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Auto ...

Whistlercarver schrieb:
becks0815 schrieb:
F. Feser schrieb:
Kriterien waren
- Diesel
- Allrad
- riesengroßer Kofferraum (großer Hund, Kinderwagen (kein Buggy), Reisegepäck für zwei Wochen)

Was mich bei den Kriterien wundert ist dass in Deutschland recht selten ein Subaru in die engere Auswahl kommt. Dabei dürfte ein Legacy, eventuell ein Outback da rein passen. Hier im Schweizer Hinterland (u.a. Berner Region, Appenzell, Graubünden und im Wallis) trifft man an allen Ecken auf Subarus. Sind hier aufgrund des guten Allrads sehr beliebt. In Basel dagegen findet man sie kaum.

Weiß ja nicht wie das in der Schweiz ist aber hier bezahlt man für einen Subaru gleichviel oder mehr an Versicherung wie für einen Porsche. So ab Impreza. Der Verbaruch ist dann im Vergleich zu ähnlichen Autos leider auch zu hoch.

Das gilt aber nur für den Impreza Turbo (heisst evtl. mittlerweile anders) der aber auch 300 PS und sicher eine andere Ziegruppe hat wie die Daddies hier mit ihren 120 bis 150 PS Passats, Octavias, Insignias etc.. Die "normalen" Subarus sind vom Unterhalt her auch nicht viel anders wie vergleichbare deutsche Autos. Von der Technik her halt eher simple (wie die meisten Japaner) und vom Design her halt auch nicht umwerfend...
 
Klar gibts Polardiesel, aber eben halt nur in Finnland, Alaska, Kanada, Russland usw. - oder kennst du einen Ort, wo man den hier kriegt? Dieser Premiumdiesel den manche Tankstellen hier anbieten ist schon ziemlich teuer, hält auch mehr aus, aber ist immer noch kein "echter" Russland-Polardiesel.

Seilbahn123 schrieb:
Außerdem gibts bei starken Frosttemperaturen noch Winterdiesel Additive!

Ich wär ja vorsichtig da eigenmächtig was in den Tank zu geben. Früher wäre sowas noch gegangen (da konnte man auch einfach noch ein paar Liter Benzin in den Diesel mischen), aber heute sind die Motoren viel feiner abgestimmt.
 
Winterdiesel (bis -20 oder -22 Grad) reicht hier im Zentraleuropa volllkommen aus und wird von den Tankstellen standardmäßig von Mitte November bis Ende Februar angeboten.

Winterdiesel
Die Filtrierbarkeitsgrenze (Nutzbarkeit) des Dieselkraftstoffes ist über den CFPP-Wert jahreszeitabhängig in der EN 590 geregelt – der Winterdiesel von Mitte November bis Ende Februar muss dabei einen CFPP-Wert von −20 °C oder tiefer erreichen. Viele Mineralölfirmen setzen den CFPP-Wert in den Wintermonaten typischerweise auf −22 °C herab.[1] In einer Übergangszeit muss Dieselkraftstoff bis −10 °C funktionieren, in Deutschland ist dies von Anfang Oktober bis Mitte November sowie vom Anfang März bis Mitte April gefordert.

Die von vielen Mineralölfirmen angebotenen hochpreisigen Premiumdieselkraftstoffsorten besitzen einen garantierten CFPP-Wert von −24 °C bzw. −35 °C[2] und einen typischen Wert von −28 bis −38 °C. In Österreich ermittelte der Verkehrsklub ÖAMTC in einem nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichbaren Test bei allen Proben eine Beständigkeit von mindestens −27 °C.[3]

An den Tankstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird ab November bis ins Frühjahr nur Winterdiesel angeboten. Daher ist für den Konsumenten normalerweise kein Unterschied spürbar.


Polardiesel
In manchen Regionen Europas, in denen noch niedrigere Temperaturen zu erwarten sind (z. B. in Skandinavien), wird neben dem Winterdiesel noch Polardiesel angeboten. Hierbei handelt es sich um einen Dieselkraftstoff, der mit Hilfe weiterer Additive teilweise bis −40 °C nutzbar ist. Das allgemeine Lieferangebot beinhaltet dabei als Polardiesel eine Spezifikation mit CFPP von −33 °C.[5]
Quelle Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Winterdiesel
 
Und was machst du wenns mal -25 Grad ist? Kann schonmal vorkommen, wenn du auf ca. 2000 Meter parkst.
 
Also das mit dem nicht funktionierenden Diesel kannst jetzt wirklich langsam sein lassen, ich denke es wurden hier schon genug Beweise erbracht dass es sehr wohl funktioniert. Der Grund dass in der eher hoch gelegenen Schweiz eher wenig Dieselfahrzeuge unterwegs sind ist schlicht und einfach der dass sich ein Diesler hier nur in den wenigsten Fällen rechnet. In Frankreich geht es auch recht hoch rauf und dort rechnet sich ein Diesler dann wieder. Kannst ja mal an einem Typischen Abreisetag nach Val Thorens fahren und schauen wie viele der Aussenparkierer nicht los kommen.
 
Es kommt mitunter einfach darauf an, wo man den Diesel betankt.
Es gibt ein Forumsmitglied, dem ist im Engadin (in einer Phase mit Nachtfrösten bis ca. .30° und kälter) mal der Diesel eingefroren und musste ins Parkhaus geschleppt werden, wo er nach einem Tag wieder selbst herausfahren konnte.
Soweit mir bekannt, wird in den entsprechenden Gebieten einfach anderer Dieseltreibstoff bzw. verkauft, als im zB in einer mitteldeutschen Winzergegend.
Falls wirklich richtig kalte Temperaturen vorausgesagt wären, würde ich mit einem Diesel, der draußen steht vorsichtshalber nicht mehr zB günstig in D volltanken, sondern lieber vor Ort, auch wenn es in der Schweiz deutlich teurer ist.
 
3303 schrieb:
Es kommt mitunter einfach darauf an, wo man den Diesel betankt.
...und welchen

3303 schrieb:
Falls wirklich richtig kalte Temperaturen vorausgesagt sein, würde ich mit einem Diesel, der draußen steht vorsichtshalber nicht mehr zB günstig in D volltanken, sondern lieber vor Ort, auch wenn es in der Schweiz deutlich teurer ist
... oder die Premiumvariante, kostet auch ca. 10 Cent mehr und ist - jedenfalls hier - nicht nur "an manchen Tankstellen" erhältlich, wie j-d-s meint; bei "manchen Tankstellen" muß man schon nach der einzigen Zapfsäule suchen, wo es den normalen Diesel gibt.
 
Ich hab auch einen Diesel. Auf 1500müM im Winter einfach die Nacht durch den Motor laufen lassen. Kein Problem.
 
gfm49 schrieb:
3303 schrieb:
Es kommt mitunter einfach darauf an, wo man den Diesel betankt.
...und welchen

3303 schrieb:
Falls wirklich richtig kalte Temperaturen vorausgesagt sein, würde ich mit einem Diesel, der draußen steht vorsichtshalber nicht mehr zB günstig in D volltanken, sondern lieber vor Ort, auch wenn es in der Schweiz deutlich teurer ist
... oder die Premiumvariante, kostet auch ca. 10 Cent mehr und ist - jedenfalls hier - nicht nur "an manchen Tankstellen" erhältlich, wie j-d-s meint; bei "manchen Tankstellen" muß man schon nach der einzigen Zapfsäule suchen, wo es den normalen Diesel gibt.
Kein Premiumdiesel oder so. Diese ganzen Marketingsorten habe ich an Hochgebirgstankstellen sowieso noch nie gesehen. Da gibts Super 95, mit Glück Super 98 und Diesel. das war's.
Ich habe vor ein paar Jahren mal wegen des Themas an einer Tankstelle auf 1800m gefragt, und dort wurde mir gesagt, dass sie im Winter nochmals anderen , besonders frostsicheren Diesel (andere bzw. mehr Additive) verkaufen, als im Unterland. An der Säule steht aber natürlich wie immer einfach Diesel.
 
Abgesehen davon dass ich es lustig finde wenn sich Leute aus dem Flachland darüber streiten ob man in den Bergen denn im Winter auch einen Diesel fahren kann (die Antwort ist: klar) und dies eventuell in ihre Autoentscheidung einfliessen lassen wollen, selbst wenn sie maximal 1-2 Wochen pro Jahr in den Alpen herumgeistern und dabei nicht einmal mit 100%iger Sicherheit in Situationen geraten, wo der Sprit eine Rolle spielt (dauerhaft -20°C und darunter sind auch in der Schweiz nicht in jeder Ecke und zu jeder Zeit gang und gäbe) kann ich noch etwas Öl (gerne auch Diesel oder Benzin) ins Feuer giessen.
Wir hatten just zur kältesten Woche im letzten Winter ein Treffen bei Lüsens (Tagsüber um die -13°C, nachts runter bis -25°C). Von den vier mir bekannten Dieselfahrzeugen, die einige Tage lang auf dem Parkplatz herum standen, mussten zwei vom hiesigen ADAC wiederbelebt werden (Herkunft der Leute: München und Stuttgart, 1x PKW, 1x WoMo), während zwei andere (1x PKW, 1x WoMo, beide aus der Schweiz) problemlos losfahren konnten.

Wenn ich mir aber schon solche Sorgen mache bezüglich "Fahren im Winter in den Alpen" würde ich mir zunächst einmal Gedanken über den Antrieb des Fahrzeugs machen. Lieber ein Frontantrieb als ein Heckantrieb und wenn Allrad dann keins welches auf dem Blatt zwar alle vier Räder antreibt, letztendlich aber reine Augenwischerei ist. Dazu gibt es ein paar lustige Videos auf Youtube wo so Dinge wie "Anfahren am Berg mit einem einzelnen Rad auf Teer + Rest auf Eis" gezeigt wird, und da kommen einige Hersteller eher schlecht weg.
 
becks0815 schrieb:
und wenn Allrad dann keins welches auf dem Blatt zwar alle vier Räder antreibt, letztendlich aber reine Augenwischerei ist.

Dem muss ich entschieden widersprechen!

Für mich ist der "einfache" Allradantrieb wie ihn unser Daihatsu Sirion auch hat, keine Augenwischerei, sondern ein Vorteil. Ich konnte sehr oft schon bei Eis und Schnee noch an Steigungen halten und wieder anfahren, wo andere stecken blieben. Auch rutsche ich auf vereisten Parkplätzen nichts so rum, kann auf schneebedeckter Fahrbahn bei Steigungen noch beschleunigen, um mit 20 km/h dahin tuckernde Autos zu überholen etc...

Man darf halt nicht zuviel erwarten, aber eine Hilfe ist es schon.
 
3303 schrieb:
Kein Premiumdiesel oder so. Diese ganzen Marketingsorten habe ich an Hochgebirgstankstellen sowieso noch nie gesehen.
Da habe ich ehrlich gesagt noch nie darauf geachtet. Aber wenn's unbedingt noch in D sein soll (so Dein Beispiel - kann ja auch Gründe geben, z.B. wenn die Firma das Tanken nur in D übernimmt), dann findet man dort sicher den Premiumdiesel.

becks0815 schrieb:
Lieber ein Frontantrieb als ein Heckantrieb
Sehe ich auch nicht uneingeschränkt so. Bei einem gut ausgelegten Hecktriebler kann man das "Schwanzeln" ohne weiteres beherrschen, wo der Fronttriebler nur noch durchdreht; und das Schieben über die Vorderachse ist für mich vornehm ausgedrückt auch nicht gerade das angenehmste. Am besten war noch immer der VW-Käfer - zur Not mit zwei Mann auf der hinteren Stoßstange :? .
 
Skihase schrieb:
Man darf halt nicht zuviel erwarten, aber eine Hilfe ist es schon.
und man muss sich bewusst sein, dass es nur bein Anfahren/Fahren hilft, nicht aber beim Bremsen. Da sind dann alle Autos wieder gleich. Leider vergessen das viele Allradfahre, so dass sie machmal zwar vorne den Berg noch raufkommen und hintern runter in der nächsten Leitplanke landen...
 
der Wechsel vom Stubaital nach Folgarida hätte uns eigentlich nur 2 1/2 Stunden Autofahrt kosten dürfen. Dank russischer und anderer ehemaliger Sowjet-SUVs, die versuchten ohne Allrad auf den Passo Carlo Magno hochzukommen (ich hab wegen starken Schneefalls schon unten aufgezogen), dauerten die letzten 2km nahezu 3h.

Kein Vorurteil (!!!), es waren echt NUR SUVs mit solchen Kennzeichen, die quer über die Strasse standen und KEINE Ketten dabei hatten und auch nicht aufgeben und sich an den Rand schieben lassen wollten. Das einzig Amüsante dabei waren die wütenden, schreienden, drohenden Italiener.
 
Ohne Allrad? Du meintest ohne Ketten oder?
 
Tja, erfolgreich Öl ins Feuer gegossen, jetzt dreht sich alles um den Antrieb. :mrgreen:
 
ah sorry, natürlich mein ich OHNE Ketten, nur mit Allrad, versuchten die da hochzukommen.
 
Frei nach dem Motto: Der Quattro kommt auch die Skisprungschanze hoch dann muss das hier auch funktionieren. :lol:
 
https://www.youtube.com/watch?v=FOmZIu_y1js - soviel zu "Allrad" und Allrad. Und wenn das nicht mehr reicht hilft nur noch manueller Kram wie Differentialsperren vorne und hinten. Auf dem 230GB Mercedes mit dem ich in Sonthofen herumgekurvt bin musste ich nie Schneeketten montieren, und das obwohl wir damit auch im Winter auf den BW-Übungsplatz hoch sind. (War auch n Diesel btw. :twisted: )
 
Schönes Lehrvideo.
Bis auf den Letzten kommt man da mit jedem alten BMW M3 besser voran - dank Sperrdifferential.
Auch wenn einem die Verkäufer einreden wollen, dass DSC und Antischlupfregelung Sperrdifferentiale, Torsengetriebe etc. überflüssig machen, sieht man hier sehr schön, dass es ohne einfach so nicht geht.
Hinzu kommt noch, dass die SUVs dank hohem Gewicht auf Schnee oft noch schlechter sind....
 
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