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Auto ...

Naja....Fakt ist zusätzlich noch, dass nach Auslaufen der Verschrottungsprämie, der Absatz wieder extrem abfallen wird....aber das ist wohl zum Glück nach der Wahl, bei der sich wohl nix ändern wird -> Grosse Koalition auch nach der Wahl, wie in Österreich.

Ein weiters Opfer der Prämie ist übrigens der gesamte Gebrauchtwarenmarkt. Wer kauft jetzt noch nen 2-4 Jahre Alten, wenn einem die Neuen nachgeworfen werden. Und das Thema Wiederverkaufswert hat sich endgültig erledigt. Nichtmal 5er Golfs kann man derzeit verkaufen, davon stehen sogar hier in Österreich an allen Ecken und Enden Gebrauchte rum, die keiner will...

Und die Blase am Leasingmarkt ist auch bereits bedrohlich gefüllt. Da kommt für die grossen Hersteller noch ein ganz böses Erwachen...
 
Ausserdem wird damit nur ein Industriezweig gefördert. Doch was ist mit den anderen Branchen?
 
Obwohl ich kein Autofan bin, muss ich da zustimmen....fällt einer der Grossen Hersteller, fallen massenweise Zulieferer, auch im Ausland....und von denen gehen derzeit bereits einige in Insolvenz....

Aber die Leasingblase macht mir echt Sorgen....Wenn die platzt, sind BMW, Benz und Audi Freiwild. Wobei Mercedes durch die Scheichs jetzt einen Puffer hat und Audi durch VW geschützter ist....VW ist wohl relativ sicher, da die ordentlich im Privatmarkt verdienen.
 
Das wird besonders BMW treffen, die haben mit viel zu hohen Restwerten kalkuliert. Ich bin gerade dabei ein neues Auto zu bestellen, und da ist BMW immer noch viel günstiger als Audi, aber die kalkulieren eben einen hohen Restwert ein, der im Moment nicht mehr gegeben ist. Mal sehen wie lange das noch gut geht.
 
br403 schrieb:
Mittlerweile hat man ja fest gestellt, dass der Bund damit sogar noch was verdient, denn die Einnahmen aus Mehrwertsteuer usw. sind wohl höher als die Ausgaben durch die Prämie.

Dieses Modell ist mir auch mal irgendwann durch den Kopf gegangen. Man schenke jemandem 2.500 Euro und verknüpfe damit, dass er sein Eigenkapital zur Verfügung stellt.

Der "Beschenkte" muss lediglich Eur 13.157 Euro investieren und der Schenkende bekommt seien Einsatz komplett zurück. War es nicht klar, dass die Auto´s im Niedrigpreissegment schnell vergriffen sein werden und die Kunden auch bereit sein werden, einen höherpreisiges Auto zu kaufen.
Inzwischen ist man wohl mindestens beim oben ermittelten Durchschnittspreis angelangt. Und mit jedem Euro, den der Bürger mehr ausgiebt, darf sich Herr Steinbrück freuen. Oder dürfen wir uns alle freuen...?
 
Neues Modell von Tesla, bisschen was anderes als die E- Autos in Zermatt:

http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/tesla-model-s-elektro-limousine-von-tesla-ab-2011-1064303.html?item=10

Ich würde gerne mal so ein Auto fahren, ich denke fährt sich bestimmt toll. Volles Drehmoment ab der ersten Umdrehung, keine Schaltung oder Kupplung. Nur der Sound ist natürlich nicht so toll, da muss man eben nachhelfen. Vor allem die Ladezeit mit 45 Minuten finde ich schon sehr gut. Jüngst wurden aber auch neue Akkus entwickelt, die ein Aufladen eines Elektroautos in c. 5 Minuten ermöglichen. Das ist dann schon ok, Sehr viel schneller geht es an der Tankstelle auch nicht.
 
oli schrieb:
br403 schrieb:
Mittlerweile hat man ja fest gestellt, dass der Bund damit sogar noch was verdient, denn die Einnahmen aus Mehrwertsteuer usw. sind wohl höher als die Ausgaben durch die Prämie.

Dieses Modell ist mir auch mal irgendwann durch den Kopf gegangen. Man schenke jemandem 2.500 Euro und verknüpfe damit, dass er sein Eigenkapital zur Verfügung stellt.

Der "Beschenkte" muss lediglich Eur 13.157 Euro investieren und der Schenkende bekommt seien Einsatz komplett zurück. War es nicht klar, dass die Auto´s im Niedrigpreissegment schnell vergriffen sein werden und die Kunden auch bereit sein werden, einen höherpreisiges Auto zu kaufen.
Inzwischen ist man wohl mindestens beim oben ermittelten Durchschnittspreis angelangt. Und mit jedem Euro, den der Bürger mehr ausgiebt, darf sich Herr Steinbrück freuen. Oder dürfen wir uns alle freuen...?

Das Problem ist mE nur, dass über sagen wir mal 5 Jahre ab Beginn der Prämie nivelliert kaum absolut mehr Autos gekauft werden dürften.
Somit wäre es dann ein sogenanntes Strohfeuer und die jetzt eingenommene Umsatzsteuer fiele in den nächsten Jahren entsprechend weniger an. Folglich gibt es diesen Effekt nur kurzfristigst betrachtet. Bereits bei mittelfristiger Betrachteung wird er, so behaupte ich mal, faktisch nicht vorhanden sein.
Im Endeffekt wird der Steuerzahler es zurückzahlen müssen. Deswegen halte ich auch nicht viel von dieser Subventioniererei.
 
^^^Das sehe ich ähnlich. Auch ich könnte mal ne Nachhilfestunde in Subventionspolitik gebrauchen. Für mich ist das immer nur ein Verschiebeprozess.
Und diese Verschiebung werden wir in Deutschland wohl, wie Du schon sagst, in ein paar Jahren zu spüren bekommen.
 
Das Tesla Konzept und auch der Opel Ampera kann ich mir gut als die Autos der näheren Zukunft vorstellen.
Von den jetzigen Hybridern halte ich vom Konzept her nicht viel.

Ein Komzept mit reinem Elektroantrieb, mit einem Verbrennungsmotor zur Speisung der Akkus um grössere Reichweiten bis 1000km zu ermöglichen, halte ich Antriebstechnisch für die weitaus bessere Lösung.
Ein grosses Problem würde bei einer Markeinführung solcher Fahrzeuge im grossen Stil allerdings geben.
Woher den Strom nehmen? Die Umweltschützer sprechen sich zwar immer für sauberen Strom aus, wenn aber jemand solch sauberen Strom produzieren will gibt es aber plötzlich 1000 Gründe warum das dann grade nicht gehen soll.
Eines muss man sich bewusst sein: Wir können in allen Lebesbereichen Strom sparen wieviel wir wollen und können und wieviel mit effizienteren Geräten in Zukunft möglich sein wird. Der gesparte Strom wird bei weitem nicht reichen um den Strombedarf von X Millionen Elektroautos zu decken.
 
Tja....soweit denken aber Politik und co nicht....lieber den Atomausstieg propagieren, und ordentlich Atomstrom aus dem Ausland zukaufen.

Fakt ist, dass die Akkuladezeiten bisher nicht akzeptabel waren. Mit den neuen Schnellladefähigkeiten (Irgenwie parallele Ladung der Akkuelemente) wirds nun allerdings in nem Bruchteil der Zeit möglich Akkus zu laden. Bei PKWs war heute im ARD Morgenmagazin von einer Ladung in 8 Minuten die Rede.
Interessant wäre auch ein Akkuausch über die Diskonter/Tankstellen. So ähnlich wie bei Pfandflaschen. Genormte Akkus wären hier aber von Nöten. Somit zahlt man an den Tankstellen halt dann statt Sprit den Strom/Leihgebühr für den Akku.
 
Ein konsequenterer Ausbau (bzw. der Wille dazu) der Nachlademöglichkeiten fände ich entschieden besser! Mein Auto steht die ganze Nacht in der Garage - die wenigsten Garagen haben einen Starkstromanschluss (Mietwohnung - da kann ich das nicht einfach so nachrüsten...). Und tagsüber steht es auf dem Firmenparkplatz und wartet darauf, dass die Standheizung losläuft... ich hab 20 bis 30 km bis zur Arbeit, wenn der Akku 200km reichen würde und er noch aufgeladen werden könnte, wär es echt eine Überlegung wert ( Optimal: noch wie Theo schrieb ein kleiner Verbrennungsmotor zum Aufladen der Akkus für echte Langstrecken).
 
jetzt hats meinen Astra F CC (1.4 GL) Baujahr 1993 mit der Zylinderkopfdichtung erwischt bei bald 182000km.
Werd ihn allerdings statt Abwracken reparieren lassen, weil ich mir finanziell keinen Neu- oder Jahreswagen leisten kann. Dürften 500-800€ gesamt werden, da ich die (überfällige) Jahresinspektion gleich mitmachen lasse. Sommerschlappen kommen Ende April drauf. Hoffe mal, dass danach trotz des biblischen Alters von mittlerweile 16 Jahren heuer nix mehr kaputt ist. Mir hats ja im Februar schon den Keilriemen geschmissen. Damit wär ich heuer bei bald 1000€ Repararurkosten, obwohl er vom Wert her grad mal noch 500-600€ hat. Aber bei mir in der Family werden traditionell die Autos solang gefahren bis sie nicht mehr durch den TÜV kommen. Gibt also dieses Wochenende leider keinen 25. Schitag, sondern erst zum persönlcihen Closing am Kitz. Mit dem Zug ginge nur die Zugspitze einigermassen. Das wär aber ein Riesenaufwand wg. Schlepperei.

mFg Widdi
 
Widdi schrieb:
jetzt hats meinen Astra F CC (1.4 GL) Baujahr 1993 mit der Zylinderkopfdichtung erwischt bei bald 182000km.
Werd ihn allerdings statt Abwracken reparieren lassen, weil ich mir finanziell keinen Neu- oder Jahreswagen leisten kann. Dürften 500-800€ gesamt werden, da ich die (überfällige) Jahresinspektion gleich mitmachen lasse. Sommerschlappen kommen Ende April drauf. Hoffe mal, dass danach trotz des biblischen Alters von mittlerweile 16 Jahren heuer nix mehr kaputt ist. Mir hats ja im Februar schon den Keilriemen geschmissen. Damit wär ich heuer bei bald 1000€ Repararurkosten, obwohl er vom Wert her grad mal noch 500-600€ hat.
mFg Widdi
Siehste, und für die ganzen Reparaturkosten kannste schon ein neues finanzieren, sparst auch noch Steuern. Mein Eisenschwein ist jetzt auch dran nach 10 Jahren treuer Dienste, ohne mich einmal stehen zu lassen. Hat mich brav über viele Pässe gebracht. Aber jetzt ist wieder TÜV angesagt, dann kommen Bremsen usw. :(
 
Rüganer schrieb:
Siehste, und für die ganzen Reparaturkosten kannste schon ein neues finanzieren, sparst auch noch Steuern. Mein Eisenschwein ist jetzt auch dran nach 10 Jahren treuer Dienste, ohne mich einmal stehen zu lassen. Hat mich brav über viele Pässe gebracht. Aber jetzt ist wieder TÜV angesagt, dann kommen Bremsen usw. :(

TÜV hat meiner noch ein Jahr, wenn sonst nix mehr damit ist könnte er nochmal drüberkommen. Aber wenn er dann an die 20 Jahre geht, dann muss echt Schluss sein mit dem Baby und was neueres her. Weil ansonsten ist der Zustand für das Alter und die Kilometer noch gut. Wär der TÜV heuer fällig, hätt ich ggf. doch die 2500€ kassiert Steuer zahl ich gerade mal 94€/Jahr zur Zeit, dank erneuertem Kat (vor 4 Jahren oder so gemacht worden). Rost hat meiner noch kaum angesetzt (lediglich 2 kleine Stellen, werd cih aber wohl auch machen lassen), was mich bei den fast genau 16 Jahren (EZ 20.4.1993) wundert 8O

mFg Widdi
 
Widdi schrieb:
Astra F CC (1.4 GL) Baujahr 1993

Booooaaaa der hat so lange gehalten? Nichts gegen dich, aber dass war das mit Abstand schlechteste Modell das Opel je hergestellt hat. Und das sag ich als langjähriger Opelfan. Aber bei dem hats mir abgestellt. Der hat an alles Ecken und Enden gerostet und gemodert. Das Armaturenbrett klappert, Bremsen waren eine Fehlkonstruktion und und und.... Meine Eltern, seit über 50 Jahren Opelfahrer, hatten den. :( Das wurde beim Astra G viel besser. vor allem das mit dem Rost.
 
Rüganer schrieb:
Siehste, und für die ganzen Reparaturkosten kannste schon ein neues finanzieren, sparst auch noch Steuern.


Genau, finanzieren. So eine Finanzierung ist ja auch gratis und über seinen Verhältnissen kaufen/leben gehört ja heutzutage zum guten Ton.....
 
Zum Thema "Finanzierungen" passt ein "Witz", den ich letztens in einer Fernsehzeitung gelesen habe:
Unterhalten sich zwei Freunde. Fragt der eine: "Sag mal, wieso hast Du denn ein neues Auto?" Antwortet der andere "Bei meinem alten war die Batterie, kaputt, aber die hätte ich bar bezahlen müssen..."


Die Gebrauchtpreise für jüngere Gebrauchte, die aber nicht mehr unter "Jahreswagen" fallen (und damit bei der Abwrackprämie bezuschusst werden), sollen derzeit ziemlich im Keller sein. Angeblich soll es sich lohnen, mal nach einem Gebrauchtwagen zu suchen und dafür die alte Kiste zu entsorgen. Allerdings bekommt man beim Schrotthändler nichts mehr für sein Altauto, weil die die Höfe und Lager voll haben und auch auf den verwertbaren Teilen sitzen bleiben...
 
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