• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

    Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.

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Alpiner Skiweltcup 2022/23

LOL schrieb:
Wenn man eh schon beschneit hat und fast fertig gewalzt, kann man gleich das Beste aus der Situation machen und den Hang für Normalskifahrer öffnen.

Es könnte sein, das der Schnee bis nächstes Wochenende bereits wieder weggetaut ist...
Aktuell können sie sogar nicht mehr beschneien, da es noch Plusgrade hat in Zürs...
und die nächsten Tage sollen ja noch wärmer werden....
 
Bei diesen Temperaturen kann man mit dem toten Schnee aus einem Depot keine Weltcuptaugliche Piste präparieren, völlig egal wieviel Depotschnee man hat.
 
aber zumindest für die Schneekontrolle hätte es gereicht... :mrgreen:

letzte Nacht waren es minus 6 Grad , der Depotschnee wäre durchgefroren und die Schicht Kunstschnee oben drauf, dürfte gereicht haben...
was dann bis nächstes Wochenende gewesen wäre, steht ohnehin noch in den Sternen... :D

Wenn man vergleicht mit welchem Aufwand die Verantwortlichen an anderen Stellen ( z.Bsp. Sölden ) einen Weltcup vorbereiten...
haben sie in Zürs Lech ein komplettes Armutszeugnis abgeliefert..
 
Also ganz so kann ich das hier einfach nicht stehen lassen.

Es war bis letzte Woche Montag extrem warm - wir hatten Samstag vor einer Woche 19 Grad in Lech!
Anschließend wurde der Depotschnee verteilt - an Beschneiung war nicht zu denken.
Als es die Temperaturen zugelassen haben, wurden die Schneekanonen angeschalten - so lange es ging. Anschließend wurde der Schnee eingewalzt.
Für die kommenden Tage schaut es laut aktueller Wettervorhersage nicht danach aus, nur im entferntesten Sinne eine Weltcuppiste präparieren zu können.
Dies alles mit einem Restgletscherhang 1.000 Meter höher zu vergleichen und den Organisatoren vorzuwerfen, nicht alles dafür getan zu haben, ist schlichtweg unfair.
 
Arlbergfan schrieb:
Also ganz so kann ich das hier einfach nicht stehen lassen.

Es war bis letzte Woche Montag extrem warm - wir hatten Samstag vor einer Woche 19 Grad in Lech!
Anschließend wurde der Depotschnee verteilt
....

wie etwas weiter oben erwähnt , genau dieses ist der Kritikpunkt...

Ich denke es sollte für Zürs Lech möglich sein, größere Depots anzulegen, als das es nur zu 2 Fleckerlteppiche im Start und Ziel reicht...
der komplette Hang an sich, war danach noch grün...

Das hat nichts mit der Meereshöhe zu tun, wenn dieses sogar Vereine auf einer Höhe von etwa 700 Meter hinbekommen...

Vor allem mit der Erfahrung von den 2 bisherigen Durchführungen ( welches beide ebenfalls knapp vor der Absage standen ),
sollte man inzwischen wissen, das zu diesem frühen Zeitpunkt, auf der Höhe von Zürs man sich nicht immer auf einen rechtzeitigen Kälteeinbruch verlassen kann..
 
sind die Loipen in Kössen und Walchsee schon offen? Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Belastung einer Loipe mit der einer Weltcuppiste verglichen werden kann.
Und die 1000m mehr Höhe in Sölden machen viel aus! Plus ein Nordhang, da kommt eh wenig Sonne hin.

Bis vor ein paar Tagen war es, auch aufgrund des Föhns, sehr warm - sowohl tagsüber als auch nachts. Der Boden ist zwar kühl, aber noch nicht gefroren. Wenn da Schnee drauf kommt, friert dieser nur schwer durch. Da benötigst du dann schon über längere Zeit satte Minustemperaturen. Mit den Aussichten aktuell kann ich schon verstehen, dass es abgesagt wurde.

Auch marketingtechnisch könnte ein Schneeband in brauner Landschaft (wenn der Wetterbericht passt, wird es wohl bald so aussehen) nicht so gut kommen, vor allem da nun noch COP27 ist und die Medien sehr viel über Klimawandel berichten.
 
Highlander schrieb:
wie etwas weiter oben erwähnt , genau dieses ist der Kritikpunkt...

Ich denke es sollte für Zürs Lech möglich sein, größere Depots anzulegen, als das es nur zu 2 Fleckerlteppiche im Start und Ziel reicht...
der komplette Hang an sich, war danach noch grün...

Das hat nichts mit der Meereshöhe zu tun, wenn dieses sogar Vereine auf einer Höhe von etwa 700 Meter hinbekommen...

Vor allem mit der Erfahrung von den 2 bisherigen Durchführungen ( welches beide ebenfalls knapp vor der Absage standen ),
sollte man inzwischen wissen, das zu diesem frühen Zeitpunkt, auf der Höhe von Zürs man sich nicht immer auf einen rechtzeitigen Kälteeinbruch verlassen kann..

Noch einmal: Auch mit 5 großen Depots bekommst du ohne kalte Temperaturen und Kunstschnee keine Weltcup-Piste hin. Schon gar keine 2 gleichwertige Kurse, die ja für Parallelrennen extrem wichtig sind.
Die Absage war richtig - ansonsten hätte man wenn überhaupt Verhältnisse wie in Zagreb letzten Winter gehabt. Wenn überhaupt.
 
Wenn ich sonst ja eher wenig kritisiere, ist das doch ein klares Zeichen für eine terminliche Fehlplanung.
Schade um den ganzen Aufwand und die Kohle, die dort versenkt wird.
Wenn man denn unbedingt früher in den Weltcup starten will, warum nicht noch früher in den Norden gehen?
In Are wäre alles bereit. So ein Event in Zürs würde viel besser in die Vorweihnachtszeit passen. Alta Badia ist ja aber auch schon wieder geschliffen worden.

Aber muss wohl so...
Die nächste Katastrophe steht mit dem Snowboard-Weltcup am 10.12. in Winterberg auch in Haus....
 
Eben - wenn die FIS kommende Saison mit den gleichen Terminen an den Start geht, ist es wirklich nur noch lächerlich.
7 von 8 Rennen mussten gecanceled werden, Killington ist alles andere als sicher...
Streng genommen müssen sie den Rennkalender um mindestens 3 Wochen nach hinten schieben!
 
Arlbergfan schrieb:
Highlander schrieb:
wie etwas weiter oben erwähnt , genau dieses ist der Kritikpunkt...

Ich denke es sollte für Zürs Lech möglich sein, größere Depots anzulegen, als das es nur zu 2 Fleckerlteppiche im Start und Ziel reicht...
der komplette Hang an sich, war danach noch grün...

Das hat nichts mit der Meereshöhe zu tun, wenn dieses sogar Vereine auf einer Höhe von etwa 700 Meter hinbekommen...

Vor allem mit der Erfahrung von den 2 bisherigen Durchführungen ( welches beide ebenfalls knapp vor der Absage standen ),
sollte man inzwischen wissen, das zu diesem frühen Zeitpunkt, auf der Höhe von Zürs man sich nicht immer auf einen rechtzeitigen Kälteeinbruch verlassen kann..

Noch einmal: Auch mit 5 großen Depots bekommst du ohne kalte Temperaturen und Kunstschnee keine Weltcup-Piste hin. Schon gar keine 2 gleichwertige Kurse, die ja für Parallelrennen extrem wichtig sind.
Die Absage war richtig - ansonsten hätte man wenn überhaupt Verhältnisse wie in Zagreb letzten Winter gehabt. Wenn überhaupt.

nochmals, die Absage war absolut richtig bei der aktuellen Wetterprognose...

nur der Termin der Schneekontrolle war schon länger bekannt...
und mit diesen Mini Schnee Depots hätte Zürs Lech ebenfalls diesen nicht bestanden, auch bei günstigerer Wetterprognose...
Wenn ausreichend Depotschnee vorhanden gewesen wäre, hätte man diesen am Samstag auf den Hang verteilen können...
Bei Minus 6 Grad in der Nacht auf Sonntag hätte sich dieser einigermaßen verfestigt, und mit dem zusätzlichen Kunstschnee oben drauf...
Da hätte man am Sonntag ein besseres Ergebnis gehabt, als jenes von Deinem Bild...
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=30&t=66857&p=5374015#p5373942

und etwas Kritikfähigkeit würde Zürs Lech auch schon gut tun... ( mal schauen wieviel Depotschnee nächstes Jahr verteilt wird... :biggrin: )

Dieses ist nun mein letzter Kommentar zu diesem Thema... denn das Ding ist durch und final abgesagt...
aber man kann auch aus Fehlern lernen... hoffentlich auch Zürs Lech...
 
Die Absage war sicher richtig und alternativlos. Die Schneekanonen konnten einfach zu wenige Stunden laufen. In meinen Augen hat es weniger mit der Wettervorhersage zu tun (die hätten mit Salz dann schon noch was "gebastelt"), sondern es ist einfach nicht genug Schnee vorhanden.
Möchte mich beim Thema kritikfähigkeit anschließen:
Wenn man das Wetter der letzten Jahre beobachtet war es meiner Meinung nach von Anfang an naiv zu glauben man kann Anfang November in Zürs ein Rennen veranstalten und sich abgesehen von kleinen Depots auf die Natur (sprich Schneekanonen) verlassen. Und da kann man eben schon den Vergleich zu Sölden machen. Selbst 1000 Meter höher gäbe es um diese Zeit nur mit Schneekanonen schon lange keine Rennen mehr, behaupte ich. Wenn man das dort beobachtet arbeiten sie schon jahrelang mit großen Depots, sie können den ganzen Hang mit Depotschnee grundpräparieren, der technische Schnee und oder Natuschnnee ist dann noch das "itüpfelchen". Die Wettererfahrung der letzten Jahre zeigt auch, dass es selbst am Gletscher bis Ende Oktober oder bis zum Rennen nicht viele Tage gibt an denenen beschneit werden kann. Das ist also auch dort eine gewisse Lotterie, heuer konnten sie im September einige Tage beschneien, im Oktober gar nicht mehr. Also wie soll es dann in Zürs mit Beschneiung funktionieren?
In den bisherigen drei Jahren hat es ja auch nur einmal pünklich funktioniert.
Ich schließe mich der Meinung an, jedenfalls wenn man das Rennen zu dem Termin mit einer gewissen Sicherheit durchführen will, geht das nur mit größeren Depots. Die Wettervorhersage ist völlig ein anderes Thema, zuerst braucht es einen Grundstock mit dem man arbeiten kann. Und so abwägig wäre es, auch trotz der Prognose, mit genug Schnee auch meiner Meinung nach nicht gewesen. Wie schon geschrieben, gestern Nacht hatte es minus 6, diese Nacht ca. minus 1,5. Und dass am Renntag mit Salz gearbeitet wird, kennt man ja mittlerweile von vielen Stationen.
 
Ein Skirennen Mitte November auf 1700 Meter - Nordweststaulage hin oder her - aber den Humor muss man erstmal haben...
 
Nachdem ich vermutlich derjenige hier im Forum bin, der am öftesten das Privileg hatte Weltcuppisten unmittelbar nach dem Rennen zu "berutschen" möchte ich das gesamte Halbwissen hier etwas zurechtrücken...
1) Eine Weltcup-Skipiste mit einer Langlaufloipe zu vergleichen zeugt nicht von Wissen
2) Die erwähnten Minusgrade um die Schneekanonen anzuwerfen, helfen nichts wenn es in den Tagen unmittelbar vor dem Rennen zu warm ist und die Piste nicht vereist werden kann
3) Salz auf der Piste bringt nur etwas wenn man unten ein hartes Fundament hat, wenn das nicht der Fall ist, verschlimmert Salz die Situation nur
4) Resultat daraus: auch mit einem Schneedepot und frischem Kunstschnee in der Größe des Mount Everest hätte man bei diesen warmen Temperaturen keine weltcuptaugliche Piste präparieren können, die Damen und Herren jeweils bis zum Finale aushalten soll.

Ich glaube manche unterschätzen hier wie hart so eine Weltcuppiste wirklich ist, bzw wieviel Kraft in den Oberschenkel die Menschen haben die darauf ihrem Beruf nachgehen.
 
Ich gebe Dir einmal den, Tip lese meine Kommentare zu diesem Thema einmal besser durch... :D

Die Entscheidung dieses abzusagen war die einzig richtige....

und ich habe eine Langlaufloipe niemals mit einer Alpin Piste verglichen, es ging nur um das Prinzip vom Anlegen eines Schneedepots...

und dieses hat in Zürs Lech überhaupt nicht funktioniert...
mit Ihren Mini Depots hätten Sie die Schneekontrolle auch nicht bestanden, bei einer Wetterprognose mit kälteren Temperaturen...

Das was sie bis am Sonntag fertig gebracht hatten, war ein kompletter Murks....

Ich habe 5 Jahre Jugendtraining im Verein gegeben, und habe schon ein wenig Ahnung wie eine Rennpiste auszuschauen hat...
 
Gleitweggleiter schrieb:
Ein Skirennen Mitte November auf 1700 Meter - Nordweststaulage hin oder her - aber den Humor muss man erstmal haben...

ja , das ist auch so ein Thema... :mrgreen:

und wurde hier schon von Beginn ausführlich diskutiert...

https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=30&t=63496&p=5291069&hilit=flexenrace#p5290983

Zürs Lech ist bei diesem Rennen von Anfang an immer den bequemen Weg gegangen.. :mrgreen:

Für was benötigt ein Zürs Lech schon behördliche Genehmigungen......
alle baulichen Veränderungen wurden einfach illegal gebaut ( selbst finanziert ebenfalls mit Steuergeldern.. )

Diese Bequemlichkeit setzt sich eben bis heute fort...

man denkt, man drückt 3 Tage vorher auf den Knopf, und startet Vollgas die Schneekanonen ... dann wird das schon passen...

aber das es vielleicht einmal zu warm werden könnte, das man diese gar nicht laufen lassen kann...

auf diese Idee ist bis heute in Zürs Lech offensichtlich noch niemand gekommen... :biggrin:
 
Werna76 schrieb:
Nachdem ich vermutlich derjenige hier im Forum bin, der am öftesten das Privileg hatte Weltcuppisten unmittelbar nach dem Rennen zu "berutschen" möchte ich das gesamte Halbwissen hier etwas zurechtrücken...
1) Eine Weltcup-Skipiste mit einer Langlaufloipe zu vergleichen zeugt nicht von Wissen
2) Die erwähnten Minusgrade um die Schneekanonen anzuwerfen, helfen nichts wenn es in den Tagen unmittelbar vor dem Rennen zu warm ist und die Piste nicht vereist werden kann
3) Salz auf der Piste bringt nur etwas wenn man unten ein hartes Fundament hat, wenn das nicht der Fall ist, verschlimmert Salz die Situation nur
4) Resultat daraus: auch mit einem Schneedepot und frischem Kunstschnee in der Größe des Mount Everest hätte man bei diesen warmen Temperaturen keine weltcuptaugliche Piste präparieren können, die Damen und Herren jeweils bis zum Finale aushalten soll.

Ich glaube manche unterschätzen hier wie hart so eine Weltcuppiste wirklich ist, bzw wieviel Kraft in den Oberschenkel die Menschen haben die darauf ihrem Beruf nachgehen.

Es ging doch primär gar nicht um die Präparierung.
Sondern darum, dass das was bis zur Kontrolle da war, schlicht und einfach zu wenig war. Dass es mit der Präparung beim aktuellen Wetter schwierig geworden wäre da stimm ich dir schon zu.
 
Arlbergfan schrieb:
Eben - wenn die FIS kommende Saison mit den gleichen Terminen an den Start geht, ist es wirklich nur noch lächerlich.
7 von 8 Rennen mussten gecanceled werden, Killington ist alles andere als sicher...
Streng genommen müssen sie den Rennkalender um mindestens 3 Wochen nach hinten schieben!


du weißt aber schon das der arlberg diesen termin haben wollte.
also wenn dann muss man sich schon an die eigene nase fassen auch wenn es schwer fällt weil heutzutage grundsätzlich immer jemand anderes schuld ist
 
Natürlich weiß ich das.
Der Termin von Zermatt und Lech resultiert ja lediglich aus dem Umstand, dass im restlichen Rennprogramm kein Platz mehr ist. Ich denke, beide Orte würden einen anderen Termin bevorzugen.

Egal: Aus diesem katastrophalen Vorwinter muss die FIS lernen und den Terminkalender für 23/24 anpassen, um sich nicht komplett lächerlich zu machen.
 
Arlbergfan schrieb:
Egal: Aus diesem katastrophalen Vorwinter muss die FIS lernen und den Terminkalender für 23/24 anpassen, um sich nicht komplett lächerlich zu machen.

Aber Lech-Zürs Marketing auch :wink:
 
In Killington ist es offenbar kälter geworden, dort laufen derweil die Schneekanonen:
https://www.killington.com/the-mountain/webcams/mountain/superstar-cam

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Ein Blick zum Ski Nordisch Weltcup:
In Mailand waren für 21./22. Januar 2023 Langlauf-Sprintrennen geplant.
Diese wurden jetzt nach Livigno verlegt, da den Mailänder Veranstaltern die Kosten aus dem Ruder gelaufen sind - so jedenfalls die offizielle Begründung...
https://www.fis-ski.com/en/cross-country/cross-country-news-multimedia/news/2022-23/milano-sprint-world-cup-weekend-moved-to-livigno-ita
 
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