...noch ein paar interessante Details / Wünsche / Gerüchte, die in einigen Meldungen zum FIS-Frühjahrstreffen enthalten waren:
In
Garmisch-Partenkirchen (GER) könnten die Rennen in Zukunft immer erst Ende Februar / Anfang März stattfinden. Das sagte die Garmischer OK-Chefin Martina Betz dem Merkur:
https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen-ort28711/nach-olympia-ski-alpin-garmisch-weltcup-erst-93721664.html
Am 28. Februar und 1. März gastieren die Herren für Abfahrt und Super-G auf der Kandahar. In der Olympia-Saison (6. bis 22. Februar in Mailand) war dieses Mal kein Platz für Frauen-Rennen. „Natürlich ist das schade“, sagt die Vorsitzende des SC Garmisch und OK-Chefin. „Aber wir sind sehr zufrieden mit den beiden Herren-Wettbewerben.“
Der Kampf um die Weltcuprennen wird immer heißer. „Der Kuchen ist klein, es gibt viele Interessenten“, sagt Betz. Dazu kommt, dass die Sportler nicht noch mehr Wettbewerbe, das Programm eher entzerren wollen. Einen wichtigen Beschluss hatte es dazu bereits in der vergangenen Saison gegeben. Der besagt: Vor Großereignissen wie WM oder Olympia gibt es kein volles Rennwochenende mehr. „Das war ein Wunsch der Aktiven“, sagt Betz. Ungünstig für den Standort Garmisch-Partenkirchen, da dieser für gewöhnlich genau an diesem Wochenende seinen Fixtermin im Kalender hatte.
Auch das Problem der Pistensperrung zur Präparierung während der touristisch intensiven Ferienzeit konnte gelöst werden:
Durch einen solch späten Termin gerät der Ski-Weltcup künftig sehr oft in Konflikt mit den Faschingsferien. Und diesen Teil der Hochsaison aus touristischer Sicht zu verlieren, das steht nicht im Verhältnis. „Da macht die Zugspitzbahn nicht mit, und das verstehe ich auch.“ Also feilte die OK-Chefin an einem neuen Konzept, einem Plan für die Präparierung und den Aufbau der Infrastruktur.
2026 ist direkt die Woche vor dem Weltcup von den Ferien betroffen, die wichtigste eigentlich in der Grundpräparierung. Betz hat nun alles entzerrt. Die Kandahar bleibt offen, die Präparierung wird über einen größeren Zeitraum, auf einzelne Sektoren verteilt. „Und wir können selbst in den Ferien die Abendstunden nach der Bahnschließung nutzen.“ Ein bisserl mehr Tageslicht gibt es Mitte Februar ja auch schon.
Der Vorstoß der Garmisch-Partenkirchner kam gut an. Auch bei der FIS. Renndirektor Markus Waldner hob das Garmischer OK explizit für diese Flexibilität heraus. „Das macht einen dann schon ein wenig stolz“, räumt Betz ein. Denn daheim kämpfen alle um den Weltcup, den manche schon abgeschrieben haben. Das ist ihr bewusst. Daher gibt sie Vollgas mit dem gesamten Team. Ihr Credo: „Wir sind proaktiv und suchen nach Lösungen.“
Ganz so neu ist der späte Termin aber nicht:
Bereits 2012/13 und 2014/15 waren die Garmisch-Rennen (Damen und Herren) auch erst jeweils nach der WM angesetzt und konnten auch wie geplant ausgetragen werden - 2013 sogar mit zusätzlichem Nachholrennen bei den Damen.
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Die Veranstalter in
Levi (FIN) berichten über die mögliche Verschiebung des Söldener Openings in den November und dass die FIS beim nächsten Herbsttreffen der technischen Komitees in Zürich wieder einen richtigen Longterm-Kalender mit Entwürfen für die nächsten 4 Saisons präsentieren will - also für 2026/27, 2027/28, 2028/29 und 2029/30. Hoffentlich wird der auch veröffentlicht...
https://www.worldcuplevi.com/uutiset/pujottelun-olympiatalvi-kynnistyy-levilt-levin-maailmancup-1416112025nbsp
Possible changes to the race calendar
Currently, the season traditionally opens in Sölden in mid-October, with the World Cup resuming in Levi about a month later in November, before returning to Austria for the next races. There is a possibility that in the future, the Sölden giant slalom opener may be pushed one week later to create a more compact calendar.
At its upcoming autumn meeting, FIS will present a draft calendar for the next four seasons. The proposal is expected to support Levi’s position as a permanent early-season World Cup stop.
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Das italienische Online-Portal Neveitalia (Gazzetta dello Sport) berichtet noch folgendes:
https://www.neveitalia.it/sport/scialpino/news/sei-tappe-italiane-per-la-cdm-2025-26-e-la-val-di-fassa-brinda-per-il-2028-si-apre-a-gare-tecniche-a-cervinia
Darüber hinaus wird es in Zermatt 2027/28 Speed-Rennen auf dem Gornergrat geben (die Swiss-Ski bereits für den Monat März dieser Saison garantiert hat), dem Gletscher, der Zermatt überragt und der das Projekt der Eröffnung am Matterhorn und auf der Piste „Gran Becca“, das zwei Jahre in Folge gescheitert war, effektiv „ersetzen“ wird. In Verbindung mit dem italienisch-schweizerischen Projekt „Matterhorn Cervino Speed Opening“ werden wir hier jedoch versuchen, Cervinia durch die Durchführung eines oder zweier technischer Rennen, wahrscheinlich Slalom, einzubeziehen.
Neben den geplanten Gornergrat-Rennen der Herren, die dann eine reine schweizer Veranstaltung in Zermatt werden, versucht man offenbar auf italienischer Seite, als Kompensation in Cervinia Technikrennen zu bekommen.
Ganz neu sind Weltcup-Rennen in Breuil-Cervinia aber auch nicht:
- Am 10.12.1977 fand im Bereich Cieloalto ein Weltcup-Slalom der Damen statt - das war ein Ersatzrennen für Courmayeur.
- Am 09.12.1978 war ein Riesenslalom der Damen geplant - musste aber abgesagt und nach Piancavallo verlegt werden.
- Am 08./09.12.1979 waren Riesenslalom und Slalom der Damen geplant - mussten aber abgesagt und nach Limone Piemonte bzw. Vysoké Tatry verlegt werden.