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Arlbergbahn: Schweres Güterzugunglück

snowflat

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Die Nacht ist auf der Trasse der Arlbergbahn bei Außerbraz ein Güterzug vollbeladen mit PKW entgleist, also es ist nicht mehr ganz einfach zu erkennen um was für Autos es sich handelt, die sie so verknäult bei den Leuten im Vorgarten liegen 8O Scheinen gewaltige Kräfte gewesen zu sein. Aber da der Zug aus Rumänien kam, könnten es evtl. Dacias sein.

Die Bilder sind echt erschreckend und zum Glück hat sich nur der Lokführer leicht verletzt. Glaub da staunt man nicht schlecht, wenn auf einmal ein ÖBB-Triebwagen vor der Haustür liegt und sich im Garten die Waggons und Schrottwagen stapeln.

Link: http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/autozug-in-ausserbraz-entgleist/cn/news-20100616-04413588
 
Oh, dass is nich so toll, ein Glück das der Wagon nicht in das Haus gerast ist! Das müssten Dacias sein! Aber ob das alles eine Marke war, bei uns in Zwickau is auch in riesn Umschlagplatz, da wird glaube auch gemischt rausgeschickt, aber hauptsächlich eh nur VW, da ja in Mosel gleich das VW-Werk is!
 
interessant, dass die Waggons quasi an zwei verschiedenen Stellen neben der Strecke liegen. auf dem einen Luftbild sind Lok und einige Waggons rechts rausgeflogen, in der Kurve davor oben im Bild alles nach links raus, dazwischen ist quasi nix "daneben" gegangen
 
Abwrackprämie mal anders. :tot:
 
offtopic, gehört das nicht verschoben? hat nichts mit seilbahnen zu tun.
 
8O voll krass sowas, man stelle sich mal vor der Zug wär in den Campingplatz gestürzt 8O wie kann ein Zug an zwei Stellen entgleisen :rolleyes: komisch
 
man man man, was da hätte alles passieren können, ein Zug rast mit 122km/h durch die beiden Kurven anstelle der erlaubten 60...
hätten die beiden Kurven ihn nicht an einer "denkbar günstigen" Stelle herausgerissen, wäre das Ungetüm ja noch schneller geworden und wer weiß, wo (und vor allem worein) es ihn dann zerlegt hätte.

(Ihr seits da unten doch alle so gläubig, da haben in den beiden Kurven sicherlich einige Schutzengel die Waggons zur Seite gezerrt)

Kann einer eigentlich die PKW identifizieren??? Die Fotos zeigen ja schon was größeres an, aber ich komm da nicht drauf. Touareg?
 
Touareg kann man wohl ausschliessen ;)
Weiter oben steht doch dass die Autos von Dacia sind.
 
Dachstein schrieb:
Das finde ich besonders interessant - Bremsschlauch gerissen?
Das scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein, denn momentan stellt es sich scheinbar so dar, dass von vier Motoren nur noch drei in Betrieb waren, der vierte war Defekt. Somit soll die Bremskraft 25% geringer gewesen sein, bei 777 Tonnen natürlich nicht zu verachten. Defekte können ja immer wieder auftreten, nur soll dieser Defekt zwei Tage vor dem Unfall bereits festgestellt worden sein, ein entsprechendes Dokument soll wohl vorliegen.

Die ÖBB bestätigen dies, bestreiten jedoch, dass sich durch den Ausfall des Motors die Bremswirkung reduziert.
 
Jaja, die Qualitätszeitschrift Österreich.....

snowflat schrieb:
Die ÖBB bestätigen dies, bestreiten jedoch, dass sich durch den Ausfall des Motors die Bremswirkung reduziert.

Und die ÖBB hat recht. Es ist durchwegs gängige Praxis, dass mindertaugliche Triebfahrzeuge Züge bespannen, und zwar bei allen Bahngesellschaften.
Mir persönlich scheint es so, dass die Bremse erschöpft war (- zum Beispiel durch Sägezahnfahren - was wiederum eine einlösige Bremse bei den Wagen voraussetzt).
Angeblich wurde ja auch die Fahrleitung stromlos gemacht. Das hat der E Bremse, da beim Taurus fremderregt, den Todesstoß versetzt und gleichzeitig dem Kompressor den Saft abgedreht.

EDIT (27.6.10): Die Wagen haben keine einlösige, sondern eine mehrlösige Bremse.

MFG Dachstein
 
Hallo
Die Autos waren Dacia Sanderos.
War doch erst letzte Woche irgendwo in Deutschland ein Zugunglück mit einer Mängel behafteten Lok die angeblich bekannt waren.
Das mit dem Umstülpen der Bremsleitung klingt auch komisch. Da sind ja sicherlich mehr als 2bar Druck drauf und solche Kräfte teretn bestimmt nicht auf um die Druckleitung geschlossen zu halten, beim normalen Fahrbetrieb.

Gruß Andreas
 
Dachstein schrieb:
Auch Pro 7 ist auf den Zug aufgesprungen und ortet einen Skandal. Dass die Lok nicht untauglich (sprich schadhaft) sondern lediglich mindertauglich war, ist noch nicht zu denen vorgedrungen. Und die Bedeutungsunterschiede zwischen mindertauglich und untauglich ist den Redakteuren anscheinend auch unbekannt.
Mal davon abgesehen, dass er keine Ahnung hat von Elektrotechnik. :naja: Naja Proletarierjournalismus. :lach:
 
So eine Fuhre elektrisch zu bremsen wäre wie beim Auto den Fuß raushalten, oder?

Ob natürlich der Luftschlauch sich verklemmte, darüber könnte man Spekulationen anstellen...
aber auch nur solche!!!!!!!!

Es gab ja auch schon andere Vorfälle, bei denen Züge gestürzt wurden, oder irgendwelche Hähne so zu waren, daß ihnen die Luft ausging, und sie nicht mehr krähen konnten... :wink:
In einschlägigen Foren kann man sich ja dann darüber informieren!

Ich persönlich zweifle nicht an der Integrität der Sachverständigen des bmvit!!!

edit: Die Fahrleitung wurde aber erst nach dem Notruf des Tfzf abgeschaltet, also nicht ursächlich für die Beschleunigung...
 
Yeti01 schrieb:
So eine Fuhre elektrisch zu bremsen wäre wie beim Auto den Fuß raushalten, oder?

edit: Die Fahrleitung wurde aber erst nach dem Notruf des Tfzf abgeschaltet, also nicht ursächlich für die Beschleunigung...

Genau. 770 Tonnen alleine elektrisch hinunterzubremsen halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Zur Fahrleitungsabschaltung: die E Bremse der 1x16 ist fremderregt, somit war auch diese Bremse futsch, als die Fahrleitung stromlos wurde. Ich sage es mal so: sicher wäre der Zug aus der Kurve gefahren, aber das Gefühl des Lokführers, jetzt gar keine Bremse mehr zu haben, möchte ich nicht unbedingt miterleben.

Und genau, es gab auch schon Fälle, wo aufgrund einer Sägezahnfahrt die Bremse (einlösig) erschöpft war... Auch da kam es dann zu diversen Unfällen.

MFG Dachstein
 
Würde man es von Hegyeszalom bis Landeck eigentlich merken, wenn der Zug nicht unter Luft steht? Ja, auch diese Version habe ich schon gehört... :lol:
Obwohl es ja bei Lokwechseln Bremsproben gibt,... :wink:
 
Yeti01 schrieb:
Würde man es von Hegyeszalom bis Landeck eigentlich merken, wenn der Zug nicht unter Luft steht? Ja, auch diese Version habe ich schon gehört... :lol:
Obwohl es ja bei Lokwechseln Bremsproben gibt,... :wink:

Nein, halte ich für ausgeschlossen. Meines Wissens fahren die Züge über den Berg, ab Landeck mit Nachschiebelok. Also in Landeck muss der Zug gestanden haben, beim Abkuppeln der Schiebelok auch. Weiters gibt es meines Wissens die Order, vor Einfahrt in eine Gefällestrecke die Bremsen durch eine Bremsung zu kontrollieren.
Weiter gab es zwischen Ungarn und dem Unglück einen Lokführerwechsel.
Zur Bremsprobe: ist selbstverständlich bei Lokwechsel bzw. Umreihung, Ausreihung von Wagen durchzuführen.

MFG Dachstein
 
Ist mir schon klar, ich wollte nur sagen, daß ich schon gehört habe, daß der Defekt schon von Ungarn her bestand, man es aber nicht bemerkt hatte, da es von Hegyeszalom bis Landeck nur aufwärts geht... :lol: :lol:
 
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