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Auto ...

danimaniac schrieb:
dann musst Du auch auf Passstraßen am Lenkrad nicht umgreifen (Einzige Einschränkung: alles ab zweitem Gang).
Alle Passtraßen deren Kehren ab dem zweiten Gang fahrbar sind stuf ich ehrlich gestanden gar nicht als solche ein da zuwenig selektiv und diejenigen Schaltwippenautos die ich mal gefahren bin hatten ausnahmslos fixe mitdrehende Bedienelemente. Bei meinen eigenen Autos die meist auch keine Servolenkung und deshalb ne größere Lenkuntersetzung haben klemm ich bei Strecken wie dem Stelvio sowieso nen Knopf ans Lenkrad.
 
Petz schrieb:
Schaltwippe beim Passtraßenkurvenfahren mit ~ auf dem Kopf stehenden Lenkrad zu "ertasten" halt ich nicht für besonders prickelnd - da ist mir ein separater Schalthebel schlicht lieber.
zum einen hat danimaniac schon gesagt, was vom (auch einhändigen) Loslassen des Lenkrads in Paßkurven zu halten ist, zum zweiten sind afaik in den meisten Autos die Schaltwippen nur eine Ergänzung zum ebenfalls nutzbaren Schalthebel in der Konsole und schließlich schaltet man normalerweise ei Paßfahrten vor (runter) bzw. nach der Kurve (rauf).
 
gfm49 schrieb:
was vom (auch einhändigen) Loslassen des Lenkrads in Paßkurven zu halten ist, schließlich schaltet man normalerweise ei Paßfahrten vor (runter) bzw. nach der Kurve (rauf).
Ersteres (sprich einhändiges Lenken) trainiert man sich zwangsläufig an wenn man mit nem Schaltgetriebe - LKW Bergstraßen fährt denn bei 16 Gängen kriegt man die rechte Hand vom Schalthebel teilweise erst gar nicht weg und auch deshalb lieb ich ja den Lenkradknopf. Zweiteres lässt sich manchmal nicht ganz vermeiden wenn man wie ich so schnell wie möglich den nächsthöheren Gang verwenden möchte um wieder in den optimalen spezifischen Verbrauchsbereich des Motors zu kommen.
 
j-d-s schrieb:
Wie macht man eigentlich Motorbremse bei Automatik und wie kann man runterschalten, wenn bspw. überholen will oder den Berg hochfährt?

Mein 6-Gang-DSG im Golf merkt, wenn ich bergab bremse. Dann wird automatisch runtergeschalten. Lass ich das Auto laufen, ohne Gas zu geben, bleibt der niedrige Gang drin, bis ich wieder Gas gebe.

Beim Überholen gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Ich schalte davor auf S. Dann wird in aller Regel ein bis zwei Gänge heruntergeschalten.
2) Ich gebe einfach Gas. Je nach Stärke wird dann automatisch runtergeschalten.

Mit der Zeit lernt man, wie man die Automatik mittels Gas und Bremse quasi "selber" schalten kann. Beim Überholen weiß ich z.B., dass ich etwas früher aufs Gas drücke. Dann kann die Automatik runterschalten und ich habe dann die entsprechende Beschleunigung zum Überholen. Das ist genauso ein Automatismus bei mir wie beim Handschalter, bei dem ich davor eben manuell runterschalte.
 
Petz schrieb:
Ist sicher 100%ig eine reine Geschmacksfrage aber ne Schaltwippe beim Passtraßenkurvenfahren mit ~ auf dem Kopf stehenden Lenkrad zu "ertasten" halt ich nicht für besonders prickelnd - da ist mir ein separater Schalthebel schlicht lieber.
Die liegen für mich so günstig, da brauche ich nicht viel ertasten, wobei ich die auch nicht wirklich brauche
 
Den könnten wir der Formel 1 empfehlen denn dann sparten die sich die sauteuren sequentiellen Getriebe... ;D
 
ThomasZ schrieb:
Bergfan schrieb:
danimaniac schrieb:
DSG/PDK sind definitiv die Könige der Schaltungen.

Ja, die werden nur vom hiesigen Schaltkönig übertroffen :) :) :) :) :)

Ist halt der König der Welt und wie der geendet ist, wissen wir aus Titanic :twisted: :twisted: :twisted:
Ich meine, man sieht doch an den Ausführungen hier, dass Automatik eben auch seine Tücken hat. Manuell schalten dagegen ist Straight forward, ich schalte einfach so wie ich es für das Beste erachte ohne irgendwelche Tricks. Ich kann sogar um 2 oder 3 Gänge auf einen Schlag schalten. Gut, vielleicht bin ich um drei Zehntel Sekunden langsamer als das DSG. Aber dafür drehe ich dann den niedrigeren Gang bis fast in den roten Bereich aus und beschleunige eben doch schneller, ganz ohne Tricks wie Kickdown etc.

Ferner gehört für mich Schalten einfach zum Spaß beim Autofahren dazu. Ohne wärs nicht mehr dasselbe. Ich fahre ja nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern weil das Fahren an sich für mich schon ne Freizeitbeschäftigung ist.
 
Du kennst offensichtlich weder das DSG noch bist du in den letzten fünf Jahren mal ein ordentliches Auto mit Automatik gefahren.

Gesendet von meinem C6603 mit Tapatalk
 
Dann sag doch schlicht und einfach dass du gern und aus Überzeugung schaltest und gut. Bist ja nicht der einzige, weil dass in Deutschland so viele Schaltwagen auf den Straßen sind liegt sicher nicht allein am günstigeren Preis. Aber stattdessen die Automatik schlecht reden mit sinnlosen Argumenten...

j-d-s schrieb:
Ich meine, man sieht doch an den Ausführungen hier, dass Automatik eben auch seine Tücken hat. Manuell schalten dagegen ist Straight forward, ich schalte einfach so wie ich es für das Beste erachte ohne irgendwelche Tricks. Ich kann sogar um 2 oder 3 Gänge auf einen Schlag schalten. Gut, vielleicht bin ich um drei Zehntel Sekunden langsamer als das DSG. Aber dafür drehe ich dann den niedrigeren Gang bis fast in den roten Bereich aus und beschleunige eben doch schneller, ganz ohne Tricks wie Kickdown etc.

Wo sind denn da Tücken? Du weißt schon dass der Kickdown eine extra programmierte Funktion ist. Und mehrere Gänge auf einmal schaltet die Automatik auch mal runter, so schnell kannst du gar nicht schauen. Und das du schneller beschleunigst als eine moderene Automatik kannst du auch vergessen, aber das wurde ja schon mehrfach gesagt.
 
j-d-s schrieb:
Ich meine, man sieht doch an den Ausführungen hier, dass Automatik eben auch seine Tücken hat. Manuell schalten dagegen ist Straight forward, ich schalte einfach so wie ich es für das Beste erachte ohne irgendwelche Tricks. Ich kann sogar um 2 oder 3 Gänge auf einen Schlag schalten. Gut, vielleicht bin ich um drei Zehntel Sekunden langsamer als das DSG. Aber dafür drehe ich dann den niedrigeren Gang bis fast in den roten Bereich aus und beschleunige eben doch schneller, ganz ohne Tricks wie Kickdown etc.

Wenn man seine Automatik erstmal kennt, ist es auch einfaches "straight forward" und so, wie ich es für das Beste halte. So wie man bei unterschiedlichen Handschaltern lernen muss, wann man welchen Gang wählt, muss man bei der Automatik auch lernen, wie sie sich in welcher Situation verhält.

Beim Kickdown mit meinem DSG wird im Normalfall auch zwei oder sogar drei Gänge runtergeschalten. Wenn ich das Gaspedal durchrücke, wird auch bis fast in den roten Bereich ausgefahren. Im S-Modus passiert das sogar ohne Vollgas.

Man muss immer bedenken: das moderne DSG hat wenig mit der trägen Automatik von 1990 zu tun.
 
j-d-s schrieb:
Ich fahre ja nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern weil das Fahren an sich für mich schon ne Freizeitbeschäftigung ist.


Richtig, vor allem im Urlaub geht es mir genauso. Und da will ich mich nicht in veralteter Art und Weise mit irgendwelchen technischen Funktionen des Autos beschäftigen. Licht geht an, wenn das Tageslicht nicht ausreicht, Scheibenwischer wischen, wenn es regnet oder die Scheibe aus anderen Gründen nass wird, wie das Auto von null auf xxx kommt, kontrolliere ich mit einem der beiden Pedale im Fußraum (nennt sich, glaube ich, Gaspedal), ansonsten bediene ich noch den Blinkhebel, die Bremse und.... ach, fällt mir ein, das Lenkrad :) :)
 
Bergfan schrieb:
ansonsten bediene ich noch den Blinkhebel, die Bremse und.... ach, fällt mir ein, das Lenkrad :) :)
Noch.... ich denk in 30 Jahren sieht das dann schon völlig anders aus - da kann man auf dem Weg von und zur Arbeit mit nem dann neueren Auto sogar noch bissl nachschlafen ohne irgendwie unsaft geweckt zu werden... ;D
 
Ich glaub nicht dass das ne ernsthafte Alternative wird. Stadtverkehr ist zu unübersichtlich und die Haftungsfrage ein Albtraum (denn wenn das Auto selbst fährt, gibt es ja keinen Fahrer, der haftbar gemacht werden könnte - sondern nur der Hersteller), auf der Autobahn halte ich das zwar für Denkbar aber dort wahrscheinlich nur bis 130. Da verliert man dann massiv Zeit. Mir ist sowieso immer wieder schleierhaft, wieso sich Leute den dicken BMW oder Audi kaufen und dann doch nur 130 fahren. Das ist doch Widersinnig. Wenn man schon seine 150 und mehr PS hat dann muss man die doch auch ausnutzen.
 
Schau mal in der Geschichte nach! Es gab immer wieder Menschen, die behaupteten, das Auto, der Computer, das Internet setze sich nicht durch. Haben diese Menschen Recht behalten? Natürlich gibt es auch Entwicklungen, die scheitern, aber hierfür ist die Entwicklungsrichtung der Automobilbranche zu eindeutig. Es ist nur eine Frage der Zeit bis man autonom fahren kann/darf.
 
j-d-s schrieb:
Mir ist sowieso immer wieder schleierhaft, wieso sich Leute den dicken BMW oder Audi kaufen und dann doch nur 130 fahren.

Weil sie Hirn haben. Tieffliegen ist nicht immer und überall ratsam.
 
AndyGAP schrieb:
Mein 6-Gang-DSG im Golf merkt, wenn ich bergab bremse. Dann wird automatisch runtergeschalten. Lass ich das Auto laufen, ohne Gas zu geben, bleibt der niedrige Gang drin, bis ich wieder Gas gebe.
Dito meine im Qubo und zuvor im Fusion. Da muss man bergab schon mehr Gas geben, bis der dann mal hochschaltet, da schalt ich meist sogar manuell :)

Wobei ich in beiden Autos nur das "automatisierte Kupplungsgetriebe" habe/hatte, d.h. normales 5-Gang-Getriebe, aber Kuppeln und Schalten automatisiert.

Vorteil: Einfach, leicht, günstig und Spritmehrverbrauch nur 0-0,1l lt. Werksangaben oder so.

Auch vom Fahren her find ich das angenehmer als andere Automatik-Getriebe. Ist aber im Allegemeinen bei den Herstellern wohl nicht so beliebt, was vielleicht auch an den Kunden liegt. (Bin letztens den Vitara gefahren, das Automatikgetriebe dort hat mich gar nicht überzeugt. Laufend schaltet das bei geringstem Gaspedaldruck runter, obwohl ich das gar nicht wollte und keinen Bedarf darin sah. Aber vielleicht kann man das irgendwo einstellen.)
 
AndyGAP schrieb:
j-d-s schrieb:
Wie macht man eigentlich Motorbremse bei Automatik und wie kann man runterschalten, wenn bspw. überholen will oder den Berg hochfährt?

Mein 6-Gang-DSG im Golf merkt, wenn ich bergab bremse. Dann wird automatisch runtergeschalten. Lass ich das Auto laufen, ohne Gas zu geben, bleibt der niedrige Gang drin, bis ich wieder Gas gebe.

Beim Überholen gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Ich schalte davor auf S. Dann wird in aller Regel ein bis zwei Gänge heruntergeschalten.
2) Ich gebe einfach Gas. Je nach Stärke wird dann automatisch runtergeschalten.

Mit der Zeit lernt man, wie man die Automatik mittels Gas und Bremse quasi "selber" schalten kann. Beim Überholen weiß ich z.B., dass ich etwas früher aufs Gas drücke. Dann kann die Automatik runterschalten und ich habe dann die entsprechende Beschleunigung zum Überholen. Das ist genauso ein Automatismus bei mir wie beim Handschalter, bei dem ich davor eben manuell runterschalte.

Mir ist es aber halt zu blöd mittels Gas und Bremse und nicht einfach direkt zu schalten. Zumal das mit dem "bergab bremsen" natürlich Unfug ist, denn ich mache die Motorbremse ja rein, gerade um nicht bremsen zu müssen. Offenbar muss man aber für die Motorbremse bei Automatik jedesmal bergab bremsen, wenn man Gas gegeben hat, also bspw. nach jeder scharfen Kurve oder Kehre... oder noch schlimmer, in der Kolonnenfahrt.
 
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