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Alpiner Skiweltcup 2025/26

Na von dem vermeintlich "einfachen" oder "langweiligen" Super-G-Hang von gestern war heute wenig zu sehen; toller Hang/ Gelände- eine wahre Herausforderung. Und ein sehr starkes Podest!
 
Also wenn sich Shiffrin (hoffentlich nicht) verletzt, sehe ich die Slalomkugel schon sicher. Das ist schon beeindruckend. So sehr ich es Dürr wünsche, aber im Moment sehe ich da kaum eine Chance.
 
Wieso Lena Dürr? Auf Platz zwei liegt da ziemlich deutlich eine andere.
 
Also: Als Riesenslalom und Slalom Hang fand ich den Austragungsort schon passend. Der Super-G war sehr kurz und da denke ich gibt es generell bessere Orte.
So ganz verstehe ich den Schneeunterschied zwischen Copper Mountain und Beaver Creek nicht - die liegen doch eigentlich nur 50 Kilometer auseinander entfernt?
 
Arlbergfan schrieb:
So ganz verstehe ich den Schneeunterschied zwischen Copper Mountain und Beaver Creek nicht - die liegen doch eigentlich nur 50 Kilometer auseinander entfernt?

Künstliche Beschneiung ist ein Begriff? BC kann nur einen Teil der Birds of Prey beschneien. Und scheinbar dürften allgemein die Temperaturen in Colorado momentan nicht sonderlich beschneiungsfreundlich sein, so war auch in Copper die Rennpiste lange Zeit nicht in voller Länge befahrbar sondern erst sehr kurz vor dem Rennen - so hatte beispielsweise der ÖSV nur einen Super-G Trainingstag in Copper und das waren gleich die Quali-Läufe.
Und in Anbetracht dieser beschneiungsunfreundlichen Temperaturen spielt möglicherweise auch die Höhenlage eine Rolle, schließlich ist der Zielraum in BC dann doch 300HM niedriger als in Copper.
Und 50km sind ja auch nicht nichts, man denke nur an die aktuelle Schneesituation Pongau vs. Pinzgau oder oft die beiden Dachsteinseiten usw. usw.
 
Ist wem von den Insidern irgendwas bekannt, ob es seitens FIS irgendwelche Bestrebungen gibt die alpinen Kalender nach logistischen Gesichtspunkten zu optimieren? In der F1 ist das ja gefühlt Dauerthema wie da mit der Kirche ums Kreuz durch die Weltgeschichte gereist wird, im alpinen WC ist es dazu auffallend leise und auch meine Quellen beim ÖSV halten sich dazu bedeckt; beispielsweise Sölden - Levi - Gurgl oder Kranjska Gora - Zauch/Flachau - Tarvis, auch Kronplatz und Fassatal wäre noch relativ nahe beieinander sind aber terminlich auseinander usw. usw.
Und ja, ich weiß, dass ich es selber war, der die Interessen der nationalen Verbände bei der Vergabe der Rennen und deren Termine aufgezeigt hat (u.a. bei der Hochficht-Diskussion), aber das eine schließt das andere nicht zwingend aus.
 
Ich war auch schon mal in Beaver Creek... so wie die sich als "Premium" inszenieren, da ist Lech im Vergleich ein Arme-Leute-Ort :wink:
Wundert mich ehrlich gesagt, dass die FIS überhaupt WC-Rennen vergibt an Strecken ohne Beschneiungsanlage? Dachte das ist seit Jahrzehnten Pflicht?
 
Also mein Besuch dort ist jetzt auch schon wieder 8 Jahre her und damals gab es im oberen Bereich der Abfahrt keine einzige Schneekanone. Warum auch in der Höhenlage?

Edit: Wenn ich so nachdenke, kann ich mich an überhaupt keine Schneekanone da oben erinnern, also generell nicht, nicht nur auf der Birds of Prey. *Fotosherauskramen*

Da waren wirklich gar keine, auch unten nicht:
DSC00116.JPG

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Zu Stefan Brennsteiner möchte ich noch anmerken:
Ich glaube nicht, dass es schon jemals ein Rennen außerhalb von WM und Olympia gegeben hat, wo jeder der sich intensiver mit dem Skisport in Österreich beschäftigt so sehr mitgezittert hat wie mit Stefan Brennsteiner.
Der arme Kerl hatte schon 4x Kreuzbandriss und jetzt hat er endlich seinen ersten Sieg. Hab da fast ein Freudentränchen verdrückt.
 
Anscheinend war es ja zu warm was ich so gelesen habe, da hilft eine Schneekanone auch nicht viel. Bei uns damals war es kalt (im Februar).
 
Höhenlage ist relativ.
In Ecuador z.B. ist die Hauptstadt auf 3000m, 4000er sind bessere Grashügel und die richtigen Berge fangen bei den 5000ern an.
Aber das wird jetzt offtopic.
 
Lt. ORF hat Brignone Schmerzen beim Skifahren, ob das bis Olympia klappt ist fraglich.
Bei Vlhova schaut es noch schlechter aus, das Knie macht gröbere Probleme. Hier ist es fraglich ob sie überhaupt wieder zurückkommt.

Shiffrin braucht in den Slaloms nur brav runterfahren (also für sie brav) und im RS Top 10 Ergebnisse mitnehmen, dann kann sie die große Kugel ganz gemütlich abholen.
 
Downhill schrieb:
Höhenlage ist relativ.
In Ecuador z.B. ist die Hauptstadt auf 3000m, 4000er sind bessere Grashügel und die richtigen Berge fangen bei den 5000ern an.
Aber das wird jetzt offtopic.

Stimmt, Levi geht nicht mal auf 600 m hoch.
 
Werna76 schrieb:
Shiffrin braucht in den Slaloms nur brav runterfahren (also für sie brav) und im RS Top 10 Ergebnisse mitnehmen, dann kann sie die große Kugel ganz gemütlich abholen.
Das könnte lustig werden. Es gibt 10 Slaloms diese Saison = 1000 Punkte möglich wenn sie jedes Mal gewinnt.
Nimmt man die Gesamtweltcups der letzten Jahre und entfernt Brignone, Vlhova und Gut-Behrami, dann hatte außer Shiffrin niemand > 1000 Punkte. Erst wenn man bis zur Saison 20/21 zurückgeht, da hatte Michelle Gisin mit 1130 mal mehr.
 
Downhill schrieb:
Erst wenn man bis zur Saison 20/21 zurückgeht, da hatte Michelle Gisin mit 1130 mal mehr.
Und Gisin hat sich ja aus dem Kreis der Allroundfahrerinnen zurückgezogn und wäre somit noch nicht mal eine theoretische Konkurrentin um den Gesamtweltcup.

Allerdings wäre es einer verletzungsfreien Goggia schon zuzutrauen, mit einer grandiosen Speedsaison und vereinzelten Ergebnissen im RS in solche Sphären zu kommen. Oder wie ist eure Meinung dazu?
 
Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.
Meine Vermutung wäre aber, dass sie aufgrund von Olympia in der Heimat in den Speed-Rennen davor nicht Kopf und Kragen riskieren wird wie bisher immer.
 
Nebel und auch sonst dicke Luft in Beaver Creek:

Riesenärger über Training ohne Helikopter

Das erste und vielleicht einzige mögliche Training für die Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek ist am Dienstag trotz Nebels im oberen Teil und langer Unterbrechung durchgepeitscht worden. Besonders Vincent Kriechmayr ärgerte sich im ORF-Interview über die Vorgehensweise der Verantwortlichen, weil kein Rettungshubschrauber an Ort und Stelle war – laut FIS-Reglement sei das nämlich verboten.

Wegen fehlenden Schnees im unteren Teil, der nicht künstlich beschneit werden kann, werden die Speed-Bewerbe in Beaver Creek fix auf verkürzter Strecke ausgetragen und zehn Fahrsekunden vor dem eigentlichen Ziel beendet. Das neue Ziel wird kurz nach dem „Golden Eagle“ auf Höhe des „Harrier-Sprungs“ sein.

https://sport.orf.at/stories/3148496/

Beim ersten Training erzielte Marco Odermatt die Bestzeit mit 1:35,50 - also auf einer um 306m Länge (103m Höhendifferenz) verkürzten Strecke:

https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=AL&raceid=127337

Technical Data: 2025 | 2024
Course Name: Birds of Prey
Start Altitude: 3485m | 3483m
Finish Altitude: 2835m | 2730m
Vertical Drop: 650m | 753m
Course Length: 2330m | 2636m

Aufgrund der schwierigen Wettersituation könnte die Abfahrt kurzfristig auch schon am Donnerstag, 04.12. stattfinden - bisher ist sie auf Freitag terminiert.
https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/beaver-creek--verkuerzte-abfahrt-schon-am-donnerstag-/
 
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