anhand ihrer Abschnittszeiten klar sehen, dass sie relativ langsam ist, wenn es mehr geradeaus geht (s. FIS-Daten). Das wurde schon analysiert und sie hat öffentlich mehrmals Bemerkungen fallen lassen, z.B. nach Cortina.
Und woher nimmst du, dass daran der Ski Schuld ist und es nicht daran liegt, dass sie keine gute Gleiterin ist? Wie gesagt, dass sie in den technischen Passagen schnell ist, ist auf Grund ihrer RS-Fähigkeiten zu erwarten. Dass sie in Gleitpassagen schlechter ist bedeutet damit aber nicht, dass der Ski dort das Problem darstellt.

Stöckli ist sicher generell gut (z.B. Kline hätte darauf beinahe Garmisch gewonnen), nur Vicky hat einen eigenen Fahrstil. Im RS klappte es auch erst, als Stöckli ihr ein neues Modell baute (erster Einsatz bei der WM) und jetzt nochmals nachbesserte.
Das Problem hätte sie bei anderen Herstellern aber genauso, solange es nicht zufällig einen gibt, dessen Ski genau zu ihrem Fahrstil passen. Und wie du schon sagtest, bei anderen Herstellern hätten ihrer Wünsche deutlich weniger Gewicht als bei Stöckli, solange sie sich nicht gleich für irgendwelche Exoten entscheidet.
 
schmidti schrieb:
Aber wo ich das so sehe: die Damenrennen aus Val d'Isere nach Meribel und dafür das Herren-Technik-Wochenende in Val d'Isere in ein Speed-Wochenende umwandeln ginge ja theoretisch auch...

In Val d'Isere war eigentlich bis vor etwa 8 bis 10 Jahren traditionell eine Herren-Abfahrt. Irgendwann sah man es als Problem an, dass die Speed-Fahrer gerade erst aus Amerika kommen und dann schon in Europa ein Abfahrtstraining fahren müssen und hat deswegen auf die Abfahrt in Val d'Isere verzichtet.
Eigentlich nicht ganz verständlich, weil diese Woche ist ja die gleiche Situation in Süd-Korea.
 
Wo liegt in dieser Diskussion jetzt das Problem bzw. was wird diskutiert? Wird wieder mal wegen zu viel Technikrennen herumgeraunzt?

Nochmal: Im Riesenslalom und Slalom fällt man viel leichter aus, weiters werden öfters Rennen aus diesen beiden Disziplinen abgesagt oder verschoben, was natürlich auch ein Nachteil ist! Deshalb (und auch wegen des mittlerweile höheren Zuschauerinteresses als bei Speedrennen) gibt es mehr Technikrennen... Und das ist auch vollkommen ok so!
 
Marvin schrieb:
Ich weiß, dass sie dazwischen die Marke gewechselt hat, aber soll bei Nordica ebenfalls das Material dafür verantwortlich gewesen sein, dass es im RS lief und im Speed nicht? Da ist es doch naheliegender, dass die Fahrerin die Ursache ist.
Ihre Verbesserung in der Abfahrt kam mit dem Materialwechsel. Vorher war sie ziemlich regelmäßig in den Top 15 (z.T. Top 10, auch mal knapp am Podium) aber jetzt ging es gleich in die Top 5. Aber das Material war nur ein Faktor, noch wichtiger dürfte ihre Einstellung gewesen sein. Bis dahin hatte sie die Abfahrt quasi als Nebenjob betrieben, mehr in Hinsicht auf den SG. Sie hatte auch öfters Abfahrten einfach ausgelassen (was uns DSV-Fans geärgert hat, weil wir um ihr Potenzial darin wussten). Erst zur Saison 14/15 nahm sie die Abfahrt voll in ihr Programm auf und wurde zur Drei-Disziplin-Fahrerin. Im SG war sie schon vorher eine Podestkandidatin und hatte zweimal gewonnen. Da ist das Material weniger entscheidend, wie in der Abfahrt. Nordica ist im Speed fast exotisch. Bei den Damen war Vicky damals die einzige in der WCSL damit und bei den Herren fällt mir Paris ein. Bei so geringer Präsenz treten unvermeidliche Probleme auf. Allg. bekannt war etwa, dass Nordica bei warmen Bedingungen nicht so gut läuft. Ihr Materialwechsel erfolgte genau aus dem Grund, im Speed voranzukommen. Sie musste von Nordica weg, war klar.
Und woher nimmst du, dass daran der Ski Schuld ist und es nicht daran liegt, dass sie keine gute Gleiterin ist?
Das wusste man, sie stellte es immer wieder unter Beweis. Man muss ja nur die ZZ in den jeweiligen Passagen verfolgen und als DSV-Fan tut man das eben für die deutschen Fahrer(innen). Man könnte auch Berthold zitieren, damals Damen-Cheftrainer, der bei Vicky großes Potenzial auch in der Abfahrt sah.
 
tom96 schrieb:
Wo liegt in dieser Diskussion jetzt das Problem bzw. was wird diskutiert? Wird wieder mal wegen zu viel Technikrennen herumgeraunzt?

Nochmal: Im Riesenslalom und Slalom fällt man viel leichter aus, weiters werden öfters Rennen aus diesen beiden Disziplinen abgesagt oder verschoben, was natürlich auch ein Nachteil ist! Deshalb (und auch wegen des mittlerweile höheren Zuschauerinteresses als bei Speedrennen) gibt es mehr Technikrennen... Und das ist auch vollkommen ok so!
Sehe ich auch so. Die technischen Disziplinen liegen im Trend, wie auch die Parallelrennen zeigen. Sie haben viele Vorteile, weniger aufwändig für den Veranstalter, weniger wetteranfällig, für die Zuschauer besser zu überblicken und spannender, an mehr Orten zu betreiben und das mit weniger Kosten, wodurch die leistungssportliche Verbreitung viel höher ist (was man an den Teilnehmerfeldern sehen kann). Verletzungen gibt es natürlich auch, aber das Gefahrenpotenzial ist deutlich geringer. Die schlimmen Bilder von Kitzbühel waren dem Image des Abfahrtssports sicher abträglich.

Abfahrten sind eine Domäne klassischer Alpinländer, hauptsächlich Österreich und Schweiz, aber auch Italien, Frankreich, Norwegen. Dort gibt es ein nennenswertes Aufkommen im Nachwuchs und im WC. Selbst im DSV ist der Speed dünn besetzt, über alle Altersklassen hinweg. Nach dem Abtreten der Generation um Wasi, Tauscher, Zehentner war praktisch Ebbe, man lebte von der Hand in den Mund und erst seit 4 bis 5 Jahren versucht man systematisch was aufbauen und steckt mehr Geld rein. Viele Verbände, z.B. die Schweden, haben kein eigenes Speedteam.

Der Abfahrtsport ist in die Diskussion geraten, das sieht man an Olympia. Dass die Frage der olympischen Zukunft der Abfahrt überhaupt aufgeworfen wird, ist ein Hammer, war bisher undenkbar. Ich glaube, dass die Abfahrten sich wandeln werden, hin zu reduzierteren Formen wie die Sprintabfahrt, somit weniger gefährlich, weniger topologisch/geographische Voraussetzungen, weniger Kosten. Das wird wohl nicht die großen Klassiker betreffen, BoP, Gröden, Wengen, Kitz oder Cortina, aber die anderen Abfahrten. In Garmisch z.B. wackelt es, denen passen die Kosten nicht mehr.
 
alpinfan77 schrieb:
Nicht zu vergessen den Andi Sander mit seiner Karrierebestleistung in Garmisch :D Klingt vielleicht komisch, aber besser als er waren auf der Kandahar zuletzt Wasi und Tauscher in 93. Dabei war Sander nicht mal voll zufrieden, wegen einiger Fehler. .
für voll zufrieden hätte er noch mehr rausholen müssen. 5 Plätze gehen mindestens auf die Startnummerlotterie und noch 2-3 wegen Verletzungen anderer. Aber klar, die Gelegenheit muss man ausnutzen, die Chance gibts nicht alle Tage :wink:
 
siri schrieb:
für voll zufrieden hätte er noch mehr rausholen müssen. 5 Plätze gehen mindestens auf die Startnummerlotterie und noch 2-3 wegen Verletzungen anderer. Aber klar, die Gelegenheit muss man ausnutzen, die Chance gibts nicht alle Tage :wink:
Man könnte noch die Ausscheider von Reichelt und Guay erwähnen, die Böcke von Jansrud und Nyman, aber das ist alles nicht ungewöhnlich, immer fallen welche aus, machen Fehler, kommen nicht richtig zurecht, Material passt nicht optimal. Das gehört bei jedem Rennen dazu. Dass es ein Startnrn.rennen war, hat Kilde widerlegt. Warum hat die Topgruppe es nicht so hinbekommen, außer Theaux? Wohl eher, weil sie schlecht gefahren sind, bis eben auf Theaux. Der war nur 0,29 hinter der Bestzeit. Sander hat die Kurve aus dem Tauberschuss in den Zielhang ziemlich vemasselt und dort locker 4/10 liegen lassen. Hätte ihm auch nicht passieren sollen.
 
alpinfan77 schrieb:
Dass es ein Startnrn.rennen war, hat Kilde widerlegt. Warum hat die Topgruppe es nicht so hinbekommen, außer Theaux?


Naja, Bostjan Kline war bis zur Nr. 30 vorne. Sein bester Platz bisher war 2014 der 13. Vielleicht waren die "Favoriten" etwas verunsichert, nachdem wer sich alles verletzt hat in letzter Zeit :roll:
 
Vielleicht wird ja der Skicross die neue Abfahrt?
 
Das
tom96 schrieb:
Nochmal: Im Riesenslalom und Slalom fällt man viel leichter aus
wurde widerlegt
Martin_D schrieb:
Das hat sich inzwischen auch relativiert. Unter den ersten 7 der Slalomwertung gab es insgesamt in der 10 Weltcuprennen der vergangenen Saison nur 6 Ausfälle bei 70 Starts, also ist dort die Ausfallquote unter 10 %. Bei den nachfolgenden Athleten auf den Plätzen 8-15 ist die Ausfallquote allerdings schon deutlich höher (13 von 80 = 16 %). Im Riesenslalom gab es unter den ersten 7 der Riesenslalomwertung bei den 8 Rennen der vergangenen Saison nur einen einzigen Ausfall (bei 56 Starts)

siehe hier:
http://data.fis-ski.com/pdf/2015/AL/0131/2015AL0131.pdf
(Seite 27)

und hier

http://data.fis-ski.com/pdf/2015/AL/0130/2015AL0130.pdf
(Seite 30)

und das
tom96 schrieb:
weiters werden öfters Rennen aus diesen beiden Disziplinen abgesagt oder verschoben
ist sowieso vollkommener Unsinn.
 
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