• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Alpiner Skiweltcup 2017/18

Überraschung heute beim Damenrennen, Vlhova schlägt Shiffrin und zwar ohne dass die einen Fehler drin hatte. Den grandiosen 2. Lauf von Vlhova konnt auch Shiffrin nicht kontern. Wird die SL-Saison diesmal keine One-Woman-Show von Shiffrin :?:

Vom DSV Lena Dürr sehr gute Sechste :top: damit OL-Quali :D
 
Felix!!!! Was ist denn mit unseren Deutschen los, schon zwei Siege, Klasse!
 
Ganz große Klasse, mit viel Spaß gefahren und extrem cool! Er darf sich freuen, auch wenn natürlich der gute Dave nah dran war, ABER genau so läuft es halt im Slalom und ein Innenschirutscher ist typisch wenn du einen Tick zu unkonzentriert fährst. Mega souveräne Leistung von Felix, TOLL!
 
Im steileren Stück ist Neureuther in beiden Durchgängen allen davon gefahren. Das lässt hoffen auf die nächsten Rennen in Val d' Isere und Madonna di Campiglio, die auf wesentlich steileren Hängen gefahren werden.
 
Felix :flehan: zwei Klassefahrten ohne einen Wackler, fast 4/10 Vorsprung. Besonders der knifflige 2. Lauf war super (z.B. 23/100 schneller als Kristoffersen). Ist halt ein alter Taktikfuchs, der einen Kurs lesen kann und genau weiß, wie er wo zu fahren hat. Hoffentlich bleibt er von gesundheitl. Problemen verschont, dann kann es eine richtig gute Saison werden.

Dopfi prima, halbe OL-Quali :top: das auf Anhieb nach seiner langen Verletzungsgeschichte und auf einem Hang (sowie Kurs im 1. Lauf), der ihm nicht entgegenkommt.

Strasser enttäuschend, vor allem nach den Lobpreisungen von Berthold. Im ersten Lauf verkrampft, im zweiten übermotiviert. Dass er über die Welle so drüber rast und ausgehoben wird, darf ihm nicht passieren, einfach dumm :willnicht: Jetzt nur noch 13 Punkte vor dem 31. der WCSL, da muss er verdammt aufpassen.

Einen Lichtblick gab's doch noch und das war Ketterer. Schied zwar im 1. Lauf in der 2er-Vertikale aus, aber bis dahin war er klasse, 2. ZZ Platz 5 :o auch wie er auf dem Ski stand, astrein, voll konkurrenzfähig. Das Gute ist, er hat beste FIS-Punkte (mit 6,0 das Maximum nach den Top 30), rutscht nicht zurück und behält so die guten Chancen für den 2. Lauf. Mit früher Startnr. kann er dann was draus machen.

Im Übrigen eine ziemliche Pleite für den ÖSV, Schwarz als Bester auf 13. Mit ihren ganzen Flachspezialisten hatte ich mehr erwartet. Den Vogel hat Feller abgeschossen, auf den Weg zur einer überragenden Bestzeit, schmeist er es 5 Tore vor dem Ziel weg. So bleibt er ein Hopp-oder-Topp-Fahrer. Die Schweizer so gut wie lange nicht mehr im SL, Plätze 4, 5, 6, 10 :o Herausragend der Youngster Meillard, ein Supertalent, genauso wie seine Schwester.
 
Leider gibt es einen tödlichen Unfall im Alpinen Skirennsport. Der Abfahrer David Poisson aus Frankreich verunglückte tödlich beim Training in Nakiska. Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

David Poisson ist durch vor allem durch seine Brozemedallie bei der WM in Schladming 2013 bekannt.
 
Martin_D schrieb:
Leider gibt es einen tödlichen Unfall im Alpinen Skirennsport. Der Abfahrer David Poisson aus Frankreich verunglückte tödlich beim Training in Nakiska. Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

David Poisson ist durch vor allem durch seine Brozemedallie bei der WM in Schladming 2013 bekannt.

Ich bin zutiefst schockiert und finde keine Worte für diese Tragödie. Vor 14Tagen ist sein Vater gestorben und nun stirbt er bei dem, was er am liebsten und am besten macht. David Poisson hinterlässt neben seiner ganzen Familie und Ehefrau auch einen 1jährigen Sohn. Alles Gute auf deinem letzten Rennen, ruhe in Frieden David Poisson!
 
Sehr tragischer Fall für die Familie.
Ich sehs so, er ist bei etwas gestorben, dass er geliebt hat.

Bezüglich der Schuldzuweisungen die jetzt sicher kommen werden...
Die Absicherungen für die Speedtrainings fand ich schon immer Harakiri. Wenn der ÖSV in Saalbach traniert, werden 1, stellenweise 2 B-Netze halbherzig als Pistenbegrenzung zur Touristenpiste aufgestellt. Im unteren Teil links und rechts zum Wald hin gibt es überhaupt keine Absicherung.
Klaus Kröll hab ich in Schladming auch komplett ohne Absicherung trainieren gesehen.
Von daher ist das sicher kein Einzelfall, aber hier wirds jetzt vermutlich um Millionen Versicherungsleistung gehen, also wir irgendwer Schuld sein müssen.
 
Werna76 schrieb:
Die Absicherungen für die Speedtrainings fand ich schon immer Harakiri. Wenn der ÖSV in Saalbach traniert, werden 1, stellenweise 2 B-Netze halbherzig als Pistenbegrenzung zur Touristenpiste aufgestellt. Im unteren Teil links und rechts zum Wald hin gibt es überhaupt keine Absicherung.
Klaus Kröll hab ich in Schladming auch komplett ohne Absicherung trainieren gesehen.
Von daher ist das sicher kein Einzelfall, aber hier wirds jetzt vermutlich um Millionen Versicherungsleistung gehen, also wir irgendwer Schuld sein müssen.
Schuld ist eine Frage der Vorschriften, ob sie eingehalten wurden oder nicht und da liegt vielleicht der Hase im Pfeffer. Wenn es wirklich so ist, dass sein Sturz durch zwei B-Netze nicht ausreichend abgebremst wurde, müssen Konsequenzen gezogen werden. Das kann nur bedeuten, die Vorschriften für die Trainingszentren zu verschärfen, also stärkere Netze (ggf. auch Matten) bzw. größere Sturzräume an kritischen Stellen. Genau durch solche Maßnahmen, hatte man ja die besonders gefährlichen Stürze über den Pistenrand hinaus, in den Griff bekommen. Ich kann mich noch gut an Bilder von früher erinnern, wo z.B. die Kandahar z.T. mit Strohballen abgegrenzt war und Stürze oben drüber oder unten durch, in den Zuschauern endeten. Heute ist das undenkbar.

Zumindest einen kleinen Trost gibt's, auf WC-Abfahrten könnte das nicht passieren, jedenfalls nicht mit so gravierenden Auswirkungen, weil schon im Training die volle Sicherheitsstruktur installiert ist und die Schneisen breit sind. Eine Ausnahme ist vielleicht Wengen, wo man wohl Rücksicht auf die Tradition nimmt. Das Brückli ist so eine kritische Stelle. Wenn's ganz dumm läuft, knallt mal einer an die Ränder.
 
alpinfan77 schrieb:
Das kann nur bedeuten, die Vorschriften für die Trainingszentren zu verschärfen, also stärkere Netze (ggf. auch Matten) bzw. größere Sturzräume an kritischen Stellen.
Klingt super, ist aber graue Theorie. Das würde nämlich bedeuten, dass man in Nordamerika nur in Copper Mountain und in Österreich nur in Zauchensee Speed trainieren kann... das wirds also nicht spielen. Wenn du dir die Trainingsvideos aus Chile anschaust, da gibts überhaupt keinen Zaun und wenn man dort einen Ski verliert, so wie es bei Poisson ja anscheind passiert ist, kanns einen dort in felsiges Gelände schmeißen.

Aber eventuell wird ja Schröcksis Wunsch von einer reinen Trainingspiste für den ÖSV ja doch noch irgendwo umgesetzt?
 
Ja super... und wer zahlts denn?
Kein Skigebiet wird sehr teure A-Netze montieren nur damit ein paar Hansln ein paar Stunden im Jahr trainieren können.
Das Montieren der A-Netze geht auch nicht von heute auf morgen, in Kitzbühel hat man bereits jetzt damit angefangen...
 
Werna76 schrieb:
Ja super... und wer zahlts denn?
Kein Skigebiet wird sehr teure A-Netze montieren nur damit ein paar Hansln ein paar Stunden im Jahr trainieren können.
Das Montieren der A-Netze geht auch nicht von heute auf morgen, in Kitzbühel hat man bereits jetzt damit angefangen...
Müssen es A-Netze sein? Kritische Stellen kann man sicher auch anders weiter entschärfen, z.B. durch ein drittes B-Netz, höhere Netze, vergrößerter Sturzaum. Ich denke, die FIS ist jetzt gefordert und sie wird auch was tun.
 
Wolfi Maier zu dem Unglück:

http://www.sport1.de/wintersport/sk...klaert-hintergruende-zu-tod-von-david-poisson

Ich finde solche Äußerungen fatal, geben ein ganz schlechtes Bild in der Öffentlichkeit ab. Er macht es sich zu einfach, so nach dem Motto "machen kann man da nichts" und begründet es mit den Kosten, dass sie zu hoch wäre. Aber muss doch nicht gleich die WC-Sicherheitstandards einführen, sondern es ist Frage, wie man so extremen Fällen weiter entgegen wirken kann. Sagen wir mal, dass Poisson mit stärker reduziertem Tempo aus den Zäunen heraus gekommen wäre oder am besten weitgehend gestoppt worden wäre. Dann wären seine Überlebenschancen höher gewesen und er wäre vielleicht noch am Leben. Warum sollten keine Maßnahmen mit bewältigbaren Kosten möglich sein :nixweiss:

Maier hat auch leicht reden, die DSV'ler sind in Copper Mountain, wo es A-Netze gibt. Wenn sie in Nakiska gewesen wären, wie die jetzt vorzeitig abgereisten Schweizer, was hätten sie gemacht? Wären sie dort geblieben, weil "man halt nichts machen kann"?
 
Was auf jeden Fall zu untersuchen ist, ob die B - Netze ihre Aufgabe erfüllt haben und den Rennfahrer wie zu erwarten abgebremst haben und der Unfall trotzdem passiert ist oder ob die B - Netze aus irgendeinem Grund (z.B. schlechte Verankerung) nicht so funktioniert haben wie sie sollen.

In der Zeitung blick gibt es ein interessantes Interview mit Bernhard Russi zu dem Unfall:
https://www.blick.ch/sport/ski/bernhard-russi-zum-tragischen-tod-von-david-poisson-als-abfahrer-kenne-ich-das-restrisiko-id7597989.html

Er spricht an, was hier auch schon diskutiert wurde. Nämlich das Trainings im Speed-Bereich immer eine Gratwanderung sind. Russi erwähnt auch einen Aspekt, der hier in der Diskussion noch nicht erwähnt wurde: Poisson war bekannt als Sturzpilot. Unvergessen sein Salto über die Kamelbuckel im Jahr 2010, bei der er Riesenglück hatte, in dem kurzen Steilen Bereich nach dem dritten Buckel auf der Piste aufzutreffen. Und das war nicht sein einziger haarsträubender Sturz.
Nicht jeder Abfahrer ist gut beraten, seine Karriere bis weit über Mitte Dreißig fortzusetzen.
 
Es ist jetzt natürlich auch die Zeit zu analysieren....

- Wer ist für die Streckensicherheit zuständig...
Der Betreiber des Skigebiets (sollte es können, es war immerhin Olypmiagebiet von Calgary)
oder
Die Mannschaften (sie flaggen ihre Kurse ja auch selber aus)

Wenn die mangelnde Sicherheit so offensichtlich war, wieso wurde dann so am Limit trainiert?
(Wenn im Judo die Matten nicht den Vorschriften entsprechen, wird darauf auch nicht gekämpt und die Folgen sind weitaus weniger gravierend)

Hier müssem aus dem tragischen Unfall definitiv Konsequenzen gezogen werden...
 
Zurück
Oben