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Auto ...

Du gehst auf keine Argumente des Gegenüber aus der realen Welt ein... wir sind nicht Deine Feinde.....Diesem Irrtum sitzt Du mit den immergleichen Textbausteinen immer wieder auf und diffamierst die Anderen stets und ständig.
Deshalb ist ein Diskurs mit Dir keiner.
Ich hab es gerade nochmal versucht. Schade um die Zeit.
 
Wooly schrieb:
Es würde sehr helfen den Namen deiner Heimatstadt zu erfahren, da solche "Behinderungen" ja durchaus subjektiv sein können

Ich bezweifle zwar, dass Du ohne genauere Ortskenntnis zu einer objektiveren Beurteilung kommen kannst, aber bitte, es geht um diese Kreuzung. Auf der Torfbruchstraße hat die Stadt nun einen Pop-Up Radweg angelegt und dabei in beiden Fahrtrichtungen die Zahl der geradeausführenden Fahrspuren von zwei auf eine reduziert. Obwohl es für Radfahrer alternative Routen abseits der Hauptverkehrsstraße gibt.

Da ich mich mehrheitlich mit dem Rad in der Stadt bewegen, freue ich eigentlich über jeden tatsächlich neu gebauten Radweg. Aber ich sehe keinen Sinn darin, mit der Brechstange parallel zu existierenden Radwegen auf Hauptverkehrsstraßen Fahrspuren künstlich zu verengen. Rein pragmatisch betrachtet habe ich nichts davon, wenn durch so einen Ampelstau am Ende die Luftqualität drunter leidet.
 
skifam schrieb:
Du gehst auf keine Argumente des Gegenüber aus der realen Welt ein...

Ich nehme doch stark an, das wir beide in der realen Welt leben. Ich habe Beispiele angeführt, die umgesetzt sind, und im realen Leben funktionieren. Du jammerst darüber das alle böse zu dir sind und die gemeinen Politiker alles ohne dich entscheiden .. klassisches Wutbürgergejammer ohne irgend welche Substanz, wie deine meisten Beiträge. Aber dann beleidigt sein ... wie ärmlich ...

NeusserGletscher schrieb:
Da ich mich mehrheitlich mit dem Rad in der Stadt bewegen, freue ich eigentlich über jeden tatsächlich neu gebauten Radweg. Aber ich sehe keinen Sinn darin, mit der Brechstange parallel zu existierenden Radwegen auf Hauptverkehrsstraßen Fahrspuren künstlich zu verengen. Rein pragmatisch betrachtet habe ich nichts davon, wenn durch so einen Ampelstau am Ende die Luftqualität drunter leidet.

Ich will gar keine objektive Beurteilung abgeben weil ich das, wie du richtig bemerkt hast, nicht aus der Ferne kann. Allerdings weiß ich aus vielen Diskussionen hier im Raum, das wirklich nur ganz ganz selten ein Radweg "einfach so" gebaut wird ... das kostet nämlich Geld und Planungszeit, etwas das Gemeinden in Deutschland nicht ausufernd besitzen .... und da der Strassenausbau auch immer noch sehr kommunal gesteuert und entschieden wird, gehe ich hier nicht von"ideologischen Entscheidungen" aus ... davon abgesehen das CDU Bürgermeister wie in Düsseldorf eher selten dazu neigen, übertrieben radfreundlich zu sein. Hast du mal nachgefragt warum die Entscheidung so getroffen wurde ?
 
Wooly schrieb:
... davon abgesehen das CDU Bürgermeister wie in Düsseldorf eher selten dazu neigen, übertrieben radfreundlich zu sein.
Die Annahme trifft in diesem Fall nicht zu. Der jetzige OB bzw. sein Verkehrsdezernent lassen eifrig Radwege auf die Straße pinseln. In der überwiegenden Mehrzahl leider ohne bauliche Trennung und oft auch, ohne dass wirklich eine neue Route erschlossen wird. An der ein oder anderen Stelle halte ich es für sinnvoller, Nebenstraßen zu Fahrradstraßen umzuwidmen, um den Radverkehr von den Hauptstraßen fern zu halten.
 
und wer von Euch beiden hat jetzt nun ein neues Auto?
Nur um mal auf dei #1 von diesem Thread zurück zu kommen. :wink:
 
valdebagnes schrieb:
und wer von Euch beiden hat jetzt nun ein neues Auto?
Nur um mal auf dei #1 von diesem Thread zurück zu kommen. :wink:

Ähm. Bei meiner Jahresfahrleistung lohnt sich kein Neuwagen. Außerdem halte ich die heutigen Autos für overengineered.

Nachtrag zur Kreuzung: Mittlerweile hat auch die lokale Presse das Thema entdeckt. Weitgehend hinter Paywall. Tenor: Anwohner, Rheinbahn und Pendler sind nicht gerade glücklich über den künstlich erzeugten Stau. Und wegen der künstlichen Verengung der Fahrspuren müssen Autofahrer bei Begegnungen nun auf den aufgepinselten Radweg ausweichen. Macht aber nix. Meiner Schätzung nach dürften dort kaum mehr als eine Handvoll Radler pro Stunde fahren. Tagsüber, zur Stoßzeit.
 
judyclt schrieb:
Die lohnen sich weder finanziell
das hang jetzt vom Modell ab...

judyclt schrieb:
noch für den Planeten.
ich fahr ja bevorzugt gebrauchte, die ich erst kaufe nachdem sie 20-30 Jahre alt sind, aber wenn die vorher niemand gekauft haette, braeche mein Markt zusammen.
 
Mal wieder ein Bericht zu meinen E Auto Erfahrungen abseits des Alltags, dazu ja ein E Auto auch genutzt werden sollte.
Was hier den ein oder anderen vielleicht interessiert, wenn man sich ein E Auto überlegt zu bestellen.

ENYAQ 80 Heckantrieb
Start 100% Ladung
Strecke BerlinUmland DresdenZentrum
196km also circa 200
21.12 ca 6 Grad maximal 100kmh
Start mit Reichweite 376 Restreichweite 170km Batteriestand 40%
Verbrauch lt. Bordcomputer 21.3 kwh

Start 100% Ladung
Strecke DresdenZentrum BerlinUmland
Exakt gleiche Entfernung
Start mit Reichweite 380km Restteichweite 105km
22.12. Ca 8 Grad immer automatisch mit travel assist also so wie die roten Schildchen es vorschreiben und bei ohne Limit max.130kmh
Batteriestand 31%
Verbrauch lt Bordcomputer 25,1 kwh

Einflussfaktoren.
AC aus Temp auf 21
Sitz und Lenkradheizung auf 2
Hinfahrt 50% leichter Regen
Rückfahrt 100% mäßiger Regen
Winterreifen
2 Personen Handgepäck
Dresden liegt höher als Berlin....😉

Laden kostete mit Sachsen Energie 0.45 euro bei 22kw und 0.55 euro bei max 150kw

Mein Superb Diesel 190PS 4x4 hat bei 100kmh so etwa 5L und bei 130kmh so 6.5L Diesel verbraucht
Diesel kostet zur Zeit 1.70 euro

Jeder kann jetzt mal rechnen und schauen was für seine Zwecke besser passt.

PS Laden an einer der wenigen Innenstadt Ladeplätzen am Pirnaischen Platz 6 Plätze .. in der Landeshauptstadt Dresden um 15.30 war alles bis abends belegt... also heute früher aufstehen, Auto aus der Grossgarage von CP ohne Ladeplätze...holen und mit dem Schnellader 1h vor der Abfahrt während des Frühstücks aufladen...

Schöne Weihnachtsgrüsse aus Dresden.
 

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albe-fr schrieb:
ich fahr ja bevorzugt gebrauchte, die ich erst kaufe nachdem sie 20-30 Jahre alt sind

Schraubst Du an denen selbst herum oder lässt Du schrauben? Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wird leider auch nicht besser.
 
NeusserGletscher schrieb:
Schraubst Du an denen selbst herum oder lässt Du schrauben?

Haengt vom Problem und meiner Zeit ab - generell mache ich so Sachen wie Oel-/Bremsfluessigkeitswechsel nicht mehr selber, das geb ich lieber weg. Ebenso kann ich nur rudimentärer schweissen.
NeusserGletscher schrieb:
Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wird leider auch nicht besser.
Das haengt stark vom Modell ab, das problematischste Auto in der Hinsicht war der Panda und das schon als er gerade mal 10 Jahre aus der Produktion war! Die Porsche sind da vergleichsweise einfach.
 
albe-fr schrieb:
ich fahr ja bevorzugt gebrauchte, die ich erst kaufe nachdem sie 20-30 Jahre alt sind


Die sind mir dann für meinen Alltag dann immer wieder zu schade
 
Da braucht's kein Studium, um zu erkennen, dass es mehrere Tausender teurer wird auf E umzusteigen.
 
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/mobilitaet/mobilitatsgipfel-spitzentreffen-zur-zukunft-der-deutschen-autoindustrie-9157842.html

So fragte der Finanzminister in der illustren Runde VW-Konzernchef Oliver Blume, wie er die Bedeutung von E-Fuels bei Neuwagen einschätze.

Blume wich jedoch aus und sprach lediglich über die Bestandsflotte, also Autos, die schon auf den Straßen unterwegs sind. Auf gezielte Nachfrage räumte Blume dann ein, dass der teure und ineffiziente synthetische Sprit bei Neuwagen nur eine untergeordnete Rolle spielen werde.
 
Das Problem ist doch, nach Jahrzehnten, in denen das Verkehrsministerium von Auto-Lobbyisten besetzt war, haben wir jetzt ... Auto-Lobbyisten. Wirkliche Ideen zur Verkehrswende .. Fehlanzeige. Mehr Focus auf Nahverkehr/Schiene ... Fehlanzeige. Alternativen zur Mobilität ... Fehlanzeige. Worüber krampfhaft diskutiert wird ist, wie man bloß nichts ändert und die Verbrenner doch noch auf immer & ewig weiter betreiben kann, ob es wirtschaftlich Sinn macht oder nicht spielt doch hier gar keine Rolle.

Wasserstoff & E-Fuels werden ihr Nischen finden, wo sie sinnvoll einzusetzen sind. Im "normalen" PKW-Verkehr eher nicht so wie es zur Zeit aussieht. Weiß eigentlich inzwischen auch jeder, nur die Herren Lindner & Wissing müssen halt noch ein paar Nebelkerzen werfen ... der selbsternannte "Umweltkanzler" stört sich ja auch nicht dran. Eigentlich schade ....
 
Wooly schrieb:
Wasserstoff & E-Fuels werden ihr Nischen finden, wo sie sinnvoll einzusetzen sind. Im "normalen" PKW-Verkehr eher nicht so wie es zur Zeit aussieht. Weiß eigentlich inzwischen auch jeder, nur die Herren Lindner & Wissing müssen halt noch ein paar Nebelkerzen werfen ... der selbsternannte "Umweltkanzler" stört sich ja auch nicht dran. Eigentlich schade ....

Hier könntest Du nun einen Link posten mit einem Vergleich der verschiedenen Konzepte, in Bezug auf:

Ökobilanz der Infrastruktur (Leitungen, Ladestationen, Tankstellen)
Ökobilanz der Hardware (Herstellung, Entsorgung / Wiederverwertbarkeit, Langlebigkeit)
Ökobilanz pro gefahrener Strecke
sonstige Vor- / Nachteile

Oder worauf gründet sich Deine Einschätzung?
 
NeusserGletscher schrieb:
Oder worauf gründet sich Deine Einschätzung?

Allgemeine Zahlen und Studien, findet man z.B. beim ADAC. Es gibt mit E-Fuels aktuell zwei große Probleme. Einmal hohe Wirkungsverluste, sprich es kommen nur 10-15 % der eingesetzten Energie wieder raus, im Gegensatz zu 70-80 % bei Elektroauto. Dazu sind E-Fuels im Augenblick noch sehr teuer, laut Porsche, die ja aktuell an der Materie forschen, ca. 10 Euro der Liter. Die meisten Forschungen gehen davon aus, das bei industrieller Herstellung so ab 2030 E-Fuels etwas auf dem Niveau von 1.50-1.70 Euro landen könnten, wenn alles gut läuft.

Bei Wasserstoff ist der Wirkungsgrad ebenfalls ein Problem (ca.20-30%), ausserdem ist die Tank-Infrastruktur so komplex, das sich das, jedenfalls aktuell, nicht für PKWs in der Fläche eignet.

An beiden Technologien wird trotzdem geforscht, weil man für die ganzen alten Verbrenner ab 2030 und Flugzeuge/Schiffe Übergangstechnologien braucht, aber aktuell ist das Elektroauto klar vorne ... Wirkungsgrad, und das der Strom ohne Umwandlung direkt genutzt werden kann sind halt sehr gewichtige Argumente. Mal davon abgesehen, das alle Autohersteller weltweit aktuell auf die Produktion von Elektroautos umstellen, selbst wenn sie auch parallel an Wasserstoff/E-Fuels Lösungen forschen. Die machen das halt auch nicht, weil ihnen daß das deutsche Umweltbundesamt in einem spirituellen Geheimschreiben befohlen hat ... :mrgreen:

Und wenn wir von Ideologien & Co. sprechen ... Elektroautos sind halt inzwischen, genau wie vegane Currywurst oder gleichgeschlechtliche Ehen, bei einigen Menschen der teuflische Grund warum Deutschland nicht mehr so kuschelig ist wie in den 50er Jahren und linksgrünversifftes Teufelszeug ... da kannst du die oben beschriebenen Realitäten dagegenhalten, hilft nichts. Von daher ist die Diskussion manchmal sehr sehr mühsam, sieht man ja auch hier im Forum. Aber die Eisenbahn, Elektrizität und die ersten Verbrennerautos waren bei ihrer Einführung auch Teufelszeug ... die Narrative sind nichts Neues.
 
Wenn Ihr Euch schon Zahlen um die Ohren haut:

2022 waren in D für eine KWh Elektroenergie durch unseren Energiemix trotz der überdurchschnittlich vielen Sonnentage 481g CO2 emittiert worden ( lt. App Electriciti map)

Wenn ich da an den Verbrauch bei 100kmh Schleichfahrt von meinem Skoda Enyaq mit 21.5 kwh/100km denke und das mit meinem Superb Combi Diesel vergleiche... krieg ich ein ganz schlechtes Gewissen. ...
und weiss gar nicht was ich dann noch wählen soll....

Da es fürs Gewissen ja so praktisch war aller 4 Jahre das Kreuzchen bei den Guten zu machen, statt immer in die Kirche zu gehen...
 
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