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Auto ...

Mt. Cervino schrieb:
Warum so belehrend, missionierend und teilweise beleidigend?

Ich würde nie jemanden dafür kritisieren, ein e-Auto zu fahre, auch wenn er dadurch ggfs. mehr Co2 in die Luft bläst als mit einem sauberen Diesel (Batterieherstellung, Kohlestrom etc.).

1. kann ich nicht erkennen.

2. Wo habe ich jemanden kritisiert, der mit seinem Verbrenner Abgase in seine Umgebung emittiert?

Allerdings halte ich den sauberen Diesel für einen üblen Euphemismus. Versuch doch mal mit dem Label clean diesel in den USA ein Auto zu verkaufen.

w.

ps full quotes nerven
 
weedy schrieb:
albe-fr schrieb:
ich bin vom Taycan Turbo S ausgegangen, den ich mir mal fuer ein WE ausgeliehen hatte.

schöner move

mir waere der als E-Auto zu teuer, aber ein 4S ist zur zeit das, was wir uns als Auto vorstellen könnten, der schafft die meisten Strecken, die wir top im Alltag fahren irgendwie.
 
weedy schrieb:
Also.. 45'000 : 700 x 7 Minuten, hm.. *grübel* ..ich komm da auf siebeneinhalb Stunden (!) netto...
Ich will Dir aber kein elektrisches Erstauto aufschwatzen...

Wer tut sich denn 45.000km pa mit einem Auto mit 700km Reichweite an? Und dann 7min tanken? Per Hand reinpumpen oder wie? Da geht deine Rechnung Gott sei Dank nicht auf. Zumindest bei mir nicht.
Dein Beitrag klingt aber nicht danach, dass du nichts aufschwatzen bzw. madig machen willst.

Ich finde auch, dass der Markt entscheiden muss. Selbst tausende Euro Förderung plus 0,25% haben mich für Langstreckenfahrten nicht zum E-Auto bewegt. Fast nur SUV, Reichweite gering, Hänge last gering, teuer usw. Hab einige ausprobiert. Tesla gefiel mir noch am besten, aber ohne AHK und mit zu kleinem Kofferraum nicht zu gebrauchen für mich. Also Hybrid und das auch nur dank Förderung (was ich eigentlich nicht richtig finde, aber wer gibt muss auch nehmen).
 
weedy schrieb:
Die Kiste ist wundersamerweise jeden Morgen vollgeladen.

Das Wunder würde ich gerne bei mir in der Tiefgarage erleben. Kommen da nachts die Heinzelmännchen und kippen den Strom eimerweise ins Auto?
 
Ohne Witz ich fahre heute Abend noch mit dem Traktor inklusive 20 Liter Zusatzkanister zum Tanken und Stoppe mal die Zeit, wie lange ich vom Befahren der Tankstelle, bis zum Verlassen der Tankstelle tatsächlich brauche. Einfach weil mich das jetzt tatsächlich selber interessiert, wie viel Zeit da eigentlich drauf geht :lol: :lol:
 
judyclt schrieb:
Dein Beitrag klingt aber nicht danach, dass du nichts aufschwatzen bzw. madig machen willst.

Mein Beitrag war eine direkte Entgegnung auf Mt. Cervinios Rant über Strom-Ladezeiten auf Langstrecken, in der ich bloß darauf hingewiesen habe, dass bei derartigen ICE-BEV-Vergleichen der Aufwand zum Tanken eines ICE ganz gern unterschlagen wird. Daraus ist eine kleine schnelle Kopfrechnung erfolgt und an den siebeneinhalb Stunden wirst Du nicht viel drehen können, wenn Du den Weg zu Kasse und zurück addierst.

Aber ganz ehrlich, das ist wirklich zweitrangig. Jeder möge für sich beurteilen ob er diesen Wechsel vollziehen kann oder auch nur will. Bloß Vorsicht, die Allermeisten die es sich zugetraut haben sind dabei geblieben.

Peace!

w.

edit: typo
 
Bergfan schrieb:
Das Wunder würde ich gerne bei mir in der Tiefgarage erleben. Kommen da nachts die Heinzelmännchen und kippen den Strom eimerweise ins Auto?

In der Tat ist es ungefähr fast ein kleines bisschen so ähnlich wie Du vermutest. Sherlock.

w.
 
weedy schrieb:
Bloß Vorsicht, die Allermeisten die es sich zugetraut haben sind dabei geblieben.

Kann es nicht auch einfach sein, dass die meisten Leute die sich bereits ein Elektroauto gekauft haben einfach davor schon Fan oder grundsätzlicher Interessent an einem solchen Auto waren, denn sonst hätten sie es sich wohl nicht gekauft? Und dann verkauft man ein Auto in der Regel nicht einfach nach einem Jahr wieder.

Ich würde mir mal schön in den Arsch beißen, wenn ich vor 3 Jahren für ein Schweine Geld ein Elektroauto mit 200km Reichweite gekauft hätte wo heute bereits Feststoffbatterien mit 1000km Reichweite für das gleiche Geld in Aussicht sind.
Und jetzt wartet man mal nochmal ein paar Jahre ab und dann erreicht die Aufschwungtechnologie Elektroauto einen gewissen Standard und die Entwicklungsgeschwindigkeit erreicht ein gewisses Sättigungsniveau, ähnlich dem Computer mit der Entwicklung in den 90er und 0er Jahren und der deutlich langsameren Entwicklung in den letzten Jahren. Wir sind halt in einem weiten Bereich immernoch an dem Punkt, dass trotz Kaufprämien die wirklich tauglichen Elektroautos für den der nicht so wohlhabend ist einfach utopisch teuer sind.
 
Ich habe letztens in Wolfsburg eine Anlage aufgebaut, da gab es eine Studie, dass VW ca. 120000t Kobalt im Jahr brauchen würde, wenn alle ihre Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs wären. Die Jahresproduktion an Kobalt beträgt weltweit momentan ca. 130000 Tonnen.
Hier für muss eine Lösung her, ansonsten kann man das politische Ziel des Aus für den Verbrenner gleich vergessen. Umweltschutztechnisch macht der Beschluss eh keinen Sinn.
 
ThomasZ schrieb:
..da gab es eine Studie, dass VW ca. 120000t Kobalt im Jahr brauchen würde, wenn alle ihre Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs wären.
Hier für muss eine Lösung her..

Das ist wahr. Aber LFP-Akkus bspw. sind Kobalt-frei. Erleben gerade eine Renaissance, nachdem sie eigentlich für zu groß und zu schwer befunden wurden. Das könnte ein Schlüssel sein, oder nur ein Übergang, wer weiß..

Wir stehen erst am Anfang einer Transformation und dementsprechend steckt auch die Erforschung und Entwicklung der Speichertechnologie noch in den Startlöchern. Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass der Klassenprimus in zehn Jahren noch gebündelte Laptop-Rundzellen-Akkus zu Auto-Batteriemodulen verbaut, oder? Aber heute, Stand 2021, sind die Dinger nunmal das Mittel der Wahl.

2040 lachen wir über diese Diskussionen. Vorausgesetzt dass uns dann noch nach Lachen zumute ist.

so, habe die Ehre, bis frühestens morgen,
w.

edit: typo
 
Wir haben auf den letzten Seiten jetzt diverse Nutzungs- und Ladeverhalten kennen lernen dürfen. Grob zusammen gefasst kommt man auf folgendes Resultat: Passt das was es momentan auf dem Markt gibt perfekt zum eigenen Nutzungsverhalten so dann sind die E-Autos zweifelsohne eine Super Sache, sobald man aber aus dem momentan noch sehr engen Fenster raus fällt werden E-Autos aber derzeit für viele doch noch recht schnell unbrauchbar.
Es stellt sich nun einfach die Frage: Wie viele Leute haben haben das für ein E-Auto ideale Nutzerprofil und wie viele sind durch Gegebenheiten wo sie selber gar nicht ändern können von der Nutzung von E-Autos ausgeschlossen.

Viele würden gerne, es ist ihnen aber leider schlicht und einfach verwehrt. Das ist eine Tatsache wo die E-Fraktion einfach immer als ein "nicht wollen" hinzustellen probiert und das finde ich weder nett noch fair.
 
Julian96 schrieb:
weedy schrieb:
Bloß Vorsicht, die Allermeisten die es sich zugetraut haben sind dabei geblieben.

Kann es nicht auch einfach sein, dass die meisten Leute die sich bereits ein Elektroauto gekauft haben einfach davor schon Fan oder grundsätzlicher Interessent an einem solchen Auto waren, denn sonst hätten sie es sich wohl nicht gekauft? Und dann verkauft man ein Auto in der Regel nicht einfach nach einem Jahr wieder.

Ich würde mir mal schön in den Arsch beißen, wenn ich vor 3 Jahren für ein Schweine Geld ein Elektroauto mit 200km Reichweite gekauft hätte wo heute bereits Feststoffbatterien mit 1000km Reichweite für das gleiche Geld in Aussicht sind.
Und jetzt wartet man mal nochmal ein paar Jahre ab und dann erreicht die Aufschwungtechnologie Elektroauto einen gewissen Standard und die Entwicklungsgeschwindigkeit erreicht ein gewisses Sättigungsniveau, ähnlich dem Computer mit der Entwicklung in den 90er und 0er Jahren und der deutlich langsameren Entwicklung in den letzten Jahren. Wir sind halt in einem weiten Bereich immernoch an dem Punkt, dass trotz Kaufprämien die wirklich tauglichen Elektroautos für den der nicht so wohlhabend ist einfach utopisch teuer sind.

In den 90er hat man sich den Rechner trotzdem gekauft.
Genauso wie heute mit den Handys. Du wartest doch auch nicht 10 fahre bis es entwickelt ist? Das ist doch mit allem so. Ebikes? Usw. Gerade kaufen alle ein Camper. Und die ersten verkaufen schon wieder da es ihnen nicht taugt.

So läufts mit dem e Autos such.
Wobei da der Abteil im bekannten Kreis sehr klein ist. Und meist nur verkauft wird uns nächste zu holen. Sind viele doch sehr begeistert.
Mein Hybrid war auch ein Versuch, und bereuhe es nicht.

Würde keiner irgendetwas kaufen, würde die Entwicklung auch stehenbleiben.
 
weedy schrieb:
Aber heute, Stand 2021, sind die Dinger nunmal das Mittel der Wahl.
Politisches gewolltes Mittel der Wahl. Ausgeblendet wird, wo der Strom herkommen soll und wie die Netze das packen sollen.

Vor wenigen Tagen erst konnte man lesen, dass in GB Gesetze geschaffen werden, dass das Laden an privaten Ladepunkten zeitlich ausgesetzt werden kann.

In Deutschland wird fast jede Netzverbesserung weggeklagt und damit beißt sich die Katze.
 
ThomasZ schrieb:
In Deutschland wird fast jede Netzverbesserung weggeklagt und damit beißt sich die Katze.

Klar, will doch niemand haben. Kein AKW, kein Kohlekraftwerk, keinen Stausee, kein Windrad und schon gar keine Leitungen. "Die sollen alle schön weit, weit, weit weg von meinem Haus und Garten und Garage sein. Wenn ich mir aber so ein Elektroauto hole, dann brauche ich ein leistungsstarkes Ladegerät. Aber wie der Strom zum Ladegerät kommt, ist wurscht. Hauptsache keine Leitung!"


Nur nochmal als Erinnerung: Ich würde ja gerne, aber in der Garage darf ich noch nicht mal eine Lampe montieren. Die nächste Ladesäule ist 10 km entfernt und selbst wenn ich abends das Auto hinfahren und mit dem Taxi zurückfahren würde, wäre ich noch nicht mal sicher, ob nicht beide Kabel bis morgens irgend ein anderes Auto laden. Auf Arbeit gibt es keine Möglichkeit. Und so rückt das E-Auto in weite Ferne.
 
Du hast es ziemlich auf den Punkt gebracht. Deswegen kann ich die Festlegung auf die E-Mobilität nicht nach vollziehen. Ich habe nix dagegen, aber man sollte auch die anderen möglichen Technologien ideologiefrei in Betracht ziehen.
 
ThomasZ schrieb:
weedy schrieb:
Aber heute, Stand 2021, sind die Dinger nunmal das Mittel der Wahl.
Politisches gewolltes Mittel der Wahl.

Ich lese es so, dass "das Mittel der Wahl" in Bezug auf die aktuelle Akkutechnik bei E-Autos gemeint ist. Nicht das E-Auto im Allgemeinen.
Da wird sich ja in den nächsten Jahren hoffentlich noch in vielen Richtungen einiges tun. Ich bin da recht offen.
 
Achso. Ja, im Moment gibt es keine andere massenreife Akkutechnik, als die momentan genutzte
 
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