Auch den Col Sommeiller, den mit 3000m aktuell höchsten legal anfahrbaren Punkt in den Alpen hat der Panda problemlos bewältigt. Die Fahrt von 1200m im Tal nach Bardonecchia auf 3000 zum Sommeiller über die fast komplette Bandbreite der Vegetationszonen ist atemberaubend, aber auch anspruchsvoll. 3 sehr steile Serpentinenrampen über mehrere hundert Höhenmeter mit ausgewaschenen Haarnadelkurven, steile ungesicherte Abhänge überall direkt neben der Straße und gegen Ende der Strecke immer gröberer Schotter mit losen Steinen und Geröll auf der oft einspurigen schmalen Straße mit Gegenverkehr, lassen die Auffahrt zu einem kleinem Abenteuer werden. Oben fasziniert dann eine völlig karge Mondlandschaft.
Sommellier untere Teil
Erste sehr steile Rampe oberhalb Refugio Scarfotti (2150m) mit noch grüner Vegetation
Am Ende der Rampe auf ca. 2500m
Flacherer Zwischenteil
Am Ende der 2. steilen Rampe. Dahinter sieht man die 3. Rampe in der Steinwüste. Rechts oben im Sattel ist dann das Ziel auf 3000m.
Letzte steile Rampe mit groben Gestein. Das ist schon anspruchsvoll zu fahren...
Ziel erreicht
Ganz oben mit den tollen Bergen und Gletschern im Hintergrund. Der rechte Scheeberg dürfte der La Meije bei La Grave sein.
Es geht wieder runter
Rifugion Scarfiotti komplett auf einer traumhaften Hochebene gelegen. Und selbst da schaffen es die Italiener grandioses Essen zu zauberm.
Nach dem Sommeillier wollten wir dann am Nachmmittag noch das Fort Jafferau (2800m) in Angriff nehmen, was eigentlich noch einmal eine eigene Tagestour ist. Die extreme Steilheit und die großen Steine auf der ausgewaschenen Piste direkt im Skigebiet von Bardonecchia haben uns dann aber mit dem Panda zur Aufgabe im Bereich des 6KSB Gigante gezwungen. Hier bräuchte man mehr Leistung und vor allem ein Untersetzunggetriebe und auch breitere Stollenreifen würden helfen.
So sind wir dann wieder ein Stück runter gefahren und kurz hinter der Hotelsiedlung Bardonnechia 2000 eine etwas leichtere, aber immer noch sehr anspruchsvolle Route via Fort Foens, Galleria de Seguret (knapp 1km langer einspuriger unbeleuchteter Tunnel, der streckenweise mit Wasser geflutet ist) und Fort Bramand, bevor es dann wieder 1200m über eine elend lange grob geschotterte und mit Steinen durchsetze Straße wieder zurück in die Zivilisation ging.
Einstieg auf der leichtesten aber komplett einspurigen Strecke zur den Fort Foens und Pramand und der Galeria de Seguret. Aber auch diese Strecke hatte es hinsichtlich Steilheit und Ausgesetzheit in sich.
Auf dem Fort Foens. Im Hintergrund wäre hinter dem Vorgipfel der Jafferau (2800)
Seguret Massiv. Hier führt die Straße in einen knapp 1 km langen Tunnel der ein eiem Halbkreis hinter den "Höhlen" langführt und rechts am Steilhang wieder rauskommt.
Westportal des unbeleuchteten Tunnels
Ostportal, das erst vor wenigen Jahren gebaut wurde, nachdem das ursprüngliche Portal ca. 150 weiter links durch einen Felsabruch samt Zufahrt abgerutsch ist
Kleines Auto, großer Berg
Bei interesse kann ich gerne eine ausführlichen Bericht schreiben.