Pendelbahnlaufwerke unterscheiden sich im wesentlichen durch folgende Merkmale:
- Ein- oder zweispurige Laufwerke
In der Schweiz in der Regel ab 40 Personen 2 Tragseile je Fahrbahn, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Außerhalb der Schweiz auch Kabinen mit 70 bis 100 Plätze mit einem Tragseil je Fahrbahn.
- Anzahl der Laufrollen
In der Schweiz bis 60 Personen 16-rollig, 80 bis 100 Personen 24-rollig, ab 125 meist 32-rollig. Außerhalb der Schweiz bei Doppeltragseilbahnen meist nur 16-rollig, dafür dickere Tragseile.
- Art der Zugseilbefestigung
Vergußköpfe, Klemmköpfe, Poller oder Seilklemmen bei durchgehend gespleißtem Zugseil.
- Art und Lage des Längspendeldämpfers
Als Teleskopstange zwischen Laufwerk und Kabine (z.B. Habegger, Hölzl) oder am Gehängetragrohr (Garaventa, VonRoll) oder Seilzugsystem (Hölzl)
- Art und Lage der Tragseilbremse

Im Bereich des Gehängetragrohrs (klassische Lösung Zuegg-Bleichert), berg- und talseitig (Garaventa, VonRoll, Habegger, Hölzl) oder als Bremswagen (Habegger, VonRoll). Bei den Tragseilbremsen ist zu unterscheiden zwischen mechanisch verriegelten und ständig unter Druck stehenden hydraulischen Systemen. Nachdem die Kabinen immer größer wurden, hat man Tragseilbremsen in ihrer Bremskraft abgestuft. Hier war VonRoll Vorreiter.
Es ist richtig, dass Pendelbahnen mehr oder weniger individuell konstruiert werden. In der Schweiz wurde aber aufgrund der zahlreichen Anlagen trotzdem eine gewisse "Modelpflege" betrieben. Bei VonRoll gab es etwa alle 10 Jahre eine Neukonstruktion, ebenfalls bei Garaventa.