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Alpiner Skiweltcup 2025/26

Jan Tenner schrieb:
christopher91 schrieb:
Na der Wechsel nach Deutschland war ja für die Katz
Sehe ich anders! In einer so dünn besetzten Mannschaft, wie es der DSV-Kader ist, hat für die Trainingsarbeit mit Sicherheit jede Rennläuferin mit potenziellem Weltcup-Niveau deinen Wert, insbesondere als Allrounderin.

Den Startplatz kann dennoch nun eine junge Athletin besser nutzen um Erfahrungen zu sammeln zb Charlotte Grandinger im Slalom etc.
 
Bei der Damenmannschaft im ÖSV kehrt keine Ruhe ein. Neben Tamara Tippler hat sich auch Stephanie Vernier zu Wort gemeldet.
Irgendwas wird da ja dran sein. Ich denke mal, da rückt bald ein neuer Cheftrainer nach...ob dann die Ergebnisse besser werden? :wink:

https://sport.orf.at/stories/3140201/
 
Arlbergfan schrieb:
Bei der Damenmannschaft im ÖSV kehrt keine Ruhe ein. Neben Tamara Tippler hat sich auch Stephanie Vernier zu Wort gemeldet.
Irgendwas wird da ja dran sein. Ich denke mal, da rückt bald ein neuer Cheftrainer nach...ob dann die Ergebnisse besser werden? :wink:

https://sport.orf.at/stories/3140201/

Das ist doch ein alter Artikel. Es wurde ja inzwischen bestätigt, dass sie mit Assinger weitermachen und dass die Athletinnen damit "ok seien".
 
Genau, es gab gestern eine PK, bei der hauptsächlich der neue ÖSV-Alpindirektor Christian Mitter als Nachfolger von Herbert Mandl vorgestellt wurde.
Dabei wurde aber auch bekannt gegeben, dass es eine große interne Aussprache gegeben hat, und Roland Assinger Damen-Cheftrainer bleibt.

Athletensprecherin Nina Ortlieb:
Das zweistündige Meeting, bei dem laut Ortlieb die „einheitliche Meinung und auch der Wunsch“ auf die weitere Zusammenarbeit mit Assinger gefunden wurde, habe am vergangenen Freitag stattgefunden. Knapp 40 Athletinnen aus allen Kadern hätten daran teilgenommen. Vertraulichkeit war zugesichert worden, niemand musste Konsequenzen fürchten. Die Möglichkeit, offen über alles zu sprechen, sei auch genutzt worden, so die Athletensprecherin.

„In der Gruppengröße gibt es natürlich unterschiedliche Auffassungen, Differenzen. Aber es war immer ein sehr wertschätzendes Gespräch. Wir haben respektvoll miteinander gesprochen und gleichzeitig professionell miteinander eine Lösung gesucht. Entscheidend war auch, dass man festgestellt hat, dass keine Grenzen überschritten worden sind“, sagte Ortlieb. „Es war wirklich wichtig, das vom Tisch zu nehmen.“ Als Team sei man wieder näher zusammengerückt, das Krisenmanagement im ÖSV habe toll funktioniert, sagte die Athletin.
https://sport.orf.at/stories/3140522/

Weitere ähnlich lautende Berichte:
https://www.derstandard.at/story/3000000266862/oes-roland-assinger-bleibt-frauen-cheftrainer
https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/weltcup-damen/ski-alpin--oesv-hat-entscheidung-um-assinger-zukunft-getroffen/
https://www.krone.at/3764189
 
Nachdem dieses Thema hier jetzt doch angeschnitten wurde, möchte ich mir erlauben einige Dinge hier korrekt darzustellen. Nachdem in den sozialen Medien und Kommentarspalten der Medien völlig Ahnungslose ihren Senf dazu geben, sollte zumindest hier in einem Skiforum über den Intrigantenstadl ÖSV die Informationen korrekt dargestellt werden.

Ich fang mal weit hinten an:
Petra Kronberger wurde 2015 (?) von Schröcksi als Frauenbeauftragte installiert.
Die Wiener Medien die den Skisport und Skitourismus schon damals verteufelt haben und Schröcksi als "alten weißen Mann" deklariert hatten, haben diesen Schritt erforderlich gemacht.
Petra Kronberger war ja schon in ihrer aktiven Zeit dafür bekannt, extrem harmoniebedürftig und sensibel zu sein, so hat sie dann ihre Funktion im ÖSV auch ausgelegt.
Als Resultat daraus ergab sich dann, dass die ÖSV-Damen wegen JEDER Kleinigkeit bei Kronberger aufgetaucht sind (Hotelzimmer/Auto zu klein, Training zu kurz/lang, Gepäck selbst tragen, warum müssen wir in Lake Louise selbst mit dem Auto zum Lift fahren, warum müssen wir unsere Einfahrski selbst tragen...)
Führend bei diesem permanenten unzufrieden sein waren stets Venier, Tippler und Siebenhofer.
Bevor ich auf dieses Trio eingehe, möchte ich einige andere Damen und ihre speziellen Vorgehensweisen erwähnen, ohne besondere Reihenfolge:

Die Technik-Katharinas
Im ORF werden die ÖSV Athleten/innen stets positiv dargestellt. Einzig die Geschichten zwischen Maier und Eberharter wurden thematisiert, dass diese beiden sich nicht leiden konnten war einfach zu offensichtlich.
Selbst Schlierenzauer/Morgenstern wurden stets als "Superadler" dargestellt und die anderen drumherum als Team von Freunden. Dass die beiden sich in Wahrheit keines Blickes gewürdigt haben, geschenkt.
Ähnlich die Katharinas. Dass diese Damen sich untereinander weigern am gleichen Frühstückstisch oder im gleichen Auto zu sitzen, im "offiziellen" ORF nie Thema. Bei der Hermann-Maier Star Challenge 2024 fällt beiläufig der Satz, das Assinger es geschafft habe, dass die Damen untereinander wieder miteinander reden "das war ja bisher nicht der Fall".

Liensberger
Exkurs zum Material: Liensberger wollte ja vor ca 5 Jahren zu Kästle wechseln, sogar eine Weltcupsperre in Sölden hatte sie dafür in Kauf genommen.
Um wieder im Weltcup starten zu dürfen bleibt sie bei Rossignol und verkündet aber mit finsterer Mine dass sie ihren Vertrag zu Ende fahren muss und dann aber wechseln wird, die Unzufriedenheit mit Rossignol wird thematisiert. Selbst ein Nationenwechsel steht im Raum, damit sie nicht bei Rossignol bleiben muss.
Es vergehen 3-4 Monate und Liensberger verkündet freudestrahlend ihre Vertragsverlängerung bei Rossignol. 2 (?) Jahre später dann eine erneute Vertragsverlängerung, Schröcksis Hilfe machts möglich.

Das Ende der Magoni Zeit:
Die Trennung erfolgt plötzlich und überraschend, allgemein wird gerätselt warumwiesoweshalb. Die sprachliche Barriere wird thematisiert. Zwischen den Zeilen bei Magoni klingt es eher nach fehlendem Trainingsehrgeiz.
Diese Stimmen mehren sich, weiters wird die familiäre Einmischung thematisiert.
Liensberger sieht sich genötigt eine 2-A4 Seiten lange Stellungnahme auf ihrer Homepage zu veröffentlichen, wo nichts anderes drin steht als das sich ihre Familie (insbesondere die Mutter) ab sofort nicht mehr ins tägliche Training einmischen wird. Offensichtlich wollte man Team Shiffrin kopieren

Magdalena Egger
Fr. Egger wird mehrfache Juniorenweltmeisterin.
Im ORF wird sie daraufhin als Jahrhunderttalent bezeichnet; angemerkt werden muss weder von Meissnitzer oder Hosp sondern von den Reportern. In der österr. Tageszeitung "Die Presse" erscheint ein Artikel über sie mit dem Titel "Die Zukunft des Skisports" oder ähnlich bin mir nicht mehr ganz sicher. Also nicht nur die Zukunft des österr. Frauen-Skisports oder des ÖSV, sondern man denkt schon größer; also sie wäre die Zukunft des weltweiten Skisports.
Offenbar angespornt durch diese Lobeshymnen schlägt die gesamte Familie im ÖSV auf (nicht unmittelbar nach den WM-Titeln) und verlangt ein Privatteam, Modell Hirscher/Shiffrin.
Seitens ÖSV wird dies abgelehnt, Familie Egger ruft erbost zur Pressekonferenz in den Tagen danach. Dort wird mitgeteilt, dass sie sich nicht bereits fühlt für den Weltcup und selbst entschieden hat im Europacup zu fahren. Offenbar erhofft man sich einen Aufschrei warum das Jahrhunderttalent nicht besser unterstützt wird.
Dieser bleibt aus.
Seither fährt Fr. Egger völlig bedeutungslos im Europa- und Weltcup herum.

Franziska Gritsch
Fr. Gritsch verkündet auf ihrer Facebook-Seite, dass sie nicht mehr im ÖSV trainieren darf, weil sie eine Beziehung mit einem der Trainer führt und der böse böse ÖSV sie jetzt dazu zwingt alleine mit diesem Trainer zu trainieren und nicht mehr in der Gruppe. Die Wiener Medien sind erzürnt und suchen ohne Schröcksi verzweifelt nach jemandem den sie wieder als "alten weißen Mann" bezeichnen können. Ohne Schröcksi ist das alles aber langweilig und der Aufschrei nach 2-3 Tagen wieder vorbei. Die sozialen Medien sind aber voll von Menschen die die Meinung vertreten, dass die Liebe wichtiger ist als Resultate.
Die Realität hat so ausgesehen: Der ÖSV hätte überhaupt nichts gemacht, aber die Trainingskolleginnen von Gritsch sind bei Kronberger petzen gegangen, dass ein normales Training nicht möglich wäre mit diesen zwei verliebten Turteltauben und eine Änderung verlangt haben.
Seither grundelt Gritsch irgendwo im Niemandsland der Ergebnislisten herum, wobei sie eigentlich mit Talent für eine 500 Punkte Fahrerin gesegnet wäre.

Tamara Tippler
Fr. Tippler beendet ihre Karriere weil sie Mutter wird, erzählt wie sehr sie sich darauf freut und dass sie jetzt endlich nicht mehr aus dem Koffer leben muss.
Monate vergehen und in Fr. Tippler wächst die Idee, dass sie es genauso machen könnte wie Michi Kirchgasser. Sie hat ja noch bestehende Werbeverträge, also warum nicht diese zu Ende fahren so wie Kirchi, sich nicht wehtun dabei und die Kohle einstreifen.
Soweit der Plan.
Im ÖSV hat man null Begeisterung dass Tippler als Oberquerulantin wieder zurückkommt und erlaubt ihr bei ihrem "Comeback" als Vorläuferin nicht, im ÖSV Hotel zu nächtigen. Ganz herausschmeißen traut man sich nicht, das würde doch etwas blöd aussehen bei einer jungen Mutter. Man will die Wiener Medien nicht schon wieder füttern.
Tippler zieht ihren Plan durch, tingelt von Interview zu Interview und freut sich vermutlich sehr über die Prämien daraus von ihren Werbepartnern.
Zum Trainingslager in die USA fliegt sie natürlich mit, entscheidet dann vor Ort dass es noch nicht reicht und genießt dann den ÖSV finanzierten Urlaub.
Nachdem sie einsehen muss, dass ihre Mutter-Story dem ORF mit der Zeit auch zu fad wird und sie es nicht mehr schafft zu den Zielrauminterviews eingeladen zu werden, geht das "Comeback" zu Ende. Allerdings nicht ohne noch ein weiteres Schmankerl zu setzen. Die gesamte Familie, bis zum letzten Cousin hinaus erscheint im Team Hotel und mit großem Holodrio werden Getränke konsumiert. Man fragt sich ob man beim Profisport oder Schulskikurs ist.

Und jetzt endlich zur aktuellen Situation:
Venier ist über Assinger generell schon erbost weil dieser es gewagt hatte den Damen "Gmiatlichkeit" und "österr. Mentalität" zu unterstellen. Also genau das was Christan Mitter bei seinem Abgang kundgetan hatte. Weiters wurde Kronberger abgesägt, wodurch sie jetzt niemanden mehr hat, wo sie ua ihre geliebten Helikopter-Flüge zum Training fordern kann.
Dann kommt auch noch dazu dass er Tippler nicht starten hat lassen. Venier fliegt mit zum Saisonfinale in die USA, gibt dort bekannt dass sie Knieschmerzen hat und nicht starten kann und genießt dann den bezahlten Urlaub.
In einem offensichtlichen Anflug von Größenwahn nach ihrem WM-Titel gibt sie ein Interview wo sie Assinger kritisiert, für seine harsch Art. Das ist übrigens die gleiche Fr. Venier die kundgetan hatte, dass sie aufhört falls Vonn bei ihrem Comeback in einem Rennen vor ihr sein sollte.
Auf die Frage ob sie ein Beispiel nennen kann, was Assinger schlimmes gemacht hat, gibt sie zum Besten: Ich habe zum Golf spielen begonnen und Assinger hat gemeint, wenn du mal mit Golf anfängst dann wirst nix mehr reißen, das ist bei allen so... Pfuh, also wenn das anscheinend das Schlimmste war was Assinger ihr gesagt hat... :rolleyes:
Tippler springt natürlich sofort auf den Zug mit auf und eine weitere anonyme Dame (hallo Frau Siebenhofer) äußert Kritik.
Auf der anderen Seite springt sofort Conny Hütter Assinger zur Seite. Hütter und Venier können sich nicht ausstehen, weil der Freund von Hütter fliegend zu Venier gewechselt hatte. Das ist auch der Freund den Venier, wie auf einem Schulskikurs in ihr Zimmer "geschmuggelt" hatte am Tag vor dem WM Super-G, obwohl ausdrücklich untersagt.
Weiters springt Niki Schmidhofer Hütter zur Seite, weil die beiden ja einen gemeinsamen Podcast führen.
Nach dem Aufschrei der Wiener Medien in den ersten 2-3 Tagen wendet sich das Blatt aber sehr schnell und Tiroler Tageszeitung, Salzburger Nachrichten und die Kleine Zeitung positionieren sich sehr schnell auf der Seite von Assinger und Venier sieht sich plötzlich mit Kritik konfrontiert, warum dies öffentlich und nicht intern geklärt wird.
Seither ist von Venier nichts mehr zu hören und nachdem jetzt Mitter wieder da ist hat sie sich mit der Aktion ein formidables Eigentor geschossen. Ihr Glück ist, dass aus dem Nachwuchs absolut nichts nachkommt und auch sie ihre Verträge wie Kirchi gemütlich zu Ende fahren kann.

Unterm Strich bleibt dass das ÖSV-Frauen Team in den letzten 10 Jahren eine bessere Hobbytruppe war.
Schmidhofer hat das so beschrieben, dass sie erst gewillt war richtig zu trainieren als Assinger ihr ins Gewissen geredet hat. Davor ist sie einfach nur Rennen gefahren weil es ihr Spaß gemacht hat.
Und genauso ist es beim Großteil der ÖSV-Damen... eine Ansammlung von jungen Frauen, die Spaß daran hat Ski zu fahren und dank Schröcksi damit auch noch mehr verdient als der durchschnittliche österr. Bundesligaprofi.
Ein Schulskikurs in den besten Hotels, bei dem man auch noch bezahlt wird.


So, das war jetzt sehr viel, ich hoffe dass es nicht zu sehr in einer Wurscht geschrieben ist.
Korrekturgelesen habe ich nicht, eventuell vorhandene Tipp- oder Rechtschreibfehler sind aber jedenfalls beabsichtigt und dienen der Erhöhung der Aufmerksamkeit. :wink:
 
@Werna76 grundsätzlich mal vielen Dank für die Zusammenfassung und die erfrischende Formulierung.
Einfach um das einordnen zu können: 1., Worauf fußt deine Expertise, aus welchen Quellen beziehst du deine Informationen usw.?
2., Wieviel davon ist Wiedergabe von Fakten und wo hat sich womöglich eine persönliche Meinung eingeschlichen?

Aus meiner Sicht, und die ist ja sehr sehr ÖSV-nahe, kann ich insbesondere den Punkt über die "Wiener Medien" bzw. deren Dynamik in Großteilen bestätigen. Die Geschichten über die einzelnen Athletinnen(-gruppen) sind jetzt nicht grundfalsch, vielleicht liegt es auch an der etwas vereinfachten und verknappten Darstellungsweise aber des Pudels Kern liegt wo anders. Wir müssen hier jetzt nicht ins "Beistrichzählen" kommen aber soviel sei gesagt, die Liensberger Geschichte geht weit tiefer- der Aspekt der beiden WM-Titel wurde noch überhaupt nicht erwähnt; die Magoni-Geschichte basiert ja gewissermaßen darauf und über ihre Trainingseinstellung wurde auch kaum was gesagt-; die Connection Huber/Truppe (Teil der Technik Katharinas) ist enorm stark- meist sogar Zimmer- sowie Trainingskolleginnen-, und der letzte Satz zu F. Gritsch ist nicht nur hinsichtlich Ergebnislisten falsch sondern auch die Einschätzung eines sportlichen Talents.
 
Dass die "Technik-Katherinas" sich nicht alle einzeln gegenseitig nicht leiden können ist korrekt, das ist individuell unterschiedlich. Jede kann zumindest irgendeine andere nicht leiden. Ich werbe um Verständnis, dass ich dies in einem so langen Post nicht korrekt ausformuliert habe.

Expertise wie du es nennst ist da wohl kaum dabei, fast alles davon konnte ja öffentlich verfolgt werden und ich wollte nur eine Zusammenfassung für die deutschen Kollegen hier im Forum bringen, die diese Geschehnisse wohl kaum so intensiv mitverfolgen können. Die grob angerissenen ÖSV internen Sachen kenne ich sowohl aus beruflichen Gründen als teilweise auch noch über einen ehemaligen ÖSV Mitarbeiter. Wer mit wem und diese Richtung wie es Fr. Höfl-Riesch in ihrem Buch getan hat werde ich hier aber nicht bringen.

Ob Gritsch jetzt mit Talent gesegnet ist oder nicht ist eine subjektive Einschätzung; dass meine Einschätzung hinsichtlich ihrer Ergebnisse falsch wäre kann ich nicht nachvollziehen, die schlechten Ergebnisse gibts ja schwarz auf weiß.
 
18 jähriges Nachwuchs Talent Margot Simond stirbt gestern bei Trainings Sturz in val d isere
 
Das war aber kein normales Training, sonder das Training für so ein Red Bull Event. Ob das jetzt besonders gefährlich war, kann ich nicht beurteilen.
 
Danke Werna für die Zusammenfassung für uns deutschen Kollegen.
Die internen Beziehungen untereinander sind uns tatsächlich nicht bekannt, v.a. weil der ORF über dies nie wirklich redet. Da konzetriert man sich lieber auf andere Nationen, am liebsten auf die Norweger, die den bösen Henrik Kristoffersen ja nie so richtig akzeptieren können.
Hier und da höre ich auch so ein paar Geschichten über einzelne Fahrerinnen und glaube, dass bei deinen Ausführungen einiges an Wahrheit dran ist. Das alles könnte aber durchaus ein Grund für den Misserfolg sein. Lieber schiebt man letztendlich die Kritik auf den Trainer, weil sich das womöglich besser verkaufen lässt.

Ich bin gespannt, ob sich die beteiligten Personen auf das wesentliche konzentrieren können und die Ruhe wieder einkehrt. Solange die Akteure noch dabei sind, glaube ich nicht daran...
 
Danke lieber @Werna76 für deinen ausführlichen Beitrag. Ich hab mich schon oft gefragt, was wohl da los ist - von außen erschließt sich einem viel nicht. Geht uns ja auch nix an, einerseits, aber dass da ganz elementar der Wurm drin ist, sieht ein jeder. Und von daher - weil es nicht nur einzelne Damen sind - scheint es schon auch ein Führungsverschulden zu geben.

Was ich aber tatsächlich null verstehen kann ist dein Verve, mit dem du ausgerechnet für Schröcksnadel in die Bresche springst. Der war ja Zeit seines Lebens konsequent auf der falschen Seite. Viele der heutigen Probleme sind sicher auch Spätfolgen seiner "Führungsqualitäten". Der hat ja eine ganze Generation von Funktionären geprägt und ist so dermaßen aus der Zeit gefallen, dass alles zu spät ist. Abgsehen davon, dass die unter ihm "geführten" Bergbahnen allesamt unter Heuschreckenproblemen leiden. Nein, der taugt für mich sicher nicht als Standard, was dem ÖSV gerade fehlt. Der ist vielmehr Problem, als dessen Lösung.
 
Firn77 schrieb:
Was ich aber tatsächlich null verstehen kann ist dein Verve, mit dem du ausgerechnet für Schröcksnadel in die Bresche springst. Der war ja Zeit seines Lebens konsequent auf der falschen Seite. Viele der heutigen Probleme sind sicher auch Spätfolgen seiner "Führungsqualitäten". Der hat ja eine ganze Generation von Funktionären geprägt und ist so dermaßen aus der Zeit gefallen, dass alles zu spät ist. Abgsehen davon, dass die unter ihm "geführten" Bergbahnen allesamt unter Heuschreckenproblemen leiden. Nein, der taugt für mich sicher nicht als Standard, was dem ÖSV gerade fehlt. Der ist vielmehr Problem, als dessen Lösung.

Wie kommt man zu so einer Einschätzung? 1. Den wirtschaftlichen "Erfolg" seiner Bergbahnen und seine Führungsqualitäten im ÖSV zu vergleichen ist ja wie Äpfel mit Birnen. Wobei Ersteres keine Glanzleistung war, da gebe ich dir recht. 2. Was den ÖSV und seine Art der Führung betrifft wäre es denke ich schon angebracht auch den Erfolg zu betrachten für den er (mit)verantwortlich ist, und der gibt ihm recht. Kurzum, der hatte den Laden beinander. Vielleicht ein hinkender Vergleich aber auch zum Beispiel einen Hr. Lauda stelle ich mir nicht als so angenehmen Zeitgenossen vor mit dem man gerne bei einem Getränk sitzt- aber als Sportler und Geschäftsmann schätze ich ihn sehr.
 
Firn77 schrieb:
Was ich aber tatsächlich null verstehen kann ist dein Verve, mit dem du ausgerechnet für Schröcksnadel in die Bresche springst. Der war ja Zeit seines Lebens konsequent auf der falschen Seite. Viele der heutigen Probleme sind sicher auch Spätfolgen seiner "Führungsqualitäten". Der hat ja eine ganze Generation von Funktionären geprägt und ist so dermaßen aus der Zeit gefallen, dass alles zu spät ist.
Also ich hab Schröcksnadel hier im Forum ja oft genug kritisiert. (Fördergelder für seine Skigebiete, finanzielles Desaster bei der WM in Schladming, seine Rolle bei der Wahl zum aktuellen FIS-Präsi)
Wo und wie ich bei dem Zeugs das ich geschrieben habe für ihn in die Bresche springe kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Dass der Damen-Skiweltcup in dieser Form existiert ist zu einem großen Teil ihm zu verdanken.
Und manche Damen haben individuell sehr von seinem Netzwerk profitiert, zB die "Milka-Girls".
Man darf sich nicht der Illusion hingeben, dass im Skiweltcup um Ruhm und Ehre gefahren wird, wie es im ORF dargestellt wird. Wenns für ganz vorne nicht reicht, dann gehts im Mittelfeld darum wie man trotzdem zu ordentlich dotierten Werbeverträgen kommt und diesbezüglich muss ihm jede Dame im ÖSV dankbar sein, denn ohne ihn würde es im Damen-Weltcup eher KFZ Huber aus Hintertupfing als Sponsor geben anstatt die Rauch Fruchtsäfte, die dank der Abfüllung von Red Bull im Geld schwimmen.
Ich mag ihn nicht wirklich, aber so fair muss man ihm gegenüber schon sein.
 
Bei Fischer scheint es leider finanzielle Probleme zu geben.
Marcel Hirscher hat den nächsten dicken Fisch an seiner Angel. Slalom-Vize-Weltmeister AJ Ginnis soll Teil von Van Deer werden – und kommende Saison auf dem Hirscher-Ski zurück zu alter Stärke finden.
https://www.krone.at/3769605
 
Werna76 schrieb:
Bei Fischer scheint es leider finanzielle Probleme zu geben.

Oh ja, davon sind so einige Weltcup-StarterInnen betroffen:

https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/ski-traditionsmarke-spart--6-oesv-laeuferinnen-muessen-wechseln/

- Daniel Yule / SUI wechselt zu Atomic: >Bericht
- Raphael Haaser / AUT testet derzeit noch Material von Atomic - Fischer würde ihn aber gerne halten: >Bericht
- Katharina Huber / AUT wechselt wohl zu Völkl
- Leonie Raich / AUT und Natalie Falch / AUT welchseln wohl zu Rossignol
- Elena Riederer / AUT wechselt wohl zu Blizzard
- Nina Astner / AUT wechselt wohl zu Atomic

Einen besonderen Problemfall gibt es auch noch:
Für Ricarda Haaser ist die Situation herausfordernd: Nach ihrem Kreuzbandriss bei der Ski-WM kann die Tirolerin derzeit keine Material-Tests durchführen.
 
Werna76 schrieb:
Dass der Damen-Skiweltcup in dieser Form existiert ist zu einem großen Teil ihm zu verdanken.
Und manche Damen haben individuell sehr von seinem Netzwerk profitiert, zB die "Milka-Girls".
Man darf sich nicht der Illusion hingeben, dass im Skiweltcup um Ruhm und Ehre gefahren wird, wie es im ORF dargestellt wird. Wenns für ganz vorne nicht reicht, dann gehts im Mittelfeld darum wie man trotzdem zu ordentlich dotierten Werbeverträgen kommt und diesbezüglich muss ihm jede Dame im ÖSV dankbar sein, denn ohne ihn würde es im Damen-Weltcup eher KFZ Huber aus Hintertupfing als Sponsor geben anstatt die Rauch Fruchtsäfte, die dank der Abfüllung von Red Bull im Geld schwimmen.
Ich mag ihn nicht wirklich, aber so fair muss man ihm gegenüber schon sein.

Folgendes müsste auch in der Schröcksnadel-Ära installiert worden sein:
Sponsorenverträge schließen die ÖSV-Aktiven in sog. "Dreiecks-Verträgen" mit dem Sponsor und dem ÖSV ab. Der Sponsor überweist das Geld an den Verband, dieser leitet es an die SportlerInnen weiter - behält aber 10% ein. Bei Problemen kümmert sich dafür die ÖSV-Rechtsabteilung um die Sache - die Aktiven können sich ganz aufs Sportliche konzentrieren. Das hat Conny Hütter gerade in der letzten Folge ihres Podcasts mit Nici Schmidhofer gesagt, wonach ihr ein neuer Sponsor trotz frisch unterschriebenem Vertrag doch noch abgesprungen ist.
Nicht davon betroffen sind allerdings die Ausrüster-Verträge mit den Skiherstellern - die werden direkt abgeschlossen.
 
CrystalMountain schrieb:
Nicht davon betroffen sind allerdings die Ausrüster-Verträge mit den Skiherstellern - die werden direkt abgeschlossen.

Aber ich dachte gerade die Ausrüster Erträge laufen über den ÖSV. Das war doch vor ein paar Jahren mal ein Problem.
 
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