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Ne Standardisierung halt ich für unbedingt erforderlich damit sich die E - Mobilität weiter durchsetzt und das müsste auch eine Veriegelbarkeit des Ladesteckers mittels Fahrzeugschlüssel etc. beeinhalten damit nicht ein Witzbold einem den Saft während des unbeobachteten Ladevorganges abzapfen kann. Bezahlsystem sollte auch mit Bankomatkarten möglich sein - bei den SB - Tankautomaten funktioniert das ja mit Höchstbetragsvorwahl auch problemlos.kaldini schrieb:Warum gibts nicht einfach die Möglichkeit, mit Kreditkarte zu zahlen.... das hab ich vor 20 Jahren schon in den USA an Zapfsäulen gesehen... und verschiedene Stecker und Ladesysteme, bin mal gespannt ob es sich standardisiert...
Die Prämie geht also an den Hersteller, nicht an den Käufer...Ein Citroën C-Zero (fast baugleich mit dem Peugeot iOn und dem Mitsubishi Electric Vehicle) ist für 19.390 Euro zu haben - und im Gegensatz zum Smart ein Viersitzer. Vermutlich hat Citroën die Kaufprämie schon eingepreist, denn zwischen Dezember und März gab es das kleine Elektroauto für nur 17.850 Euro.
Das erscheint mir kein guter Deal, wenn man die massiven Nachteile (geringe Reichweite, wo man laut Artikel mindestens 30% abziehen muss von der Herstellerangabe, lange Ladezeiten) bedenkt und vor allem wenn man einpreist, dass einige Hersteller den Akku extra verkaufen:Nach Norm verbrauchen Elektroautos zwischen zwölf und 17 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Der ADAC ermittelte im Rahmen seines Eco-Tests, dass der tatsächliche Verbrauch um etwa ein Drittel darüber liegt, also zwischen 16 und 23 Kilowattstunden. Zuhause mit Steckdosenstrom für 25 Cent pro Kilowattstunde betankt fallen also Ladekosten von rund fünf Euro pro 100 Kilometer an.
Neuwagen mit Verbrennungsmotor schlucken nach Norm durchschnittlich rund 4,5 Liter Diesel bzw. fünf Liter Superkraftstoff. Der Praxisverbrauch liegt im Mittel 40 Prozent darüber, also bei 6,3 Liter Diesel bzw. sieben Liter Super. Die Spritkosten für 100 Kilometer sind - dank niedriger Ölpreise - derzeit moderat und liegen zwischen durchschnittlich 6,50 Euro und neun Euro.
Die Preise fürs unterwegs Laden unterscheiden sich enorm. Aldi Süd und IKEA bieten beispielsweise kostenlose Lademöglichkeiten an. Nach Recherchen eines Automagazins kann eine 100-Kilometer-Ladung aber durchaus auch 20 Euro kosten.
Früh hat Renault auf E-Antriebe gesetzt und bietet den Zoe ab 21.500 Euro an. Hinzu kommt eine monatliche Batteriemiete ab 49 Euro. Der Nissan Leaf ist laut Hersteller das meistverkaufte Elektroauto der Welt und ab 23.365 Euro zu haben. Hier kann man wählen, ob man die Batterie für 79 Euro pro Monat mieten oder für zusätzlich 5900 Euro kaufen will.
Von den 250 km laut Hersteller bleiben also magere 131 km übrig.Die Motorredaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat kürzlich den Nissan Leaf näher geprüft, ein Auto mit neuerdings besonders kräftiger Batterie. Die Kapazität beträgt 30 Kilowattstunden, damit soll das Auto "bis zu" 250 Kilometer weit kommen, obwohl der Normverbrauch mit 15 kWh pro 100 km angegeben ist, die rechnerische Reichweite also nur 200 Kilometer beträgt. Der Bordcomputer ist ehrlicher und prognostiziert bei vollgeladener Batterie mit Heizung 165 Kilometer Reichweite. Tatsächlich kamen die Testfahrer im Durchschnitt 131 Kilometer weit
Der ADAC hat ganz aktuell nachgerechnet und dabei die Kaufprämie schon berücksichtigt. Angenommen wurde, dass man das Auto vier Jahre fährt, dabei 60.000 Kilometer zurücklegt, und dann verkauft. Zum Vergleich wurden die Kosten auch für ähnliche Autos desselben Herstellers mit Verbrennungsmotor durchgerechnet. Die Bilanz ist ernüchternd. Nur zwei der zwölf Elektroautos sind bei den ermittelten Betriebskosten wettbewerbsfähig: Der Mercedes B 250 e kostet pro Kilometer 62 Cent (Benziner 66 Cent, Diesel 60 Cent), der Kia Soul EV liegt mit Kilometerkosten von 47 Cent nahezu gleichauf mit dem entsprechenden Benziner und Diesel.
Am günstigsten ist man elektrisch für 36 Cent pro Kilometer unterwegs mit den Zwillingsmodellen Citroën C-Zero und Peugeot iOn. Ein vergleichbarer Benziner, etwa der Peugeot 108, verursacht laut ADAC Kilometerkosten von knapp 30 Cent.
starli schrieb:Was genau ist also der (wahre) Hintergedanke für Staaten, den Kauf von Elektromobilen finanziell zu unterstützen??
baeckerbursch schrieb:Seit 3 Wochen hab ich einen i3 für die Stadt. Nicht wegen dem Öko Gedanken, viel eher weil ich ein Auto wollte das ein Stadtwagen mit etwas Platz für die Kinder ist und vor allem irgendwie "anders" ist, gepaart mit futuristischen, hochwertigen Interieur.
Dafür ist das Auto perfekt und es macht richtig Spaß.
baeckerbursch schrieb:Seit 3 Wochen hab ich einen i3 für die Stadt. Nicht wegen dem Öko Gedanken, viel eher weil ich ein Auto wollte das ein Stadtwagen mit etwas Platz für die Kinder ist und vor allem irgendwie "anders" ist, gepaart mit futuristischen, hochwertigen Interieur.
Dafür ist das Auto perfekt und es macht richtig Spaß.
ThomasZ schrieb:Bäckerbursch spricht ja von einem eh vorhanden Zweitwagen. Mit den meisten Zweitwagen werden selten längere Strecken gefahren. Unser Zweitwagen fährt morgen 12 km zur Arbeit, nachmittags 12km zurück, Evtl. zwischen durch mal eine Dienstfahrt macht hin und zurück noch mal 60km. Hierfür würde die momentane Kapazität der Akkus reichen, aber aufgrund des Kostennachteils bei der Anschaffung für uns noch nicht interessant.
. Und ne größere Summe für nen Zweitwagen ausgeben ist eh Verschwendung...Rüganer schrieb:baeckerbursch schrieb:Seit 3 Wochen hab ich einen i3 für die Stadt. Nicht wegen dem Öko Gedanken, viel eher weil ich ein Auto wollte das ein Stadtwagen mit etwas Platz für die Kinder ist und vor allem irgendwie "anders" ist, gepaart mit futuristischen, hochwertigen Interieur.
Dafür ist das Auto perfekt und es macht richtig Spaß.
Das ist völlig nachvollziehbar und macht persönlich Sinn.
Aber das Ziel der "großen" Politik ist doch eher Ausbau des öffentlichen Verkehrs, gerade in städtischen Gebieten, und von daher ist die Förderung der E-Autos doch eher kontraproduktiv.
Natürlich auf das große Ganze gesehen![]()
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