• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

    Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.

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    Euer Alpinforum-Team

Alpinforum Wein- und Genusstreff

Auch bei mir kam gestern wieder ein Südtiroler Wein auf den Tisch. 2014er Cabernet Sauvignon Riserva "Campaner" aus der damaligen Mittellinie der Kellerei Kaltern mit 13,5%.

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Dazu eine pikaten Pizza vom Stammitaliener :wink:

Aus Südtirol trinke auch im manchmal die klassischen Bordeauxsorten ganz gerne, da sie mir dort runder erscheinen als die französischen Ausgaben.

Kräftige Farbe, typische Schwarze Johannisbeere in Duft und Geschmack, präsentes, aber nicht adstringierendes Tannin, schöne Länge und vor allem auch nicht marmeladig :!:

Weintechnisch somit ein gelungener Wochenendausklang.

Viel Spaß all denen, die im Moment Skifahren können und eine gute Woche
 
1. Teil Baubericht Weinfass
2. Teil Baubericht Weinfass
3. Teil Baubericht Weinfass
4.Teil Baubericht Weinfass:
heute viele kleine nicht direkt sichtbare Dinge gemacht wie schleifen usw. Dazu habe ich wieder die beiden Dauben rechts und Links der Öffnung eingefügt, da die Inneneinrichtung ja nun drin ist im Fass. Das ergibt zusätzlich auch ein etwas "fassigeres" Aussehen, da es nicht mehr fast bis zur Mitte geöffnet ist.
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:top: Jetzt fällt auch das eckige fast nicht mehr auf.
 
Ihr habt mich hier echt auf eine gute Idee gebracht, jetzt weiß ich endlich was ich mit dem alten Weinfass anfangen kann das schon Jahrzehnte im Keller rummodert :D Zeit hab ich ja jetzt genug ;D
 
Wobei auch das, was sich auf dem Weinfass abspielt, recht originell ist ... :wink:
 
icedtea schrieb:
:top: Jetzt fällt auch das eckige fast nicht mehr auf.
Ja wenn der Öffnungsabschluss dann komplett ist sind eure Bedenken glaub eliminiert ;-)

Spezialwidde schrieb:
Ihr habt mich hier echt auf eine gute Idee gebracht, jetzt weiß ich endlich was ich mit dem alten Weinfass anfangen kann das schon Jahrzehnte im Keller rummodert :D Zeit hab ich ja jetzt genug ;D
Mach das macht Spaß und wenn du Fragen hast kann die sagen was man besser anders gemacht hätte :D
Zeit braucht man, das stimmt nutze auch meinen Resturlaub aus dafür

Timob schrieb:
ist ja nichtmal zweckentfremdet ;)
:lol:

Bergwanderer schrieb:
Wobei auch das, was sich auf dem Weinfass abspielt, recht originell ist ... :wink:
Wieso nur weil Golmi obendrauf Apresskiparty feiert? :lol: :lach:
 
Oscar schrieb:
Mach das macht Spaß und wenn du Fragen hast kann die sagen was man besser anders gemacht hätte :D
Zeit braucht man, das stimmt nutze auch meinen Resturlaub aus dafür

Ich bin noch zimlich lange krankgeschrieben und muss ja die Zeit irgendwie rumkriegen :lol: Ich bin noch am Überlegen, ich hab so einen kleinen Temperierschrank für wenige Flaschen, den könnte ich da irgendwie mit integrieren. Muss ich alles mal durchdenken :D
 
Spezialwidde schrieb:
Oscar schrieb:
Mach das macht Spaß und wenn du Fragen hast kann die sagen was man besser anders gemacht hätte :D
Zeit braucht man, das stimmt nutze auch meinen Resturlaub aus dafür

Ich bin noch zimlich lange krankgeschrieben und muss ja die Zeit irgendwie rumkriegen :lol: Ich bin noch am Überlegen, ich hab so einen kleinen Temperierschrank für wenige Flaschen, den könnte ich da irgendwie mit integrieren. Muss ich alles mal durchdenken :D

Du wirst an die Belüftung der Kühlung denken müssen; also ein paar Dauben auf der Rückseite entfernen; ist aber eine coole Idee :top:
 
icedtea schrieb:
Du wirst an die Belüftung der Kühlung denken müssen; also ein paar Dauben auf der Rückseite entfernen; ist aber eine coole Idee :top:

Ja, ganz klar, die warme Abluft wird da an einer runden Öffnung herausgeblasen, die muss ich durch ein mit der Lochsäge gemachtes Loch mit einem kurzen Stück Rohr kontrolliert ableiten, Zuluft wird wohl genug durch die Ritzen kommen, evtl sehe ich noch ein schön gestaltetes Lüftungsgitter vor wenn ich die Front nicht gar offenlasse. Ich denk nicht dass ich ganze Dauben entferne, das sieht weder schön aus noch ist das nötig. Muss ich mal sehen wie ich das umsetze :D
 
Meint ihr mich? Da könnt ihr aber einen drauf trinken dass Fotos kommen wenn ich was gebastelt hab :-D Ist ja noch nichts passiert.
 
icedtea schrieb:
Zum DFB-Pokal-Halbfinale der Eintracht dachte ich, hole ich mal einen Glücksbringerwein aus dem Schrank. Gesagt, getan, einen Kränzelhof Helios hatte ich auch zum Pokalfinale 2018 im Glas :wink:

Heute Jahrgang 2014 mit erneut 14 Vol%, leicht ist dieser Wein eigentlich nie.

Schon beim Öffnen der Flasche denke ich an reife Birne, genauso beim ersten Schluck, Wiiliams-Birne, eingeleg, ist die erste Assoziation :lol:

In Südtirol allgemein und beim Kränzelhof speziell sind die reifen Töne von Birne oder Melone meist ein Indiz für stärkeren Barrique-Einsatz. Das variiert beim Helios ja immer ein wenig, dieser Jahrgang ist da wohl intensiver ausgefallen.

Es bindet diesmal den Alkohol anders ein, als beim 2013er, insgesamt scheint der Jahrgang fülliger ausgefallen zu sein. Jakobsmuscheln mit asiatischen Gewürzen (z.B. in Karotten-Ingwer-Suppe mit Thai-Basilikum) fällt mir als Gericht dazu ein.

Das ist alles besser, als das Spiel der Eintracht in der ersten halben Stunde :rolleyes:

Mit der Zeit kommt eine feine Säure zum Tragen, der Wein wird mit Sauerstoff mineralischer. Anders als die Eintracht wird er immer besser. Hoffentlich ist bald Halbzeit.

Ich berichte nach dem Spiel weiter 8)

Edit: Der Wein hat sich entwickelt wie die Eintracht, positiv, auch wenn es am Ende in München nicht gereicht hat.

Tiefe, Mineralität, immer wieder ein Erlebnis.
Gute Nacht und schönen Feiertag :!:

Heute mal wieder Weißburgunder Helios vom Kränzelhof, weswegen ich an meinen Bericht über den 2014er anschließe :wink:

Essen mal wieder Gnocchi Gorgonzola mit Hähnchenbrust und Brokkoli, dazu die 2015er Ausgabe mit erneut 14 Vol%.

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Immer wieder teste ich bei diesem Wein ob ich aufgrund des Barriqueeinsatzes das mittelgroße oder große Glas wähle.

Im Duft sind wir diesmal mehr auf der Seite von reifem, roten Apfel finde ich. Ein Hauch Vanille. Wieder die typische salzige Mineralität mit langem Abgang. Ziemlich voluminös, weshalb ich mich diesmal für das große Glas entscheide. Im kleinen waren Duft und Geschmack eher kräuterig überlagert. Der Wein kann mit der üppigen Gorgonzola-Sahne-Sauce mithalten.

Ich liebe den Wein auch deshalb, weil er jedes Jahr nicht nur wegen der Jahrgangsbesonderheiten ein wenig anders ist, auch wenn die Grundstruktur gleich ist.

Prost, Gesundheit und überhaupt 8)
 
Was mache ich, wenn ich sonst nicht viel machen kann? Genau, Wein kaufen :lol:

Da man in RP im Weingut noch nicht mal mehr verkosten darf, war klar: Es geht in den Rheingau 8)

Mit einem Nachbar im Gepäck ging es zunächst ins Wispertal in Lorch, wo auf dem Gelände der ehemaligen BW-Kaserne die Vinothek des Weinguts Laquai zu finden ist.

Steillagenriesling ist der Schwerpunkt, aber auch hier reagiert man auf den Klimawandel und experimentiert recht erfolgreich mit Weißburgunder, Auxerrois, Chardonnay Rosa, Cabernet Sauvignon und Merlot; Spätburgunder gibt es natürlich auch.

Wir waren allein mit einem der beiden Brüder dort; alles easy :wink:

3 Kisten Riesling bis hoch zum RhGG und eine Mischkiste aus dem cremigen Weißburgunder und dem leckeren Cabernet Sauvignon sowie eine Testflasche noch recht jungen Spätburgunders fanden den Weg in den Kofferraum. Der Kollege war zurückhaltender; Auxerrois, Weißherbst und Chardonnay Rosa sowie Riesling Schiefer gingen als Einzelflaschen über die Theke.

Sehr nett dort und rundum empfehlenswert :top:

Nach einem Snack aus der heißen Theke des lokalen Supermarkts ging es zurück an den Gestanden des Rheins Richtung Assmanshausen.

Dort ging es zum Weingut Robert König, geleitet vom jungen Philipp König, ausgewiesene Spätburgunderexperten. Bergwanderer kann das alles ausführlicher beschreiben und hatte meine ich sogar mal einen Bericht über das Gut und den zu früh verstorbenen Seniorchef verlinkt.

Auch hier waren wir die einzigen Kunden, so dass wir dort eine nette Stunde mit der sehr kundigen Verkäuferin verbrachten 8)
4 Kisten aus allen drei Lagen des Guts in unterschiedlichen Qualitätsstufen landeten diesmal im Auto :ja:

Nachdem untertags Sonne und Nebel miteinander gekämpft hatten, setzte sich just zum Ende der Verkostung die Sonne durch, so dass wir mit einer Flasche Riesling in der Hand noch einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt in den Weinbergen machten und dort die Aussicht genossen.

Wie oft nun noch ein paar Bilder; schönen Abend und schönen Sonntag noch.
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Danke für den Bericht, @icedtea.

Sehr schöne Bilder, insbesondere die vom Rheintal. Ist halt eine besondere Landschaft.
Den einen oder anderen Wein werden wir dann mal gemeinsam verköstigen ... :wink:

Hier noch der Link zu dem angesprochenen Bericht vom hr: https://www.youtube.com/watch?v=2CadZ6UDr-I
 
icedtea schrieb:
Diesmal folgt auf leckere gegrillte Calamaris ein leckerer Spätburgunder aus dem Teil des Rheingaus, welcher weintechnisch eigentlich eher schieferbetonter Mittelrhein ist, nämlich aus Lorch :ja:

Im Glas ein 2016er Lorcher Bodental-Steinberg mit angenehmen 12,5 Vol% vom Lorcher Weingut Laquai.

Kräuter- und Schiefernoten im Geruch; für einen eher leichten Wein sehr intensiv, was ich sehr mag.

In den ersten Schlucken eine leichte Würze, etwas Sauerkirsche, in der Kombi nicht unüblich für die Böden des Rheinischen Schiefergebirges.

Im Abgang eine schöne Länge, leichte, aber spürbare Tannine. Die erfrischende Säure macht den Wein trinkig.

Beeindruckend ist für mich immer wieder, welche Tiefe Spätburgunder mit so wenig Alkohol entwickeln können; da kommt meiner Meinung nach keine andere rote Rebsorte ran.

In diesem Sinne; Wohlsein :)

Bei meiner Einkaufsrunde letzten Samstag hatte ich u.a. eine Testflasche der 2018er Version des oben vorgestellten Weins mitgenommen; Testflasche, weil er halt noch arg jung und etwas ruppig ist und ich mal schauen wollte, wie er sich bei offener Flasche entwickelt. Erste Drittel am Mittwoch bei einem Zoom-Treffen meines Teams auf der Arbeit (man sieht sich ja immer nur teilweise), zweites Drittel am Donnerstag zum Essen vom Italiener und letztes Drittel am Freitag.

Bei jungen Rotweinen (und hochwertigen Weißen) kann ich dieses Vorgehen nur empfehlen, vor allem dann, wenn sich professionelle Einschätzungen und eigenes Schmecken beim Verkosten beim Winzer noch nicht decken, da man mit dieser Methode (verschlossen, muss nicht megadicht sein, im Kühlschrank) die Reifung schon ein wenig simulieren kann.

Am ersten Abend war der Eindruck erwartungsgemäß ähnlich ruppig wie bei der Verkostung vor Ort (war da auch eine frische Flasche), aber die Grundzüge entsprachen dem 2016er.

Am zweiten Abend zeigte sich das ganze schon harmonischer, die Säure besser eingebunden, das Kirscharoma prägnanter (auch als beim 2016er damals), aber schon sehr ähnlich dem Vorgänger

Am dritten Abend war alles noch harmonischer; schöne Länge im Abgang, runde, nicht aggressive Tannine, schöne Frucht und Würze.

Fazit: Der Wein ist für knapp 12 Euronen ein guter Kauf; 2/3 Jahre liegen lassen oder am Tag vorher öffnen.

Gute Nacht und schönes Wochenende :wink:
 
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