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Auto ...

Ich hab immer noch keinen Grund gehört, wieso man es verbieten sollte, nachts, sonntags, und auf bestimmten häufig wenig befahrerenen Autobahnen (v.a. in den neuen Bundesländern und mehr als einer Ziffer, bspw. A71 Schweinfurt-Suhl) 200 oder mehr zu fahren.

Sicherer ist es nicht, dazu gibts keinerlei Studien, die das nahelegen würden, aber dafür ist man viel schneller da. Und der CO2-Ausstoß fällt nicht ins Gewicht, da wäre es sinnvoller die endlosen LKW-Kolonnen auf die Schiene zu zwingen...
 
j-d-s schrieb:
Und der CO2-Ausstoß fällt nicht ins Gewicht

doch, tut er - bei 120 auf BAB und 80 auf Landstrassen waeren ca. 2% Minderung möglich - und das zu quasi null Kosten.
 
Sag ich ja, 2%, fällt nicht ins Gewicht. Kosten sind ganz enorm, man braucht länger, um ans Ziel zu kommen und man schränkt die Freiheit der Menschen ein. Ich weiß, Umweltschützern ist die Freiheit der Menschen egal, deswegen wollen sie auch immer alles verbieten.
 
j-d-s schrieb:
Sag ich ja, 2%, fällt nicht ins Gewicht. Kosten sind ganz enorm, man braucht länger, um ans Ziel zu kommen und man schränkt die Freiheit der Menschen ein. Ich weiß, Umweltschützern ist die Freiheit der Menschen egal, deswegen wollen sie auch immer alles verbieten.
Eben! Deswegen frag ich mich auch schon seit Jahren wieso es so ein Problem sein soll, dass es auf Geld, keine Zinsen mehr gibt. Ob jetzt 2% oder garnichts, ist eh das selbe.
 
albe-fr schrieb:
j-d-s schrieb:
Und der CO2-Ausstoß fällt nicht ins Gewicht
doch, tut er - bei 120 auf BAB und 80 auf Landstrassen waeren ca. 2% Minderung möglich - und das zu quasi null Kosten.
Genaugenommen zu negativen Kosten für die Autofahrer, denn langsamer Fahren spart erstens Geld, weil weniger Spritverbrauch und zweitens bedeutet weniger Spritverbrauch auch weniger Ölverbrauch und somit bleibt selbiges ein bisschen länger im Boden. Im Gegensatz zu Wasser (das im Kreislauf ist und nicht verschwindet) ist Sparen bei Öl immer sinnvoll, in jeder Hinsicht. Ganz abgesehen von irgendwelchen CO2-Diskussionen.

Noisi: Sollte das irgendwie ironisch sein? Ob das Geld auf dem Sparbuch nun mit 0% oder 2% verzinst wird, ist doch wirklich ziemlich egal.
 
Autobahnen könnte man günstiger bauen bzw sanieren, wenn sie nicht tempolimitfrei geplant werden müssen. Ich muss also als Steuerzahler den Schnellfahrern ihr Hobby mitfinanzieren. Dabei könnte man von dem gesparten Geld einige sinnvollere Infrastrukturprojekte zahlen.

Und natürlich gäbe es eine CO2-Ersparnis bei einem Tempolimit. Neben dem direkten Einspareffekt gibt es noch einen indirekten Effekt, da bei Tempolimit Autos mit starken Motoren, die viel Sprit verbrauchen, unattraktiver werden.
 
Petz schrieb:
...digitalen Tachographen jährlich vom TÜV geprüft und erneut verplompt werden muß...

Alle 2 Jahre werden die Tachographen geprüft und auch nicht vom TÜV sondern von ermächtigten Werkstätten! Das andere stimmt so ungefähr...

Gruß Nils
 
Martin_D schrieb:
.... Neben dem direkten Einspareffekt gibt es noch einen indirekten Effekt, da bei Tempolimit Autos mit starken Motoren, die viel Sprit verbrauchen, unattraktiver werden.
Ein System wie mit NoVA und Versicherunfssteuer in Österreich wäre da vermutlich weitaus effizienter....
 
starli schrieb:
albe-fr schrieb:
j-d-s schrieb:
Und der CO2-Ausstoß fällt nicht ins Gewicht
doch, tut er - bei 120 auf BAB und 80 auf Landstrassen waeren ca. 2% Minderung möglich - und das zu quasi null Kosten.
Genaugenommen zu negativen Kosten für die Autofahrer, denn langsamer Fahren spart erstens Geld, weil weniger Spritverbrauch und zweitens bedeutet weniger Spritverbrauch auch weniger Ölverbrauch und somit bleibt selbiges ein bisschen länger im Boden. Im Gegensatz zu Wasser (das im Kreislauf ist und nicht verschwindet) ist Sparen bei Öl immer sinnvoll, in jeder Hinsicht. Ganz abgesehen von irgendwelchen CO2-Diskussionen.

Noisi: Sollte das irgendwie ironisch sein? Ob das Geld auf dem Sparbuch nun mit 0% oder 2% verzinst wird, ist doch wirklich ziemlich egal.

Dafür spart man einen Haufen Zeit (und komm nicht mit der Legende, man würde kaum Zeit sparen, das ist einfach falsch, in den von mir genannten Situationen, nachts, sonntags, auf bestimmten wenig befahrenen Autobahnen), und Zeit ist Geld.

"Öl sparen" wiederum beruht wahrscheinlich auf dem angeblichen bevorstehenden Ölfördermaximum, das seit den 70ern bereits immer kurz bevor steht und dennoch bis heute nicht eingetreten ist, weil immer neue Vorkommen entdeckt und technologisch-wirtschaftlich nutzbar werden, übrigens kann man sogar aus Kohle Erdöl und damit Benzin herstellen.
 
j-d-s schrieb:
Dafür spart man einen Haufen Zeit (und komm nicht mit der Legende, man würde kaum Zeit sparen, das ist einfach falsch, in den von mir genannten Situationen, nachts, sonntags, auf bestimmten wenig befahrenen Autobahnen), und Zeit ist Geld.
Ahja? Von wem bekommst du denn das Geld vom Schnellerfahren retour, wenn du sonntags 1h später oder früher daheim bist bzw. wenn du nachts 1h mehr oder weniger schläfst?!
 
albe-fr schrieb:
j-d-s schrieb:
Und der CO2-Ausstoß fällt nicht ins Gewicht

doch, tut er - bei 120 auf BAB und 80 auf Landstrassen waeren ca. 2% Minderung möglich - und das zu quasi null Kosten.

Noch besser wäre 0 km/h mit 100% Ersparnis. Das ist es doch, was manche Umweltfanatiker wollen.

Aber bloß keinen Umstieg auf Reit- und Zugtiere. Da gibt es dann auch Abgase...
 
starli schrieb:
Spezialwidde schrieb:
Ein normaler Winterreifen hält nun mindestens 4 Winter
vielleicht für dich, aber nicht, wenn man wie ich, im Jahr >40.000 km fährt, d.h. im Winter 20-30.000 km .. die Michelin Alpin (<=A4) haben bei mir bisher immer so ca. 2-2.5 Winter gehalten, bevor sie auf 4-5mm unten waren, aber exakt Buch hab ich da nie geführt.

Mein größtes Problem sehe ich tatsächlich in der Übergangszeit, also im Frühjahr, wo es tagsüber im Tal dann schon 20+ Grad haben kann, aber richtung Skigebiete und über die Pässe ein Winterreifen weiterhin nötig ist, weil nachts Schneefall oder morgens vereiste Straßen auftreten können.. Oder wenn man Anfang Juni oder im September mal eben nach (Nord-) Norwegen fahren will, wo ein Winterreifen an manchen Tagen auch sinnvoll wäre, auf dem Weg aber durch's sommerliche Deutschland und Dänemark fahren muss.

Hast Du mittlerweile schon Erfahrungen zum R3?
Bei mir gehen die R2, nach 40tkm, langsam ihrem Ende entgegen.

Meine Erfahrung beim R2 war das schnelle Kurven den Reifen killen, auch bei warmen Temperaturen ist er schon sehr weich, das merkt mann deutlich aber man kann sich doch sehr gut daran gewöhnen. Der reine Verschleiss bei langen Geradeausfahrten ist meines erachtens nicht das Problem. Absolut genial sind die Eigenschaften bei Schnee und Eis, kenne nichts besseres und bin schon viele Winterreifen gefahren. Besonders hervorzuheben ist die seitliche Traktion des Reifens. Das führt zu einer Unglaublichen Spurtreue bei winterlichen Strassenverhältnissen und auch zu deutlich mehr Grip in Kurven.
 
waah, wie kann man Danksagungen wieder zurücknehmen. Kann man das bitte mal implementieren - Dankeschön!

j-d-s schrieb:
Dafür spart man einen Haufen Zeit (und komm nicht mit der Legende, man würde kaum Zeit sparen, das ist einfach falsch, in den von mir genannten Situationen, nachts, sonntags, auf bestimmten wenig befahrenen Autobahnen), und Zeit ist Geld.
.

Dumm nur, dass die meisten Leute weder nachts noch sonntags, noch auf bestimmten wenig befahrenen Autobahnen unterwegs sind sondern die Fahrten in der Regel bestimmten Sachzwängen unterworfen sind. :rolleyes:
 
Pistencruiser schrieb:
waah, wie kann man Danksagungen wieder zurücknehmen. Kann man das bitte mal implementieren - Dankeschön!

j-d-s schrieb:
Dafür spart man einen Haufen Zeit (und komm nicht mit der Legende, man würde kaum Zeit sparen, das ist einfach falsch, in den von mir genannten Situationen, nachts, sonntags, auf bestimmten wenig befahrenen Autobahnen), und Zeit ist Geld.
.

Dumm nur, dass die meisten Leute weder nachts noch sonntags, noch auf bestimmten wenig befahrenen Autobahnen unterwegs sind sondern die Fahrten in der Regel bestimmten Sachzwängen unterworfen sind. :rolleyes:

Allerdings würde ein generelles Tempolimit auch nachts, sonntags und auf bestimmten wenige befahrenen Autobahnen gelten. Es wird doch immer wieder ein immer und überall gültiges Tempolimit gefordert, und das mit Argumenten, die dann eben nachts und sonntags gar nicht zutreffen können.
 
Ich finde ja die Schilderbrücken ok, die aufgrund der Verhältnisse anzeigen, was man jetzt gerade fahren darf. Und wenn es freie Fahrt ist :wink:
Ist halt nur die Frage, was es kostet, die verbliebenen freie Fahrt-Abschnitte ohne solche Anlagen damit auszurüsten :? So viele sind das ja im Verhältnis gar nicht mehr
Ich gebe zu, dass ich da wo es erlaubt ist und die Lage es ermöglicht, bei Fahrten länger 1.5 Stunden mein Auto auch mal ausfahre :ja:
Und es gibt durchaus Strecken, wo ich bei konstant nur 130 schon das Gefühl habe gleich einzuschlafen, wenn kaum Verkehr ist :wink:
 
icedtea schrieb:
Ist halt nur die Frage, was es kostet, die verbliebenen freie Fahrt-Abschnitte ohne solche Anlagen damit auszurüsten :? So viele sind das ja im Verhältnis gar nicht mehr
Bitte?
 
3303 schrieb:
icedtea schrieb:
Ist halt nur die Frage, was es kostet, die verbliebenen freie Fahrt-Abschnitte ohne solche Anlagen damit auszurüsten :? So viele sind das ja im Verhältnis gar nicht mehr
Bitte?

Autobahnabschnitte ohne Begrenzung im Vergleich zu mit Begrenzung :!:
Ohne Kennzeichenbrücken natürlich schon ohne Ende :wink:
 
Aha :wink:
Wobei außerhalb der Ballungsräume schon noch viel frei ist, wie ich meine.
 
Ich finde leider gerade die Daten nicht, meine aber, dass max. 10% der deutschen Autobahnen keine (allgemeine oder durch Brücken gesteuerte) Begrenzung haben.
Wenn ich es finde, poste ich es :wink: und korrigiere es im Zweifelsfall :ja:
 
3303 schrieb:
Aha :wink:
Wobei außerhalb der Ballungsräume schon noch viel frei ist, wie ich meine.
Ganz genau weiß ich es nicht, aber insgesamt sind 70% frei: https://de.statista.com/infografik/16725/tempolimitregelungen-auf-bundesautobahnen/
Dies entspricht rund 9100 km.

Verkehrsbeeinflussungsanlagen waren demnach auf 8,8% der Strecke installiert. Alle Autobahnen damit auszurüsten, würde also zu deutlichen Mehrkosten führen, auch bei der erforderlichen Überwachung.
@icedtea: Mag sein, dass deine Perspektive da etwas verzerrt ist, denn im Rhein-Main-Gebiet gibt es sehr viele Anlagen. :wink:

Gegen eine Aufweichung eines allg. Tempolimits bei Nacht spricht mMn z. B. der Lärmschutz für Anwohner oder auch erhöhter Wildwechsel. Außerdem wurde ja auch schon angedeutet, dass ein Verzicht darauf nur sehr wenigen Leuten etwas bringt, also warum für diese Minderheit eine Ausnahme machen?
 
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