• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Auto ...

Der Mietwagen war ein Golf IV mit dem 1.6er FSI-Motor (110PS), da geht beides, allerdings verträgt der kein E10, aber das kommt mir sowieso generell nicht in den Tank!
Tja zu dem Kostenlos, Vitamin B und Stammkunde :mrgreen:

mFg Widdi
 
Ich glaube siri wundert sich über den Minderverbrauch von 1l/100km durch Super Plus. Viele Motoren profitieren dank Sensor vom teuren Sprit, aber sowohl Mehrleistung als auch Minderverbrauch sind recht gering. 1l/100km erscheint mir da auch ziemlich viel.
 
siri schrieb:
Widdi schrieb:
... Der Mietwagen (Golf IV) hat nix gekostet, ausser den Sprit aber der nimmt sich halt auf 100km seine 8l (Super) Bei Super Plus ist es 1l weniger. ...
ja, klar. Wie soll das gehen?

Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. [1 Kor 13,2]
 
Die Diskussion ist zwar schon älter, aber ich will mich ja als Neuling gut integrieren, also...
ich fahre seit kurzem einen BMW x1, BJ 2015. Bin super zufrieden, der hat mich noch nie im Stich gelassen. Und das Beste: die Ski-Ausrüstung passt perfekt rein, denn mit dem Gefährt geht es natürlich auch stets in den Urlaub. :)
 
albe-fr schrieb:
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. [1 Kor 13,2]

Wer sein Auto liebt, der schiebt? :freak:
 
Julian96 schrieb:
Ich denke langsam sollten wir uns mal etwas vom Wirkungsgrad und dem Ausstoß pro Kilometer verabschieden und mehr darum kümmern, was am Ende am umweltfreundlichsten für die ganze Weltbevölkerung realisierbar ist.
Wenn es so ist, dass wir die Rohstoffe für Solarzellen und Brennstoffzellen umweltfreundlicher und in größeren Massen gewinnen können, dann ist das die bessere Wahl als der Akku, völlig egal welchen Wirkungsgrad das System hat.
Selbst wenn das so ist, die Rechnung kannst du erst machen, wenn du die Laufzeiten mit einrechnest. Und da wird bei der Akku aktuell meistens mit kürzeren Lebenszeiten gerechnet als tatsächlich erreicht werden.
Wir nutzen ja auch Solarzellen, obwohl sie einen schlechten Wirkungsgrad und eine viel geringere Leistungsdichte als Atomkraftwerke haben.
Auf den Wikrungsgrad wird viel zu sehr aus finanzieller Sicht geschaut, davon müssen wir so oder so weg.
Die Entscheidung zwischen Solatzellen und Atomkraft hat in der Tat nichts mit dem Wirkungsgrad zu tun, sondern mit der Nachhaltigkeit (Uran ist begrenzt) und dem Entsorgunsproblem. Daher, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Wasserstoff bietet zudem die Möglichkeit, dass er mit kleineren Elektrolysegeräten in jedem Haus mit Solarstrom vor Ort erzeugt werden kann. Das wird so oder so nötig werden, wenn es um die Langzeitspeicherung von Strom vor Ort geht. Ich beschäftige mich auch schon länger mit der Idee eines völlig autarken Hauses. :mrgreen:
Viel Glück bei der autonomen Herstellung von Wasserstoff im Eigenheim. Für das Tanken braucht es dann übrigens noch den passenden 900 bar Kompressor.
Wasserstoff bietet zudem die Möglichkeit große Reichweiten im Fahrzeug zu realisieren, ohne dass dabei die Umweltbilanz durch einen größer werdenden Akku signifikant schlechter wird. Man kann also am eigenen Haus Wasserstoff für 2000km tanken, ein öffentliches Stromnetz oder Tankstellennetz ist quasi völlig überflüssig.
Aktuelle H2 Autos wie Nexo und Mirai erreichen um die 650 km in der Praxis. Das ist zwar etwas mehr als ein aktueller Tesla aber weit weniger als 2000 km.

Dazu kommt der Faktor Mensch, nicht jeder wird sich mit jeder Technologie anfreunden und diese wollen. Das ist nunmal ein Faktor den man auch betrachten muss, wenn am Ende alle ins Boot geholt werden sollen.
Es wird der Punkt kommen, wo die Verbrenner einfach nicht mehr zugelassen werden. Dies wird noch einige Jahre dauern aber das es so kommen wird ist absehbar.

Wenn wir die Materialien aus Akkus nicht vollständig recyclen können, dann sollten wir vielleicht langzeitig gesehen eher auf eine Alternative setzen.
Wieso sollte das nicht möglich sein? Ist nur eine Frage des Preises.
Ich hätte weiterhin meinen Fahrspaß und trotzdem wäre alles etwas umweltfreundlicher.
Du willst mir aber nicht wirklich weismachen, dass ein Wasserstoffauto mehr Fahrspass bietet als ein Elektroauto?
 
Naturbahnrodler schrieb:
Viel Glück bei der autonomen Herstellung von Wasserstoff im Eigenheim. Für das Tanken braucht es dann übrigens noch den passenden 900 bar Kompressor.
Es gibt doch heute schon Wasserstoffspeicher fürs Eigenheim zu kaufen, ist halt noch sehr teuer, aber da seh ich kein Problem.

Aktuelle H2 Autos wie Nexo und Mirai erreichen um die 650 km in der Praxis. Das ist zwar etwas mehr als ein aktueller Tesla aber weit weniger als 2000 km.
Richtig, aber mit Wasserstoff lässt sich deutlich leichter viel Reichweite erreichen. Beim Akkus steigt das Gewicht extrem und die Umweltbilanz leidet massiv.

Es wird der Punkt kommen, wo die Verbrenner einfach nicht mehr zugelassen werden. Dies wird noch einige Jahre dauern aber das es so kommen wird ist absehbar.
Und genau das halte ich für nicht notwendig, wenn es ebenso umweltfreundliche Alternativen gibt.

Wieso sollte das nicht möglich sein? Ist nur eine Frage des Preises.
Sieht aktuell aber anders aus. Ja ein Teilrecycling ist mit momentan noch hohen Kosten möglich, ein komplettes Recycling ist allerdings nur schwer möglich.

Du willst mir aber nicht wirklich weismachen, dass ein Wasserstoffauto mehr Fahrspass bietet als ein Elektroauto?
Ich rede von einem Wasserstoffverbrennungsmotor. Der hat Sound und man kann ein Getriebe dran hängen. Dass ein Brennstoffzellenfahrzeug auch ein Elektroauto ist ist mir bewusst. :wink:
 
Julian96 schrieb:
Naturbahnrodler schrieb:
Viel Glück bei der autonomen Herstellung von Wasserstoff im Eigenheim. Für das Tanken braucht es dann übrigens noch den passenden 900 bar Kompressor.
Es gibt doch heute schon Wasserstoffspeicher fürs Eigenheim zu kaufen, ist halt noch sehr teuer, aber da seh ich kein Problem.
Naja wenn der hohe Preis kein Problem ist. Den Kompressor einfach in der Rechnung nicht vergessen.
Aktuelle H2 Autos wie Nexo und Mirai erreichen um die 650 km in der Praxis. Das ist zwar etwas mehr als ein aktueller Tesla aber weit weniger als 2000 km.
Richtig, aber mit Wasserstoff lässt sich deutlich leichter viel Reichweite erreichen. Beim Akkus steigt das Gewicht extrem und die Umweltbilanz leidet massiv.
Nein, da ist schlichtwegs kein Platz mehr für mehr Wasserstoff. Bei der Akku geht aber noch einiges. Siehe Battery Day.
Es wird der Punkt kommen, wo die Verbrenner einfach nicht mehr zugelassen werden. Dies wird noch einige Jahre dauern aber das es so kommen wird ist absehbar.
Und genau das halte ich für nicht notwendig, wenn es ebenso umweltfreundliche Alternativen gibt.
Sobald die alternativen ebenwürdig sind wird der politische Druck zu stark zunehmen.
Wieso sollte das nicht möglich sein? Ist nur eine Frage des Preises.
Sieht aktuell aber anders aus. Ja ein Teilrecycling ist mit momentan noch hohen Kosten möglich, ein komplettes Recycling ist allerdings nur schwer möglich.
Falsch. Es wird nur wenig recycled, weil es zu wenig alte Akkus gibt. Es werden jedes Jahr massiv mehr neue E-Autos gebaut, als alte verschrottet werden

Du willst mir aber nicht wirklich weismachen, dass ein Wasserstoffauto mehr Fahrspass bietet als ein Elektroauto?
Ich rede von einem Wasserstoffverbrennungsmotor. Der hat Sound und man kann ein Getriebe dran hängen. Dass ein Brennstoffzellenfahrzeug auch ein Elektroauto ist ist mir bewusst. :wink:
Es gibt nichts geileres als ein Direktantrieb. The best part is no part. Für was willst du schalten, wenn du über alle Drehzahlen das volle Moment hast?
 
Naturbahnrodler schrieb:
Es gibt nichts geileres als ein Direktantrieb. The best part is no part. Für was willst du schalten, wenn du über alle Drehzahlen das volle Moment hast?

Das ist ja wohl die ewigste Diskussion überhaupt. Die ein nicht Fahrbegeisterter auch nie Nachvollziehen kann. :lol:
Für mich ist das beste möglichst viel Kontakt zur Mechanik zu haben und möglichst viel Arbeit beim Fahren zu haben. Das gibt einem das Gefühl, dass es mit aufs eigene Können ankommt.
Für mich entstehen 90% des Fahrvergnügens durchs Schalten und ich würde mir sogar in ein E Auto ein Schaltgetriebe einbauen nur ums zu haben. Gibt ja schon einige die solche Umbauten machen.
Um die beste Effizienz oder die Schnelligkeit geht es dabei 0.

Bei einem Automatikgetriebe schläft man ja schon ein, ein Direktantrieb ist das langweiligste was es gibt. Kein ruckeln, keine Lastwechsel etc. alles viel zu geleckt. Man spürt nichts mehr. Und immer weniger Schnittpunkte zum Auto hat man durch allerlei Helferlein sowieso schon.
Bin selbst schon E Auto gefahren, der "Punch" beim Anfahren ist genau 1 mal was neues, begeisterndes, danach ists stink langweilig.
Selbst Jean Pierre sagt über seinen Tycan, das machst du 10mal und dann gibt es dir nichts mehr. :lol:
 
Julian96 schrieb:
Naturbahnrodler schrieb:
Es gibt nichts geileres als ein Direktantrieb. The best part is no part. Für was willst du schalten, wenn du über alle Drehzahlen das volle Moment hast?

Das ist ja wohl die ewigste Diskussion überhaupt. Die ein nicht Fahrbegeisterter auch nie Nachvollziehen kann. :lol:
Für mich ist das beste möglichst viel Kontakt zur Mechanik zu haben und möglichst viel Arbeit beim Fahren zu haben. Das gibt einem das Gefühl, dass es mit aufs eigene Können ankommt.
Für mich entstehen 90% des Fahrvergnügens durchs Schalten und ich würde mir sogar in ein E Auto ein Schaltgetriebe einbauen nur ums zu haben. Gibt ja schon einige die solche Umbauten machen.
Um die beste Effizienz oder die Schnelligkeit geht es dabei 0.
Ach so, jetzt verstehe ich. Das ganze Geschwafel von Wasserstoff war nur, damit du weiter schalten darfst. Wieso sagst du das nicht gleich.

Bei einem Automatikgetriebe schläft man ja schon ein, ein Direktantrieb ist das langweiligste was es gibt. Kein ruckeln, keine Lastwechsel etc. alles viel zu geleckt. Man spürt nichts mehr. Und immer weniger Schnittpunkte zum Auto hat man durch allerlei Helferlein sowieso schon.
Bin selbst schon E Auto gefahren, der "Punch" beim Anfahren ist genau 1 mal was neues, begeisterndes, danach ists stink langweilig.
Selbst Jean Pierre sagt über seinen Tycan, das machst du 10mal und dann gibt es dir nichts mehr. :lol:
Ist gar nicht zu vergleichen, der Direktantrieb ist viel näher an der Strasse als ein Automatikgetriebe. Und ich spreche hier absichtlich von der Strasse und nicht vom Motor. Da geht es nicht um fahrbegeistert gegen nicht fahrbereiter, hier geht es darum, Spass an der Strasse oder Spass am Vehikel. Ich fahr jetzt 4 Jahre Model S (ohne P) und habe immer noch jeden Tag Freude. In einem Jahr dann vielleicht Plaid+, mal schauen wie lange es noch dauert bis es kommt.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Ach so, jetzt verstehe ich. Das ganze Geschwafel von Wasserstoff war nur, damit du weiter schalten darfst. Wieso sagst du das nicht gleich.

Das hab ich doch direkt im Ursprünglichen Post betont :lol:
Der einzige Vorteil der E Mobilität ist für mich die absolute Unabhängigkeit von irgend einem Tankstellensystem.
Dafür fehlt allen bezahlbaren Autos aktuell aber die Reichweite (realistische 700km+ müssen dafür drin sein).
Und dass ich den Wasserstoffverbrenner fürs Schalten will hab ich doch direkt klar gemacht.

Und ich behaupte ja auch nicht, dass man mit einem E Auto keinen Spaß haben kann.
Ich rede nur für mich und ich kanns eben nicht und drum hoffe ich, dass auch in Zukunft noch Optionen offen bleiben.
Und wenns am Ende ein auf Elektro umgebauter Oltimer mit Soundgenerator ist muss das eben reichen :lol:
 
Julian96 schrieb:
Naturbahnrodler schrieb:
Ach so, jetzt verstehe ich. Das ganze Geschwafel von Wasserstoff war nur, damit du weiter schalten darfst. Wieso sagst du das nicht gleich.
Das hab ich doch direkt im Ursprünglichen Post betont :lol:
Verpackt in irgendwelchen Argumenten ohne Basis. Wenn du wirklich ehrlich bist, dann sag halt, ich würde gerne weiter Verbrenner fahren und must nicht die Akkus schlechtreden.
Der einzige Vorteil der E Mobilität ist für mich die absolute Unabhängigkeit von irgend einem Tankstellensystem.
Dafür fehlt allen bezahlbaren Autos aktuell aber die Reichweite (realistische 700km+ müssen dafür drin sein).
Ganz genau, ich geh eigentlich nicht mehr zur Tanke, da wir im Dorf ein Migrolino* am Bahnhof haben nicht mal am Sonntag um noch was zu kaufen. 700 km+ kommt ja dann spätestens nächstes Jahr. bezahlbar ist immer relativ. Aber ich gebe es zu, der Plaid+ ist irrational teuer, aber er hat die Leistung eines Bugattis und verglichen damit ist er dann wieder verdammt billig.

Und wenns am Ende ein auf Elektro umgebauter Oltimer mit Soundgenerator ist muss das eben reichen :lol:
Den Soundgenerator dann aber bitte gerne im Innenraum. Ist ja für deinen eigenen Spass.

* Mirgrolino ist die kleine Version des Migros und darf an Bahnhöfen und Tankstellen auch am Sonntag öffnen.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Verpackt in irgendwelchen Argumenten ohne Basis. Wenn du wirklich ehrlich bist, dann sag halt, ich würde gerne weiter Verbrenner fahren und must nicht die Akkus schlechtreden.

Ich möchte mir einfach gerne den Fahrspaß auf meine Art behalten. Wenns Alternativen gibt nutz ich die gerne.
Und natürlich den Soundgenerator im Auto. Erstens bringt es mir ja nichts wenn ich andere mit Lärm belästige und zweitens gibt es kaum Gesetze für die Geräuschkulisse im Innenraum, sehr wohl aber für Außen.

Und was rede ich bitte am Akku schlecht? Er überzeugt mich einfach absolut noch nicht, hauptsächlich weil er unter den Möglichkeiten bleibt.
Du sagst selber, die Reichweite von 700km kann nächstes Jahr realistisch sein, warum hätte ich mir also in den letzten 10 Jahren ein E Auto mit einem im Vergelich schlechten Akku kaufen sollen :?:
Für das was die Akkus die Umwelt belasten sind sie einfach viel zu ineffizient. Man weiß, dass deutlich höhere Leistungsdichten möglich sind, warum schickt man dann jetzt Millionen E Autos mit Akkus auf die Straße, die ihr wahres Potenzial nur zu 30% nutzen?
Es werden im Moment so viel seltene Erden und rare Rohstoffe vergeudet, wo es doch schon in Aussicht steht, dass in nur wenigen Jahren mit dem halben Materialeinsatz mindestens das gleiche Ergebnis zu erzielen ist.
Und dann kommt man 700km weit ohne 500kg+ an Batterie mit zu schleppen.
Viele vergessen ja auch, der ganze Dreck auf den Straßen kommt ja überwiegend nicht vom Motor und auch nichtmal von den Bremsen, sondern hauptsächlich von den Reifen. Und die sind aktuell mit Erdöl hergestellt.
Wenn ich in einem Kleinwagen, der 950kg wiegt mit einem Satz 175er Reifen über 40000km weit komme, macht das einen deutlichen Unterschied zu einem Elektroauto, das wenn es eine hohe Reichweite bieten soll aktuell mindesten 2 Tonnen wiegt und auf 225er Reifen oder mehr unterwegs ist. Es ist allein rein physikalisch gesehen schon idiotisch mit solchen Massen durch die Gegend zu fahren. Das Gleiche gilt natürlich generell für alle unnötig großen und schweren Autos unabhängig vom Motor.

Mit schlechtreden hat das nichts zu tun, ich sehe das Elektroauto aktuell nur an der Stelle des Diesels von Rudolf Diesel. Es ist eine Technologie, die aktuell an der Schwelle zum Durchbruch steht. Wir sehen doch aktuell, dass sich E Autos nennenswert erst seit der Förderprämie verkaufen, sie sind sonst einfach unverhältnismäßig teuer. Die Technolgie ist einfach noch nicht so weit um sich allein durchzusetzen. Klar funktioniert sie, so meine ich das nicht, aber das nicht ausgeschöpfte Potenzial ist riesig und ich finde für die Masse sollte man eher warten, bis man dieses Potenzial auch nutzt. Und nicht Millionen unnötig zu schwere Akkus verbauen mit Rohstoffen von denen wir in 30 Jahren vielleicht froh sind wenn wir sie noch haben. Dann können wir grad noch 5 Jahre länger beim Öl bleiben.

Und einfach absolut realistisch gesehen sind E Autos mit vernünftigen Reichweiten in den letzten 5 Jahren ein Privileg für Wohlhabende gewesen. Das kanns nicht sein. Da ist nichts dran schlechtgeredet sondern das ist einfach so.

Und genau das was du schreibst hinsichtlich der Leistung eines Bugattis ist auch so etwas, das mich stört. Alle E Autos, die weiter als 500km kommen sind Fahrzeuge, die absolut unnötig hohe Leistungen jenseits von 300Ps haben. Das braucht niemand und geht absolut am Grundkonzept eines E Autos vorbei. Das was wir aktuell auf die Straße bringen sollte für die Stadt mit Reichweiten um 100km, leichteren Akkus und entsprechend viel kleineren Motoren ausgelegt sein. Aktuell werden doch die Leistungen in E Autos nur verbaut weils auf dem Papier gut aussieht und elektrisch halt einfach machbar ist. Ob das ökoligisch Sinn macht ist doch den Autoherstellern egal, die wollen nur verkaufen und hohe Deckungsbeiträge. Drum stirbt idiotischerweise auch der Kleinwagen aus. Er ist zu billig um die ganze heute notwendige Elektronik zu rechtfertigen, das ist doch alles ökologischer Irrsinn.
 
Echt?? Immer noch die olle Fool Cell? Es ist sooo öde, seit Jahrzehnten schon..

FCEVs im PKW-Segment sind eine schwachsinnige Totgeburt, die von korrupten Politikern und ihren Einflüsterern aus der Energiewirtschaft (in AT insbes. die OMV) propagiert wird. Und von ICE-PKW-Herstellern, die Technologieoffenheit fordern, damit sich am Besten erstmal gar nichts ändert und noch jede Menge Verbrenner verkauft werden, denn die bringen grad richtig gutes Geld. Und eben von Ahnungslosen aber Meinungsreichen, an den Stammtischen und ihren virtuellen Pendants, Foren wie diesem.

Wer sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem sei z.B. die Lektüre des Strategiepapiers von Prof. Doppelbauer, KIT/ETI empfohlen (ist jetzt auch nicht mehr taufrisch, da hat sich insbesondere auf die Li-Ion und LFP Akkus wieder einiges getan, bei der FuelCell aber so rein gar nichts).

Daraus:

"Wasserstoff ist ein höchst flüchtiges Gas mit einer geringen volumetrischen Energiedichte. Daher muss man zum Transport und zur Lagerung entweder auf extrem tiefe Temperaturen (-255 °C – fast wie im Weltraum) oder auf extrem hohe Drücke (700 bis 1000 bar – wie am Meeresgrund des Marianen Grabens) ausweichen. Die dazu erforderliche Anlagentechnik ist unvermeidlich aufwändig und somit teuer. Außerdem sind die Wirkungsgrade grundsätzlich schlecht, weil viel Energie zur Erzeugung dieser extremen Bedingungen benötigt wird. Da diese Zusammenhänge physikalisch bedingt sind, ändert sich daran auch in ferner Zukunft und auch mit beliebig hohem Forschungsaufwand gar nichts."

"Es geht bei allen heutigen und zukünftigen Ent- wicklungen lediglich darum, Apparate und Anlagen zu verbessern, die mit diesen Eigenschaf- ten zurechtkommen. Brennstoffzellen sind seit den 1950er Jahren bekannt und das erste Auto fuhr damit bereits 1966. Nach einer so langen Entwicklungszeit ist das weitere Entwick- lungspotenzial begrenzt."

"Technologieoffenheit ist zweifelsohne richtig und wichtig, solange man die in Frage kom- menden Technologien und ihre Möglichkeiten nicht ausreichend erforscht hat. Der erste Brennstoffzellen-Pkw fuhr in den USA aber bereits 1966 über die Straßen und in den vergan- genen 50 Jahren sind alleine in Europa mehrere Milliarden Euros an Fördergeldern in die Brennstoffzellenforschung geflossen.
Der Stichtag für Technologieoffenheit liegt im Bereich der zukünftigen Energieversorgung von Pkws daher schon viele Jahre zurück. Die derzeit in Deutschland diskutierte „Technolo- gieoffenheit“ ist nach Überzeugung des Verfassers lediglich ein Vehikel, um Verwirrung zu stiften und damit den Kunden zu dem zu drängen, was er seit Jahrzehnten kennt - den Ver- brennungsmotor. Technologieoffenheit steht in diesem Zusammenhang für Rückschritt und das Festhalten am Status-Quo."

plus gefühlte hundert weitere Argumente gegen dieses Irrlichtern.

https://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf

w.
 
weedy schrieb:
"Technologieoffenheit ist zweifelsohne richtig und wichtig, solange man die in Frage kom- menden Technologien und ihre Möglichkeiten nicht ausreichend erforscht hat. Der erste Brennstoffzellen-Pkw fuhr in den USA aber bereits 1966 über die Straßen und in den vergan- genen 50 Jahren sind alleine in Europa mehrere Milliarden Euros an Fördergeldern in die Brennstoffzellenforschung geflossen.
Der Stichtag für Technologieoffenheit liegt im Bereich der zukünftigen Energieversorgung von Pkws daher schon viele Jahre zurück. Die derzeit in Deutschland diskutierte „Technolo- gieoffenheit“ ist nach Überzeugung des Verfassers lediglich ein Vehikel, um Verwirrung zu stiften und damit den Kunden zu dem zu drängen, was er seit Jahrzehnten kennt - den Ver- brennungsmotor. Technologieoffenheit steht in diesem Zusammenhang für Rückschritt und das Festhalten am Status-Quo."

plus gefühlte hundert weitere Argumente gegen dieses Irrlichtern.

https://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf

w.

Mal ganz ehrlich ..die Forschungen die du hier so zitierst sind total Alt...nur mal ein Beispiel :

https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssige_organische_Wasserstofftr%C3%A4ger

Diese sind erst seit 2-3 Jahren in der praktischen Anwendung...die ersten zwei Regionallinien gehen aus den Probebetrieb in den Regulär Betrieb Anfang 2022...Airbus setzt voll auf Wasserstoff für die Flieger ...usw.
 
Dass das Paper nicht neu ist, hab ich erwähnt.

weedy schrieb:
FCEVs im PKW-Segment sind eine schwachsinnige Totgeburt

Hier geht's um Autos. Im Titel und in praktisch allen Beiträgen. Und jetzt kommst Du mit Airbus angewedelt?!

w.
 
weedy schrieb:
Echt?? Immer noch die olle Fool Cell? Es ist sooo öde, seit Jahrzehnten schon..

FCEVs im PKW-Segment sind eine schwachsinnige Totgeburt, die von korrupten Politikern und ihren Einflüsterern aus der Energiewirtschaft (in AT insbes. die OMV) propagiert wird. Und von ICE-PKW-Herstellern, die Technologieoffenheit fordern, damit sich am Besten erstmal gar nichts ändert und noch jede Menge Verbrenner verkauft werden, denn die bringen grad richtig gutes Geld. Und eben von Ahnungslosen aber Meinungsreichen, an den Stammtischen und ihren virtuellen Pendants, Foren wie diesem.

Und deswegen setzen insbesondere die deutschen Hersteller auf den Akku?

Wirklich jeder weiß doch inzwischen, dass für die Wasserstoffproduktion über das 3 Fache an Strom nötig wäre.
Gründe die für mich trotzdem dafür sprechen habe ich genannt. Wenn es ökologisch sinnvoller ist 3 mal soviel Strom zu erzeugen um 1000km Reichweite zu schaffen anstatt unnötig Masse im Akku durch die Gegend zu fahren, dann ist das sinnvoller.
Wenn der Akku eine bessere Leistungsdichte erreicht, ist er besser.

Technologieoffenheit bedeutet, dass man sich nicht bereits im Voraus auf die ausschließliche Entwicklung einer Technologie versteift und damit das Potenzial einer anderen und auch deren noch unbekannten Entwicklungsmöglichkeiten völlig unangetastet liegen lässt.
Insbesondere die Deutschen sind stark darin mit aus der Luft gegriffenen Argumenten wie "die Brennstoffzelle wird nie die Kosten eines Akkus erreichen" um sich zu schmeißen. Sind offenbar alles Hellseher. Fliegen ist ja auch unmöglich, immerhin hat das vor 150 Jahren mal jemand so gesagt.
Vor 20 Jahren waren Solarzellen auch noch ne ganze Ecke teurer als heute. Wäre man nicht technologieoffen, hätte man die Weiterentwicklung damals einfach wegen unzureichender Wirtschaftlichkeit eingestellt.

Ein Beispiel wäre auch, warum hat man den Lithium Ionen Akku entwickelt, wo man doch bereits Blei Akkus oder Nickel Cadmium Akkus hatte? Hat doch funktioniert, hätte man nicht gebraucht :wink:

Statt einfach mal abzuwägen und auch das Wesen des Menschen das er nunmal hat mit einzubeziehen muss man sich immer das gleiche Gegacker anhören...Meinungsmache, Ahnungslos etc.
 
Ja , hier geht es um Auto's ..und die Perspektive in Deutschland braucht nicht eine Globale sein ....Toyota - DER Pionier des Akkuauto , geht in Japan komplett andere Wege....ab einer Größe von 2 Tonnen oder mehr wird es auch Alternativen geben..aber egal Ich sehe schon....Ich werde mich nicht mehr zum Thema melden
 
Zurück
Oben