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Auto ...

Gut das er erst in ein paar Jahren kommt, also on Fettnäpfchen keine Spur!
 
Tankstellen-Schock
Spritpreis überspringt alle Rekordstände


Deutsche Autofahrer müssen sich die dritte Preisrunde innerhalb einer Woche gefallen lassen. Experten rechnen gar mit einem Preis von über 1,50 Euro für Superbenzin in den kommenden Wochen. Und es kommt noch schlimmer. Wegen Sturms in der Nordsee stoppt die Öl-Förderung - auf zunächst unbestimmte Zeit.

Nach der dritten Preisrunde innerhalb einer Woche sind die Preise für Benzin und Diesel auf neue Höchststände geklettert. Die Autofahrer mussten am Donnerstag im bundesweiten Durchschnitt an Markentankstellen 1,36 Euro für einen Liter Dieselkraftstoff und 1,47 Euro für Superbenzin bezahlen, teilten Sprecher aus der Mineralölbranche in Hamburg und Bochum mit. Damit wurden alle bisherigen Preisrekorde gebrochen.

Die Erhöhung um bis zu drei Cent je Liter war jedoch zunächst nicht flächendeckend zu beobachten; einzelne Anbieter warteten am Nachmittag noch ab. Es ist damit zu rechnen, dass sie noch im Laufe des Tages nachziehen. Damit haben sich die Spritpreise innerhalb weniger Tage um zehn Cent je Liter erhöht. Ursache seien die steigenden Notierungen für Rohöl und am europäischen Großmarkt für Ölprodukte in Rotterdam, hieß es aus der Branche.

Autofahren könnte schon bald zum Luxus werden: Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erwarten nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung bereits in den kommenden Wochen Preise von mehr als 1,50 Euro je Liter Superbenzin. Diesel könnte bis auf 1,40 Euro pro Liter steigen. Sollte der Euro schwächer werden, drohe sogar eine Preisexplosion. Der Ölpreis lag am Donnerstag über 96 Dollar.
Der ADAC sieht ebenfalls noch kein Ende des Preisanstiegs bei Kraftstoffen. Angesichts des hohen Ölpreises müssten Autofahrer zunächst wohl mit dem teuren Sprit klarkommen, sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer. Weiter steigende Preise seien möglich. Der Automobilclub rät daher, Preise zu vergleichen und gezielt günstige Tankstellen anzufahren.

Hafen Rotterdam schließt wegen Sturm - Auch Ölplattformen stoppen Produktion
Der Hafen von Rotterdam wird seinen Betrieb wegen einer schweren Sturmwarnung komplett einstellen. Der größte europäische Hafen werde von Donnerstagabend 21.00 Uhr bis voraussichtlich Freitagabend 18.00 Uhr gesperrt, sagte ein Sprecher. Erstmals in der Geschichte des Hafens werde wohl auch eine extra gegen Sturmfluten gebaute Barriere geschlossen, die die Stadt vor Überschwemmungen schützen soll.

Wegen des Sturms über der Nordsee stoppte der norwegische Energiekonzern StatoilHydro die Öl- und Gasförderung an mehreren Feldern. Dadurch entfalle eine Produktion von 320.000 Fass pro Tag, teilte das Unternehmen mit. Es sei noch nicht klar, wann die Förderung wieder aufgenommen werden könne. Durch die Produktionsausfälle in der Nordsee und die Schließung des Hafens könnte es zu einer Verknappung der Ölbestände - und damit höheren Preisen kommen.
Quelle: Welt

PS: Hier in CZ ist der Diesel seit Montag von 28,70 CZK (1,08 €) auf 32,30 CZK (1,21 €) gestiegen.
 
Der Alubogen wirkt irgendwie billig und die Formen sind im Ganzen einfach zu rund. Erinnert mich eher an ein x-beliebiges asiatisches Produkt.
Genau deswegen werden Millionen deutscher Frauen voll drauf abfahren und das Teil zum Bestseller machen. Hat beim Mini ja auch funktioniert. Gutes Industrial Design arbeitet eben zielgruppenorientiert.
"Hach, ist der süüüüß! So knubbelig irgendwie! Gibt's den auch in Rot?"

Und ganz ehrlich? Ich finde den A1 auch recht nett. :oops:
 
Ich wage mal die Prognose, dass Audi mit dem neuen A1 erneut ein großer Wurf gelingt. Warum? Hat Roberto soeben geschrieben. Zudem denke ich, dass der A1 auch viele junge Leute ansprechen wird.

Aber nun kommt ja erst mal der neue A4 raus und auch dazu kann man Audi nur gratulieren. Der kommt 100%ig gut an.
 
Naja...kommt auf den Preis an würd ich sagen...ein Kleinstwagen zum Preis eines Mittelklassewagens bei den anderen Firmen ist dann wohl nicht sehr erfolgreich. Ausser bei Leuten, die nicht wirklich aufs Geld schauen.

Vom Look her reisst er mich auch nicht vom Hocker. Audi sollte mal wieder etwas mehr mut beweisen, wie früher.

@ Syncro: Was bringt der, wenn die meisten nicht Autofahren können. :D
Was ich hier an Trottel mit Allrad/Syncro, was auch immer seh ist Wahnsinn.

Aber in den Bergen ist man mit Allrad und Fahrkönnen echt gut dabei.
 
Af schrieb:
@ Syncro: Was bringt der, wenn die meisten nicht Autofahren können. :D
Was ich hier an Trottel mit Allrad/Syncro, was auch immer seh ist Wahnsinn.
...auf welcher Grundlage kann man eigentlich solche Aussagen treffen?
Wie stellt man sowas fest, das andere Autofahrer zu "blöd" sind?

In den beiden Autotopic (Tempo 130) fällt mir auf das immer "die Anderen" die "schlechten" Autofahrer sind?
Was ist den ein schlechter Autofahrer? Fährt der zu langsam. Kann ja sonst nichts anderes sein.
Bei den modernen Autos mit ABS, Drehnichtdurch und wie der ganze Schnickschnack heißt sollte doch fast jeder mit nem Auto fahren können.
Welche Referenzen kann man den bieten um anderen das Können abzusprechen. 2 Jahre Führerschein und schon auf 30%?
Rallyefahrer DM oder WM? Instruktor für Sicherheitstrainung? Unehelicher 3ter Sohn von Papa Schumi?

Hat mit AF jetzt nicht unbedingt was zu tun. Interessiert mich einfach. Und hier sind ja nur die Powerranger der Straße unterwegs! :lol:


Habe übrigens wegen einer 24h Probefahrt (Qashqai) in dieser Woche mit dem Freundlichen gesprochen, der sagte mir das der Automarkt noch viel weiter herunten ist wie durch die Medien geht (gehen darf).
Schauen wir mal wer für die schönen neuen Autos in Zukunft noch die Kohle aufbringen kann.
Die Preise an der Tankstelle sind mehr als alarmierund! Heute morgen habe ich über 1:50 gesehen.
Nur ma zur Erinnerung, das sind ca. 3 DM!!
 
mic schrieb:
Af schrieb:
@ Syncro: Was bringt der, wenn die meisten nicht Autofahren können. :D
Was ich hier an Trottel mit Allrad/Syncro, was auch immer seh ist Wahnsinn.
...auf welcher Grundlage kann man eigentlich solche Aussagen treffen?
Wie stellt man sowas fest, das andere Autofahrer zu "blöd" sind?

Ich spreche hier nur von den Beobachtungen, die ich aus meiner Umgebung hier sehe.
Und hier hat jede Hausfrau, die auch nur annähernd aufm Hügel wohnt nen Allrad z.t. mit Spikes.
Und ich hab noch nie so viele Allradfahrzeuge gesehen, die auf Schneehügel fahren, oder in Gräben hängen bleiben. Vom Verhalten im Stadtverkehr bei Schneefall mal ganz zu schweigen.
Viele haben hier einfach Allrad und denken sie müssten jetzt nichtmehr aufpassen....macht ja alles der Allrad....

mic schrieb:
In den beiden Autotopic (Tempo 130) fällt mir auf das immer "die Anderen" die "schlechten" Autofahrer sind?
Was ist den ein schlechter Autofahrer? Fährt der zu langsam. Kann ja sonst nichts anderes sein.
Ich weiss nicht, ob ich ein guter Autofaher bin. Aber in den 14 Jahren, die ich jetzt Autofahre (13 davon Kleinwagen ohne ABS, ESP etc....) hatte ich keinen Unfall, auch keinen Verursacht, und bin immer so gefahren, dass ich meinen Wagen gut unter Kontrolle hatte.

Als Beispiele für schlechte Autofahrer nenn ich dir mal die Erlebnisse dieser Woche:
- Mopedauto(gehört eh verboten) Fahrer 85 Jahre alt, fährt in der Mitte der Strasse, auch wenn Gegenverkehr kommt, übersieht Verkehrsinseln(hab gar nicht gewußt, dass diese Autochen so springen können), bleibt im Kreisel stehen, da er nicht weiss wohin. Fährt bergauf nur noch 20 km/h, da keine Leistung. Die einzige Möglichkeit den zu überholen war auf dem Bankett vorsichtig an Ihm vorbeizufahren.
- Junger Kerl ca. 20, offensichtlich Arabischer Abstammung, Anfahren mit Vollgas, Bremsen mit quietschenden Reifen, überholt mich am Zebrastreifen, und bremst gerade noch ab, bevor er die Gruppe Fussgänger, wegen denen ich angehalten habe überfährt. Anschliessend wieder Vollgas die nächsten 10 Meter bis zur Ampel.
- mit 90km/h auf trockener Autobahn einen LKW überholen, und dabei telefonieren, und danach nichtmehr auf die Rechte Spur fahren

So, wenn du es wünscht kann ich die Liste noch viel länger ziehen.
Dafür muss man aber sagen, dass 75% der Leute gut Autofahren. Aber Die fallen eben nicht so auf, wie die Schlechten.
 
Af schrieb:
Und ich hab noch nie so viele Allradfahrzeuge gesehen, die auf Schneehügel fahren, oder in Gräben hängen bleiben. Vom Verhalten im Stadtverkehr bei Schneefall mal ganz zu schweigen.
Viele haben hier einfach Allrad und denken sie müssten jetzt nichtmehr aufpassen....macht ja alles der Allrad....

Fahr' mal nach Wien, dann wirst du die Fahrkünste der Städter bei Schnee in Tirol hoch loben ;)

Lustige Episode von vor 2 Jahren mit einer Herren mit einem Touareg. Der kam aus Berlin. Ist auf der Schneefahrbahn beim Mooserkreuz in St. Anton hängen geblieben. Danach Stau in allen Richtungen, weil sich das Fahrzeug qer gestellt hat. Ich war damals mit ein paar Unikollegen in die selbe Richtung unterwegs wie der Herr aus Berlin. Nachdem die Exekutive sich zu dem quergestellten Fahrzeug vorgearbeitet hat, wurde festgestellt, dass der mit Sommerreifen unterwegs war. Nachdem man ihn zur Rede stellte, warum der Ende Jänner mit Sommerreifen am Arlberg unterwegs ist, har er gemeint, er bräuche keine Winterreifen mehr, weil er hat ja Allrad (mich wundert es ehrlich gesagt, wie der überhaupt zum Moserkreuz raufkommen ist.......Wunder gibt es).

MFG Dachstein
 
Wie gesagt ist nichts gegen Dich!
Es ist mir nur hier aufgefallen und nach deinem Post wollte ich mal nachfragen!

Af schrieb:
Ich spreche hier nur von den Beobachtungen, die ich aus meiner Umgebung hier sehe.
Und hier hat jede Hausfrau, die auch nur annähernd aufm Hügel wohnt nen Allrad z.t. mit Spikes.
Man kann auf Grund von Beobachtungen kaum auf sowas schließen! Finde ich zumindest.

Af schrieb:
Als Beispiele für schlechte Autofahrer nenn ich dir mal die Erlebnisse dieser Woche:
- Mopedauto(gehört eh verboten) Fahrer 85 Jahre alt, fährt in der Mitte der Strasse, auch wenn Gegenverkehr kommt, übersieht Verkehrsinseln(hab gar nicht gewußt, dass diese Autochen so springen können), bleibt im Kreisel stehen, da er nicht weiss wohin. Fährt bergauf nur noch 20 km/h, da keine Leistung.
...das war doch ein Mopedauto und kein Autofahrer! In D braucht der kein Führerschein!
Stimmt das gehört verboten das jemand kein Autoführerschein hat und dann mit so einem Ding rumeiert! *rechtgeb*

Den "rasenden Ausländer" (sofern es einer war) kann man sicher auch nicht als repäsentativ einstufen. Das ist einfach nur Blödheit und ob die wirklich immer eine Pappe haben ist sicher oft fraglich, aber Sache der Kontans!
 
Der Mini ist ja auch kein "Schnäppchen" und verkauft sich blendend...also Käufer finden sich immer.

Mir fällt da grad das Lied "Ich will Spass" von Markus ein:

Und kost´ Benzin auch drei Mark zehn,
Scheißegal, es wird schon geh´n.

Damals noch undenkbare Preise... :wink:
 
Genau, das wäre doch mal was für den Tiefensee! Verbot der Minicars!
Da hätte er mal ein Erfolgserlebnis.
Ach ja aber die rasenden "Sprinter" bitte auch gleich. :lol:

Vielleicht wird das die ein oder andere Alternative:
http://www.atx-netzteil.de/pflanzenoel.html
 
Die sogenannten Oekotreibstoffe sind gar nicht so umweltfreundlich wie allgemein angenommen wird, da für den Anbau viel Wasser und oft auch viel Chemie verwendet wird.

Dazu kommt noch der soziale und ethische Aspekt. Irgendwie ist es ja schon paradox Nahrungsmittel zu Motorentreibstoff zu verarbeiten! Ausserdem kann das eine Vergrösserung von Hunger und Elend in ärmeren Ländern führen. So geschehen in Mexico, wo es für die Produzenten lohnender ist, den Mais in die USA zu exportieren wo er dann zu Biosprit wird. Dadurch entstand in Mexico selber ein Versorgungsengpass, der den Preis für dieses dortige Grundnahrungsmittel in Höhen schnellen liess, der für viele unerschwinglich ist. Also ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn wegen meinem Auto woanders jemand hungern müsste!

Es ist schon ein Dilemma: Die Förderraten beim Erdöl sinken, der Preis steigt und steigt und wirkliche Alternativen sind nicht in Sicht. Ohnehin wird es mir Angst und Bange wenn ich daran denke, wie sehr die ganze westliche Wohlstandsgesellschaft am Öltropf hängt. Es sind ja nicht nur die Treibstoffe! Schaut euch doch beispielsweise mal kurz um! Wieviele Gegenstände aus Kunststoff entdeckt ihr? Seht ihr, das meine ich!
 
mic schrieb:
Vielleicht wird das die ein oder andere Alternative:
http://www.atx-netzteil.de/pflanzenoel.html
Pflanzenöl (PÖL) war bei meiner Überlegung von einem Jahr auch ne Alternative. Hab mich dann aber, hatte ja schon ein paar mal berichtet, für Autogas entschieden.

Hier mal einige Punkte, die man beachten sollte:
- Gasumrüstung ist nur bei Benzinern möglich
- PÖL nur bei Diesel (eigentlich logisch)
- Gasumrüstung kostet ca. 2000 - 2500 Euro
- PÖL Umrüstung deutlich günstiger
- Anschaffungspreis eines Diesel i.d.R. höher als Benziner
- bei PÖL ist kein zusätzlicher Tank erforderlich (Gastank in der Reserveradmulde)
- viele Gastankstellen in ganz Deutschland ( www.gas-tankstellen.de )
- ganz wenige PÖL-Tankstellen (Liter-Flaschen bei AlDI zu kaufen und einzeln in den Tank zu schütten ist doch sehr aufwendig)
- KFZ-Steuern bleiben bei beiden Varianten gleich
- 1 Liter Gas: ca. 60 - 65 ct
- 1 Liter PÖL: ca. 80 - 90 ct

Meine persönliche Wertung in kurzen Worten:
Eine Umrüstungsüberlegung lohnt sich definitiv nur für Vielfahrer. Wer weniger als 15000km fährt sollte nicht stöhnen.
Wer heute bereits einen Diesel fährt, für den kann eine Umrüstung auf PÖL sinnvoll sein. Aus meiner Sicht aber nur, wenn er eine PÖL-Tankstelle in der Nähe hat( http://www.rerorust.com/db/ ), oder sich eine in die Garage stellt (http://www.rerorust.de/rapsoel/images/b_pumpe.jpg)
Ich bin mit meiner Entscheidung, mich von einem Diesel zu trennen, einen Benziner zu kaufen und auf Gas umzurüsten, nach wie vor mehr als zufrieden.
 
GMD schrieb:
Die sogenannten Oekotreibstoffe sind gar nicht so umweltfreundlich wie allgemein angenommen wird, da für den Anbau viel Wasser und oft auch viel Chemie verwendet wird.

Dazu kommt noch der soziale und ethische Aspekt. Irgendwie ist es ja schon paradox Nahrungsmittel zu Motorentreibstoff zu verarbeiten! Ausserdem kann das eine Vergrösserung von Hunger und Elend in ärmeren Ländern führen. So geschehen in Mexico, wo es für die Produzenten lohnender ist, den Mais in die USA zu exportieren wo er dann zu Biosprit wird. Dadurch entstand in Mexico selber ein Versorgungsengpass, der den Preis für dieses dortige Grundnahrungsmittel in Höhen schnellen liess, der für viele unerschwinglich ist. Also ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn wegen meinem Auto woanders jemand hungern müsste!

Es ist schon ein Dilemma: Die Förderraten beim Erdöl sinken, der Preis steigt und steigt und wirkliche Alternativen sind nicht in Sicht. Ohnehin wird es mir Angst und Bange wenn ich daran denke, wie sehr die ganze westliche Wohlstandsgesellschaft am Öltropf hängt. Es sind ja nicht nur die Treibstoffe! Schaut euch doch beispielsweise mal kurz um! Wieviele Gegenstände aus Kunststoff entdeckt ihr? Seht ihr, das meine ich!

Nicht umsonst fordern die Vereinten Nationen ein 5-jähreides Anbauverbot für Pflanzen die zu Bio-Sprit werden. Deutschland und USA wehren sich. Wenn man dann sieht wieviel Mais hier subventioniert in die Biogasanlagen kommt und im Gegenzug Soja aus Südamerika eingeführt wird um die Rinder zu füttern, frag ich mich auch wie da die komplette Ökobilanz auschaut.
 
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GMD hat Folgendes geschrieben:
Die sogenannten Oekotreibstoffe sind gar nicht so umweltfreundlich wie allgemein angenommen wird, da für den Anbau viel Wasser und oft auch viel Chemie verwendet wird.

Dazu kommt noch der soziale und ethische Aspekt. Irgendwie ist es ja schon paradox Nahrungsmittel zu Motorentreibstoff zu verarbeiten! Ausserdem kann das eine Vergrösserung von Hunger und Elend in ärmeren Ländern führen. So geschehen in Mexico, wo es für die Produzenten lohnender ist, den Mais in die USA zu exportieren wo er dann zu Biosprit wird. Dadurch entstand in Mexico selber ein Versorgungsengpass, der den Preis für dieses dortige Grundnahrungsmittel in Höhen schnellen liess, der für viele unerschwinglich ist. Also ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn wegen meinem Auto woanders jemand hungern müsste!

Es ist schon ein Dilemma: Die Förderraten beim Erdöl sinken, der Preis steigt und steigt und wirkliche Alternativen sind nicht in Sicht. Ohnehin wird es mir Angst und Bange wenn ich daran denke, wie sehr die ganze westliche Wohlstandsgesellschaft am Öltropf hängt. Es sind ja nicht nur die Treibstoffe! Schaut euch doch beispielsweise mal kurz um! Wieviele Gegenstände aus Kunststoff entdeckt ihr? Seht ihr, das meine ich!


Nicht umsonst fordern die Vereinten Nationen ein 5-jähreides Anbauverbot für Pflanzen die zu Bio-Sprit werden. Deutschland und USA wehren sich. Wenn man dann sieht wieviel Mais hier subventioniert in die Biogasanlagen kommt und im Gegenzug Soja aus Südamerika eingeführt wird um die Rinder zu füttern, frag ich mich auch wie da die komplette Ökobilanz auschaut.

Das mit dem teueren Mais und den amen Leuten ist aber etwas zu kurz gedacht.

Denn:

Mais teuer = Bauern bekommen mehr Geld = können mehr ausgeben = Volkswirtschaft kommt in Gang = allgemeine Einkommenserhöhungen.

Das sagt zumindest die VWL. Ist natürlich nicht ganz so greifbar, aber in den Grundzügen schon richtig.

Obwohl ich es bedenklich finde daß die Rohstoffpreise in dem letzten Jahr so gestiegen sind:

Wir zahlen inzwischen pro Tonne Mehl doppelt so viel wie vor einem Jahr 8O
 
Was mir auffällt: Audi hat bei der A4-Reihe über Jahre hinweg ein zeitlos elegantes Design. Seit dem radikalen Designwechsel im Jahre 1986/87 beim Audi 80 machen eigentlich alle seither gebauten Modelle der Audi 80/A4-Reihe einen eleganten und zeitgemäßen Eindruck. Die sind heutzutage alle noch attraktiv, was ein gutes Kaufargument für einen Audi ist bzw. wäre. Denn im Gegenzug verstehe ich überhaupt nicht, warum Audi beim A4 so radikal kurze Modellzyklen hat. Hier eine Übersicht (Zeitpunkte Modellwechsel nur ungefähr) der 80-/A4-Reihe

- 1986: Einführung modernes Design und Vollverzinkung beim Audi 80

- 1890: Umstellung auf komplett neue Bodegruppe zur Entfernung des Tanks hiner der Rücksitzbank, Design wird annähernd beibehalten

- 1994: Modellwechsel zu A4; deutlich weiterentwickeltes Design, Technische Basis kaum verändert

- 1999: Komplett neuer A4

- 2003: Deutliche Modifikationen am A4

- 2007: Komplett neuer A4

Hier kommte das 6. Modell nach 21 Jahren. Dies ergibt einen durchschnittlichen Modellzyklus von nur 4,2 Jahren! Dies ist kürzer als bei den meisten Japanern.

Ich sehe hier eine riesige Diskrepanz aus extrem "haltbarem" Design (hat Tradition im Hause - man erinnere sich an den Ro 80 ) und unnötig kurzen Modellzyklen. Abgesehen davon, dass Audi kein für meine Bedürfnisse geeignetes Modell anbietet, wären die kurzen Modellzyklen für mich abschreckend im Hinblick auf einen etwaigen Kauf. Und mit Blick auf den VW-Konzern: Auch die Erneuerung des Golfs im kommenden Jahr finde ich viel zu früh. Kostet Entwicklungsaufwand und stört den Kunden. :?
 
@bäckerbursch: Im Prinzip schon richtig, aber es gibt da noch ein paar Dinge, die man nicht vergessen sollte.

Das heisst nämlich noch lange nicht, dass die ganze Bevölkerung etwas davon hat. In vielen lateinamerikanischen Ländern ist ein grosser Teil der beaubaren Fläche in der Hand von Grossgrundbesitzern. Diese ohnehin schon priviligierte, kleine Bevölkerungsschicht profitiert auch enorm vom Biotreibstoffboom. Diese können sich auch die gestiegenen Preise leisten. Ein grosser Teil des Wachstums wird also von einer relativen kleinen Gruppe abgeschöpft. Doch was ist mit dem grossen Rest? Es kommt nicht von irgendwoher, dass eines der Hauptanliegen der zappatistischen Rebellen eine Landreform ist.

OK, wir sind ein wenig vom Thema abgekommen. Aber es zeigt, wie eng vieles miteinander verknüpft ist. Sollte sich dieser (sehr interessante) Seitenstrang aber weiterentwickeln, werde ich ihn wohl abtrennen.
 
@Chasseral: Hier mal die Übersicht vom A4:

http://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A4

Der A4 8E, oder auch B6 kam Ende 2000 auf den Markt, also vor nunmehr 7 Jahren. Der B7 ist ein Facelift, um den A4 auf den Singleframegrill der anderen Modelle umzustellen. Technisch hat sich da nichts verändert. 7 Jahre finde ich schon sehr lange für ein Modell, denn die Konkurrenz schläft nicht. Gerade in der Mittelklasse gibt es einen stark umkämpften Markt, der B6/B7 ist nicht mehr konkurrenzfähig gewesen. Die Modellzyklen werden sich noch weiter verkürzen, nicht nur bei Audi.
Normalerweise werden auch immer wieder Facelifts usw. nach einigen Jahren eingebracht, so wie nächstes Jahr z.B. beim A3 und A6.

Golf: VW muss unbedingt den Golf ändern, denn der ist bei der Produktion viel zu aufwändig und teuer. Der neue Golf wird nur wenige Änderungen am Design haben, aber viele Umstellungen in der Produktionstechnik. VW verdient im Moment am Golf zu wenig.
 
br403 schrieb:
Golf: VW muss unbedingt den Golf ändern, denn der ist bei der Produktion viel zu aufwändig und teuer. Der neue Golf wird nur wenige Änderungen am Design haben, aber viele Umstellungen in der Produktionstechnik. VW verdient im Moment am Golf zu wenig.

Ich hab eher gehört, dass se am Golf, zu dem Preis, zu dems en grad verkaufen, gar nix verdienen. Aber nur durch n Facelift Kostensparen? :lol: Klar....

Aber dat Dingens ist einfach zu gross und zu schwer geworden. Den 3er Golf fand ich nocht nett. Ab dem 4er warens Mist.
 
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