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Ärger über Wartenschlangen ohne Abstände

starli schrieb:
Stäntn schrieb:
Nochmal dass ich es schriftlich hab: Gibt es eine gesetzliche Vorschrift, die Abstand plus Maske im Freien vorsieht?
Nein, aber selbst wenn: Es gibt bei öffentlichen Verkehrsmitteln ja sogar explizit die Möglichkeit von dem Abstand abzusehen, wenn Masken getragen werden. Also haben sich die Skigebietsbetreiber und auch die Gäste ganz klar an die vorhandenen Regeln gehalten - ich kapier nicht, was dieses ganze mediale Theater mal wieder soll.

Ich verstehe das mediale Theater auch nicht.
Trotz teilweise großen Andrang empfand ich meine 4 Skitage im Herbst bislang wesentlich entspannter, als in den Vorjahren, weil eben deutlich weniger gedrängt wird und nicht unbedingt jeder Platz im FBM genutzt werden muss.
Natürlich, morgens vor Liftbeginn gibt es am Drehkreuz eine Schlange an der frischen Luft, dafür trägt aber so gut wie jeder eine Mund-Nase-Bedeckung, die ja angeblich so gut hilft.

Kann daher kein echtes Problem erkennen.
Für die Medien sind die Bilder aber halt ein gefundenes Fressen, welches sie ausschlachten, ohne sich umfassend mit der Thematik zu beschäftigen.
 
Pistencruiser schrieb:
Die "Hygienepauschale" beim Autoservice hatte ich auch. Dafür war die Karre innen lange nicht mehr so sauber. Selbst die Fussmatten sahen aus wie neu. :lach:
Ich glaub', ich muß mich mal um einen wie auch immer gearteten Servicetermin kümmern

Sorry für ot
 
Hätte vielleicht eine Idee bezüglich Kontrolle Maskentragen und/oder Abständen.

Jeder Skifahrer muss ein Leibchen mit einer Nummer drauf tragen, dazu installiert man evtl. Kameras an allen Anstehbereichen oder setzt zumindest entsprechendes Personal zur Überwachung ein.
Die Nummer auf dem Leibchen wird mit dem Skipass verknüpft, wer gegen Maßnahmen verstößt bekommt einfach den Skipass gesperrt. Eine solche Nummer auf dem Skipass zu hinterlegen und Drehkreuze entsprechend anzusteuern sollte in der heutigen Zeit eigentlich kein Problem sein.
Weitere rechtliche Konsequenzen könnte man damit gleich auch noch verknüpfen.

Ist nur mal so ein Gedankengang :lol:
 
Ich weiß nicht, ob der Link schon geteilt wurde...
https://tirol.orf.at/stories/3072551/

Zu welcher Uhrzeit ist das Bild an der Eisgratbahn entstanden?
Zumindest am Tuxer fällt mir auf, dass die strikte Freigabe der Drehkreuze um Punk 8:15 auch einen Anteil am Gedränge hat.
Würde man etwas früher öffnen, als man nach außen kommuniziert, oder generell früher, dann könnten sich die Massen besser verteilen. Die Rennteams wären um 8 dann auch schon am Berg, ehe die anderen Skigäste sich zur Talstation begeben.

Ansonsten stehen die Leute da alle nur einmal pro Tag - für einen sehr kurzen Zeitraum - mit Masken - im Freien. Warum sollte davon ein größeres Infektionsrisko ausgehen?
Das Bild ist prima geeignet, um bei all der Anspannung nochmal schön hochzukochen, einfach weil es extrem anmutet. Wenn man es aber mal nüchtern durchdenkt, ist es nur halb so wild. In den Kabinen wird es schlimmer sein.
 
tauernjunkie schrieb:
Ich weiß nicht, ob der Link schon geteilt wurde...
https://tirol.orf.at/stories/3072551/

Zu welcher Uhrzeit ist das Bild an der Eisgratbahn entstanden?
Zumindest am Tuxer fällt mir auf, dass die strikte Freigabe der Drehkreuze um Punk 8:15 auch einen Anteil am Gedränge hat.
Würde man etwas früher öffnen, als man nach außen kommuniziert, oder generell früher, dann könnten sich die Massen besser verteilen. Die Rennteams wären um 8 dann auch schon am Berg, ehe die anderen Skigäste sich zur Talstation begeben.

Ansonsten stehen die Leute da alle nur einmal pro Tag - für einen sehr kurzen Zeitraum - mit Masken - im Freien. Warum sollte davon ein größeres Infektionsrisko ausgehen?
Das Bild ist prima geeignet, um bei all der Anspannung nochmal schön hochzukochen, einfach weil es extrem anmutet. Wenn man es aber mal nüchtern durchdenkt, ist es nur halb so wild. In den Kabinen wird es schlimmer sein.

Bestimmt am Morgen. Aber die Webcam vom Rotadl 8er zeigte das gleiche Bild später am Tag. Deshalb wurde diese Kamera dann auch seitens der Bergbahnen abgeschaltet und war erst wieder am Dienstag aktiv. Wer böses denkt,.. :naja:
 
Julian96 schrieb:
Hätte vielleicht eine Idee bezüglich Kontrolle Maskentragen und/oder Abständen.

Jeder Skifahrer muss ein Leibchen mit einer Nummer drauf tragen, dazu installiert man evtl. Kameras an allen Anstehbereichen oder setzt zumindest entsprechendes Personal zur Überwachung ein.
Die Nummer auf dem Leibchen wird mit dem Skipass verknüpft, wer gegen Maßnahmen verstößt bekommt einfach den Skipass gesperrt. Eine solche Nummer auf dem Skipass zu hinterlegen und Drehkreuze entsprechend anzusteuern sollte in der heutigen Zeit eigentlich kein Problem sein.
Weitere rechtliche Konsequenzen könnte man damit gleich auch noch verknüpfen.

Ist nur mal so ein Gedankengang :lol:
Noch besser: Wir richten speziell eine Geheimpolizei dafür ein. Skifahrer sollten verpflichtet werden, andere Skifahrer, die sich nicht ganz regelkonform verhalten, zu denuzieren.
 
tauernjunkie schrieb:
Noch besser: Wir richten speziell eine Geheimpolizei dafür ein. Skifahrer sollten verpflichtet werden, andere Skifahrer, die sich nicht ganz regelkonform verhalten, zu denuzieren.

Ein Skilift-Blockwart! Ist das ehrenamtlich, oder bekommt man was dafür?
 
tauernjunkie schrieb:
Julian96 schrieb:
Hätte vielleicht eine Idee bezüglich Kontrolle Maskentragen und/oder Abständen.

Jeder Skifahrer muss ein Leibchen mit einer Nummer drauf tragen, dazu installiert man evtl. Kameras an allen Anstehbereichen oder setzt zumindest entsprechendes Personal zur Überwachung ein.
Die Nummer auf dem Leibchen wird mit dem Skipass verknüpft, wer gegen Maßnahmen verstößt bekommt einfach den Skipass gesperrt. Eine solche Nummer auf dem Skipass zu hinterlegen und Drehkreuze entsprechend anzusteuern sollte in der heutigen Zeit eigentlich kein Problem sein.
Weitere rechtliche Konsequenzen könnte man damit gleich auch noch verknüpfen.

Ist nur mal so ein Gedankengang :lol:
Noch besser: Wir richten speziell eine Geheimpolizei dafür ein. Skifahrer sollten verpflichtet werden, andere Skifahrer, die sich nicht ganz regelkonform verhalten, zu denuzieren.

Nicht ganz regelkonform?
Es ist doch wohl klar, dass ein staatliches Gesetz gilt und dazu auch noch das Hausrecht eines Skigebietbetreibers. Wer dagegen verstößt hat mit den Konsequenzen zu leben. Wenn ich nackt in ein Hallenbad gehe, obwohl Kleidung gefordert wird, werde ich doch auch vom Betreiber oder anderen Gästen dazu aufgefordert das Bad zu verlassen. Weiß nicht was an der Vorgehensweise so verkehrt wäre, es wird doch ständig gejammert, dass die Maßnahmen zu wenig durchgesetzt werden und sie zu wenig kontrolliert werden.

Und was heißt nicht ganz regelkonform...ein Gesetz kann nur gebrochen werden oder eingehalten, da gibt es keine Grauzone.

Würde wenigstens dafür sorgen, dass man sagen kann wir schauen wirklich dass die Maßnahmen eingehalten werden. Aktuell ists vielerorts so, dass kaum was von dem was versprochen wurde umgesetzt wird, was spätestens in den nächten Wochen seine Konsequenzen zeigen wird.
 
Z. B. im Straßenverkehr hängt die Höhe des Bußgelds auch vom Ausmaß der Regelüberschreitung ab Julian96 :wink:

Gäbe noch mehr Beispiele, aber dieses sollte den meisten bekannt sein.
 
icedtea schrieb:
Z. B. im Straßenverkehr hängt die Höhe des Bußgelds auch vom Ausmaß der Regelüberschreitung ab Julian96 :wink:

Gäbe noch mehr Beispiele, aber dieses sollte den meisten bekannt sein.

Schon klar, aber zumindest eine Sperre des Skipasses fände ich nur angebracht. Muss ja nicht gleich die Polizei sein.

Wer sich an die Regeln hält hat ja nichts zu befürchten und damit wäre jeder Skigebietsbetreiber auf der sicheren Seite sein Möglichstes getan zu haben.
 
Julian96 schrieb:
icedtea schrieb:
Z. B. im Straßenverkehr hängt die Höhe des Bußgelds auch vom Ausmaß der Regelüberschreitung ab Julian96 :wink:

Gäbe noch mehr Beispiele, aber dieses sollte den meisten bekannt sein.

Schon klar, aber zumindest eine Sperre des Skipasses fände ich nur angebracht. Muss ja nicht gleich die Polizei sein.

Wer sich an die Regeln hält hat ja nichts zu befürchten und damit wäre jeder Skigebietsbetreiber auf der sicheren Seite sein Möglichstes getan zu haben.

Da gebe ich dir recht; Verstoß gegen Regeln sollte sanktioniert werden, sonst kann man die Regeln gleich weglassen; leider
 
Julian96 schrieb:
Und was heißt nicht ganz regelkonform...ein Gesetz kann nur gebrochen werden oder eingehalten, da gibt es keine Grauzone.

Jede Verordnung hat eine Grauzone die akzeptiert wird. 51km/h in der Stadt? Beim Open-Air bis 23:01 statt 23:00 gespielt?

Und wen will man in dem Knäul eigentlich bestrafen? Wer mitten drin steht kann den Abstand gar nicht einhalten. Es stellt sich einfach immer jemand davor, daneben und dahinter.

Ich denke mal Starli kennt sich mit den Österreichischen Regelungen besser aus als ich Norddeutscher. Nachdem was er oben geschrieben hat gab es gar keinen Verstoss.:

"Nein, aber selbst wenn: Es gibt bei öffentlichen Verkehrsmitteln ja sogar explizit die Möglichkeit von dem Abstand abzusehen, wenn Masken getragen werden. Also haben sich die Skigebietsbetreiber und auch die Gäste ganz klar an die vorhandenen Regeln gehalten"
 
Ein Vorschlag für das öStGB:
§302 (1) "Wer von dem Vorhaben, der Vorbereitung oder der Ausführung einer Nichteinhaltung
1. der Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung
2. der Abstandsregeln
vor dessen Beendigung glaubwürdig Kenntnis erlangt und dies nicht unverzüglich zur Anzeige bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Verurteilung auf Bewährung, Geldstrafe oder mit öffentlichem Tadel bestraft."
 
Den "öffentlichen Tadel" find ich gut :wink:

Aber im Ernst: Die Leute, die andere ohne eigene persönliche Betroffenheit anschwärzen, sind - gottseidank - eine kleine Minderheit.

Weder ich noch, so glaube ich, Julian96 wollen hier auf so etwas hinaus und es wäre vor Ort auch nicht unsere Aufgabe, sondern die der Verantwortlichen, die Einhaltung von Regeln, so sie den verletzt werden, durchzusetzen. Und da auch nicht von null auf hundert, sondern ggf. progressiv. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Blatt, aber ich bleibe dabei: Gibt es Regeln, sollten die auch durchgesetzt werden.

Wenn es im Freien allerdings keine Pflicht für MNS gibt, und ich habe ein Problem damit, dann sollte ich die Örtlichkeit halt besser meiden :wink:
 
icedtea schrieb:
Den "öffentlichen Tadel" find ich gut :wink:

Aber im Ernst: Die Leute, die andere ohne eigene persönliche Betroffenheit anschwärzen, sind - gottseidank - eine kleine Minderheit.

Weder ich noch, so glaube ich, Julian96 wollen hier auf so etwas hinaus und es wäre vor Ort auch nicht unsere Aufgabe, sondern die der Verantwortlichen, die Einhaltung von Regeln, so sie den verletzt werden, durchzusetzen. Und da auch nicht von null auf hundert, sondern ggf. progressiv. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Blatt, aber ich bleibe dabei: Gibt es Regeln, sollten die auch durchgesetzt werden.

Wenn es im Freien allerdings keine Pflicht für MNS gibt, und ich habe ein Problem damit, dann sollte ich die Örtlichkeit halt besser meiden :wink:

So siehts aus, ich wär der letzte dem es irgendwie darum geht auf teufel komm raus jeden anzuschwärzen etc. Ich hab auch noch nie jemanden angezeigt obwohl ich öfters die Möglichkeit gehabt hätte, aber aus unnötigem Ärger halte ich mich dann doch meist lieber raus.

Es geht hier wirklich eher darum, dass man entweder Maßnahmen verhängt und diese dann auch konsequent durchzieht oder man lässt es eben sein und sagt dann auch konsequent, dass alles sowieso keinen Sinn macht.
Aber Regeln verhängen und denken ohne einigermaßen strikte Kontrollen halten sich die Leute aus Vernunft daran, halte ich halt für ziemlich naiv.
Und letztlich strafen sich die Skigebietsbetreiber vermutlich wieder selbst wenns so weitergeht wie aktuell. Die Medien werden das breittreten und früher oder später wars das mit der Saison. Ich finde halt da sollte man Konsequenz zeigen um damit eine Saison mit durchaus akzeptierbaren Maßnahmen sichern...am Ende profitieren doch wieder alle davon.
 
Ich hatte das da geschrieben
wo es von der Kasse bis zur Fahrkartenkontolle schnurgerade 135 Meter sind

und bekam darauf diese Antwort
Ja warum werden da keine Absperungen aufgestelltdie nicht breiter wie 1m sind.
Ich habe nirgends geschrieben dass es da nie Absperrungen gab, aber dieser Zugang ist ja auch nirgends breiter als 2.50 Meter.
Das spiel im Endeffekt aber keine so grosse Roll. Ob sich jetzt die Leute in einer 20 Meter langen 3er Kolonne aufreihen oder in einer 60 Meter langen Einerkolonne, der Abstand vom vorderen zum hinteren und umgekehrt bleibt gleich.

Was kann man als Skifahrer tun wenn der auf der Seite nicht mitspielt ist bald gesagt, die Skistücke ausfahren und sich breit machen oder wenn der hintere rumstürmt mit einer deutlichen Geste nach hinten einfach mal sein Revier abstecken. Nach vorne ist ja eh klar, da hat man es selber in der Hand.
 
Bei 3m breitem Korridor hast du das Problem, dass du (wenn du Abstand hältst) links und rechts überholt wirst und konsequenterweise eher rückwärts als vorwärts gehen müsstest... bei 1m breitem Korridor wirst du (wenn du Abstand hältst) idR nicht überholt, da kein Platz ist. Darum würde in so einem Fall ein 1m breiter Korridor tatsächlich etwas nützen. Sollte der Platz etwas knapp sein, kann man auch die legendären "Zick-Zack-Viehgatter" in Labyrinth-Form wieder aus der Mottenkiste holen.
 
snowflat schrieb:

Die Ironie an dem Bild in diesem Artikel ist ja, dass die revolutionäre Desinfektions-Kanone von DemacLenko unbenützt vor der Talstation der 3S steht... welche Heuchelei...

Im TT-Forum wird übrigens davon geschrieben, dass im Stubaier SB-Restaurant Brezen, Hartwürste usw. einfach - so wie immer - lose herumliegen, so wie auch das Besteck weiterhin - als wär nix geschehen - in Schütten liegt, wo alle reingreifen...

Mich wundert's echt nicht, wenn die Leute empört sind... Auch alle anderen Branchen stehen vor großen Herausforderungen, haben mit großen und kostenintensiven Einschränkungen und Zusatzaufwänden zu kämpfen oder stehen am Rande des Ruins... Und in der Seilbahnwirtschaft schafft man's scheinbar nicht mal, die groß angekündigten Basis-Maßnahmen vernünftig zu organisieren...

Ob rational begründet oder nicht, die Wirkung in den Medien ist jedenfalls verheerend...

Nicht falsch verstehen - ich hab die Lösung auch nicht, aber dafür hätten Andere auch mehrere Monate lang Zeit gehabt. Vielleicht geht's tatsächlich nicht ohne (deutlichen) Zugangsbeschränkungen?
 
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