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Alpinforum Wein- und Genusstreff

icedtea schrieb:
Und über den Maßstab "Kellertemperatur" gibt es seitenlange Diskussionen :lol:

Ja, da hast du allerdings Recht. Keller ist bei mir einfach Keller ohne aktives Temperaturmanagement :lol:
 
Hmm. Eher schwerere Rotweine, wie wir sie trinken, haben wir gerne deutlich wärmer. Ganz sicher nicht gekühlt. Meinen Weinschrank habe ich auf 17° eingestellt, aber das ist uns normalerweise zu kühl, sodass ich die zu trinkende Flasche gerne etwas früher rausnehme. Und es stört uns auch gar nicht, wenn sie Zimmertemperatur haben, zB. weil mal ne Flasche länger rumsteht oder wir sie nicht an einem Abend trinken.
Bei Fusel ist es so, dass er je kälter je besser geht :wink:
 
ski-chrigel schrieb:
Hmm. Eher schwerere Rotweine, wie wir sie trinken, haben wir gerne deutlich wärmer. Ganz sicher nicht gekühlt. Meinen Weinschrank habe ich auf 17° eingestellt, aber das ist uns normalerweise zu kühl, sodass ich die zu trinkende Flasche gerne etwas früher rausnehme. Und es stört uns auch gar nicht, wenn sie Zimmertemperatur haben, zB. weil mal ne Flasche länger rumsteht oder wir sie nicht an einem Abend trinken.
Bei Fusel ist es so, dass er je kälter je besser geht :wink:

Ich sag ja, Geschmackssache 😉🍷
 
Vernatsch (Trollinger) ist ja auch ein gefälliger, oft leicht und nicht im Holz ausgebauter Rotwein. Den würde ich auch kälter trinken. Beim Pinot sehe ich das anders, aber jeder wie er mag ;-)

Finde deine Südtirol-Passion übrigens sehr cool, lieber icedtea, da kann man echt was lernen (obwohl ich mich in Südtirol auch schon bisschen auskenne).
 
talent schrieb:
Vernatsch (Trollinger) ist ja auch ein gefälliger, oft leicht und nicht im Holz ausgebauter Rotwein. Den würde ich auch kälter trinken. Beim Pinot sehe ich das anders, aber jeder wie er mag ;-)

Finde deine Südtirol-Passion übrigens sehr cool, lieber icedtea, da kann man echt was lernen (obwohl ich mich in Südtirol auch schon bisschen auskenne).

Danke für die Blumen 😊
Nicht nur in Sachen Wein fühle ich mich in Südtirol wie in einer zweiten Heimat.
 
Und weiter geht's im Doppelpack; gestern trank ich mir den Abend mit einem 2019er Pinot Nero Glen vom großen Weingut Castelfeder aus Kurtinig und Neumarkt schön und heute folgt der große Bruder, der 2017er Pinot Nero Riserva Burgum Novum, der sehr hoch bewertet wird und deshalb diesmal noch ein wenig aufwärmen darf, um dann ins große Goldfischglas zu dürfen😉

Daher zunächst der gestrige Glen aus einer Lage oberhalb von Mazon zwischen 450 - 850m mit 13,5 Vol%. Kräftige Farbe und ein Duft bei dem Kirscharomen vom Duft nach Speckseite dominiert werden. Nennt man dann gerne auch mal animalisch 🤔

Am Gaumen ist die Aromenstruktur ähnlich, fast so ein wenig wie Speckmarende in einem Südtiroler Hofschank; das ist interessant, aber Solo gesehen auf Dauer für mich ein wenig anstrengend. Vielleicht liegt es an der Lage; bei meiner Sommertour fiel der Glen der Kellerei Kurtatsch beim Verkosten in eine ähnliche Kategorie🤷‍♂️

Solange der Burgum Novum aufwärmte blätterte ich nochmal im Weinbrief des 14 Vol%-Weins auf der Website des 70ha-Guts der Neumarkter Familie Giovanett; Ausgewählte Lagen im Unterland; 18 Monate im Eichenholz; Räucheraromen☝️ steht dort; ich war fast skeptisch ob der Aromen des Glen. Aber Obacht, das ist sowohl preislich als auch qualitativ eine ganz andere Liga. Die Specknoten sind auch hier da, aber viel dezenter und harmonisch verbunden mit knackiger Süßkirsche. Man schmeckt runde Tannine und eine gut eingebundene Säure wirkt sehr trinkanimierend. Das ist großes Pinot Nero-Kino🍷

Das ganze zu einem attraktiven Fussballspiel zwischen der Schweiz und Serbien; hopp Schwyz⚽️
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Ein schönes Wochenende allerseits und Gesundheit.
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Ich interessiere mich ja bekanntlich nicht für Fussball, aber ganz drum rum kommt man ja doch nicht. Der Wein gestern schmeckte wohl nicht so gut, oder? :twisted: :lach:
 
ski-chrigel schrieb:
Ich interessiere mich ja bekanntlich nicht für Fussball, aber ganz drum rum kommt man ja doch nicht. Der Wein gestern schmeckte wohl nicht so gut, oder? :twisted: :lach:

🤣
Ja, den Glen würde ich nicht in größeren Mengen kaufen; passte somit ganz gut zum Abschneiden der deutschen Fussballer😎
Viel Spaß auf der Tour!
 
Danke.

Back to Topic:
Dolomiti-Zirbenschnaps. Hatte ich noch nie, trotz unzähliger Dolomiten-Besuche. Und das ausgerechnet in Samnaun (Details hier).
Man hat das Gefühl, man trinke Holz. Beim ersten Schlückchen etwas eigenartig. Danach sehr gut.
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ski-chrigel schrieb:
Danke.

Back to Topic:
Dolomiti-Zirbenschnaps. Hatte ich noch nie, trotz unzähliger Dolomiten-Besuche. Und das ausgerechnet in Samnaun (Details hier).
Man hat das Gefühl, man trinke Holz. Beim ersten Schlückchen etwas eigenartig. Danach sehr gut.
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Das fleischige Schwert sah aber auch ganz ansprechend aus 👍
Ansonsten sag ich nur: Zirb-Zirb🥃
 
Gestern und heute standen die beiden letzten Flaschen der drei Probierkisten auf dem Programm; Pinot Noir Riserva Fallwind von den Genossen aus St. Michael-Eppan und Weißburgunder Vorberg von der Kellerei Terlan.

Der Noir mit 14 Vol% aus Überetscher Lagen aus dem Jahr 2019 (das Etikett mit Penegal und der Aussage "Der Wind kühlt, der Wind schafft" in freier Übersetzung gefällt mir gut) ist klassisch; Kirschfrucht, runde Säure, sehr trinkanimierend.

Heute dann der Pinot Blanc, ein Klassiker der gehobenen Preisklasse, den ich darum auch mit dem Helios vom Kränzelhof vergleiche. 13,5 Vol% aus Südhängen bei Terlan, ausgebaut im großen Holz. Und er hält dem Barrique vom Graf in Tscherms stand; reife, vielleicht sogar getrocknete weiße Früchte in der Nase. Ananas, wieder Trockenfrüchte, Mineralität, weniger Vanille im Vergleich zum Helios, komplex aber trinkanimierend. Das ist schon faszinierend 👍

Sehr lange spürt man die Aromen im Mund, der Kellermeister hat nicht umsonst seinem guten Ruf.

Das war ein würdiger Abschluss der "Weinrundreise", die mir wieder eines bewiesen hat: Schlechte Weine zu finden ist in Südtirol wirklich schwierig geworden 😎🤣

Morgen wieder Arbeiten🤷‍♂️; das Geld für den Wein will ja verdient werden 😉
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Ich finde es immer toll, wenn sie qualitativ hochstehende Weine im Offenausschank in den Hotels anbieten. Im Ggs zu icedtea mag ich keine Flasche alleine an einem Abend ;-) In meinem heutigen Hotel wurde mir der Cuvée d‘Or vom Weingut Schindler am Neusiedler See empfohlen. Wunderbar!
https://www.weingut-schindler.at/no_cache/weine-shop/weinsortiment/rotweine.html

Was es dazu zu essen gab und welche weiteren Genüsse ich erleben durfte, findet man hier:
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=67480&p=5379441#p5379441
 
Und noch toller finde ich, wenn die Hotels 3/8 Flaschen haben. Diese sind dünn gesäht.
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Den Vulcano hatte ich schon öfters getrunken. Er ist ein Cuvée aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Merlot & Zweigelt und besticht durch seine tiefrote Farbe, sein volles Volumen und auch in der Nase kommt er unglaublich gut daher.

Dazu passend:
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Nach drei Skigebieten an einem Tag habe ich mir das verdient :)
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5379804#p5379804
 
ski-chrigel schrieb:
Ich finde es immer toll, wenn sie qualitativ hochstehende Weine im Offenausschank in den Hotels anbieten. Im Ggs zu icedtea mag ich keine Flasche alleine an einem Abend ;-)

Wenn du gerne interessante Weine im offenen Ausschank und eine kleine feine Küche magst würde ich einen Besuch in München bei Jolandas Vinothek empfehlen: https://www.jolandas.de/


ski-chrigel schrieb:
Nach drei Skigebieten an einem Tag habe ich mir das verdient :)
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5379804#p5379804

Interessante Kombination, ich war mal wieder nur auf der Bergeralm.

Hättest dich angemeldet, hätte ich sogar eine Flasche bei mir daheim für dich geöffnet und dazu gekocht :)
 
hch schrieb:
würde ich einen Besuch in München bei Jolandas Vinothek empfehlen
Und wie heisst das dortige Skigebiet? ;D

Hättest dich angemeldet, hätte ich sogar eine Flasche bei mir daheim für dich geöffnet und dazu gekocht :)
Oh, vielen Dank. Wenn ich ausnahmsweise mal keinen Livebericht mache…
 
ski-chrigel schrieb:
hch schrieb:
würde ich einen Besuch in München bei Jolandas Vinothek empfehlen
Und wie heisst das dortige Skigebiet? ;D
Olympiapark :)

Und ich muss zugeben ich folge den meisten Berichten überhaupt nicht, oder nur wenn ich in einem sehr langweiligen Meeting sitze. Das letzte mal als einer von dir mir über den Weg gelaufen ist warst du weit weg in Südtirol.
 
Erstmal @hch: Die Weinbar merke ich mir😉

Heute ausnahmsweise mal ein Bericht von unserem Lieblingsitaliener😎

Eigentlich wollte ich den recht leckeren Toscano Rosso trinken, aber den haben wir neulich wohl ausgetrunken. Stattdessen ein klassischer Süditaliener; Primitivo Salento, der mit Frucht und Würze aber auch sehr gut zu den Tortelloni Cinghiale passte, die es neulich (zu meiner Geburtstagsfeier) erstmals auf der Sonderkarte gab.

Ein Doppio und Bolognese zum mitnehmen für den kranken Junior; jetzt zu Hause; nur noch ein Tag Arbeit bis zum Weihnachtswochenende🎄

Frohe Weihnachten euch allen, auch wenn es wieder taut wie Cinghiale 🙈
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Edit: Nachdem ich das Südtirol-Probepaket ja bis auf einen Wein durchhabe, widme ich mich jetzt meinen Einzelflaschen-Geburtstagsgeschenken😎

Die "einfachen" aus den "Fresskörben" habe ich schon durch; Dornfelder von der WG Deutsches Weintor in Ilbesheim, Dornfelder vom Weingut Klaus in Ernst an der Mosel, Schwarzriesling von den Genossen in Lauffen am Neckar und Sauvignon Blanc nochmal vom Weintor.

Alles nichts, was ich mir kaufen würde, aber alles sauber vinifiziert, trinkig, nicht Kopfschmerzen verursachend und preislich halt angemessen, sprich günstig. Als "Fresskorbinhalt" damit auch absolut angemessen 👍.

Es gab ansonsten noch einige sehr ordentliche Weine und Dinge, die ich nicht kenne, von denen ich gerne berichte😉

Edit: Schreibfehler korrigiert
 
Heute habe ich ein Präsent einer Homeoffice-Kollegin im Glas, die sich damit bei den Bürokollegen für Druck-, Ablage- und sonstige Tätigkeiten bedankt hat; sehr anständig 👍

Es ist ein Gutswein vom vielleicht besten Bodenseegut; ein "Aufrichtig Rot" von Aufricht in Meersburg-Stetten. Es handelt sich um eine Cuvee aus Cabernet Sauvignon und Pinot Noir, Jahrgang 2019, üppige 14 Vol%.

Dazu heute im Einsatz ein Geburtstagsgeschenk, ein Weindiffusor für Momente, in denen man nicht dekantieren kann oder will.

Im Duft Waldboden und Beeren und ein Hauch Regen auf trockenen Stein; halt nass nach langer Trockenheit 😉

Im Mund treffen sich dann in der Tat Cabernet-typische Cassis- und Pinot-typische Kirschnoten, gepaart mit runden Tanninen. Das ist sehr mollig und gefällig, ein guter Gastrorotwein, der verschiedene Geschmäcker zusammenbringen kann👍.

Einen schönen Abend wünsche ich 🎄

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