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Auto ...

skifam schrieb:
Warum hier noch keine eKFZ spezifischen Löscheinrichtungen vorhanden sind, die es längst gibt..., ist mir nicht bekannt.

Mir schon. Kosten senken, Gewinn maximieren. Im Zweifelsfall gehen ja nur ein paar arme Schweine von den Philippinen o.ä. drauf. Trifft sicher nicht auf alle Reedereien und Schiffe zu, aber auf einen Teil. Die Fremantle Highway läuft über Panama. Meistens kein Zeichen hoher Sicherheitsstandards.
 
judyclt schrieb:
Laut NZZ Artikel ja eher unwahrscheinlich. Gott sei Dank. Die genannten Gründe für Feuer nach Neubau erscheinen aber plausibel. Und statistisch brennen Verbrenner und PHEV öfter.

Edit: Sorry Missverständnis, war nicht ganz bei der Sache! Hier unterstützend eine einfache Google Suche:
 

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ralleycorse schrieb:
judyclt schrieb:
Laut NZZ Artikel ja eher unwahrscheinlich. Gott sei Dank. Die genannten Gründe für Feuer nach Neubau erscheinen aber plausibel. Und statistisch brennen Verbrenner und PHEV öfter.

Edit: Sorry Missverständnis, war nicht ganz bei der Sache! Hier unterstützend eine einfache Google Suche:

irgendwie scheinen die Nerven bei unseren E-Autoschleichern blank zu liegen...

das problem ist ja nicht, dass diese Kisten zu oft brennen, das problem sit, dass sie sich einfach deutlich schwieriger löschen lassen.

aber solange die Ladeinfrastruktur dafuer nicht kommt, ist das fuer mich eh kein Thema.
 
Richtig, die meisten verstehen es immer noch nicht oder wollen es nicht verstehen.
Selbst wenn Verbrenner-Autos häufiger brennen würden, so sind sie doch recht einfach zu löschen. Gerade auf z. B. einem Schiff bei der Überführung kann man einen Verbrenner Autobrand recht schnell löschen. Selbst wenn da ein paar umstehende Autos mit in Mitleidenschaft gezogen werden, sind am Ende ggfs. halt 5 Autos schrott, aber das Schiff und der große Rest der Fracht bleibt erhalten.
Beim einem E-Auto Brand auf einem solchen Schiff sehen wir nun zum 2. Mal, dass man E-Autos mit der aktuellen Technik an Board nicht löschen kann. Dann sind schnell mal 2000 bis 4000 Autos und der ganze Kahn verloren. Darum geht es...
 
Mt. Cervino schrieb:
Dann sind schnell mal 2000 bis 4000 Autos und der ganze Kahn verloren. Darum geht es...
nur leider waren es jetzt kein 4K E-Schnarchkarren sondern eine erheblich Anzahl guter Verbrenner ist wegen eine zweistelligen Anzahl e-Karren jetzt kaputt...
 
Müsste es bei der geringen Anzahl der E-Autos nicht möglich sein, den Brand der anderen Fahrzeuge zu isolieren?
Selbst wenn die 25 E-Autos permanent brennen...
 
Auf einem Frachter auf dem tausende Autos mit max ein paar Zentimetern Abstand neben- vor- und hintereinander stehen? Wie soll das gehen...
 
Wenn perspektivisch fast ausschließlich Elektrofahrzeuge mit Akku produziert, transportiert und genutzt werden sollen, wird man das Löschproblem ansich lösen müssen. Nur so kann die Sicherheit in Schiffen, Tunnels, Garagen, etc. gewährleistet werden.
 
Mt. Cervino schrieb:
Auf einem Frachter auf dem tausende Autos mit max ein paar Zentimetern Abstand neben- vor- und hintereinander stehen? Wie soll das gehen...

so ein willi kann das...
 
Mt. Cervino schrieb:
Naja, egal ob BEV oder PHEV, die Wahrscheinlichkeit, dass eins dieser beiden Autoarten und kein reiner Verbrenner den Brand ausgelöst hat ist sehr sehr groß.
Was soll sich bei einem Verbrenner schon entzünden? Der Tank ist bei solchen Überführungen fast leer und selbst wenn ein Verbrenner Auto mit 10l Sprit im Tank mal brennen würde, kann man es relativ einfach wieder löschen. Da hat eine E-Auto Batterie, egal ob BEV oder PHEV schon ein ganz anderes Gefahrenpotential und leider kann man die nicht so leicht wieder löschen.
Warum sich die E-Auto Fahrer da gleich angegriffen fühlen verstehe ich nicht.

Wie kommst du darauf, dass die Wahrscheinlichkeit sehr sehr groß sei? Nachweislich ist das Gegenteil der Fall.
Übrigens stellt sich bei der Mehrzahl der "E-Auto-Brände" im Nachhinein heraus, dass der Akku überhaupt nicht gebrannt hat. Letztens das brennende E-Taxi mit riesiger Schlagzeile in der BILD. Auf den Fotos gut zu erkennen: der Akku ist intakt, gebrannt hat nur die Front des Fahrzeugs. Und was sitzt dort? Genau, die Klimaanlage mit hochentzündlichem Kühlmittel.
Vor ca. einem Jahr brannte ein Model 3 in meiner Nähe. In den lokalen und überregionalen Medien ging wieder die Brandgefahr von E-Autos rum. Was war? Brandstiftung. Was brannte? Die Reifen und die Front/Innenverkleidung mit Kühlmittel der Klimaanlage sowie eine angrenzende Hecke und Mülltonnen. Was war intakt? Der Akku. Konnte man anschließend gut am Boden sehen als das Fahrzeug abgeschleppt wurde. Unter dem Akku war das Pflaster intakt, neben den Reifen verkohlt.
Und so zieht sich die Berichterstattung immer weiter. Warum man sich da als E-Auto-Fahrer angegriffen fühlt? Ich weiß es auch nicht, sag du es mir. Vielleicht weil es einem irgendwann auf den Keks geht und die Panikmache völlig an der Realität vorbeigeht?
 
ja, einen Hochvoltspeicher kann man nicht mit CO2 löschen, da er den Sauerstoff selber mitbringt. Ist doof. Aber in der Regel entzündet der sich nicht von selber - schon gar nicht ohne Belastung. Genauso wie ein Kraftstofftank.
Ich denke es geht eher von der Bordelektronik aus, auch bei Verbrennern, da gibt es auch eine Batterie und jede Menge Kabel die Kabelbrände verursachen können...
Durch den Brand bei einem Verbrenner wird früher oder später der Tank in Mitleidenschaft gezogen. Der dann brennend auslaufende Kraftstoff sorgt sehr schnell für eine sehr weite Verteilung des Brandes auf nebenstehende Fahrzeuge. Und das sollte sogar deutlich schneller gehen als die Weiterverbreiterung eine Brandes bei einem Elektrofahrzeug "nur" durch Hitze.
Der Brand eine Elektrofahrzeugs ist anders aber nicht per se gefährlicher. Aber ja, auf Transportschiffen muss man die Löschsysteme überarbeiten, da die bis dato nur mit CO2 löschen. Das geht halt bei Elektrofahrzeugen nicht.
 
ralleycorse schrieb:
Ich denke es geht eher von der Bordelektronik aus, auch bei Verbrennern, da gibt es auch eine Batterie und jede Menge Kabel die Kabelbrände verursachen können...

also nach meiner Erfahrung tropft im Normalfall Benzin auf den Krümmer und das geht dann halt hoch....


aber lässt sich halt im Unterschied zur E-Karre problemlos löschen...
 
So nun wird es doch so gemeldet:
"Derweil gibt der Funkverkehr der Rettungskräfte Hinweise auf den Ursprung des Feuers. "Das Feuer hat begonnen in der Batterie eines elektrischen Autos", heißt es im Funkverkehr der Rettungskräfte aus der Nacht zu Mittwoch, nachdem sie Kontakt mit dem Kapitän hatten. Teile des Funkverkehrs veröffentlichte der niederländische TV-Sender RTL am Donnerstag auf seiner Homepage. Im Funkverkehr heißt es: "So wie es aussieht, ist auch ein elektrisches Auto explodiert"
Aus:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/niederlande-frachter-brand-fremantlehighway-102.html


Spätestens seit dem Unfall Totalschaden von Hammond mit dem Rimac hätte man sich doch fürs eAuto Löschen interessieren können...

https://www.auto-motor-und-sport.de/news/richard-hammond-unfall-bergrennen-the-grand-tour/

https://youtu.be/-jiH3mE81zw




Vielleicht auch wirklich wichtig: für noch nicht weitergebildete Feuerwehrleute:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/e-auto-loeschen/

https://youtu.be/W2Fcjnvt-CA

https://www.viking-life.com/articles/firefighting-protection-against-electric-car-fires/

https://www.google.com/amp/s/www.stern.de/amp/auto/e-mobilitaet/neues-loeschsystem-fuer-brennende-elektroautos-entwickelt-30814220.html.


Nunja:
Die Reederei des Schiffes ist ja "ziemlich bekannt"....
Sie hatten den Suez Kanal blockiert:
https://www.google.com/amp/s/amp.dw.com/de/der-blockierte-suezkanal-und-die-weltwirtschaft/a-56989523
 
Vor Portugal ist das letztens auch passiert, dass ein Frachter mit Autos in Brand geriet, auch wegen eines E-Autos. Man hat das Schiff dann einfach sinken lassen, weil man es nicht löschen konnte.

Übrigens müssen nicht ohne Grund E-Autos in Quarantäne, wenn der Verdacht besteht, der Akku könnte beschädigt sein, bspw. durch eine Kollision. Gab schon Leute, die deshalb ihr E-Auto 6 Wochen lang nicht nutzen konnten, weil es in einem speziell brandgesicherten Bereich abgestellt werden musste, ohne dass nachgewiesenermaßen etwas kaputt wäre, wohlgemerkt.

Und bezahlen mussten sie das Abstellen auch teuer, im vierstelligen Bereich...
 
Erstaunlich wie man sogar in Flugzeugen Smartphones und Tablets transportieren kann, muss ja jede Woche eines in Brand geraten. Ich meine jetzt nicht die von Passagieren, sondern schon auf Paletten und Containern zum Verkauf aus Asien nach Europa.
 
Erstaunlich wie man sogar in Flugzeugen Smartphones und Tablets transportieren kann, muss ja jede Woche eines in Brand geraten. Ich meine jetzt nicht die von Passagieren, sondern schon auf Paletten und Containern zum Verkauf aus Asien nach Europa.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...dgefaehrliches-batteriematerial-a-878759.html

https://www.aero.de/news-28085/Dreamliner-Batterie-kocht-ueber.html


Nur mal so - man braucht ja kein Elektroautohasser sein um auf Probleme Hinzuweisen..... Und ehrlicherweise kommt es sicherlich auf den Energieinhalt des Akkus an.
 
3303 schrieb:
Wenn perspektivisch fast ausschließlich Elektrofahrzeuge mit Akku produziert, transportiert und genutzt werden sollen, wird man das Löschproblem ansich lösen müssen. Nur so kann die Sicherheit in Schiffen, Tunnels, Garagen, etc. gewährleistet werden.

Sehe ich auch so.
 
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