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Alpinforum Saisonbilanz 2020/2021

Wie viele Skitage hattet ihr in der Saison 2020/21

  • 150+

    Stimmen: 1 0,8%
  • 101-150

    Stimmen: 5 3,8%
  • 51-100

    Stimmen: 7 5,3%
  • 41-50

    Stimmen: 5 3,8%
  • 31-40

    Stimmen: 10 7,6%
  • 21-30

    Stimmen: 14 10,6%
  • 11-20

    Stimmen: 12 9,1%
  • 6-10

    Stimmen: 10 7,6%
  • 1-5

    Stimmen: 35 26,5%
  • 0

    Stimmen: 33 25,0%

  • Umfrageteilnehmer
    132
^ Schon interessant, wie euch das Gastronomie-Thema beim Skifahren betrifft. Hier in Schweden könnte ich problemlos jeden Tag, mittags+abends, im Skigebiet und sonstirgendwo, in Restaurants gehen - ich geh aber fast nie. Bei meinen frühere 2-3-wöchigen Skandinavienreisen hab ich mehr Hotdogs und Hamburger gegessen als bisher in den knapp über 100 Tagen dieser Reise .. aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Wochen ...
 
starli schrieb:
^ Schon interessant, wie euch das Gastronomie-Thema beim Skifahren betrifft. Hier in Schweden könnte ich problemlos jeden Tag, mittags+abends, im Skigebiet und sonstirgendwo, in Restaurants gehen - ich geh aber fast nie. Bei meinen frühere 2-3-wöchigen Skandinavienreisen hab ich mehr Hotdogs und Hamburger gegessen als bisher in den knapp über 100 Tagen dieser Reise .. aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Wochen ...

Ohne Gastro am Tag und am Abend würde ich niemals in Skiurlaub fahren, von daher 0 Tage 20/21. :(
 
Biggilino schrieb:
starli schrieb:
^ Schon interessant, wie euch das Gastronomie-Thema beim Skifahren betrifft. Hier in Schweden könnte ich problemlos jeden Tag, mittags+abends, im Skigebiet und sonstirgendwo, in Restaurants gehen - ich geh aber fast nie. Bei meinen frühere 2-3-wöchigen Skandinavienreisen hab ich mehr Hotdogs und Hamburger gegessen als bisher in den knapp über 100 Tagen dieser Reise .. aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Wochen ...

Ohne Gastro am Tag und am Abend würde ich niemals in Skiurlaub fahren, von daher 0 Tage 20/21. :(
Drum haben wir zumindest in den kalten Monaten immer ein Hotel direkt an der Piste gebucht, so konnte man jederzeit einkehren. Manche Hotels haben sogar extra lang ihr Buffet stehen gelassen ;)
 
Ich hatte einen Saisontag mit Innen-Gastronomie in Hohsaas am 26.12., war auch dringend nötig bei Aussentemperaturen um -20°C. War aber leider nur ein kurzes Zeitfenster von 2 Wochen in der Westschweiz im Dezember.
 
...und damit sprichst Du das Hauptproblem der geschlossenen Gastronomie an. Es gibt keine Möglichkeit sich an kalten Tagen irgendwo aufzuwärmen. An den warmen Frühlingstagen war es ja noch relativ egal, ob man Proviant oder Fastfood aus einem Food-Truck am Pistenrand isst, oder wie in guten alten Zeiten sich auf der Sonnenterrasse einer Schihütte etwas servieren lässt.

Aber an kalten Schlechtwettertagen...
 
chr schrieb:
...und damit sprichst Du das Hauptproblem der geschlossenen Gastronomie an. Es gibt keine Möglichkeit sich an kalten Tagen irgendwo aufzuwärmen. An den warmen Frühlingstagen war es ja noch relativ egal, ob man Proviant oder Fastfood aus einem Food-Truck am Pistenrand isst, oder wie in guten alten Zeiten sich auf der Sonnenterrasse einer Schihütte etwas servieren lässt.

Aber an kalten Schlechtwettertagen...

.. geht man halt ins Auto und startet den Motor oder die Standheizung ..
 
Den Tag morgen schon mal mitgezählt sind es bisher 9 Tage im Sauerland geworden (3 x Willingen, 6 x Winterberg). Wenn die Notbremse nicht zu schnell kommt werden es wohl noch ein paar mehr. Beide Gebiete kannte ich vorher nicht, aber sie gefallen mir gut.

Eigentlich wollte ich quarantänepflichtig in die Schweiz (lästig, aber beruflich und privat kein Problem), aber nachdem es hier ging warte ich erstmal und hoffe auf eine Möglichkeit im Frühsommer.

Die Gastronomie vermisse ich eigentlich nicht so sehr. Es war aber nie wirklich kalt oder nass. Eine Ferienwohnung statt jedes mal 200km pro Richtung wäre nett gewesen.

Ansonsten habe ich von den Skitagen allen erzählt die nicht schnell genug weg waren. Offen kritisiert hat es jedenfalls keiner. Bei denjenigen die nicht so im Thema stecken (das sind hier im Norden viele) gab es eher eine Überraschung (oh, ist da offen?).
 
starli schrieb:
^ Schon interessant, wie euch das Gastronomie-Thema beim Skifahren betrifft. Hier in Schweden könnte ich problemlos jeden Tag, mittags+abends, im Skigebiet und sonstirgendwo, in Restaurants gehen - ich geh aber fast nie. Bei meinen frühere 2-3-wöchigen Skandinavienreisen hab ich mehr Hotdogs und Hamburger gegessen als bisher in den knapp über 100 Tagen dieser Reise .. aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Wochen ...

Kommt ein bisschen drauf an was man unter Skifahren bzw Skitagen versteht. Wenn ich an einem guten Powdertag mit Freunden unterwegs bin habe ich auch schon vor Corona nie ein Restaurant benutzt sondern habe Wasser und einen kleinen Proviant im Rucksack. Wenn ich hingegen meine Mittagspause mit einer Skitour oder 1-2 Stunden Skifahren verbringen dann will ich schön in der Sonne essen, wobei das mit den Take-Away Hütten bei den Touren oder Talstationen sehr gut Funktioniert hat. Wenn ich mir aber mit Familie oder Freunden einen schönen Tag machen möchte, sie es ein Tagesausflug oder gar einer meiner eher seltenen "Skiurlaube" mit Hotel dann gehört eine gute Gastronomie einfach dazu, dann da geht es nicht mehr primär ums Skifahren sondern um ein schönes Gesamterlebnis.

Wobei wir bei entsprechendem Wetter auch ein paar schöne Tage mit Picknick neben der Piste hatten. Mit Rindsuppe in der Thermosflasche entsprechend zelebriert. Jedes Wochenende hätte ich darauf aber keine Lust, und das obwohl ich "Schönwetterskifahrer" bin (Schönwetter gleich Powder oder Sonne, gern auch beides :)).
 
starli schrieb:
chr schrieb:
...und damit sprichst Du das Hauptproblem der geschlossenen Gastronomie an. Es gibt keine Möglichkeit sich an kalten Tagen irgendwo aufzuwärmen. An den warmen Frühlingstagen war es ja noch relativ egal, ob man Proviant oder Fastfood aus einem Food-Truck am Pistenrand isst, oder wie in guten alten Zeiten sich auf der Sonnenterrasse einer Schihütte etwas servieren lässt.

Aber an kalten Schlechtwettertagen...

.. geht man halt ins Auto und startet den Motor oder die Standheizung ..
Wenn man bei -16 Grad eine Dreiviertel Stunde in einer defekten DSB im Schatten ausfriert und sich danach nirgends aufwärmen kann ist das tatsächlich die letzte wirkliche Option - ich musste sie diesen Winter 2x ziehen, leider. Das ist saublöd mit laufendem Motor am Parkplatz, aber hey Klima ist ja grad egal, der Berg ist voller Masken und Takeaway Verpackung, da wird man noch km weit im Wald was finden diesen Sommer.... :nein:
 
Stäntn schrieb:
Wenn man bei -16 Grad eine Dreiviertel Stunde in einer defekten DSB im Schatten ausfriert und sich danach nirgends aufwärmen kann ist das tatsächlich die letzte wirkliche Option - ich musste sie diesen Winter 2x ziehen, leider. Das ist saublöd mit laufendem Motor am Parkplatz, aber hey Klima ist ja grad egal, der Berg ist voller Masken und Takeaway Verpackung, da wird man noch km weit im Wald was finden diesen Sommer.... :nein:

Der ganze Verpackungsmüll durch die Take-Away Angebote (auch außerhalb des "Skibetriebes") ist schon extrem. Zum Glück haben gegen Ende der Saison viele Hütten auf normales Mehrweggeschirr umgestellt nachdem sich wohl die Behörden mit "Einnahmeplätzen" ca 50 Meter von der Hüttentür abgefunden haben. Zumindest in Österreich, im Allgäu wurde wohl noch im April eine Hütte behördlich geschlossen weil sie es gewagt hat einem Gast ein Essen nachzubringen (fällt das nicht unter Lieferservice?).
 
Hat sich jetzt dann eh erledigt, eine Gulaschsuppe oder Glühwein in Pappe wird schwierig ;)
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/einwegplastik-wird-verboten-1763390?view=renderNewsletterHtml

Wenn man seinen Thermobecher anbietet wurde das mit Hygiene Begründung verweigert - warum auch immer. Das Bargeld wurde dann aber von Hand zu Hand übergeben - problemlos. Logik hat’s aktuell überall ;)

Unsere Lieblings Hütten in Bayern haben auch auf Geschirr umgestellt - aber bitten eindringlich darum keine Fotos zu machen... Dystopie pur, jeder wird zum Kleinkriminellen :(
 
starli schrieb:
.. geht man halt ins Auto und startet den Motor oder die Standheizung ..
Habe ich tatsächlich diese Saison auch mehrmals gemacht. In meiner Elektro-Kutsche geht das sogar, ohne Abgas zu produzieren. Wenn es sonnig ist, reicht meist auch schon, die Sonne durchs Glas-Schiebedach durchzulassen. In grossen Skigebieten kann es aber mühsam sein, zum Auto zurückzukommen. In dem Fall hilft auch schon, eine Gondel statt Sessel oder SL zu nehmen.

Zum Verpackungsmüll: in Grächen durfte ich mal eine Glasflasche nicht aus dem Restaurant (a.k.a. "Take-Away") rausnehmen, musste in einen Plastikbecher umgefüllt werden. War irgendwie auch sinnfrei. Anderswo hat man einfach eine Sammelkiste draussen aufgestellt.
 
Ist einfach:

0 Skitage - kurzum: Der Winter war beschissen im Quadrat.

Hatte schöne Urlaube gebucht, wollte meiner Tochter weiter Skifahren beibringen. Für mich einfach nur traurig.

Da können die nicht Skiverrückten 100mal darauf hinweisen, dass man hauptsache gesund ist. Für mich war es deprimierend.
 
Nicht wenn du in DE sitzt und wirklich die komplette Ausrüstung in AT liegt ;-)
 
Das ist natürlich misslich :D
 
Es hat zu 5 traumhaften Tagen im Engadin gereicht.

Der Schnee, das Wetter, die Pisten , das Panorama, wirklich alles perfekt.

Das Preis/Leistungsverhältniss von Gastro, Hotel und Bergbahnen hat gegenüber At und I noch Verbesserungsbedarf, aber wir werden auch nächstes Jahr ein Paar Tage Ch einplanen.
 
F. Feser schrieb:
Nicht wenn du in DE sitzt und wirklich die komplette Ausrüstung in AT liegt ;-)

Ich hätte die ja einen Transport an die Grenze oder in "neutrale" Exklaven angeboten, zum Nutzen des Forums :)
 
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